Grundversorgung in öffentliche Hand bringen
Die Linke will, dass die Grundversorgung der Bevölkerung öffentliches Eigentum ist und demokratisch organisiert wird. Mit Bereichen wie Gesundheit, Pflege, Wohnen, Mobilität und Bildung soll aus Sicht der Partei kein Gewinn erzielt werden.
Die Linke will: Wichtige Dinge sollen allen gehören. Dazu zählen Krankenhäuser, Busse, Bahnen, Wohnungen und Schulen. Firmen sollen damit keinen Gewinn machen. Alle sollen sich diese Dinge leisten können.
Zur Grundversorgung zählt das Programm Energie, Wohnen, Bildung und Kultur, den Nahverkehr mit Bus und Bahn, das Gesundheitswesen samt Pflege sowie Kommunikation und Internet. Diese Leistungen sollen allen zugänglich und für alle bezahlbar sein. Der Staat soll eingreifen, wo nach Ansicht der Partei Gewinne über das Wohl der Menschen gestellt werden. Als Leitsatz ihres „Thüringer Sozialstaatsversprechens“ formuliert die Linke, dass alles Lebensnotwendige öffentlich organisiert sein soll. Einen Verkauf von Bahn, Post und Telekom an private Eigentümer lehnt sie ab.
Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Die öffentliche Grundversorgung muss uns allen gehören und nicht den Wenigen. Sie muss demokratisch organisiert werden.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die gesamte Grundversorgung soll in öffentliches Eigentum und dem Gewinnstreben entzogen werden, was die heutige Mischung aus öffentlichen und privaten Anbietern grundlegend umbauen würde.