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parteiprogramm

SPD zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Klar und deutlich: Für Thüringen. Regierungsprogramm der SPD Thüringen“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 94 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 9 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Stadtwerke stärken und Energieplanung vereinfachen

Die SPD will Kommunen und Stadtwerke als Träger der Energiewende stärken und Energie vor Ort erzeugen, speichern und handeln lassen. Die Planung von Erzeugungsanlagen, Speichern und Netzen soll einfacher und klarer werden. Das senkt nach Ansicht der Partei dauerhaft Kosten und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

Die SPD will die Stadtwerke stärken. Energie soll vor Ort entstehen und gespeichert werden. Neue Anlagen und Netze sollen sich einfacher planen lassen. Die Region soll mehr eigenen Öko-Strom nutzen. Das soll die Kosten senken.

Die Energieerzeugung soll gemeinsam mit den örtlichen Versorgern stattfinden. Die Vereinfachung betrifft Errichtung, Erneuerung und Betrieb von Erzeugungsanlagen und Speichern sowie den Netzausbau. Erneuerbare Energien sollen stärker in der Region verbraucht werden. Die SPD erwartet davon Vorteile für Arbeitsplätze und Umwelt und betont, dass erneuerbare Energien und energieintensive Produktion zusammengehen müssen.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Die Kommunen und ihre Stadtwerke als zentrale Stütze der Energiewende und das Rückgrat der Energieversorgung in Thüringen werden wir stärken.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Rolle kommunaler, also öffentlicher Versorger in der Energieversorgung soll gestärkt werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Einfachere Planung für Anlagen, Speicher und Netze soll den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen.

Klimaneutralen Gebäudebestand bis 2040 erreichen

Die SPD will den Heizenergieverbrauch durch Sanierung und moderne Technik senken und mit erneuerbaren Energien decken. Bis 2040 sollen die Gebäude in Thüringen klimaneutral sein. Die Wärmeversorgung soll für alle Einkommen bezahlbar bleiben.

Die SPD will, dass Häuser weniger Energie zum Heizen brauchen. Bis 2040 sollen Gebäude dem Klima nicht mehr schaden. Heizen soll für alle bezahlbar bleiben. Wer seine Heizung tauscht, soll Geld vom Land bekommen.

Genannt werden energieeffiziente Sanierung sowie Wärmepumpen, Solarthermie und Gebäudespeicher. Über die kommunale Wärmeplanung soll eine öffentlich getragene Wärmeversorgung gesichert und erweitert werden, Neubaugebiete sollen gemeinsam versorgt werden. Die SPD setzt sich für einen Thüringer Heizungstauschbonus ein. Die Landesenergieagentur ThEGA soll gestärkt werden, damit sie vor allem kleinere Kommunen bei Anträgen, Projekten und der Gründung von Energiegenossenschaften beraten kann. Kostenlose Energieberatung und Beratung zum Sanieren sollen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Bis 2040 streben wir einen klimaneutralen Gebäudebestand an.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine öffentlich getragene Wärmeversorgung und ein neuer Landesbonus für den Heizungstausch bedeuten mehr staatliche Leistungen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Das Ziel für Gebäude liegt mit 2040 vor dem bundesweiten Klimaziel 2045 und wird über Förderung statt über Verbote verfolgt.

Thüringer Klimagesetz überarbeiten und Klimaziele konkretisieren

Die SPD will das Landesklimagesetz überarbeiten, das Ziel der Treibhausgasneutralität mit konkreten Schritten unterlegen und langfristig ein jährliches Treibhausgas-Budget einführen. Klimaschutz soll sozial verträglich sein; dafür fordert die Partei unter anderem ein soziales Klimageld vom Bund.

Die SPD will das Klima-Gesetz von Thüringen ändern. Das Gesetz soll genaue Schritte für weniger Treibhaus-Gase nennen. Treibhaus-Gase machen die Erde wärmer. Menschen mit wenig Geld sollen beim Klimaschutz entlastet werden.

Die SPD Thüringen bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen, zum Atomausstieg, zum Kohlekompromiss und zu den Klimagesetzen von Bund und Land. Die Minderungsziele sollen angepasst werden. Um nicht vermeidbare Emissionen auszugleichen, sollen natürliche Kohlenstoffspeicher wie klimarobuste Wälder, wiedervernässte Moore und humusreiche Böden ausgebaut werden; die technische Abscheidung von Kohlenstoff will die Partei kritisch prüfen. Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen sollen durch ein Klimageld auf Bundesebene, öffentliche Versorgungsinfrastruktur und Förderungen dauerhaft entlastet werden. Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt sollen im Schulunterricht mehr Raum bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Wir werden das Thüringer Klimagesetz novellieren und für den Freistaat das Ziel der Treibhausgasneutralität mit konkreten Minderungsschritten konkretisieren.“
Seite 72 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein soziales Klimageld und Förderungen für niedrige und mittlere Einkommen bedeuten zusätzliche staatliche Umverteilung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Konkrete Minderungsschritte und ein jährliches Treibhausgas-Budget verschärfen die bestehenden Klimavorgaben des Landes schrittweise.

Erneuerbare schneller ausbauen, Kommunen und Bürger beteiligen

Die SPD will den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen, besonders nahe an Industriebetrieben mit hohem Energiebedarf. Energie soll möglichst regional und dezentral erzeugt werden; Kommunen sollen dafür Geld und Beratung erhalten, und Bürger sollen sich über Genossenschaften beteiligen können.

Die SPD will schneller mehr Strom aus Wind und Sonne. Der Strom soll dort entstehen, wo man ihn braucht. Städte und Gemeinden sollen dafür Geld und Beratung bekommen. Bürger sollen gemeinsam selbst Energie erzeugen können.

Als Quellen nennt das Programm Wind, Sonne, Biomasse, Umweltwärme, Wasserkraft und Geothermie. Das Land soll weiterhin Klimaschutz- und Energiemanager in den Kommunen sowie deren Konzepte finanziell fördern. Die neuen Aufgaben der Kommunen sollen im kommunalen Finanzausgleich berücksichtigt und die Kommunalaufsichten dafür geschult werden. Die Landesenergieagentur ThEGA soll gestärkt werden, um mehr zu Erzeugung, Verteilung und Speicherung zu beraten. Der Strommarkt soll weiter dezentralisiert und der Aufbau von Energiegenossenschaften unterstützt werden. Versorger vor Ort sollen Hilfe bei der Gewinnung von Fachkräften bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Wir werden uns für einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen, insbesondere auch in der Nähe der energieintensiven Industriebetriebe.“
Seite 72 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau erneuerbarer Energien soll gegenüber dem heutigen Tempo beschleunigt werden, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

Stadtwerke bei erneuerbarer Wärmeversorgung unterstützen

Die SPD sieht die Stadtwerke als tragende Säule der Energiewende und will sie und die Kommunen bei Nah- und Fernwärme stärker unterstützen. Neue Wärmequellen aus erneuerbaren Energien sollen erschlossen werden, darunter die Tiefengeothermie.

Die SPD will die Stadtwerke bei der Wärme stärker unterstützen. Stadtwerke sind Betriebe der Städte für Strom und Wärme. Die Wärme soll öfter aus erneuerbaren Quellen kommen. Dazu gehört auch Wärme aus der Tiefe der Erde.

Als neue Quellen für Fernwärme nennt das Programm Geothermie, Solarthermie, Großwärmepumpen und Bioenergie. Mehr Kooperation, gezielte Förderung und höhere Effizienz sollen die Wärmeversorgung langfristig sichern. Für die Tiefengeothermie soll eine Potenzialanalyse für Thüringen entstehen, dazu Förderprogramme und Instrumente zur Absicherung. Diese Schritte sollen eng mit der kommunalen Wärmeplanung abgestimmt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Deshalb wollen wir die Kommunen und ihre Stadtwerke bei ihrer Nah- und Fernwärmeversorgung besser unterstützen.“
Seite 72 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kommunale Versorger und öffentliche Infrastruktur sollen mit staatlicher Förderung gestärkt werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die Umstellung der Fernwärme auf erneuerbare Quellen soll stärker gefördert werden, was den Klimaschutz im Wärmebereich schrittweise voranbringt.

Solarausbaugesetz für Thüringen schaffen

Die SPD will ein Thüringer Solarausbaugesetz verabschieden und die Nutzung der Solarenergie voranbringen. Ein Landesprogramm soll mehr Flächen für Photovoltaik erschließen, vor allem auf Dächern, an Fassaden und in Kombination mit Landwirtschaft.

Die SPD will ein neues Gesetz für Solar-Energie in Thüringen. Es soll mehr Solar-Anlagen geben, vor allem auf Dächern und an Hauswänden. Auch auf Feldern sollen Anlagen stehen können. Große Solar-Parks sollen vor allem neben Straßen und Schienen entstehen.

Das Förderprogramm SolarInvest soll angepasst werden, unter anderem mit gezielterer Förderung von Stromspeichern. Auf landwirtschaftlichen Flächen setzt die SPD auf eine Zweitnutzung, die nicht mit dem Anbau konkurriert, etwa Agri-Photovoltaik. Solarparks sollen bevorzugt an Fernstraßen, Bahnstrecken und Stromtrassen gebaut werden, um Infrastruktur zu bündeln. Kommunen sollen ermutigt werden, über eine Konzentrationsplanung gezielt Flächen für Photovoltaik auszuweisen.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Mit einem Thüringer Solarausbaugesetz schaffen wir eine technologieoffene Grundlage für den vielschichtigen und breiten Einsatz der Solarenergie im Freistaat.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ein eigenes Landesgesetz und ein Flächenprogramm sollen den Solarausbau gegenüber heute beschleunigen.

Windenergie ausbauen, pauschale Verbote ablehnen

Die SPD bekennt sich zum Ausbau der Windkraft, die sie als wichtigste erneuerbare Energiequelle in Thüringen ansieht. Pauschale Verbote, etwa für Anlagen im Wald, lehnt sie ab; neue Anlagen sollen hohen Umwelt- und Naturschutzstandards genügen.

Die SPD will mehr Wind-Räder in Thüringen. Wind ist für die Partei die wichtigste erneuerbare Energie. Ein allgemeines Verbot von Wind-Rädern im Wald lehnt sie ab. Beim Bau soll die Natur geschützt werden.

Nach Ansicht der SPD ist Windkraft nötig, damit Thüringen seinen Energiebedarf im eigenen Land deckt und die Energiewende nicht zulasten anderer Bundesländer geht. Der Ausbau soll im Dialog mit den Menschen vor Ort gestaltet werden. Zugleich will die Partei die regionale Wertschöpfung in ganz Thüringen ausbauen, auch um energieintensive Abnehmer netzstabil zu versorgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Wir bekennen uns zum Ausbau der Windenergie in Thüringen als wichtigster erneuerbarer Energiequelle.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die SPD will die Windkraft weiter ausbauen und wendet sich ausdrücklich gegen diskutierte pauschale Verbote wie im Wald.

Windkraft und erneuerbare Energien ausbauen

Die SPD will mehr Ökostrom erzeugen, vor allem aus Wind, und dafür 2,2 Prozent der Landesfläche für Windkraft ausweisen. Der Ausbau soll im Gespräch mit den Menschen vor Ort geschehen, und Gemeinden wie Anwohner sollen an den Erträgen beteiligt werden.

Die SPD will mehr Strom aus Wind erzeugen. Dafür sollen 2,2 Prozent der Fläche in Thüringen für Windräder da sein. Die Menschen vor Ort sollen mitreden. Gemeinden und Bürger sollen am Gewinn beteiligt werden.

Die Planungsgemeinschaften der Regionen sollen transparenter arbeiten, wenn sie Vorranggebiete für Windkraft festlegen. Solche Gebiete sollen dort liegen, wo örtliche Industrie profitiert, wenig neuer Netzausbau nötig ist und Mensch und Umwelt wenig belastet werden. Verfahren für neue Anlagen und für das Repowering, also den Ersatz alter Windräder durch neue, sollen einfacher und schneller werden. Bis 2027 soll ein Aktionsplan Energieeffizienz vorliegen, der den gesamten Energieverbrauch stark senken soll. Biomasse gilt dem Programm als wichtiger Teil der Versorgung, vorrangig aus Abfällen und Reststoffen; die Gewinnung von Klärgas soll gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Wir wollen das 2,2 Prozent-Flächenziel in Thüringen durch eine aktive Konzentrationsplanung der Windvorrangflächen in ganz Thüringen erreichen.“
Seite 74 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau der Windkraft soll beschleunigt und der Energieverbrauch gesenkt werden, was den Klimaschutz innerhalb des bestehenden Rahmens voranbringt.

Stromspeicher und Wasserstoffwirtschaft aufbauen

Die SPD will Thüringen zu einem Standort für Stromspeicher machen und eine eigene Erzeugung von grünem Wasserstoff aufbauen. Das Land soll an das bundesweite Wasserstoffkernnetz angeschlossen werden, was das Programm als zentrale industriepolitische Entscheidung beschreibt.

Die SPD will mehr Speicher für Strom in Thüringen. So soll es auch Strom geben, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Außerdem soll Thüringen grünen Wasserstoff herstellen. Das ist ein Gas, das man mit Öko-Strom erzeugt. Thüringen soll an das große Wasserstoff-Netz angeschlossen werden.

Für Speicher sollen Wissen gebündelt und Lücken in der Wertschöpfungskette geschlossen werden. Als Speicher zählt das Programm neben Batterien auch eine Produktion auf Vorrat, die sich nach dem Angebot an grünem Strom richtet, sowie Pumpspeicherwerke. Die Wasserstoffforschung unter anderem am Erfurter Kreuz und in Sonneberg soll weiter gefördert und Erfurt zu einem Knotenpunkt für Wasserstoff-Mobilität werden. Die Thüringer Allianz für Wasserstoff soll fortbestehen. Die SPD will den Anschluss an das nationale Kernnetz einfordern und regionale Verteilnetze unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Wir werden uns dafür einsetzen, dass auch in Thüringen Erzeugungskapazitäten für grünen Wasserstoff entstehen.“
Seite 74 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll den Aufbau einer neuen Branche und ihrer Infrastruktur aktiv mit Industriepolitik unterstützen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Speicher und grüner Wasserstoff sollen gefördert werden, um die Energieversorgung auf erneuerbare Quellen umzustellen.

Energiekosten für Betriebe und Haushalte senken

Die SPD fordert einen befristeten Brückenstrompreis, der energieintensive Unternehmen in der Energiewende stützen und Verbraucher entlasten soll. Für Haushalte mit geringem Einkommen setzt sie sich für einen Bonus beim Heizungstausch ein und will bei der Wärmeversorgung stärker fördern als verpflichten.

Die SPD will einen Brücken-Strom-Preis. Das ist ein günstiger Strompreis für eine begrenzte Zeit. Er soll Firmen helfen, die viel Strom brauchen. Haushalte mit wenig Geld sollen einen Bonus bekommen, wenn sie die Heizung tauschen. Auch die Beratung zum Stromsparen soll bleiben.

Projekte, die Ökostrom aus nahen Anlagen direkt an große Industriebetriebe vor Ort liefern, sollen unterstützt werden; dafür sollen landeseigene Grundstücke und Dächer ohne Ausschreibung zu Marktpreisen verpachtet werden können. Die Beratung der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur soll wachsen, kleine und mittlere Unternehmen sollen Rat zu Energieeffizienz erhalten. Förderprogramme wie GreenInvest sollen bei der Modernisierung von Produktion und Gebäuden helfen. Der Stromsparcheck für einkommensschwache Haushalte soll landesweit dauerhaft bestehen. Bei der Wärme will die SPD nach eigenen Worten weniger Pflichten und mehr Möglichkeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 75)
„Wir halten an der Forderung der Bundesländer und der Sozialpartner zur Einführung eines zeitlich begrenzten Brückenstrompreises fest.“
Seite 75 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein staatlich gestützter Strompreis und neue Zuschüsse für Haushalte bedeuten mehr öffentliche Eingriffe und Ausgaben.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt fördert Ökostrom und Heizungstausch, setzt aber zugleich auf niedrigere Preise und weniger Verpflichtungen.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich