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BSW zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Neustart für Thüringen. Damit sich was ändert. BSW-Landtagswahlprogramm für Thüringen“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 60 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Enquete-Kommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk einrichten

Das BSW will eine Enquete-Kommission im Landtag, die prüft, ob die öffentlich-rechtlichen Sender objektiv und regierungsfern berichten. Anlass ist aus Sicht des Programms der Vorwurf einseitiger Berichterstattung über Corona und den Ukraine-Krieg. Die Kommission soll auch Wege zu mehr Meinungsvielfalt aufzeigen.

Das BSW will die öffentlich-rechtlichen Sender prüfen lassen. Dafür soll der Landtag eine Kommission bilden. Sie soll prüfen: Berichten die Sender fair? Das BSW findet, über Corona und die Ukraine wurde einseitig berichtet.

Die Kommission soll Vorschläge machen, wie politischer Pluralismus und der Dialog zwischen Medien und Publikum gestärkt werden können. Auch bürgerschaftliche Medien sollen gestärkt werden. Das BSW lehnt nach eigenen Worten Denk- und Redeverbote ab und will niemandem vorschreiben, ob er gendert. Es wendet sich gegen Einschränkungen der Pressefreiheit und gegen parteipolitischen Missbrauch der Sender.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Einrichtung einer Enquete-Kommission beim Thüringer Landtag zur Untersuchung der Berichterstattung und Kommentierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“
Seite 14 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kultur-Card für Schüler und keine Kürzungen bei Kultur

Das BSW will Schülerinnen und Schülern mit einer Kultur-Card freien Eintritt in Kultureinrichtungen ermöglichen und lehnt weitere Kürzungen bei der Kultur ab. Kulturförderung versteht das Programm als Förderung der Demokratie.

Schüler sollen eine Kultur-Karte bekommen. Damit kommen sie kostenlos in Museen und Theater. Das BSW will bei der Kultur nicht mehr sparen. Kultur soll auch auf dem Land gut sein. Künstler sollen faire Arbeits-Bedingungen haben.

Die Kultur-Card soll sich an den Gästekarten in Tourismusregionen orientieren; Kultur-Fahrdienste sollen gefördert werden. Gute Kulturangebote sollen auch im ländlichen Raum verfügbar sein. Theater, Orchester, Festivals, die freie Szene und soziokulturelle Einrichtungen sollen gestärkt werden, für Künstlerinnen und Künstler fordert das Programm faire und diskriminierungsfreie Arbeitsbedingungen. Weitere Ziele sind die Vernetzung von Schulen mit Kultur- und Sporteinrichtungen, starke Jugendkunst- und Musikschulen, Hilfe für Kirchen beim Denkmalerhalt sowie die Förderung von Gedenkstätten und Jugendprojekten.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir wollen Schülerinnen und Schülern eine Kultur-Card, nach dem Vorbild der InclusiveCards in Tourismusregionen bieten, die den kostenlosen Zugang zu kulturellen Einrichtungen ermöglicht.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Freier Eintritt für Schüler und der Verzicht auf Kürzungen bauen öffentlich finanzierte Kulturangebote aus.

Völkerverständigung und regionales Friedensengagement fördern

Das BSW will interkulturellen und interreligiösen Dialog sowie Völkerverständigung fördern, gerade in Zeiten von Kriegen. Partnerschaften, Jugendaustausch und regionale Friedensinitiativen sollen auch vom Land unterstützt werden.

Das BSW will, dass Menschen aus vielen Ländern sich besser verstehen. Das ist gerade in Kriegs-Zeiten wichtig. Städte-Partnerschaften sollen bleiben. Jugend-Austausch soll wachsen. Das Land soll Friedens-Projekte von Städten unterstützen.

Städte- und Regionalpartnerschaften sowie der Austausch von Jugendgruppen, Wissenschaftlern, Zivilgesellschaft und Wirtschaftsverbänden sollen erhalten und gefördert werden. Ein europäischer Jugendcampus nach einer Idee der Dualen Hochschule Gera-Eisenach soll junge Menschen aus ganz Europa nach Thüringen holen. Initiativen wie „Städte des Friedens“ oder „Mayors for Peace“ sollen Unterstützung von der Landesebene erhalten. Projekte für Friedenssicherung und gegenseitiges Verständnis sollen gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir unterstützen und fördern den interkulturellen und interreligiösen Dialog, Weltoffenheit, Toleranz und Völkerverständigung.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Das BSW setzt auf Austausch, Verständigung und Friedensinitiativen statt auf militärische Mittel.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich