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CDU zur Wirtschaft

Aus dem Programm „Der Thüringen-Plan – Das Regierungsprogramm: So bringen wir Thüringen wieder in Ordnung“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 83 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wirtschaft

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Innovationsförderung und Wissenstransfer ausbauen

Die CDU erklärt die Innovationsförderung zur obersten Priorität ihrer Wirtschaftspolitik. Die Landesförderung soll gezielter und mit weniger Bürokratie fortgeführt werden, und Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sollen enger zusammenarbeiten.

Die CDU will neue Ideen in der Wirtschaft stärker fördern. Die Förderung soll einfacher werden. Hochschulen und Firmen sollen mehr zusammenarbeiten. Es soll neue Professuren geben, zum Beispiel für Künstliche Intelligenz. Gründen soll leichter werden.

Wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen sowie Technologie- und Gründerzentren sollen zu Innovations-Hubs werden; dort sollen Landesbeteiligungen und Unternehmensgründungen häufiger möglich sein. Hochschulen sollen Anreize erhalten, mehr mit der Wirtschaft zu kooperieren, und Ausgründungen sollen leichter werden. In Feldern wie Künstliche Intelligenz und E-Commerce plant die CDU neue Lehrstühle. Firmen sollen einfacher Zugang zu technischen Einrichtungen der Hochschulen bekommen, und Initiativen wie das Technikum Thüringen werden weiter unterstützt. Ein „Innovationspreis 60 plus“ soll Ideen älterer Menschen bekannt machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Dazu werden wir die Thüringer Innovationsförderung zielgerichteter fortführen und durch den Abbau von Bürokratie effizienter und praxistauglicher machen.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet staatliche Förderung und Landesbeteiligungen mit Bürokratieabbau und besseren Bedingungen für Unternehmen und nimmt damit keine klare Seite ein.

Branchennetzwerke und Schlüsseltechnologien fördern

Die CDU will Branchennetzwerke und thematische Cluster unterstützen, vor allem in Schlüsseltechnologien. Wo Bundesförderungen in für Thüringen wichtigen Bereichen auslaufen, soll das Land mit eigenen Mitteln einspringen.

Die CDU will Netzwerke von Firmen aus der gleichen Branche unterstützen. Das gilt vor allem für wichtige Technik, zum Beispiel Optik oder Medizin-Technik. Wenn der Bund eine Förderung beendet, soll das Land weiterzahlen. Das gilt für Bereiche, die für Thüringen wichtig sind.

Als Schlüsseltechnologien nennt das Programm unter anderem Leichtbau, Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnik, Optik, Nano-, Umwelt- und Biotechnologien, neue Materialien, moderne Produktionstechnik und organische Elektronik. Hinzu kommen die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie die Medizintechnik. Auslaufende Förderprogramme des Bundes sollen in wichtigen Bereichen aus Landesmitteln weiterfinanziert werden.

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„Wir wollen Branchennetzwerke und themenbezogene Cluster unterstützen.“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll Cluster fördern und auslaufende Bundesförderung mit eigenen Mitteln ersetzen, was staatliche Wirtschaftsförderung ausbaut.

Heimische Rohstoffe und Holzbau fördern

Die CDU will Rohstoffe aus Thüringen, vor allem Holz, aber auch Gips, Kies, Sand und Salz, stärker in regionalen Wertschöpfungsketten nutzen. Der Holzbau soll im Baurecht erleichtert und ein Innovationszentrum Holz aufgebaut werden.

Die CDU will Rohstoffe aus Thüringen mehr nutzen. Dazu gehört vor allem Holz. Das Bauen mit Holz soll leichter werden. Ein neues Zentrum soll zu Holz forschen.

Das Programm verbindet die Nutzung heimischer Rohstoffe mit dem Strukturwandel im ländlichen Raum. Im Bauordnungsrecht sollen weitere Erleichterungen für den Holzbau kommen, und das Bauen mit nachhaltigen Rohstoffen soll besonders gefördert werden. Ein Innovationszentrum Holz soll neue Verwendungen von Holz erforschen, vor allem im klimafreundlichen Holzbau. Wissenschaft, Praxis und Politik sollen dabei eng zusammenarbeiten, damit Thüringen ein zentraler Standort der holzbasierten Bioökonomie wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Bauen mit nachhaltigen Rohstoffen besonders fördern.“
Seite 10 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Heizungsgesetz und Verbrennerverbot ablehnen

Die CDU setzt beim Wandel der Automobil- und Zulieferindustrie sowie im Energiesektor auf Technologieoffenheit und Wettbewerb. Sie lehnt das Heizungsgesetz des Bundes und das EU-weite Verbot des Verbrennungsmotors ab und will stattdessen mehr Forschung und Entwicklung in Unternehmen.

Die CDU ist gegen das Heizungs-Gesetz des Bundes. Sie ist auch gegen das Verbot von Verbrenner-Motoren in der EU. Firmen sollen selbst entscheiden, welche Technik sie nutzen. Firmen in Thüringen sollen mehr forschen.

Das Programm nennt die Thüringer Automobil- und Zulieferindustrie und den Energiesektor als Branchen im Umbruch. Statt Verboten sollen Technologieoffenheit und Wettbewerb den Wandel bestimmen. Als Beispiele für abgelehnte Verbote nennt die CDU das Heizungsgesetz des Bundes und das EU-weite Aus für den Verbrennungsmotor. Als Alternative will sie die Forschungs- und Entwicklungsquote der Thüringer Unternehmen erhöhen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir treten deshalb klar gegen Verbote wie“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Punkt setzt auf Wettbewerb statt staatlicher Vorgaben für Technologien, was weniger Regulierung bedeutet.

  • Europaeher weniger EU

    Die CDU stellt sich gegen eine bereits beschlossene EU-weite Vorgabe zum Verbrennungsmotor.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die Ablehnung von Heizungsgesetz und Verbrenner-Aus richtet sich gegen zwei zentrale geltende Klimavorgaben zugunsten von Technologieoffenheit und Wettbewerb.

Tourismus in allen Regionen stärken

Die CDU will den Tourismus in allen Thüringer Regionen sichern und die touristische Infrastruktur verlässlich finanzieren. Die Förderung soll einfacher werden, und Thüringen soll mit der Leitmarke „Das Grüne Herz Deutschlands“ werben.

Die CDU will den Tourismus in ganz Thüringen stärken. Orte mit viel Tourismus sollen ihre Angebote sicher bezahlen können. Die Förderung soll einfacher werden. Thüringen soll als „Grünes Herz Deutschlands“ für sich werben.

In tourismusrelevanten Kommunen soll der Erhalt der touristischen Infrastruktur als Pflichtaufgabe gelten. Die Tourismusstrategie wird fortgeschrieben, mit Schwerpunkten auf Kulinarik, Geschichte, Kultur, Sport und Natur; der Finanzbedarf der Destinationsmanagementorganisationen soll im Landeshaushalt berücksichtigt werden. Die Tourismusförderung soll auf Qualität ausgerichtet werden und auch Ersatzinvestitionen umfassen. Kur- und Erholungsorte sollen bei der Reform der Kommunalfinanzen berücksichtigt werden. Hinzu kommen touristische ÖPNV-Linien, mehr Radwege, besseres Eventmarketing und Thüringen-Botschafter für die Regionen.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Auch im Bereich Tourismus wollen wir Förderprogramme und Förderrichtlinien deutlich vereinfachen“
Seite 13 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Innenstädte mit Budgets und Leerstandsmanagement beleben

Die CDU will Innenstädte über pauschale Innenstadtbudgets statt über einzeln beantragte Projekte fördern. Das Citymanagement soll weiter gefördert werden, und Kommunen sollen Geld erhalten, um gegen leerstehende Läden vorzugehen.

Die CDU will die Innenstädte beleben. Städte sollen dafür ein festes Budget bekommen. Sie müssen dann nicht jede kleine Maßnahme einzeln beantragen. Städte sollen auch Geld gegen leere Läden bekommen.

Die bisherige Förderung einzelner Projekte gilt dem Programm als unflexibel und zeitaufwendig. Mit Innenstadtbudgets sollen Citymanagement oder Wirtschaftsförderung kleinere Vorhaben wie Begrünung, Veranstaltungen oder Informationssysteme ohne Einzelantrag umsetzen. Die Förderung des Citymanagements in Mittel- und Oberzentren wird fortgesetzt. Gegen Leerstand sollen Kommunen Zwischenmieten, Umbauten, Pop-up-Stores oder eine vorübergehende Nutzung von Schaufenstern finanziell unterstützen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„stattdessen Innenstadtbudgets förderfähig machen.“
Seite 14 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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