Kulturlandschaft und Denkmäler stärker fördern
Die CDU will Schlösser, Denkmäler, Museen, Bühnen und Musikschulen in Thüringen finanziell absichern und teils stärker fördern. Die Kulturförderung soll flexibler und stärker an Leistung ausgerichtet werden. Auch Brauchtum, Mundart und Heimatpflege sollen weiter Unterstützung erhalten.
Thüringen hat viele Schlösser, Theater und Museen. Die CDU will sie erhalten und mehr Geld dafür geben. Wer ein altes geschütztes Haus saniert, soll Hilfe bekommen. Musik-Schulen sollen sicher weiterarbeiten können. Auch Dialekte und Bräuche sollen gepflegt werden.
Das Sonderinvestitionsprogramm des Bundes für historische Baudenkmäler soll über 2028 hinaus laufen, das Land sichert seinen Anteil; die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten soll ausgebaut und für weitere Kulturdenkmäler geöffnet werden. Der Kulturlastenausgleich soll transparenter, leistungsbezogener, für neue Bewerber offen und höher dotiert werden. Ein Denkmal-Sanierungsbonus soll private Sanierungen über eine erweiterte Förderrichtlinie und mehr Mittel unterstützen. Kleine und mittlere Museen erhalten ein eigenes Programm, öffentliche Musik- und Jugendkunstschulen werden abgesichert, freie Musikschulen unterstützt. Theater und Orchester sollen durch mehr Kooperation und einen vom Land bezahlten Transformationsprozess krisenfest werden. Die CDU hält an der UNESCO-Bewerbung der Thüringer Residenzkultur fest und will den 25. Oktober als Verfassungstag bekannter machen.
Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Wir wollen die kulturellen Schätze, regionalen Besonderheiten und die Einmaligkeit Thüringens erhalten.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Höhere Fördermittel für Denkmäler, Museen, Bühnen und den Kulturlastenausgleich bedeuten mehr öffentliche Ausgaben für Kultur.
- Gesellschafteher konservativ
Die Betonung von Bräuchen, christlichen Feiertagen, Mundart und Heimatpflege zielt auf die Bewahrung überlieferter Kultur innerhalb der bestehenden Förderung.