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CDU zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Eigene Klimaziele des Landes aufgeben

Die CDU lehnt die Ziele des Landesklimaschutzgesetzes ab und will sich stattdessen an den Klimazielen des Bundes orientieren. Eigene Sektorziele und eine frühere Umsetzung gefährden nach Darstellung des Programms die heimische Wirtschaft und führen zu Abwanderung.

Rheinland-Pfalz hat ein eigenes Gesetz für den Klima-Schutz. Darin stehen strengere Ziele als im Bund. Die CDU will diese Ziele nicht. Das Land soll die Ziele des Bundes nehmen. Die CDU sagt: Sonst gehen Firmen weg.

Das Programm wendet sich gegen landeseigene Sektorziele und gegen einen früheren Zeitpunkt für die Klimaneutralität als im Bund. Die CDU argumentiert, das bewirke keine echte Klimaneutralität, sondern verlagere Lasten und treibe Unternehmen aus dem Land. Statt fester Zielvorgaben setzt sie auf Motivation und Anreize. Rheinland-Pfalz soll nach ihrer Vorstellung ein Modellland für klimafreundliche Technologien werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Die festgelegten Ziele im neuen ideologischen Klimaschutzgesetz der jetzigen Ampelregierung lehnen wir ab und werden uns deshalb wieder an den Zielen des Bundes orientieren.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Landeseigene Vorgaben für die Wirtschaft sollen entfallen, was weniger Regulierung bedeutet.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die strengeren Klimaziele des Landes samt Sektorzielen sollen aufgegeben und durch die späteren Bundesziele ersetzt werden, begründet mit der Wettbewerbsfähigkeit.

Klimaschutz über Anreize und Technologieoffenheit

Die CDU will Klimaschutz mit Anreizen statt Vorschriften betreiben und dabei alle Technologien zulassen. Die Wärmeplanung soll ohne Anschlusszwang auskommen, Förderrichtlinien sollen technologieoffen sein. Windkraft, Wasserkraft und Geothermie sollen dort ausgebaut werden, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist und vor Ort akzeptiert wird.

Die CDU will das Klima mit Belohnungen schützen, nicht mit Verboten. Jede Technik soll erlaubt sein. Niemand soll sich an ein Wärme-Netz anschließen müssen. Wind-Räder soll es dort geben, wo es sich lohnt. Die Menschen vor Ort sollen einverstanden sein.

Als Wege zur Klimaneutralität nennt das Programm Wasserstoff, erneuerbare Energien, die Speicherung von CO₂, Kreislaufwirtschaft und synthetische Kraftstoffe. Unternehmen, die in klimafreundliche Produktion investieren, sollen entlastet werden. Chemisches Recycling soll als innovatives Verfahren anerkannt werden. Bei der Geothermie verlangt die CDU eine klare Regelung, wer im Schadensfall haftet. Die Vorgaben des Wind-an-Land-Gesetzes will sie gemeinsam mit den Planungsgemeinschaften umsetzen, ohne einzelne Regionen zu überfordern.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Die öffentliche wie private Wärmeplanung soll technologieoffen erfolgen, ohne entsprechende Anschlusszwänge.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Punkt setzt auf Entlastung und Anreize für Unternehmen statt auf staatliche Vorschriften.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Verbindliche Vorgaben wie Anschlusszwänge sollen Anreizen weichen, und der Windkraftausbau wird an Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz geknüpft, was Klimavorgaben lockert.

Solar-Gesetz für Dächer, Freiflächen schützen

Die CDU will mit einem Solar-Gesetz Photovoltaik auf öffentlichen, gewerblichen und privaten Dächern erleichtern. Äcker und andere Freiflächen sollen dagegen geschützt bleiben, damit die Energiewende nicht mit Landwirtschaft und Naturschutz um Flächen konkurriert.

Die CDU will mehr Solar-Anlagen auf Dächern. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Der Bau soll einfacher werden. Auf guten Äckern sollen keine Solar-Anlagen stehen. Das Land soll seine eigenen Gebäude mit Solar-Anlagen ausstatten.

Das Gesetz soll Hürden abbauen, etwa beim Denkmalschutz, und Genehmigungen vereinfachen. Förderprogramme sollen stärker auf Dachanlagen zielen, und das Land soll die Dächer seiner Liegenschaften ausrüsten. Als weitere Standorte nennt das Programm Fassaden, versiegelte Flächen, Parkplätze, Lärmschutzwände und stillgelegte Industrieareale. Für die Landwirtschaft sollen schwimmende Anlagen (Floating-PV) und Agri-PV gefördert werden, die Anbau und Stromerzeugung verbinden.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Dafür werden wir ein Solar-Gesetz schaffen, das die Nutzung von Dachflächen erleichtert und bürokratische Hemmnisse, etwa im Denkmalschutz, reduziert.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Klimaausgewogen

    Der Ausbau von Solaranlagen auf Dächern soll erleichtert werden, zugleich sollen Freiflächenanlagen auf Äckern zurückgedrängt werden, sodass beide Anliegen verbunden sind.

Gasnetz weiter nutzen, Stromsteuer senken

Die CDU will das bestehende Gasnetz weiter nutzen und fossiles Erdgas schrittweise durch nachhaltige Gase ersetzen, da ein flächendeckendes Wasserstoffnetz aus ihrer Sicht vorerst nicht machbar ist. Erdgas soll in dieser Phase als Brückentechnologie dienen. Außerdem setzt sie sich für eine niedrigere Stromsteuer für Unternehmen und Haushalte ein.

Die CDU will die Gas-Leitungen weiter nutzen. Nach und nach soll klima-freundliches Gas das Erdgas ersetzen. Bis dahin bleibt Erdgas nötig, sagt die CDU. Die Steuer auf Strom soll sinken. Das gilt für Firmen und für Haushalte.

Grünes Methan aus Power-to-Gas soll ins vorhandene Netz eingespeist werden, reiner Wasserstoff in begrenztem Umfang beigemischt. Die CDU begründet das mit der Versorgung der Industrie und der Vermeidung teurer Fehlinvestitionen. Neben erneuerbaren Energien sieht das Programm flexible Kraftwerke, Stromspeicher und regionale Energiekonzepte mit stärkerer Beteiligung der Kommunen vor. Im Bundesrat will die CDU auf verlässliche Investitionsbedingungen, schnellere Genehmigungen, einen effizienteren Netzausbau und berechenbare Förderung dringen.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Deshalb setzen wir auf die intelligente Nutzung der bestehenden Gasinfrastruktur. Nachhaltige Gase müssen fossile Erdgase schrittweise ersetzen.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Stromsteuer soll für Unternehmen und Haushalte sinken, was Abgaben verringert.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Erdgas soll als Brückentechnologie weiter genutzt werden, begründet mit Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit, während der Ersatz nur schrittweise erfolgt.

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