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AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Berlin. Stark. Machen.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 99 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verkehrssicherheit mit Programmen bis 2030 erhöhen

Die AfD nennt Verkehrssicherheit als oberste Priorität und verweist auf 37 Tote und mehr als 1.800 Schwerverletzte auf Berlins Straßen. Sie fordert verbindliche Sicherheitsprüfungen von Straßen, bessere Sicht an Kreuzungen und Programme für Schulwege und Knotenpunkte. Auch Gehwege sollen systematisch saniert werden.

Auf Berlins Straßen sterben Menschen bei Unfällen. Die AfD will die Straßen sicherer machen. Kreuzungen und Schulwege sollen besser werden. Gefährliche Stellen sollen schneller verschwinden. Auch die Gehwege sollen repariert werden.

Die Richtlinien für Sicherheitsaudits an Straßen sollen in ganz Berlin verpflichtend gelten. Sichtverhältnisse an Kreuzungen, Übergängen, Haltestellen und rund um Schulen sollen überprüft und verbessert, Ergebnisse der Unfallkommission umgesetzt und Gefahrenstellen schneller beseitigt werden. Vorgesehen sind die Programme „Sichere Schulwege 2030“ und „Sichere Knoten 2030“ sowie mehr intelligente Verkehrssteuerung. Eine Initiative „Gehweg 2030“ soll Stolperfallen entfernen, Bordsteine an Übergängen absenken und Beleuchtung koordinieren; Engstellen durch abgestellte E-Scooter oder Fahrräder sollen vermieden werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„zeigen, dass die Anstrengungen für mehr Verkehrssicherheit deutlich verstärkt werden müssen.“
Seite 41 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Nahverkehr ausbauen und sicherer machen

Die AfD will Busse und Bahnen attraktiver machen, damit Menschen freiwillig umsteigen. Dazu gehören mehr Personal, ein schneller Ausbau des Schienennetzes, digitale Zugleittechnik und einfachere Tickets. Streifen für Sicherheit und Sauberkeit sowie Zugangssperren für Personen ohne Fahrschein sollen hinzukommen.

Die AfD will Busse und Bahnen besser machen. Dann steigen mehr Menschen freiwillig um. Es soll mehr Personal und mehr Schienen geben. In der U-Bahn sollen Streifen für Sicherheit sorgen. Ohne Fahrschein soll man nicht mehr hineinkommen.

Bei BVG und S-Bahn soll eine Offensive neues Personal gewinnen. Neben dem Schienenausbau nennt das Programm Seilbahnen, Vorrangschaltungen an Ampeln und die Zugleittechnik CBTC, die dichtere Takte und eine Trennung von Bahnsteig und Gleis ermöglichen soll. Neue Stadtgebiete sollen erst nach fertiger Anbindung bezogen werden, und Tarifangebote sollen Pendler schon in Brandenburg zum Umstieg bewegen. Mobilitätskonten sollen Nahverkehr, Carsharing und Mikromobilität in einem Ticket bündeln. Barrierefreiheit soll auch für Menschen mit kognitiven Einschränkungen wachsen, und autonom fahrende Busse sollen in ausgewählten Bereichen starten.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Um einen freiwilligen Umstieg der Berliner auf den ÖPNV zu unterstützen, muss dieser attraktiver werden.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Personal und ein Ausbau des öffentlichen Schienennetzes bedeuten höhere öffentliche Investitionen in den Nahverkehr.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Sicherheitsstreifen auf allen U-Bahn-Linien und Zugangssperren für Menschen ohne Fahrschein erweitern Kontrolle und Präsenz im Nahverkehr.

A 100 weiterbauen und Parkplätze wiederherstellen

Die AfD sieht das Auto als unverzichtbaren Teil der Mobilität in der Stadt. Sie fordert den 17. Bauabschnitt der Autobahn A 100, die Rückkehr entfernter Parkplätze und weniger Parkraumbewirtschaftung. Statt Kiezblocks soll der Verkehr auf Hauptstraßen besser fließen.

Die AfD will das Auto in Berlin nicht benachteiligen. Die Autobahn A 100 soll weitergebaut werden. Entfernte Parkplätze sollen zurückkommen. Parken für Anwohner soll günstig bleiben. Wohngebiete sollen nicht für Autos gesperrt werden.

Der Weiterbau der A 100 soll die Elsenbrücke entlasten und den inneren Autobahnring schließen. Marode Brücken sollen frühzeitig saniert werden, damit Abrisse ausbleiben, und ein Monitoring soll Zustand und Ausbaubedarf von Straßen und Parkraum erfassen. Baustellen sollen besser und digital koordiniert werden, unterirdische Verkehrsführungen sollen oben Platz schaffen. Geplant sind zudem ein digital vernetztes Parkplatzmanagement, günstiges Anwohnerparken durch digitale Anträge und mehr Park-and-Ride am Stadtrand. Für den Wirtschaftsverkehr fordert das Programm ein Logistikkonzept, per App buchbare Lieferzonen und Mikro-Logistikzentren in den Stadtteilen.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Die Realisierung des 17. Bauabschnitts der A 100 zur Entlastung der Elsenbrücke und den Lückenschluss des inneren Autobahnrings.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Autobahnausbau, wiederhergestellte Parkplätze und der Verzicht auf Kiezblocks stärken den Autoverkehr gegenüber verkehrsmindernden Vorgaben.

Mobilitätsgesetz in Infrastrukturgesetz umwandeln

Die AfD will das Berliner Mobilitätsgesetz zu einem Infrastrukturgesetz umbauen. Der gesetzliche Vorrang für Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr soll ohne Ersatz entfallen, ebenso die Ausbauvorgaben für das Radnetz. Aus Sicht des Programms verfolgt das Gesetz eine einseitige Verkehrswende statt sachlicher Bedarfsanalysen.

In Berlin gibt es ein Mobilitäts-Gesetz. Es gibt Bus, Bahn, Rad und Fußgängern Vorrang. Die AfD will diesen Vorrang streichen. Alle Verkehrsmittel sollen gleich behandelt werden. Radwege sollen nur nach Bedarf gebaut werden.

Der Umweltverbund umfasst Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr; sein Vorrang soll einem gleichberechtigten Miteinander weichen. Pauschale Verkehrsberuhigung lehnt die AfD ab, die Vorgaben zum Ausbau des Radnetzes bezeichnet sie als utopisch. Radwege sollen nach Bedarf entstehen, gestützt auf besseres Monitoring, und bevorzugt über Nebenstraßen parallel zu Hauptstraßen führen. Statt Modalfiltern, also Durchfahrtssperren für Autos, sollen Markierungen genutzt werden. Hinzu kommen ein „1.000-Räder-Programm“ für abschließbare Abstellanlagen und Signaltechnik gegen Rotlichtverstöße.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Die ersatzlose Streichung des Vorrangs des Umweltverbundes zugunsten eines fairen Miteinanders.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Der gesetzliche Vorrang umweltfreundlicher Verkehrsmittel und die Ausbauziele für das Radnetz sollen gestrichen werden, was eine zentrale Vorgabe der Berliner Verkehrswende abschafft.

Streusalz auf Gehwegen bei Extremglätte erlauben

Die AfD will den Winterdienst so reformieren, dass die Sicherheit von Fußgängern Vorrang hat. Bei extremer Glätte soll Streusalz auf Gehwegen begrenzt zulässig sein; dafür soll das Straßenreinigungsgesetz geändert werden.

Im Winter sind Gehwege oft glatt. Die AfD will dann Streusalz auf Gehwegen erlauben. Das soll nur bei sehr starker Glätte gelten. So sollen vor allem ältere Menschen sicherer gehen können. Dafür will die AfD ein Gesetz ändern.

Das Gesetz soll feste Auslöser enthalten, bei denen der Salzeinsatz automatisch erlaubt ist, und die BSR unmittelbar dazu ermächtigen. Bürokratische Hürden und Einzelfallentscheidungen sollen entfallen. Parallel soll ein wissenschaftlich begleiteter Modellversuch chloridfreie, umwelt- und tierverträgliche Auftaumittel testen. Verläuft er erfolgreich, sollen solche Mittel auch Privathaushalten grundsätzlich erlaubt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 84)
„In extremen Glätte- und Eisregenlagen darf der zeitlich und räumlich begrenzte Einsatz von Streusalz auf Gehwegen nicht länger aus ideologischen Gründen verboten oder durch komplizierte Verfahren verzögert werden.“
Seite 84 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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