Kleingewerbe stärken, Gewerbemietverträge entfristen
Die Linke will den Mix aus Einzelhandel und Gewerbe in den Stadtteilen erhalten und fordert unbefristete Gewerbemietverträge. Für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige soll es ein eigenes Beratungs- und Förderangebot geben.
Kleine Läden in den Stadtteilen haben es schwer. Die Mieten steigen oft stark. Die Linke will Miet-Verträge für Läden ohne Ende-Datum. Kleine Firmen und Selbstständige sollen leicht Beratung und Förderung bekommen.
Nach Darstellung des Programms verdrängen steigende Pachten durch Gentrifizierung, Flächenkonkurrenz und Tourismus die gewachsenen Strukturen; befristete Mietverträge begünstigten starke Mieterhöhungen und Planungsunsicherheit. Die Stadt soll aktiv eingreifen, und die Entwicklung der Zentren soll sich an den alten Ortskernen ausrichten. Onlinehandel und Lieferdienste sieht die Partei als Gefahr für den örtlichen Handel und als Quelle prekärer Jobs. Mit den Kammern sollen neue Lösungen für Lieferverkehr und Logistik entstehen. Gründungen von Genossenschaften und anderen solidarischen Unternehmensformen sollen Wirtschaftsförderung erhalten.
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„Wir fordern daher eine Entfristung der Gewerbemietverträge.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Unbefristete Gewerbemietverträge und aktives Eingreifen der Stadt bedeuten mehr Regulierung des Gewerbemietmarkts als heute.