Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Hamburg zur Außen- und Verteidigungspolitik?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Außenpolitikausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Bundeswehr in Öffentlichkeit und Schulen sichtbar machen

Die AfD will die Bundeswehr in Hamburg öffentlich präsent halten, etwa mit Beförderungsappellen auf dem Rathausmarkt, und Jugendoffizieren weiter den Zugang zu Schulen ermöglichen. Zudem soll die Sportfördergruppe der Bundeswehr von Appen nach Hamburg umziehen.

Die AfD ist stolz auf die Soldaten. Die Bundeswehr soll in Hamburg gut sichtbar sein. Feiern für Beförderungen soll es öffentlich geben. Am besten auf dem Rathaus-Markt. Offiziere sollen weiter in Schulen gehen dürfen. Eine Sport-Gruppe der Bundeswehr soll nach Hamburg ziehen.

Konsulate anwerben und Städtepartnerschaften ausbauen

Die AfD will Hamburg als Standort für Konsulate und internationale Institutionen bekannter machen und die Städtepartnerschaften stärken. Neu soll eine Partnerschaft mit einer israelischen Hafenstadt wie Haifa entstehen.

Mehr Länder sollen ein Büro in Hamburg haben. Das heißt Konsulat. Hamburg soll dafür Werbung machen. Hamburg hat Partner-Städte in aller Welt. Diese Kontakte sollen stärker werden. Eine neue Partner-Stadt soll in Israel liegen, zum Beispiel Haifa.

Entwicklungshilfe prüfen, Daressalam-Partnerschaft notfalls beenden

Die AfD will Hamburgs Ausgaben für Entwicklungsprojekte auf messbare Erfolge prüfen und stärker an Hamburger Interessen ausrichten. Ändert sich die Menschenrechtslage in Daressalam in den nächsten Jahren nicht, sollen die Projekte dort auslaufen und die Städtepartnerschaft enden.

Hamburg gibt Geld für Hilfe in armen Ländern. Die AfD will prüfen, ob das wirkt. Die Hilfe soll auch Hamburg nutzen. Hamburg hat eine Partner-Stadt in Afrika: Daressalam. Dort werden Homosexuelle verfolgt. Ändert sich das nicht, soll die Partnerschaft enden.

AfD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Bundeswehr stärken, Heimatschutzregiment aufbauen

Die CDU bekennt sich zu einer starken Bundeswehr und will sich im Bund für deutlich mehr Geld, Personal und moderne Technik einsetzen. In Hamburg unterstützt sie den Aufbau eines Heimatschutzregiments.

Die CDU will eine starke Bundeswehr. Die Bundeswehr soll deutlich mehr Geld, Personal und Technik bekommen. In Hamburg soll ein Heimatschutz-Regiment entstehen. Das ist eine Einheit, die das eigene Land im Notfall schützt.

Zivilklausel an Hochschulen ablehnen

Die CDU lehnt eine Zivilklausel an Hamburger Hochschulen ab, also ein Verbot von Forschung mit möglichem militärischem Nutzen. Sie begründet das damit, dass die Bundeswehr für ihren Auftrag einen hohen technischen Stand brauche.

Manche Hochschulen wollen keine Forschung für das Militär. Das nennt man Zivil-Klausel. Die CDU ist dagegen. Sie sagt: Die Bundeswehr braucht moderne Technik. Nur so kann sie den Frieden sichern.

Internationale Beziehungen Hamburgs ausbauen

Die CDU will wieder mehr Berufskonsulate nach Hamburg holen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Partnerstädten und Metropolregionen im Globalen Süden verstärken. Sie bekennt sich zur Bundeswehr in Hamburg und will die Energieabhängigkeit von Staaten außerhalb Europas verringern.

Die CDU will mehr Konsulate in Hamburg. Ein Konsulat ist die Vertretung eines anderen Landes. Hamburg soll mehr mit Partner-Städten in der Welt zusammenarbeiten. Die CDU steht zur Bundeswehr in Hamburg. Hamburg soll bei Energie weniger von Ländern außerhalb Europas abhängen.

Städtepartnerschaft mit Haifa begründen

Die CDU will eine Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und der israelischen Hafenstadt Haifa schließen. Sie versteht das als Zeichen der Verbundenheit mit Israel und der historischen Verantwortung Hamburgs.

Die CDU will eine Partnerschaft mit der Stadt Haifa. Haifa ist eine große Hafen-Stadt in Israel. Die CDU sagt: Hamburg steht an der Seite von Israel. Sie duldet keinen Hass gegen Juden in Hamburg.

CDU: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Städtepartnerschaften und Entwicklungspolitik ausbauen

Die Grünen wollen Hamburgs internationale Beziehungen stärker auf Demokratieförderung und Klimaschutz ausrichten. Das entwicklungspolitische Engagement soll wachsen, unter anderem durch Klimapartnerschaften mit dem Globalen Süden.

Hamburg hat Partner-Städte in der Welt. Die Grünen wollen mit ihnen mehr für Demokratie und Klima tun. Hamburg soll neue Partner in ärmeren Ländern finden. Die Stadt soll mehr für Entwicklungs-Hilfe tun.

Grüne: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Im Bundesrat gegen Aufrüstung stimmen

Die Linke will, dass Hamburg im Bundesrat Aufrüstungspakete ablehnt und sich gegen Mittelstreckenraketen in Deutschland stellt. Sie setzt auf Diplomatie, Abrüstung und Völkerverständigung und begründet das damit, dass Rüstungsausgaben Geld für Wohnen, Gesundheit und Bildung binden.

Die Linke ist gegen mehr Waffen für das Militär. Hamburg soll im Bundesrat dagegen stimmen. Der Bundesrat ist die Vertretung der Bundesländer. Die Linke will auch keine neuen Raketen in Deutschland. Hamburg soll Soldaten aufnehmen, die nicht mehr kämpfen wollen.

Rüstungsumschlag im Hafen stoppen, Konversion fördern

Die Linke will Rüstungsexporte beenden und unterstützt eine Volksinitiative, die Waffentransporte über den Hamburger Hafen verbieten will. Die Rüstungsindustrie soll auf zivile, soziale und ökologische Produktion umgestellt werden.

Die Linke will keine Waffen-Transporte durch den Hamburger Hafen. Sie unterstützt dazu eine Volks-Initiative. Waffen-Firmen sollen in Zukunft andere Dinge herstellen. Das nennt man Konversion.

Bundeswehr aus Schulen und öffentlichem Raum fernhalten

Die Linke will Auftritte und Werbung der Bundeswehr an Bildungseinrichtungen und im öffentlichen Raum beenden. Sie kritisiert, dass die Bundeswehr um junge Leute wirbt und auch Minderjährige rekrutiert, und will nach eigenen Worten eine offene statt einer uniformierten Gesellschaft.

Die Bundeswehr wirbt an Schulen und bei Festen um junge Leute. Die Linke will das nicht. Soldaten sollen nicht mehr in Schulen kommen. Auch Werbung für die Bundeswehr soll es in der Stadt nicht geben.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Zivil-militärische Zusammenarbeit am Hafen stärken

Die SPD sieht im Hafen eine strategische Bedeutung für die Versorgungssicherheit in geopolitisch unsicheren Zeiten. Hamburg soll sich deshalb aktiv an der Zusammenarbeit von zivilen Stellen und Militär beteiligen.

Die SPD sagt: Die Welt ist unsicherer geworden. Der Hafen ist wichtig für die Versorgung. Hamburg soll deshalb mit dem Militär zusammenarbeiten. So will die Stadt auf einen Ernstfall vorbereitet sein.

SPD: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl