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CDU zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Auf die Inhalte kommt es an. Unser Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 109 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Alsterpromenade bauen und Kulturbauten zügig verwirklichen

Die CDU will an der Binnenalster eine Promenade auf verlängerten und verbreiterten Stegen schaffen. Außerdem sollen seit Jahren angekündigte Kultur- und Wissenschaftsbauten zügig entstehen und nach Möglichkeit zusammengelegt werden.

Die CDU will an der Binnenalster eine lange Promenade auf dem Wasser bauen. Dort soll es Platz für Restaurants und zum Ausruhen geben. Geplante Museen und Bibliotheken sollen schneller gebaut werden. Manche davon könnten in ein gemeinsames Haus ziehen.

Die Promenade soll zusammen mit dem Jungfernstieg Einheimische und Touristen anziehen und Raum für Gastronomie, Strandclubs und Anlegestellen bieten. Offen sind laut Programm das „Haus der digitalen Welt“, Sanierung oder Neubau der Staats- und Universitätsbibliothek, ein Gebäude für die Akademie der Wissenschaften sowie mehrere Museen; nur das Hafenmuseum habe einen festen Standort. Die CDU will prüfen, ob das Haus der digitalen Welt, eine neue Bibliothek und der Akademiesitz in einem Bau zusammenkommen können. Die Neubauten sollen gute Bedingungen für Forschung und Nutzung bieten und zugleich Stadtviertel aufwerten. Eine Kunstachse soll bestehende und geplante Kultureinrichtungen einbeziehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Die bestehenden Steganlagen werden auf bis zu 500 Meter verlängert und mit zusätzlichen Pontons auf bis zu 14 Meter verbreitert.“
Seite 50 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kunstfreiheit wahren, Antidiskriminierungsklausel einführen

Die CDU bekennt sich zur Freiheit von Kunst und Kultur und lehnt Boykottaufrufe und Einschüchterung ab. Zugleich soll eine Klausel verhindern, dass öffentliches Geld an extremistische oder verfassungsfeindliche Veranstalter und Inhalte fließt.

Kunst soll frei sein. Die CDU ist gegen Boykott und Einschüchterung. Extremisten sollen aber kein Geld vom Staat bekommen. Das soll eine neue Regel für die Förderung sichern.

Die Grenze der Kunstfreiheit sieht das Programm dort, wo die Menschenwürde verletzt, Antisemitismus oder Rassismus verbreitet oder die Verfassungsordnung bedroht wird. Von der Förderung ausgeschlossen sein sollen Initiativen und Veranstaltungen, die antidemokratische Vorbilder verehren oder von Extremisten und religiösen Fanatikern ausgehen. Die CDU fordert außerdem eine stärkere Beschäftigung mit den Ursachen für das Scheitern der Weimarer Republik. Für den Kulturtourismus plant sie eine neue Marketingstrategie.

Originalzitat anzeigen (Seite 91)
„Eine entsprechende Antidiskriminierungsklausel soll sicherstellen, dass keine öffentlichen Mittel derartigen Zwecken, Personen oder Organisationen zugutekommen.“
Seite 91 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine neue Förderbedingung soll Extremisten von öffentlichen Kulturmitteln ausschließen, was staatliche Kontrolle zum Schutz der Verfassungsordnung schrittweise ausweitet.

Kulturförderung an die Inflation anpassen

Die CDU will, dass die städtischen Fördermittel für Kultur mindestens im Umfang der Preissteigerung wachsen. Kulturelle Teilhabe soll nicht vom Geldbeutel abhängen, und Hürden für Menschen mit Behinderungen sollen weiter sinken.

Die CDU will Kultur in Hamburg fördern. Das Geld der Stadt soll mit den Preisen steigen. Alle Menschen sollen Kultur erleben können. Auch Menschen mit wenig Geld oder mit Behinderung.

Das Programm versteht Kulturpolitik als Ermöglichen statt Steuern. Große Häuser wie die Elbphilharmonie gelten der CDU als ebenso wichtig wie Angebote der Off-Szene und in den Stadtteilen. Die Stadt soll Kultureinrichtungen auch bei Investitionen in Klima- und Ressourcenschutz unterstützen. Barrieren für Menschen mit Behinderungen sollen weiter abgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„Die Fördermittel der Stadt dürfen nicht durch die Inflation ausgehöhlt werden, sondern müssen mindestens entsprechend angepasst werden.“
Seite 92 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Kulturmittel sollen mindestens mit der Inflation steigen, was die staatlichen Ausgaben schrittweise erhöht.

Musikstadt und Jugendmusikschule stärken

Die CDU will die Bedingungen für Hamburgs Musikleben verbessern und die Einrichtungen bei Bedarf ausreichend finanzieren. Bei der Bezahlung der Lehrkräfte an der Jugendmusikschule will sie nachbessern.

Die CDU will die Musik in Hamburg stärken. Orchester, Clubs und Chöre sollen gute Bedingungen haben. Die Jugend-Musikschule braucht genug Lehrer. Deshalb will die CDU die Bezahlung dort verbessern.

Zum Musikleben zählt das Programm Konzerthäuser, Oper, Orchester, Clubs, Chöre, Kirchenmusik und Musicaltheater. Die Clubszene und das Reeperbahn-Festival sollen erhalten und gefördert werden; die CDU sieht sie als Teil der Stadtentwicklung. Musikschulen stehen laut Programm durch steuerrechtliche Entscheidungen des Bundes unter Druck. Die Vergütung an der Jugendmusikschule soll so attraktiv werden, dass sich genügend Lehrkräfte finden.

Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„Ziel der Kulturpolitik muss es sein, die Rahmenbedingungen für alle diese Bestandteile zu optimieren und wo nötig diese Institutionen ausreichend zu finanzieren.“
Seite 92 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Musikeinrichtungen sollen bei Bedarf stärker öffentlich finanziert und Lehrkräfte besser vergütet werden, was öffentliche Leistungen ausbaut.

Privattheater fördern und Kammerspiele sichern

Die CDU will die Förderung der Hamburger Privattheater von außen neu überprüfen lassen, damit sie ausreichend und gerecht ausfällt. Das Gebäude der Hamburger Kammerspiele soll nach Möglichkeit vorzeitig zurückgekauft werden.

Hamburg hat viele private Theater. Die CDU will prüfen lassen, ob sie genug Geld bekommen. Fachleute von außen sollen das prüfen. Das Haus der Hamburger Kammerspiele soll die Stadt zurückkaufen.

Die Privattheatertage sollen fortgeführt werden, auch mit Geld aus Hamburg. Vor allem private Bühnen sollen Hilfe erhalten, um barrierefrei zu werden und mit moderner Technik Energie und Betriebskosten zu sparen. Für die Kammerspiele im Grindelviertel, deren jüdischen Hintergrund das Programm hervorhebt, sollen alle Wege geprüft werden, das Haus noch vor dem Ende der Erbpacht vom heutigen Besitzer zurückzuerwerben.

Originalzitat anzeigen (Seite 92)
„Eine neue externe Evaluation ist notwendig, um eine ausreichende und gerechte Förderung der Privattheater zu gewährleisten.“
Seite 92 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Museumsprojekte priorisieren und Sammlungen sichern

Die CDU will ein Konzept erarbeiten, das die geplanten Museumsprojekte prüft, nach Wichtigkeit ordnet und mit Kosten und Zeitplan versieht. Vorrang haben für sie das Deutsche Hafenmuseum und das Evolutioneum in der HafenCity.

Hamburg plant mehrere neue Museen. Die CDU will einen Plan dafür machen. Der Plan soll Kosten und Zeiten klären. Zuerst sollen das Hafen-Museum und ein Natur-Museum kommen.

Die Museen sollen im Vergleich mit anderen Kulturmetropolen nicht zurückfallen und etwa durch Sonderausstellungen mehr Publikum anziehen. Sammlungen sollen mit öffentlicher Hilfe gesichert, gepflegt und digitalisiert werden. Das Hafenmuseum steht laut Programm für die Bedeutung des Hafens, das Evolutioneum für die Forschung zur bedrohten Artenvielfalt. Die CDU unterstützt außerdem die Idee eines Jüdischen Museums in Hamburg.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Prioritär sind für uns dabei die Realisierung des Deutschen Hafenmuseums und des neuen Evolutioneums (naturhistorisches Museum) in der HafenCity.“
Seite 93 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bücherhallen, Stadtteilkultur und Ateliers stärken

Die CDU will die Bücherhallen häufiger an Sonn- und Feiertagen öffnen und sie als Orte der Begegnung und Integration ausbauen. Stadtteilkultur soll gezielt gefördert werden, besonders in Bezirken mit wenigen Treffpunkten.

Die Bücherhallen sind Hamburgs öffentliche Bibliotheken. Die CDU will sie öfter am Sonntag öffnen. Menschen sollen sich dort treffen können. Auch Kultur in den Stadtteilen soll mehr Hilfe bekommen.

Die Bücherhallen sind laut Programm die meistgenutzte Kultureinrichtung der Stadt. Neue Stadtteilangebote sollen dort entstehen, wo es bisher wenige Begegnungsorte gibt, und Kulturprojekte mit Integrationswirkung sollen gezielt Unterstützung erhalten. Die Arbeit der Geschichtswerkstätten wertet die CDU als förderwürdig. Räume für bildende Kunst und Fotografie sollen dauerhaft erhalten bleiben oder in umgenutzten Entwicklungsgebieten neu entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Deshalb setzen wir uns weiterhin für den Ausbau der Sonn- und Feiertagsöffnung ein, um die Bücherhallen zu zentralen kulturellen Begegnungsstätten weiterzuentwickeln.“
Seite 93 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Denkmäler und historische Straßennamen erhalten

Die CDU will Denkmäler, Gedenkorte und historische Straßennamen im Stadtbild erhalten und mit Einordnungen versehen, statt sie zu entfernen. Die Stadt soll beim Denkmalschutz selbst Vorbild sein und geschützte Gebäude nicht abreißen.

Die CDU will alte Gebäude und Denkmäler erhalten. Straßen sollen ihre alten Namen behalten. Tafeln sollen die Geschichte dazu erklären. Die Stadt soll geschützte Häuser nicht abreißen.

Für denkmalgeschützte Bauten sollen kreative Lösungen für Erhalt und zeitgemäße Nutzung gefunden werden. Traditionssegler sollen mit angepassten Sicherheitsstandards weiter fahren können; dafür will sich die CDU in Land und Bund einsetzen. Gedenkorte und Tafeln sollen gepflegt werden und als Lernorte dienen. Namensgeber von Straßen sollen im historischen Zusammenhang beurteilt werden, und auch Hamburgs koloniale Vergangenheit soll differenziert aufgearbeitet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 94)
„Wir lehnen Cancel-Culture ab und treten für eine sinnvolle Kontextualisierung statt für das Auslöschen der historischen Spuren ein.“
Seite 94 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Historische Namen und Denkmäler sollen ausdrücklich gegen diskutierte Umbenennungen und Entfernungen verteidigt werden, was auf Bewahrung des Überlieferten zielt.

Strategie für den Medienstandort Hamburg

Die CDU will eine Strategie, die Hamburgs Profil als Medienstandort schärft und Hürden für die Ansiedlung von Unternehmen senkt. Ausbildung, Hochschulen und Weiterbildung sollen genug Fachkräfte für Journalismus und Medienbranche hervorbringen.

Hamburg soll eine wichtige Stadt für Medien bleiben. Die CDU will dafür einen Plan machen. Firmen sollen sich leichter ansiedeln können. Es soll genug Fachleute für die Medien geben.

Das Programm hält die Ansiedlung und den Verbleib von Digitalkonzernen für wichtig, bemängelt aber, dass deren Entscheider nicht in Hamburg sitzen. Die Strategie soll ausdrücklich auch Lokalmedien einbeziehen. Berichterstattung aus den Stadtteilen ist aus Sicht der CDU wichtig für Zusammenleben und Identität vor Ort; sie sei stark zurückgegangen.

Originalzitat anzeigen (Seite 95)
„setzen wir uns für eine wirksame Strategie ein, die unseren Medienstandort profiliert, Ansiedlungshemmnisse abbaut“
Seite 95 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren

Die CDU nennt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine tragende Säule der Demokratie und will ihn zugleich in Struktur und Inhalt reformieren. Kosten sollen nicht steigen, während das digitale Angebot gestärkt wird, etwa durch eine gemeinsame Mediathek.

Die CDU findet den öffentlichen Rundfunk wichtig für die Demokratie. Er soll sich aber verändern. Er soll nicht teurer werden. Es soll eine gemeinsame Mediathek für alle Sender geben.

Zusammen mit anderen Ländern will die CDU eine einheitliche Mediathek für Fernsehen, Radio und Online als zentrale Plattform erreichen. Sparen soll der Rundfunk durch weniger Spartenkanäle bundesweit, ein stärker gebündeltes Nachtprogramm und spezialisierte Redaktionen für überregionale Themen. Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein bewertet das Programm als gelungene Zusammenarbeit im Norden. Die Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen im Internet soll ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 95)
„Gleichzeitig muss der ÖRR weiter strukturell und inhaltlich reformiert und den aktuellen Anforderungen angepasst werden“
Seite 95 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

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