Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CDU zum Verkehr

Aus dem Programm „Berlin wird.“

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026, 20. September 2026Original-PDF, 128 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,6), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 6 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Tempo 50 auf Hauptstraßen als Regel

Die CDU will, dass auf Berliner Hauptstraßen grundsätzlich wieder Tempo 50 gilt, wo dies möglich und sicher ist. Aus ihrer Sicht ist das Auto für Familien, Pendler, Pflegedienste und Handwerk unverzichtbar und der Verkehrsfluss auf den zentralen Achsen muss gesichert werden.

Auf großen Straßen soll man wieder 50 fahren dürfen. Das soll die Regel sein. Vor Schulen und Kitas soll es weiter langsamer gehen. Die CDU sagt: Viele Menschen brauchen das Auto.

Die Leistungsfähigkeit der Hauptverkehrsachsen soll erhalten bleiben. Ausnahmen von Tempo 50 soll es weiter dort geben, wo es die Verkehrssicherheit verlangt, etwa vor Kitas, Schulen, Krankenhäusern sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Ein flächendeckendes Tempo 30 lehnt das Programm ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Dazu gehört, dass Tempo 50 auf Hauptstraßen der Regelfall ist, um einen verlässlichen Verkehrsfluss zu gewährleisten.“
Seite 69 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die CDU will lokale Tempo-30-Abschnitte auf Hauptstraßen zugunsten des Verkehrsflusses zurücknehmen, was Mobilität vor Verkehrsberuhigung stellt.

Keine Mittel mehr für Poller und Kiezblocks

Die CDU will keine weiteren Gelder für Poller und Kiezblocks bereitstellen und Durchfahrtsbeschränkungen vermeiden. Rettungsdienste, Feuerwehr, Müllabfuhr und Lieferverkehr sollen aus ihrer Sicht ungehindert überall hinkommen. Stattdessen sollen die Bezirke einen einheitlichen Baukasten zur Verkehrsberuhigung erhalten.

Poller sind Pfosten, die Straßen für Autos sperren. Die CDU will kein Geld mehr für neue Poller ausgeben. Auch keine Kiezblocks. Das sind gesperrte Wohnviertel. Feuerwehr und Lieferwagen sollen überall durchkommen.

Die Mittel für zusätzliche Poller und Kiezblocks sollen gestrichen werden. Verkehrssicherheit in den Kiezen soll ohne Durchfahrtssperren erhöht werden. Über das neue Landesorganisationsgesetz will der Senat den Bezirken einen verbindlichen, einheitlichen Katalog von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Sicherheit vorgeben. Supermärkte und wohnortnaher Handel sollen für Kunden und Lieferanten erreichbar bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Wir stoppen den Poller-Irrsinn und streichen die Gelder für immer mehr Poller und Kiezblocks.“
Seite 68 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Das Ende der Förderung von Durchfahrtssperren stellt den Autoverkehr vor Verkehrsreduzierung in Wohnvierteln.

Straßen sanieren, Sonderprogramm für Brücken auflegen

Die CDU will deutlich mehr in den Straßenbau investieren, um den Sanierungsstau abzubauen, wobei der Erhalt vor dem Neubau steht. Ein Sonderprogramm soll besonders marode Brücken nach dem Masterplan Brücken vorrangig instand setzen oder ersetzen.

Viele Straßen und Brücken in Berlin sind kaputt. Die CDU will mehr Geld für Reparaturen ausgeben. Reparieren ist wichtiger als neu bauen. Für Brücken soll es ein eigenes Programm geben.

Allein 2026/27 sollen über 200 Millionen Euro in Berliner Brücken fließen. Als Vorbild nennt das Programm den schnellen Abriss der Ringbahnbrücke. Auch Baustellen wie Elsenbrücke, Mühlendammbrücke, Rudolf-Wissell-Brücke und der Verkehrsknoten Marzahn sollen schneller vorankommen. Die Reihenfolge der Brückensanierung soll sich am Masterplan Brücken orientieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Ergänzend werden wir ein Sonderprogramm für Brücken auflegen“
Seite 69 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die CDU will die öffentlichen Investitionen in Straßen und Brücken erhöhen, was mehr staatliche Ausgaben für Infrastruktur bedeutet.

A100 weiterbauen und TVO schließen

Die CDU will den Weiterbau der Stadtautobahn A100 und die Tangentialverbindung Ost (TVO) vorantreiben. Ziel ist aus ihrer Sicht, Wohngebiete vom Durchgangsverkehr zu entlasten und vor allem den Berliner Osten besser anzubinden.

Die CDU will die Stadt-Autobahn A100 weiterbauen. Außerdem soll eine neue Straße im Osten fertig werden. Sie heißt TVO. Wohngebiete sollen so weniger Durchgangs-Verkehr haben. An Autobahnen soll es mehr Lärmschutz geben.

Die CDU unterstützt die Bundesplanung für den 17. Bauabschnitt der A100. Die TVO soll zwischen „An der Wuhlheide“ und der Märkischen Allee geschlossen werden und Wirtschafts- und Gewerbeverkehr beschleunigen. Entlang der Stadtautobahnen sollen moderne Lärmschutzmaßnahmen, bessere Fahrbahnbeläge und bauliche Verbesserungen dort kommen, wo Anwohner besonders belastet sind. Einen Abbruch der A100 lehnt das Programm ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Übergeordnete Projekte wie den Weiterbau der A 100 oder die Tangentialverbindung Ost (TVO) werden wir entschlossen vorantreiben“
Seite 69 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Ausbau großer Straßenprojekte stärkt den Autoverkehr und stellt Erreichbarkeit vor Klimaerwägungen.

Parkplätze erhalten und Parken vereinfachen

Die CDU will öffentliche Parkplätze erhalten, die Parkraumbewirtschaftung berlinweit vereinfachen und vollständig digitalisieren und das Anwohnerparken bezahlbar halten. Für den Wirtschaftsverkehr sollen Bezirke Lade- und Lieferzonen bereitstellen.

Parkplätze an der Straße sollen bleiben. Die Regeln fürs Parken sollen in ganz Berlin einfacher werden. Anwohner sollen günstig parken können. Handwerker sollen einen digitalen Park-Ausweis für ganz Berlin bekommen.

Geplant sind einheitliche Regeln, weniger Sonderfälle, digitale Verfahren und eine verständlichere Gebührenordnung. Scan-Cars sollen Kontrollen effizienter machen, smarte Parkleitsysteme Besucher in Parkhäuser lenken. Quartiersgaragen sollen ausgebaut werden, und geprüft wird, ob Supermarkt- und private Stellflächen nachts günstig für Anwohner nutzbar sind. Bezirke sollen zu Lade- und Lieferzonen verpflichtet werden; für Handwerk, Liefer- und Pflegedienste soll es stadtweite digitale Parkausweise geben. Gegen Falschparker, die den Verkehr behindern, soll konsequent vorgegangen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wir wollen die Parkplätze im öffentlichen Raum Berlins erhalten. Die Parkraumbewirtschaftung werden wir radikal vereinfachen und transparenter machen.“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Erhalt öffentlicher Parkplätze und günstiges Anwohnerparken begünstigen den Autoverkehr gegenüber einer Umverteilung des Straßenraums.

Baustellen koordinieren, Bonus für pünktliche Fertigstellung

Die CDU will die zentrale Baustellenkoordinierung personell und finanziell stärken, um Mehrfachsperrungen zu vermeiden. Wer Baustellen fristgerecht beendet, soll einen Bonus erhalten, bei Verzögerungen soll es verbindliche Konsequenzen geben.

Baustellen sollen besser geplant werden. So sollen Straßen nicht mehrmals gesperrt werden. Wer pünktlich fertig wird, bekommt einen Bonus. Wer zu spät ist, muss mit Folgen rechnen.

Die Planung soll transparent und digital unterstützt sein, alle Beteiligten sollen sich früh abstimmen. Verpflichtende Simulationen der Verkehrsströme und Kontrollen von Baustellen mithilfe von BVG-Bussen sollen Auswirkungen früh sichtbar machen und Verstöße ahnden helfen. Ampelschaltungen rund um längere Baustellen und auf stark befahrenen Hauptstraßen sollen systematisch angepasst werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„Wer Baustellen im vereinbarten Zeitrahmen abschließt, soll durch einen Baustellenbonus belohnt werden.“
Seite 70 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Fußwege sicherer machen, E-Scooter von Gehwegen fernhalten

Die CDU will mehr sichere Querungen, barrierefreie Bordsteine, sanierte Gehwege und bessere Beleuchtung für Fußgänger. E-Scooter und Leihräder sollen technisch per Geofencing von Gehwegen ferngehalten und nur noch an festen Stellen abgestellt werden dürfen.

Zu Fuß gehen soll sicherer werden. Es soll mehr Zebrastreifen und flache Bordsteine geben. E-Scooter sollen nicht mehr auf Gehwegen fahren können. Die Technik soll das verhindern. Abstellen soll man sie nur an festen Plätzen.

Geplant sind Fußgängerüberwege, Mittelinseln, modulare Gehwegvorstreckungen und temporäre Überwege an Gefahrenstellen. Bordsteinabsenkungen sollen schrittweise überall dort kommen, wo Menschen queren oder Haltestellen erreichen; fehlende Gehwege sollen ergänzt werden. Die Beleuchtung soll besonders an Haltestellen, Schulwegen und in Parks verbessert werden. In Fußgängerzonen sollen E-Scooter technisch auf Schrittgeschwindigkeit begrenzt werden, und die Ordnungsämter sollen Schwerpunktkontrollen durchführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 71)
„Die Benutzung von Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern und Leih-Fahrrädern auf Gehwegen wollen wir durch geeignete Maßnahmen wie Geofencing schon technisch verhindern.“
Seite 71 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Radwege sanieren, Radverkehrsplan überprüfen

Die CDU will bestehende Radwege vorrangig sanieren und neue nur dort bauen, wo sie aus ihrer Sicht wirklich gebraucht werden. Radverkehrsplan, Vorrangnetz und Mobilitätsgesetz sollen überprüft und für ein Miteinander aller Verkehrsträger weiterentwickelt werden.

Kaputte Radwege sollen zuerst repariert werden. Neue Radwege soll es nur dort geben, wo sie nötig sind. Die Regeln für Radwege sollen sich an der Straße vor Ort richten. Es soll mehr sichere Fahrrad-Parkplätze geben.

Schlaglöcher, Wurzelschäden und unklare Markierungen sollen systematisch beseitigt werden. Geplant sind flexible Radwegbreiten, praxisnähere Planungsstandards, das Schließen von Netzlücken und durchgehende Radschnellwege. An S- und U-Bahnhöfen sollen Fahrradboxen und Sammelschließanlagen ausgebaut werden, auch auf Flächen an S-Bahnbögen. Kreuzungen sollen durch getrennte Ampelphasen, vorgezogene Haltelinien und Schwerpunktkontrollen sicherer werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Neue Radwege werden wir deshalb nur dort schaffen, wo sie tatsächlich benötigt werden“
Seite 72 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die CDU will den Ausbau neuer Radwege gegenüber den Vorgaben des Mobilitätsgesetzes einschränken und Standards flexibilisieren.

Mehr Sicherheit im Nahverkehr, Zugangskontrollen erproben

Die CDU will mehr sichtbares Sicherheitspersonal, mehr Videoüberwachung und digitale Notrufsäulen im Nahverkehr. Langfristig strebt sie ein geschlossenes U-Bahn-System an und will dazu Zugangskontrollen auf ausgewählten Linien testen.

Bus und Bahn sollen sicherer werden. Es soll mehr Personal und mehr Kameras geben. Später soll man nur mit Ticket in die U-Bahn kommen. Das soll zuerst auf einigen Linien getestet werden.

Neben Sicherheits- und Servicepersonal sind flächendeckende Notrufsäulen und ein stiller Notruf geplant. Die Nora-Notruf-App soll mit der BVG in einem Pilotprojekt für den Nahverkehr weiterentwickelt werden, damit Fahrgäste unauffällig Hilfe rufen können. Reinigungsstreifen sollen ausgeweitet, Reinigungsintervalle erhöht und Schäden schneller beseitigt werden. Die Zugangskontrollen sollen unbefugten Zutritt und Schwarzfahren eindämmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Für die U-Bahn streben wir perspektivisch die Einführung eines geschlossenen Systems an.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Mehr Videoüberwachung und Zugangskontrollen erweitern die staatliche Kontrolle im öffentlichen Raum schrittweise.

U-Bahn, S-Bahn, Tram und Bus ausbauen

Die CDU will die BVG beim Kurs „Stabilität vor Wachstum“ unterstützen und das Netz gezielt erweitern: U-Bahn-Verlängerungen, dichtere S-Bahn-Takte, Schienenprojekte mit Brandenburg sowie mehr Express- und Großraumbusse. Pendler sollen über Park-&-Ride-Plätze und Mobilitätshubs in den Außenbezirken leichter umsteigen können.

Bus und Bahn sollen besser werden. Die U-Bahn soll längere Strecken bekommen. Die S-Bahn soll öfter fahren. Am Stadtrand soll es mehr Parkplätze an Bahnhöfen geben.

Die BVG soll mehr Personal gewinnen, Fahrzeuge schneller verfügbar machen und Werkstätten modernisieren; Berlin investiert laut Programm über 1,3 Milliarden Euro jährlich in die BVG. Die Verlängerungen von U2, U3, U6, U7, U8 und U9 sollen vorangetrieben und die U10 planungsrechtlich gesichert werden. Im Programm i2030 haben die Reaktivierung der Siemensbahn und die S75 bis zum Karower Kreuz Vorrang. Straßenbahnen sollen dort wachsen, wo Nutzen, Wirtschaftlichkeit und schnelle Umsetzung stimmen; Bahnhöfe sollen weiter barrierefrei ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Gleichzeitig werden wir die S-Bahn durch dichtere Takte, zusätzliche Gleise und bessere Verbindungen in die Außenbezirke stärken.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs bedeutet zusätzliche öffentliche Investitionen in staatliche Leistungen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Kapazität bei Bahn und Bus stärkt klimafreundliche Verkehrsmittel schrittweise.

Öffentlich-private Partnerschaften für Verkehrsprojekte nutzen

Die CDU will mit Public-Private-Partnerships Planung und Bau von Verkehrsinfrastruktur schneller machen. Privates Fachwissen soll zum Beispiel bei modularen Brücken, bei Generalübernehmerschaften sowie beim Bau und Betrieb einzelner Linien des ÖPNV eingesetzt werden.

Private Firmen sollen beim Bau von Verkehrs-Projekten mithelfen. Das soll schneller gehen. Firmen könnten auch einzelne Bahn-Linien bauen und betreiben. Ein Beispiel ist eine Magnet-Schwebebahn.

Als Einsatzfelder nennt das Programm Generalübernehmerschaften, den Bau und Betrieb einzelner ÖPNV-Linien, modulare Brückenbauwerke und innovative Mobilitätsprojekte. Als Beispiel wird eine Magnetschwebebahn (TSB) von der Urban Tech Republic in Tegel nach Jungfernheide genannt. Auch teilautonome Shuttles und Busstraßenbahnen sollen modellhaft erprobt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wollen wir auch neue Wege gehen und Public-PrivatePartnerships gezielt nutzen, um Planung, Bau und Umsetzung zu beschleunigen.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die stärkere Einbindung privater Unternehmen in Bau und Betrieb öffentlicher Verkehrslinien verschiebt Aufgaben vom Staat zum Markt.

Autonomes Fahren und Wasserstoff technologieoffen fördern

Die CDU will Berlin und Brandenburg zur Pilotregion für autonomes Fahren im Güter- und Personenverkehr machen. Den Wandel zu klimafreundlicher Mobilität will sie technologieoffen gestalten, mit mehr Ladepunkten und Wasserstoff als Ergänzung zur E-Mobilität.

Berlin und Brandenburg sollen selbstfahrende Fahrzeuge testen. Es soll mehr Lade-Säulen für E-Autos geben. Auch Wasserstoff soll als Antrieb genutzt werden. Zum Beispiel bei Lastwagen, Bussen und Schiffen.

Die U-Bahn soll mit CBTC-Technik teilautomatisiert fahren, um Takte zu verdichten. Neue Stadtquartiere sollen, wo sinnvoll, gleich mit autonomen Transportsystemen erschlossen werden. Wasserstoff-Infrastruktur soll entlang zentraler Verkehrsachsen, in Logistikzentren und Industriegebieten entstehen. Auf nicht elektrifizierten Strecken wie der RB27 „Heidekrautbahn“ sollen Wasserstoffzüge fahren.

Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Berlin und Brandenburg wollen wir zu einer Pilotregion für autonomes Fahren entwickeln“
Seite 74 im Original

Einordnung

  • Klimaausgewogen

    Die CDU will emissionsarme Antriebe ausbauen, setzt dabei aber auf Technologieoffenheit statt auf Vorgaben, was beide Anliegen verbindet.

BER stärken, Luftverkehrsteuer senken

Die CDU will den Flughafen BER zum zentralen Luftverkehrsdrehkreuz Ostdeutschlands ausbauen und dafür mehr Direkt- und Langstreckenverbindungen gewinnen. Im Bund setzt sie sich für niedrigere Steuern und Abgaben im Luftverkehr ein, vor allem für eine deutlich geringere Luftverkehrsteuer.

Der Flughafen BER soll mehr Flüge anbieten. Es soll mehr Direkt-Flüge und Fern-Flüge geben. Die CDU will, dass Fliegen weniger Steuern kostet. Darüber entscheidet der Bund.

Ein attraktives Gebührenmodell und gezieltes Marketing sollen zusätzliche Airlines und Passagiere anlocken. Die Wirtschaftlichkeit des BER soll durch einen Ausbau des Non-Aviation-Bereichs, also Einnahmen außerhalb des Flugbetriebs, und mehr private Partner steigen. Aus Sicht der CDU werden die entscheidenden Wettbewerbsbedingungen des Luftverkehrs auf Bundesebene gesetzt.

Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Dazu gehört vor allem eine deutliche Reduzierung der Luftverkehrssteuer.“
Seite 74 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die CDU will Steuern und Abgaben im Luftverkehr senken und private Partner am BER stärker einbinden.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Eine niedrigere Luftverkehrsteuer und mehr Flugverbindungen stellen Wettbewerbsfähigkeit vor Klimaschutz im Luftverkehr.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Berlin im Vergleich