Nahverkehr mit Tram, U-Bahn und dichtem Takt ausbauen
Die SPD will den öffentlichen Nahverkehr überall in Berlin mindestens alle zehn Minuten fahren lassen und Straßenbahn- sowie U-Bahn-Netz erweitern. Gestoppte Tramprojekte sollen wieder aufgenommen werden. Ziel ist, dass mehr Menschen vom Auto umsteigen können.
Die SPD will mehr Busse und Bahnen. Überall in Berlin soll mindestens alle 10 Minuten etwas fahren. Es soll neue Strecken für Straßenbahn und U-Bahn geben. Busse sollen eigene Spuren und grüne Ampeln bekommen. Kleine Busse ohne Fahrer sollen am Stadtrand fahren.
Haltestellen sollen höchstens 300 bis 400 Meter von Wohngebieten und Schulen entfernt liegen. Vorrang haben die Tramstrecken von der Turmstraße über die Urban Tech Republic zum Schumacherquartier mit Weiterführung nach Spandau sowie Warschauer Straße–Hermannplatz und Alexanderplatz–Kulturforum. Bei der U-Bahn sollen U3, U7 und U8 verlängert und eine Linie vom Alexanderplatz nach Hohenschönhausen geplant werden. Das Schienenprojekt i2030 mit Brandenburg soll ausfinanziert, der Flughafen-Express bis Gesundbrunnen geführt werden. Hinzu kommen Sanierung, barrierefreie Stationen, weitere Elektrobusse und autonome Kleinbusse in Randlagen.
Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Begonnene U-Bahn-Projekte führen wir zügig weiter, darunter die Verlängerung der U3 zum Mexikoplatz, der U7 zum BER und zur Heerstraße Nord sowie der U8 ins Märkische Viertel.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Ausbau von Tram, U-Bahn und Takt bedeutet höhere öffentliche Investitionen in den Nahverkehr.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Mehr Nahverkehr, Elektrobusse und die Wiederaufnahme gestoppter Tramprojekte sollen den Umstieg vom Auto fördern.