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AfD zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 94 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 4 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landesklimaschutzgesetz, CO2-Preis und Emissionshandel abschaffen

Die AfD will das Klimaschutzgesetz des Landes streichen und sich für das Ende von CO2-Bepreisung und Emissionshandel einsetzen. Aus Sicht des Programms hat der deutsche CO2-Ausstoß keinen relevanten Einfluss auf das Klima, während Klimaschutzmaßnahmen der Wirtschaft schaden.

Die AfD will das Klimaschutz-Gesetz des Landes abschaffen. Auch der Preis auf CO2 soll wegfallen. Die AfD sagt: Deutschland hat kaum Einfluss auf das Klima. Klimaschutz soll die Wirtschaft nicht belasten.

Neben dem Landesgesetz sollen die CO2-Abgabe und das europäische Emissionshandelssystem (ETS) entfallen. Das Programm argumentiert, der Emissionshandel vermeide keinen Ausstoß, sondern verschiebe ihn in Staaten mit niedrigeren Umweltstandards, während hierzulande Arbeitsplätze verloren gingen. Die AfD sieht frühere Umweltpolitik als Beleg dafür, dass Wohlstand und Umweltschutz vereinbar seien, und macht die Klimapolitik für einen Gegensatz zwischen beiden verantwortlich.

Originalzitat anzeigen (Seite 34)
„Die AfD wird das Landesklimaschutzgesetz wieder abschaffen. Die AfD setzt sich dafür ein, die CO2-Steuer und auch das ineffiziente Zertifikatshandelssystem (emission trading system, ETS) wieder abzuschaffen.“
Seite 34 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Eine Abgabe und ein Gesetz, die Unternehmen heute Kosten und Pflichten auferlegen, sollen ersatzlos gestrichen werden.

  • Europaeher weniger EU

    Der Emissionshandel ist ein zentrales Instrument der EU, dessen Abschaffung EU-Vorgaben zurücknehmen würde.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Ein bestehendes Klimaschutzgesetz, die CO2-Bepreisung und der Emissionshandel sollen ganz entfallen, um die Wirtschaft zu entlasten.

Wieder in die Kernenergie einsteigen

Die AfD will sich im Land und im Bund dafür einsetzen, dass Deutschland wieder Atomkraftwerke nutzt. Aus Sicht des Programms senkt das die Strompreise und macht Rheinland-Pfalz als Industriestandort wieder wettbewerbsfähig.

Die AfD will wieder Atom-Kraftwerke in Deutschland. Sie sagt: Atom-Strom ist billig und sicher. Dann wird Strom für alle günstiger. Das hilft auch den Fabriken im Land.

Das Programm beschreibt Kernkraft als preiswert, sicher und sauber. Sie soll Teil eines breiten Energiemixes sein, in dem auch Wind- und Solarstrom Platz haben, sofern sie sich ohne Förderung am Markt halten. Begründet wird das mit hohen Strompreisen, die das Programm auf Steuern und die Energiewende zurückführt. Besonders die energieintensive Industrie im Land brauche niedrige Preise. Von günstigerem Strom sollen alle Betriebe und Haushalte profitieren, nicht nur staatlich geförderte.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Die AfD wird sich auf Bundes- und Landesebene für den Wiedereinstieg in die Kernenergie einsetzen.“
Seite 37 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Ausbau erneuerbarer Energien bremsen, Förderung beenden

Die AfD will den Zubau von Wind- und Solaranlagen verlangsamen und sie ohne staatliche Bevorzugung dem Markt überlassen. Sie begründet das mit instabilen Netzen und hohen Kosten. Solarparks auf Ackerland sollen nicht weiter ausgebaut werden.

Die AfD will weniger neue Wind-Räder und Solar-Anlagen. Der Staat soll diese Anlagen nicht mehr bevorzugen. Die AfD sagt: Sie machen das Strom-Netz unsicher und teuer. Auf Äckern sollen keine neuen Solar-Parks entstehen.

Dachsolaranlagen sollen sich abregeln lassen, damit das Netz stabil bleibt. Der Preis für Solarstrom soll sich am Markt bilden und nicht mehr über das EEG und die Bundesnetzagentur bestimmt werden. Das Programm verweist auf rund 6 Milliarden Euro für Netzeingriffe im Jahr 2024 und etwa 4 Milliarden Euro für Stromimporte. Wind und Sonne seien wetterabhängig und erforderten teure Reservekraftwerke. Freiflächen-Solaranlagen auf landwirtschaftlichem Boden will die AfD stoppen, weil sie mit dem Anbau von Lebensmitteln um dieselben Flächen konkurrieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Die AfD fordert, den Ausbau von Erneuerbarer Energie zu bremsen.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Staatliche Förderung und Preisfestsetzung sollen dem Markt weichen, was zu weniger Regulierung und Subvention führt.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Der Ausbau der Erneuerbaren soll gebremst und die EEG-Vergütung für Solarstrom beendet werden, was die heutige Ausbaupolitik grundlegend umkehrt.

CO2-Preis und Energiesteuer abschaffen

Die AfD will den CO2-Preis auf Energie ganz streichen, die Energiesteuer abschaffen und die Stromsteuer auf den niedrigsten in Europa erlaubten Satz senken. Das soll Industrie im Land halten und Haushalte entlasten.

Die AfD will den CO2-Preis auf Energie abschaffen. Auch die Energie-Steuer soll wegfallen. Die Strom-Steuer soll so niedrig wie möglich sein. Dann werden Tanken, Heizen und Strom billiger.

Das Land soll dafür Initiativen im Bundesrat und bei der EU anstoßen. Das Programm begründet dies mit im internationalen Vergleich hohen Preisen für Kraftstoff, Heizstoffe und Strom. Unternehmen schlössen deshalb Werke und verlagerten die Produktion ins Ausland. Zudem werde der CO2-Preis durch den europäischen Emissionshandel weiter steigen. Die Senkung der Stromsteuer soll für alle Verbraucher gelten.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„Die AfD fordert, die CO2-Bepreisung bzw. -Besteuerung von Energie vollständig abzuschaffen.“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die Energiesteuer und der CO2-Preis sollen abgeschafft und die Stromsteuer auf das Minimum gesenkt werden, also eine starke Senkung von Abgaben.

  • Europaeher weniger EU

    Die Forderung richtet sich auch gegen den europäischen Emissionshandel und damit gegen eine bestehende EU-Vorgabe.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die CO2-Bepreisung als zentrales Klimainstrument soll vollständig entfallen, um Energie zu verbilligen.

Klimapolitik beenden, CO2-Abgabe abschaffen

Die AfD will die bisherige Klimapolitik beenden und die CO2-Abgabe streichen. Statt den Klimawandel aufhalten zu wollen, soll sich das Land an ihn anpassen. Die Partei begründet das mit dem Erhalt von Industrie und Arbeitsplätzen.

Die AfD will die bisherige Klima-Politik beenden. Die Abgabe auf CO2 soll wegfallen. Die AfD sagt: Deutschland kann das Klima nicht ändern. Das Land soll sich lieber an den Klima-Wandel anpassen. So sollen Fabriken und Arbeitsplätze bleiben.

Nach Auffassung des Programms können weder Deutschland noch Rheinland-Pfalz das Klima beeinflussen; wichtig sei deshalb die Anpassung an seine Veränderung. Die AfD wirft den Regierungen in Bund und Land vor, eine Politik der Deindustrialisierung zu betreiben. Die CO2-Abgabe gilt ihr als Kostentreiber und soll entfallen. Wandere Industrie in Länder mit niedrigeren Umweltstandards ab, steige der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen. Nur eine starke Industrie bringe laut Programm die Einnahmen, die für die Anpassung nötig sind.

Originalzitat anzeigen (Seite 78)
„Vielmehr ist es das Ziel der AfD, die wirtschaftsfeindliche Klimapolitik zu beenden, um Industrie und Arbeitsplätze im Land zu erhalten.“
Seite 78 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Der Wegfall der CO2-Abgabe senkt Abgaben und Auflagen für Unternehmen.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die CO2-Abgabe soll abgeschafft und die Klimaschutzpolitik zugunsten bloßer Anpassung beendet werden, was den heutigen Kurs grundlegend umkehrt.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

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