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AfD zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Hamburg wieder normal. Wahlprogramm der AfD Hamburg für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 48 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 4 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Energetische Bauvorgaben abschaffen

Die AfD will die energetischen Vorgaben und Abgaben für Gebäude abschaffen, die sie für überzogen hält. Als Kostentreiber beim Bauen nennt das Programm neben Rohstoffpreisen und Zinsen die Pflicht zum Solardach und zur energetischen Sanierung.

Bauen ist in Hamburg sehr teuer. Die AfD sagt: Schuld sind auch Regeln zum Energie-Sparen. Dazu gehört die Pflicht zum Solar-Dach. Die AfD will diese Regeln abschaffen.

Das Programm führt steigende Rohstoffpreise, Zinsen und Lieferengpässe als Kostentreiber an. Hinzu kommen aus seiner Sicht die Solardachpflicht und Pflichten zur energetischen Sanierung. Diese Vorgaben und Abgaben sollen entfallen, damit Bauen wieder günstiger wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir fordern die Abschaffung der völlig überzogenen unbezahlbaren energetischen Vor- und Abgaben für Gebäude.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Abschaffung von Bauauflagen verringert die Regulierung für Bauherren.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Bestehende Klimavorgaben für Gebäude wie die Solardachpflicht sollen ganz wegfallen.

Kohleausstieg beenden, Moorburg wieder anschalten

Die AfD will den Kohleausstieg rückgängig machen und alle verfügbaren Kraftwerke sofort wieder ans Netz bringen. Das Kraftwerk Moorburg soll statt eines Wasserstoffprojekts wieder als Kohlekraftwerk laufen. Begründet wird dies mit Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von Importen.

Deutschland will aus der Kohle aussteigen. Die AfD will das stoppen. Alle Kraftwerke sollen sofort wieder Strom liefern. Das Kraftwerk Moorburg soll wieder mit Kohle laufen. Ein Wasserstoff-Projekt dort lehnt die AfD ab.

Das Programm lehnt eine Politik des Verzichts und der Verbote im Klimaschutz ab und verweist auf den deutschen Anteil von zwei Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen. Der Ausstieg aus Kernkraft und Kohle mache Deutschland aus Sicht der AfD von Importen abhängig. Moorburg soll als modernes, sauberes Kohlekraftwerk zurückkehren. Das alte Kraftwerk Wedel soll umgehend ersetzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Die AfD fordert den Ausstieg aus dem politisch erzwungenen Kohleausstieg. Alle verfügbaren Kraftwerke sollen sofort wieder ans Netz.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die Rücknahme des gesetzlichen Kohleausstiegs gibt ein zentrales Klimaziel auf.

Freie Wahl der Heizung, Heizungsgesetz ablehnen

Bürger und Eigentümer sollen frei zwischen Fernwärme, Öl, Gas und Wärmepumpe wählen können. Die AfD lehnt das von der Ampel-Regierung vorangetriebene Heizungsgesetz ab, das sie als Heizungsverbot und faktischen Wärmepumpenzwang bezeichnet.

Jeder soll selbst entscheiden, wie er heizt. Das kann Gas, Öl, Fernwärme oder eine Wärme-Pumpe sein. Die AfD ist gegen das Heizungs-Gesetz. Sie sagt: Es zwingt Menschen zur Wärme-Pumpe.

Genannt werden Fernwärme, Öl- und Gasheizung sowie Wärmepumpe als gleichberechtigte Optionen. Das Programm wendet sich gegen das Heizungsverbot der Ampel-Regierung. Die damit verbundene Pflicht zur Wärmepumpe lehnt es ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„wir möchten, dass weiterhin jeder Bürger und Eigentümer die freie Wahl hat, wie er in seinen eigenen vier Wänden heizt.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eigentümer sollen ohne staatliche Vorgabe über ihre Heizung entscheiden, was Regulierung abbaut.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Die Ablehnung des Heizungsgesetzes würde eine zentrale Klimavorgabe für Gebäude aufheben.

Keine neuen Windräder in Hamburg bauen

Die AfD will den Bau weiterer Windkraftanlagen in Hamburg stoppen. Bestehende Anlagen sollen nach Ablauf ihrer Genehmigung nicht ersetzt werden. Begründet wird dies mit steigenden Strompreisen, Risiken für das Netz und dem Schutz von Vögeln und Fledermäusen.

Die AfD will keine neuen Windräder in Hamburg. Alte Windräder sollen später nicht ersetzt werden. Die AfD sagt: Windkraft macht Strom teurer. Sie gefährdet auch Vögel und Fledermäuse.

Das Programm hält Wind- und Solarstrom für wetterabhängig und nicht grundlastfähig. Das Abschalten bei Vogel- oder Fledermausflug reicht aus Sicht der AfD zum Tierschutz nicht aus. Nach Ende der Betriebsgenehmigung sollen Betonfundamente entfernt und Zufahrtswege renaturiert werden. Die Kosten dafür sollen die Betreiber tragen.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Deshalb fordern wir: Schluss mit dem Bau weiterer Windkraftanlagen auf Hamburger Gebiet!“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Ein Baustopp und der Rückbau von Windkraft kehren den Ausbau erneuerbarer Energien in Hamburg um.

Kernenergie-Forschung fördern, Atomausstieg revidieren

Die AfD hält den Atomausstieg für falsch und will, dass in Deutschland wieder neue Kernkraftwerke entstehen. Hamburg selbst sei kein geeigneter Standort, soll aber Forschung zu Kernreaktoren unterstützen. Das soll aus Sicht des Programms Energiepreise senken und das Netz stabiler machen.

Deutschland hat seine Atom-Kraftwerke abgeschaltet. Die AfD findet das falsch. Es sollen wieder neue Atom-Kraftwerke gebaut werden. Aber nicht in Hamburg. Hamburg soll bei der Forschung helfen.

Das Programm sieht bei der Kernkraft klar mehr Vor- als Nachteile. Eine Millionenstadt wie Hamburg gilt ihm nicht als passender Standort für ein Kraftwerk. Hamburg soll zur Forschung und Weiterentwicklung von Reaktoren beitragen. Erwartet werden niedrigere Energiepreise und mehr Netzstabilität.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Hamburg sollte insbesondere durch Beiträge zur Forschung und Weiterentwicklung von Kernreaktoren einen Beitrag dazu leisten, dass im Bundesgebiet wieder neue Kernkraftwerke gebaut und in Betrieb genommen werden.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Rückkehr zur Kernkraft wird vor allem mit Preisen und Netzstabilität begründet und weicht von der heutigen Energiewende ab.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich