Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr Vorrang geben
Die Linke will Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr mehr Platz und Vorrang geben. Bis 2035 sollen mindestens 90 Prozent der Wege in Berlin mit diesen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Mobilität soll nach dem Programm nicht von Wohnort, Autobesitz, Gesundheit oder Einkommen abhängen.
Die Linke will Bus, Bahn, Fahrrad und Fußwege stärken. Sie sollen mehr Platz bekommen. Im Jahr 2035 sollen die Menschen fast alle Wege ohne Auto machen. Alle sollen günstig unterwegs sein können.
Das Mobilitätsgesetz soll überprüft, weiterentwickelt und schneller umgesetzt werden, gestützt auf ein Bündnis mit der Stadtgesellschaft. Der Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr, der Nahverkehrsplan und der ÖPNV-Bedarfsplan werden am 90-Prozent-Ziel ausgerichtet; Leitbild sind kurze, wohnortnahe Wege. In Hauptverwaltung und Bezirken sollen mehr Planerinnen und Planer für ÖPNV-Strecken, Brücken, Rad- und Fußwege arbeiten, mit Schwerpunkten bei Straßenbahn und Tiefbau. Bundes- und EU-Mittel sollen vollständig abgerufen werden, wofür fertige Planungen bereitliegen sollen. In neuen Stadtquartieren soll die Verkehrsanbindung schneller entstehen.
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„Die Planwerke richten wir danach aus, dass 2035 mindestens 90 Prozent aller Wege innerhalb Berlins im Umweltverbund zurückgelegt werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Mehr Planungspersonal und öffentliche Investitionen in Verkehrsinfrastruktur bauen die Rolle des Staates aus.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Der Anteil von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr soll mit einem festen Ziel für 2035 zulasten des Autoverkehrs steigen, was den Klimaschutz im Verkehr verstärkt.