Hebammen bei Haftpflichtkosten entlasten
Die AfD will den Hebammenberuf stärken und freiberufliche Hebammen von den Kosten der Berufshaftpflicht entlasten. Geburten zu Hause und in Geburtshäusern sollen auch auf dem Land möglich bleiben. Die von der EU vorgegebene Akademisierung des Berufs sieht die Partei skeptisch.
Es gibt zu wenige Hebammen. Die AfD will ihnen helfen. Hebammen zahlen viel Geld für eine Pflicht-Versicherung. Die AfD will sie davon entlasten. Geburten zu Hause sollen weiter möglich sein.
Als Hauptgrund für den Mangel nennt das Programm ungelöste Probleme bei der Berufshaftpflicht und beim Sicherstellungszuschlag für Hebammen, die Geburten betreuen. Ausgleichszahlungen lösen nach Ansicht der AfD das Problem steigender Prämien nicht. Zur Akademisierung, die eine EU-Richtlinie schrittweise vorsieht, äußert die Partei Zweifel: Sie befürchtet, dass engagierte Frauen ohne Studienmöglichkeit ausgeschlossen werden. Die bisherige Berufsausbildung bezeichnet sie als hochwertig und anerkannt.
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„Wir fordern als Partei, die klar das Leben bejaht, die Berufsgruppe der Hebammen dringend zu unterstützen, um zu gewährleisten, dass Mütter und Kinder einen optimalen Start ins Leben erfahren.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Die Haftpflichtkosten freiberuflicher Hebammen sollen von der Allgemeinheit mitgetragen werden, was öffentliche Unterstützung ausweitet.