Daseinsvorsorge öffentlich halten, Privatisierungen ablehnen
Das BSW lehnt weitere Privatisierungen und Ausgliederungen bei Kliniken, Energie, Wasser und Nahverkehr ab. Gesundheit, Wohnen, Energie- und Wasserversorgung sollen unter kommunaler Kontrolle stehen und nicht dem Profit dienen.
Krankenhäuser, Strom, Wasser und Busse sollen öffentlich bleiben. Das BSW will sie nicht an private Firmen verkaufen. Die Gemeinden sollen sie kontrollieren. Mit diesen Dingen soll niemand Gewinn machen.
Aus Sicht des Programms dienen Privatisierungen und Ausgliederungen oft dazu, Tarifverträge zu umgehen. Das Land soll Kommunen beim Erhalt ihrer Krankenhäuser unterstützen. Hilfe soll es auch beim Ausbau von Energieinfrastruktur, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und öffentlichem Nahverkehr geben.
Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Wir stehen für eine Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand. Privatisierungen und Ausgliederungen, die oft nur der Tarifflucht dienen, lehnen wir ab.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Ablehnung von Privatisierungen und die Stärkung kommunaler Kontrolle verschieben die Daseinsvorsorge Richtung Staat.