Tierhaltung artgerecht umbauen, regionale Schlachthöfe fördern
Die Linke will artgerechte Tierhaltung stärken und den Umbau zu mehr Tierwohl sozial verträglich fördern. Kastenstände und Vollspaltenböden sollen schrittweise verschwinden, und dezentrale Schlachtstätten sollen Großschlachthöfe ersetzen.
Tiere sollen besser gehalten werden. Enge Kästen für Schweine sollen nach und nach verschwinden. Bauern bekommen Geld für bessere Ställe. Es soll kleine Schlacht-Höfe in der Region geben.
Die Partei unterstützt eine flächengebundene Haltung, bei der sich die Tierzahl danach richtet, was die Natur verträgt. Stallbauten, die höhere Tierwohlstandards erfüllen, sollen besonders gefördert werden. Regionale und kommunale Schlachthöfe sollen lange Transportwege und aus Sicht des Programms schlechte Arbeitsbedingungen in privaten Großbetrieben vermeiden. Die Agrarpolitik soll sich an den Empfehlungen der Borchert-Kommission und der Zukunftskommission Landwirtschaft orientieren; auch die Teichwirtschaft soll erhalten bleiben.
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„Die Haltung in Kastenständen und die Tierhaltung auf Vollspaltenböden soll nach und nach durch tiergerechte Anlagen ersetzt werden.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Umbau soll mit öffentlicher Förderung und kommunalen Schlachthöfen statt privater Großbetriebe erfolgen, also mit mehr staatlichem Engagement.