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BSW zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Neustart für Thüringen. Damit sich was ändert. BSW-Landtagswahlprogramm für Thüringen“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 60 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Windkraft im Wald nicht generell erlauben

Das BSW lehnt eine allgemeine Erlaubnis für Windräder im Wald ab. Ob und wo Windkraft gebaut wird, sollen Kommunen und Regionen mit Waldbesitzern und Unternehmen selbst entscheiden, weil sie den Bedarf vor Ort aus Sicht des Programms am besten kennen.

Das BSW will Windräder im Wald nicht überall erlauben. Die Gemeinden sollen selbst entscheiden. Sie wissen am besten, was vor Ort gebraucht wird. Auch Wald-Besitzer und Firmen sollen mitreden.

Das Programm will, dass Kommunen über Standorte für Windkraft entscheiden. Bei Windenergie im Wald sollen Regionen mit Waldbesitzern, Kommunen und Unternehmen selbst bestimmen. Das BSW beschreibt seine Energiepolitik als „Vernunft statt Ideologie“ und setzt auf verbrauchsnahe Strom- und Wärmeerzeugung mit verschiedenen Technologien.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Die generelle Erlaubnis von Windenergie im Wald lehnen wir ab.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Ablehnung einer generellen Freigabe von Waldflächen und mehr kommunale Vetomöglichkeiten bremsen den Ausbau der Windkraft eher.

Energiekosten senken und Betriebe beim Eigenstrom fördern

Das BSW will die aus seiner Sicht im Ländervergleich zu hohen Energiekosten in Thüringen senken, unter anderem durch eine Angleichung der Netzentgelte zwischen den Ländern. Kleine und mittlere Betriebe, die wegen der Energiekosten in Not sind, sollen gezielt gefördert werden, und Bürger sollen an den Gewinnen der Stromerzeugung beteiligt werden.

Das BSW will billigere Energie in Thüringen. Die Gebühren für das Strom-Netz sollen in allen Ländern gleich sein. Kleine Firmen sollen Geld für eigenen Strom bekommen. Bürger sollen am Gewinn von Wind- und Sonnen-Strom beteiligt werden. Auch Bauern sollen bei Strom aus Sonne und Bio-Gas Hilfe bekommen.

Für bedrohte kleine und mittlere Unternehmen sind Investitionshilfen für Eigenstromerzeugung und Energieeffizienz vorgesehen, dazu ein langfristig finanziertes Sonderprogramm „Eigenstromerzeugung für KMU und Handwerksbetriebe“. Ein weiteres Sonderprogramm soll Energieerzeugung in der Landwirtschaft, etwa aus Bio- und Solarenergie, fördern; Agri-Photovoltaik soll Vorrang erhalten. Das BSW will öffentliche Förderung und Bürgerbeteiligung bei erneuerbaren Energien, damit günstiger Ökostrom bei den Verbrauchern ankommt. Gefördert werden sollen auch Quartierskonzepte und Bioenergiedörfer mit Wärmespeicherung. Energieagenturen, Thüringer Aufbaubank sowie TEAG und TEN sollen unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Deshalb fordern wir eine Initiative zur Angleichung der Netzentgelte zwischen den Bundesländern.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das BSW setzt auf zusätzliche staatliche Förderprogramme und Bürgerbeteiligung, um Energiepreise zu senken.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt verbindet niedrigere Energiepreise mit der Förderung erneuerbarer Eigenstromerzeugung und nimmt keine klare Seite ein.

Technologieoffener Klimaschutz und Energiespeicher fördern

Das BSW will Klima- und Umweltschutz vor allem über technologieoffene Innovationen erreichen, die schnell umsetzbar sind, und Thüringen zum Vorreiter bei Speichertechnologien für erneuerbare Energie machen. Aus Sicht des Programms gefährden übereilte Maßnahmen die Wirtschaft und die Akzeptanz des Klimaschutzes; bürokratische Vorgaben im Namen des Klimaschutzes lehnt es ab.

Das BSW will das Klima mit neuer Technik schützen. Dabei soll keine Technik verboten sein. Thüringen soll gute Speicher für Ökostrom entwickeln. Das BSW lehnt viele Regeln für den Klimaschutz ab. Klimaschutz soll das Leben nicht teurer machen.

Das Programm sieht die Energieversorgung noch nicht allein durch erneuerbare Energien gesichert. Es will Schlüsseltechnologien für eine klimaneutrale Wirtschaft fördern, ebenso Hochwasserschutz, eine nachhaltige Energieversorgung und Agrarforschung zur Anpassung an den Klimawandel. Speichertechnologien sollen Versorgungssicherheit und Standort stärken. Statt aus Sicht des Programms überbordender Bürokratie fordert das BSW Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Thüringen soll zum Vorreiter bei der Entwicklung innovativer Speichertechnologien für erneuerbare Energie werden.“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Das BSW setzt auf Innovation und Anpassung statt auf zusätzliche Vorgaben und stellt Kosten und Wettbewerbsfähigkeit beim Klimaschutz in den Vordergrund.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich