Zum Inhalt springen
parteiprogramm

AfD zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Hamburg wieder normal. Wahlprogramm der AfD Hamburg für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 48 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Historische Altstadt teilweise wiederaufbauen

Die AfD will ein Konzept „Neue Altstadt Hamburg“ entwickeln, um im Krieg und Wiederaufbau verlorene historische Zentren an zwei Orten wiederherzustellen. Am Hopfenmarkt und am Schaarmarkt soll kleinteilige Bebauung entstehen.

Im Krieg wurde Hamburg zerstört. Danach baute man die Stadt für Autos um. Alte Viertel gingen verloren. Die AfD will an zwei Orten die Altstadt neu bauen. Dort sollen kleine Häuser wie früher stehen.

Am Hopfenmarkt vor der Ruine der Nikolaikirche sollen kleine Häuser statt des geplanten Bürokomplexes „Burstah-Ensemble“ entstehen. Für den historischen Schaarmarkt sollen die Michelwiese und das von der Stadt gekaufte Gruner + Jahr-Gebäude weichen. Die neue Bebauung zwischen Michel und Hafen soll das Portugiesenviertel mit dem Umfeld der Kirche verbinden.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Die AfD Hamburg setzt sich für die Entwicklung eines Konzeptes „Neue Altstadt Hamburg“ an zwei Stellen:“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Vorhaben will historisches Stadtbild und gewachsene Bautradition wiederherstellen.

Gendersprache in Verwaltung und Bildung ablehnen

Die AfD sieht die deutsche Sprache als zentrales Kulturgut, das bewahrt werden soll. Sie lehnt Vorgaben zu „gendergerechter“ und „politisch korrekter“ Sprache ab und will staatliche Eingriffe in die Sprachentwicklung unterbinden. Sie unterstützt Initiativen, die Gendersprache in Behörden und Bildungseinrichtungen verbieten wollen.

Die AfD will die deutsche Sprache schützen. Sie ist gegen Gender-Sprache. Das sind zum Beispiel Sternchen in Wörtern. Der Staat soll keine Sprach-Regeln vorgeben. Ein Verbot in Ämtern und Schulen findet die AfD gut.

Sprache soll sich aus Sicht des Programms nur auf natürlichem Weg wandeln. Vorgaben, die Verstehen, Lesen und Schreiben erschweren, werden abgelehnt. Die AfD begrüßt Volksinitiativen gegen Gendersprache in Behörden und Schulen.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Volksinitiativen, die ein Verbot der Gendersprache in Verwaltung und Bildung fordern, begrüßen wir ausdrücklich.“
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Unterstützung eines Verbots geschlechtergerechter Sprache in Behörden und Schulen stärkt überlieferte Sprachformen gegen neuere Gleichstellungsansätze.

Rundfunkbeitrag abschaffen, Staatsvertrag notfalls kündigen

Die AfD will den Rundfunkbeitrag reformieren und den Rundfunkstaatsvertrag weitgehend umbauen oder, falls das nicht gelingt, kündigen. Ziel ist ein schlanker „Grundfunk“, und niemand soll mehr zur Zahlung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verpflichtet sein.

Heute zahlt jeder Haushalt den Rundfunk-Beitrag. Die AfD will das ändern. Niemand soll mehr zahlen müssen. Es soll nur noch einen kleinen „Grund-Funk“ geben. Er soll neutral berichten. Sonst will Hamburg den Rundfunk-Vertrag kündigen.

Der geräteunabhängige Rundfunkbeitrag soll reformiert werden. Der Rundfunkstaatsvertrag soll sehr weitgehend geändert oder von Hamburg gekündigt werden. Ein „Grundfunk“ soll politisch ausgewogen die Grundversorgung sichern. Aus Sicht des Programms ist ein staatsnaher Anbieter im Internetzeitalter nicht mehr zu bevorzugen, alle Rundfunkanbieter sollen frei konkurrieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Die AfD Hamburg spricht sich für eine Reform des geräteunabhängigen Rundfunkbeitrags und eine sehr weitreichende Reform des Rundfunkstaatsvertrags oder, sollte diese nicht möglich sein, die Kündigung desselben aus.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Punkt will die Pflichtabgabe beenden und den öffentlichen Rundfunk zugunsten von mehr Wettbewerb verkleinern.

Förderung bei politischer Propaganda entziehen

Die AfD bekennt sich zur Kunstfreiheit und unterstützt Hamburgs Theater- und Museumskultur. Wenn öffentlich geförderte Bühnen oder Ausstellungshäuser aus ihrer Sicht für einseitige politische Propaganda genutzt werden, soll die Förderung sofort wegfallen.

Die AfD will Kunst frei lassen. Sie unterstützt Theater und Museen in Hamburg. Manche Bühnen machen aber aus Sicht der AfD einseitige Politik. Dann soll die Stadt dort kein Geld mehr geben.

Kunst gilt im Programm als Teil der freien Meinungsäußerung und als Beitrag zur Wertebildung und zum Zusammenhalt. Die AfD will die gewachsene Theater- und Museumskultur Hamburgs unterstützen. Wird eine geförderte Einrichtung für einseitige, aus Sicht der Partei oft aggressive politische Propaganda genutzt, soll die öffentliche Unterstützung umgehend entzogen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Wir sind jedoch nicht mit dem Missbrauch unserer Bühnen und öffentlich geförderten Ausstellungshäuser für einseitige politische Propaganda einverstanden“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt knüpft Kulturförderung an politische Zurückhaltung und betont die Pflege gewachsener Kultur und Traditionen.

Straßenumbenennungen ablehnen und rückgängig machen

Die AfD will Umbenennungen von Straßen und Plätzen verhindern, die sie für ideologisch motiviert hält. Bereits erfolgte Umbenennungen sollen nach Möglichkeit zurückgenommen werden.

Manche Straßen bekommen neue Namen. Die AfD findet das oft ideologisch. Sie will solche neuen Namen verhindern. Alte Namen sollen wenn möglich zurückkommen.

Die AfD lehnt aus ihrer Sicht ideologisch begründete Umbenennungen von Straßen und Plätzen ab. Bereits vorgenommene Umbenennungen will sie, soweit möglich, rückgängig machen. Weitere Einzelheiten nennt das Programm an dieser Stelle nicht.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Die AfD Hamburg wird ideologisch motivierte Umbenennungen von Straßen und Plätzen ablehnen und nach Möglichkeit wieder rückgängig machen.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt will überlieferte Straßennamen bewahren und neuere Umbenennungen zurücknehmen.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich