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parteiprogramm

Linke zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Gemeinsam für die Vielen – erreichbar durch linke Politik! Unser Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 35 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Hamburg bis 2035 klimaneutral machen

Die Linke will, dass Hamburg spätestens 2035 klimaneutral ist. Klimaschutz soll dabei sozial ausgestaltet werden, weil viele Menschen aus Sicht des Programms keine weiteren Belastungen tragen können.

Die Linke will: Hamburg soll bis 2035 klimaneutral sein. Das heißt: Die Stadt schadet dem Klima dann nicht mehr. Der Klima-Schutz soll für arme Menschen bezahlbar bleiben. Die Stadt soll insgesamt weniger Energie verbrauchen.

Das Programm begründet das Ziel damit, dass heutige Ausgaben für Klimaschutz späteren Generationen deutlich höhere Kosten ersparen. Vorgesehen sind ein CO2-Budget für die Stadt, Zwischenziele mit rascher Nachsteuerung und die Minderung aller Treibhausgase einschließlich Methan, Lachgas und F-Gasen. Hamburg soll den Klimanotstand ausrufen. Der Verbrauch von Ressourcen und Energie soll sinken, verbunden mit einem Wandel zu genügsameren Lebensstilen und einer Wirtschaft ohne Ausrichtung auf dauerndes Wachstum. Wirtschaftsförderung soll es nur noch gegen Energieeinsparpläne geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir wollen ein klimaneutrales Hamburg bis spätestens 2035.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Wirtschaftsförderung soll an Energieeinsparpläne geknüpft und die Wachstumsorientierung zurückgenommen werden, was mehr staatliche Vorgaben bedeutet.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Das Klimaziel soll gegenüber dem geltenden Hamburger Ziel um rund zehn Jahre vorgezogen und mit einem CO2-Budget verbunden werden, was Klimaschutz deutlichen Vorrang gibt.

Energie und Wärmenetze in öffentliche Hand

Die Linke will, dass die Stadt weiter in Energieerzeugung und Netze einsteigt und die Wärmenetze von Hansewerk Natur 2026 übernimmt. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen nach dem Programm keine Gewinne privater Unternehmen mitfinanzieren.

Die Linke will: Die Stadt soll mehr Energie selbst erzeugen. Auch Wärme-Netze sollen der Stadt gehören. Ein Wärme-Netz bringt Heizwärme in die Häuser. Die Menschen sollen nicht für Gewinne privater Firmen zahlen.

Geplant sind eine kommunale Wärmeplanung mit Beteiligung der Anwohner, der Ausbau öffentlicher Wärmenetze und Flusswärmepumpen in Elbe und Bille. Die Grundpreise der Netzentgelte sollen sinken, es soll günstige Grundkontingente an Energie geben, und die Bevölkerung soll an Gewinnen der Energiewende beteiligt werden. Solaranlagen sollen vor allem auf Dächer und versiegelte Flächen, Windräder sollen schneller und ohne pauschale Höhengrenze genehmigt werden. Biomasse, importiertes Holz im Kraftwerk Tiefstack und Fracking-Gas lehnt das Programm ab. Grüner Wasserstoff soll öffentlich und nur für die Industrie produziert werden; Sanierungen sollen die Warmmiete nicht erhöhen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Übernahme der privaten Hansewerk Natur Wärmenetze in die öffentliche Hand nach Auslauf der Wegerechtsverträge 2026.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Private Wärmenetze sollen in städtisches Eigentum übergehen und Energieerzeugung öffentlich organisiert werden, was die Rolle des Staates grundlegend ausweitet.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau von Wärmenetzen, Solar- und Windkraft sowie der Verzicht auf Biomasse und Fracking-Gas treiben den Klimaschutz schrittweise voran.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich