Bezahlbare Räume für Kultur sichern
Die Grünen wollen günstige Räume für Kunst und Kultur bei der Stadtentwicklung systematisch einplanen. Eine eigene Verwaltungsgesellschaft für Kulturimmobilien soll geeignete städtische Flächen betreuen, weil steigende Gewerbemieten und knappe Flächen die Szene unter Druck setzen.
Kultur braucht Räume. Die Mieten für solche Räume steigen aber. Die Grünen wollen günstige Räume für Kultur einplanen. Eine neue Gesellschaft der Stadt soll Gebäude für Kultur verwalten.
In großen Neubauvorhaben sollen per Vertrag Flächen für die Kultur- und Kreativszene festgelegt werden, die günstig und auf lange Zeit zu mieten sind. Schulen und andere öffentliche Räume sollen für Proben der Amateurmusik preiswert offenstehen, und der Schulbau soll die technischen Anforderungen dafür einplanen. Die neue Kulturimmobilien-Gesellschaft soll bei der Kreativgesellschaft Hamburg angesiedelt werden und geeignete Flächen übernehmen. Zum Schutz von Kulturschaffenden und kleinen Gewerbetreibenden vor Verdrängung wollen die Grünen das Gewerbemietrecht reformieren. Die Suche nach dauerhaften Open-Air-Flächen für Clubs soll weitergehen, auch auf Flächen der Hafenwirtschaft.
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„Wir wollen deshalb eine Kulturimmobilien-Verwaltungsgesellschaft einrichten, die einige bestimmte Kulturimmobilien zielgruppengerecht verwaltet.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Stadt soll Kulturflächen stärker selbst steuern und das Gewerbemietrecht zugunsten der Mieter ändern, was mehr öffentliche Lenkung bedeutet.