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parteiprogramm

Linke zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Gemeinsam für die Vielen – erreichbar durch linke Politik! Unser Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 35 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Freien Museumseintritt ausweiten, Kulturszene absichern

Die Linke will den kostenlosen Museumseintritt auf Studierende und Auszubildende ausdehnen und einen freien Sonntag pro Monat für alle einführen. Stadtteilkultur, Bücherhallen und freie Kunstszene sollen mehr Geld und verbindliche Mindesthonorare erhalten.

Museen sollen für mehr Menschen kostenlos sein. Das gilt für Studierende und Azubis. An einem Sonntag im Monat sollen alle frei hinein dürfen. Künstlerinnen und Künstler sollen besser bezahlt werden. Kultur im Stadtteil soll mehr Geld bekommen.

Aus Sicht des Programms dürfen Eintrittspreise kein Hindernis für den Zugang zu Kunst sein. Die Mittel für Stadtteilkultur sollen steigen, und ein neues Strukturprogramm soll mit den Beteiligten vor Ort entstehen. Für die freie Musik-, Theater-, Tanz- und Kunstszene sollen Honoraruntergrenzen verbindlich gelten und finanziert werden. Die Bücherhallen sollen deutlich mehr Förderung bekommen. Die Partei will außerdem einen Fonds für kulturelle Vielfalt, öffentliche Tanzflächen in jedem Stadtteil und das Ende der Stellplatzabgabe für Clubs.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Alle Hamburger Museen sollen nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Studierende und Auszubildende frei zugänglich sein.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kulturförderung und kostenfreier Zugang sollen mit öffentlichen Mitteln ausgeweitet werden.

8. Mai zum Feiertag machen, Gedenkorte ausbauen

Die Linke will den 8. Mai als gesetzlichen Feiertag einführen und die Erinnerung an NS-Verfolgung und Widerstand im Stadtzentrum stärken. Straßen und Plätze, die nach Personen aus Kolonialismus und Militarismus benannt sind, sollen neue Namen erhalten.

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Die Linke will diesen Tag zum Feiertag machen. In der Innenstadt soll ein Ort an die Verfolgung durch die Nazis erinnern. Manche Straßen heißen nach Kolonial-Herren. Diese Straßen sollen neue Namen bekommen.

Im Stadthaus soll ein Lern-, Dokumentations- und Gedenkort weiterentwickelt werden, in Abstimmung mit Verbänden ehemals Verfolgter. Eine Gedenkwoche soll in ganz Hamburg stattfinden. Die Forschungsstelle zum postkolonialen Erbe der Stadt soll langfristig finanziert werden. In der Denkmalpolitik will die Partei dem Denkmalrat mehr Rechte geben und den Denkmalverein angemessen finanzieren. Sie stellt sich außerdem gegen Einschränkungen der Kunst- und Meinungsfreiheit.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus als Feiertag einführen!“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Ein neuer Gedenkfeiertag und die Umbenennung kolonial geprägter Straßennamen verändern die überlieferte Erinnerungskultur.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk stärken und sozial gestalten

Die Linke will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten und demokratisch kontrollieren lassen. Der Rundfunkbeitrag soll sozial gerechter ausfallen, und freie Mitarbeitende der Sender sollen feste, sozialversicherte Stellen bekommen.

Die Linke will einen starken öffentlichen Rundfunk. Der Rundfunk-Beitrag soll sozial gerechter werden. Freie Mitarbeiter bei den Sendern sollen feste Stellen bekommen. Beim NDR soll es eine Quote für Frauen und Männer geben.

Für einen sozial gestalteten Beitrag will die Partei in der Bürgerschaft Initiativen zur Änderung des Staatsvertrags ergreifen. Beim NDR fordert sie eine Geschlechterquote in sämtlichen Berufsgruppen. Bürgermedien wie der Lokalfunk und der Sender TIDE sollen gesichert bleiben, die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein soll gestärkt werden. Auch private Programme sollen von einer Instanz ethisch geprüft werden. Die Filmförderung soll einen sozialen Drehpass für Produktionen mit vorbildlichen Arbeitsbedingungen einführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir wollen einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk unter demokratischer Kontrolle für eine Garantie der Grundversorgung an Informationen, Unterhaltung und Bildung.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der öffentliche Rundfunk soll gestärkt, der Beitrag sozial gestaffelt und private Angebote zusätzlich geprüft werden.

  • Gesellschafteher progressiv

    Eine Geschlechterquote in allen Berufsgruppen des NDR geht über die heutige Gleichstellungspraxis hinaus.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich