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parteiprogramm

SPD zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Landespflegegeld einführen

Die SPD will ein Landespflegegeld für Pflegebedürftige einführen, denen nur ein Taschengeld zur freien Verfügung bleibt. Im Bund setzt sie sich für eine solidarische Finanzierung der Pflege und weniger Bürokratie ein.

Manche pflegebedürftige Menschen haben nur ein kleines Taschengeld. Die SPD will ihnen zusätzliches Geld vom Land geben. Damit können sie zum Beispiel Körperpflege und Medikamente bezahlen. Pflege soll für die SPD kein Geschäft sein.

Das Landespflegegeld soll gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und notwendige Ausgaben decken, etwa für Körperpflege und Zuzahlungen zu Medikamenten. Auf Bundesebene will sich die SPD für eine gute und solidarische Finanzierung der Pflege einsetzen. Bürokratische Vorgaben und Verfahren sollen weniger werden, die Beschäftigten gestärkt. Pflege versteht das Programm nicht als Markt, sondern als Daseinsvorsorge.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Wir werden ein Landespflegegeld einführen, das Pflegebedürftigen, die einzig auf ihr Taschengeld als Verfügungsgeld zurückgreifen können, eine angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine neue Landesleistung für einen eng begrenzten Kreis Pflegebedürftiger erweitert die Sozialleistungen, und Pflege wird als öffentliche Aufgabe statt als Markt verstanden.

Pflegende Angehörige entlasten

Die SPD will Menschen entlasten, die Angehörige pflegen, und dafür mehr Plätze in der Kurzzeitpflege schaffen. Das Programm begründet dies damit, dass Angehörige den größten Teil der Pflege tragen.

Viele Menschen pflegen ihre Eltern zu Hause. Die SPD will diesen Menschen helfen. Es soll mehr Plätze für Kurzzeit-Pflege geben. Dort wohnen Pflegebedürftige für kurze Zeit. Auch die Beratung soll leichter zu verstehen sein.

Neben weiteren Kurzzeitpflegeplätzen soll das Pflegenottelefon weiterlaufen, das hilft, wenn Pflege kurzfristig organisiert werden muss. Die Beratung zu Pflegediensten und Heimen soll verständlicher werden und enger an Stadtteil- und Seniorentreffs angebunden sein. Die Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativarbeit wird weiter unterstützt. Außerdem will die SPD Bürokratie in der Pflege abbauen und digitale Abläufe stärken, um die Beschäftigten zu entlasten.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Wir wollen pflegende An- und Zugehörige entlasten und schaffen zusätzliche Kurzzeitpflegeplätze.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Pflegeangebote wie Kurzzeitpflegeplätze sollen ausgebaut werden, was mehr staatliche Leistungen bedeutet.

Pflegeberufe attraktiver machen

Die SPD will Pflege- und Gesundheitsberufe durch bessere Ausbildung und Arbeitsbedingungen aufwerten, um Fachkräfte zu halten und zu gewinnen. Ausländische Abschlüsse sollen einfacher und schneller anerkannt werden.

Die SPD will mehr Menschen für Pflege-Berufe gewinnen. Die Ausbildung soll gut sein und kein Schulgeld kosten. Die Arbeit soll angenehmer werden. Wer im Ausland gelernt hat, soll schneller in Hamburg arbeiten dürfen.

Vorgesehen sind akademische Ausbildungswege, mehr heilkundliche Befugnisse sowie eine Ausbildung ohne Schulgeld und mit Vergütung. Die bundesweit einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenz soll umgesetzt werden. Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse soll einfacher und digital werden, das Landesprüfungsamt soll dafür besser ausgestattet werden. Werbekampagnen für Fachkräfte und berufsbegleitende Qualifizierung sollen verstärkt werden. Für eine kultursensible Pflege will die SPD die Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Um qualifiziertes Personal zu binden, werden wir die Pflegeberufe durch fundierte Ausbildung und verbesserte Arbeitsbedingungen attraktiver machen.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ausbildung ohne Schulgeld und mit Vergütung sowie bessere Arbeitsbedingungen bedeuten mehr öffentliche Leistungen und Regulierung im bestehenden System.

  • Migrationeher offen

    Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse soll leichter und schneller werden, was Zugewanderten den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert.

Bürgerversicherung und solidarische Pflegeversicherung unterstützen

Die SPD unterstützt auf Bundesebene die Einführung einer Bürgerversicherung, also einer gemeinsamen Krankenversicherung für alle. Auch die Pflegeversicherung soll solidarisch finanziert werden, damit Menschen lange zu Hause leben können.

Die SPD ist für eine Bürger-Versicherung. Das ist eine Kranken-Versicherung für alle Menschen gemeinsam. Auch die Pflege-Versicherung soll von allen gemeinsam getragen werden. Menschen sollen möglichst lange zu Hause wohnen können.

Das Programm verbindet die Forderung mit dem Ziel, dass medizinische und pflegerische Angebote unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Alter allen offenstehen. Eine gleichwertige Versorgung in den Stadtteilen gilt der SPD als Frage sozialer Gerechtigkeit. Für ambulante und stationäre Pflege strebt sie eine dauerhaft tragfähige, solidarische Refinanzierung an. Beide Vorhaben richten sich an den Bund.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Die Forderung nach einer Bürgerversicherung im Bund unterstützen wir.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine Bürgerversicherung würde das heutige Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung grundlegend umbauen und stärker solidarisch finanzieren.

Bedarfsplanung an tatsächlichen Patientenzahlen ausrichten

Die SPD will, dass Planung und Finanzierung der medizinischen Versorgung berücksichtigen, wie viele Menschen in Hamburg tatsächlich behandelt werden, auch aus dem Umland. Die hohe Nachfrage von außerhalb soll Hamburger Patientinnen und Patienten nicht benachteiligen.

Viele Menschen aus dem Umland gehen in Hamburg zum Arzt. Die SPD will, dass die Planung das mitzählt. Es soll nicht nur die Zahl der Einwohner zählen. Hamburger sollen dadurch keine Nachteile haben.

Die SPD will sich dafür beim Bund und bei den Ländern einsetzen. Die Planung soll stärker in Gesundheitsregionen denken, also in zusammenhängenden Einzugsgebieten, die nicht an Landesgrenzen enden. Als Rahmen nennt das Programm die Metropolregion und die Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Versorgung soll insgesamt ausgebaut und widerstandsfähiger werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„dass sich die Bedarfsplanung und die Finanzierung des Angebots an den tatsächlichen Patient*innenzahlen, nicht allein an der Einwohner*innenzahl Hamburgs bemessen.“
Seite 37 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Krankenhäuser modernisieren und Notfallversorgung reformieren

Die SPD will weiter stark in Hamburgs Krankenhäuser investieren und Leistungen stärker spezialisieren und bündeln. Die Notfallversorgung soll nach dem Modell Integrierter Notfallzentren umgebaut werden, damit Hilfesuchende schneller versorgt werden.

Die SPD will die Krankenhäuser in Hamburg modernisieren. Dafür gibt die Stadt eigenes Geld und Geld vom Bund aus. Kliniken sollen sich auf bestimmte Behandlungen spezialisieren. Auch die Notfall-Versorgung soll besser organisiert werden.

Hamburg soll seine führende Stellung bei Klinikinvestitionen behalten und dafür Landesmittel sowie Geld aus dem Transformationsfonds des Bundes nutzen. Eine an Qualität ausgerichtete Krankenhausplanung soll Leistungen spezialisieren und zentralisieren und so auch das Personal entlasten. Integrierte Notfallzentren sollen die Notaufnahmen entlasten und die Abstimmung mit dem Umland verbessern. Das AK Altona wird mit staatlicher Förderung neu gebaut. Ein Sonderprogramm für nachhaltige Krankenhäuser soll Energie und Ressourcen sparen.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Wir modernisieren unsere Krankenhäuser und setzen dafür neben eigenen Mitteln gezielt Gelder aus dem Transformationsfonds des Bundes ein.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Stadt soll weiterhin erhebliche öffentliche Mittel in die Klinikinfrastruktur investieren, was öffentliche Investitionen fortführt und ausbaut.

Geburtshilfe mit Hebammenzentren ausbauen

Die SPD will die Betreuung rund um Schwangerschaft und Geburt verbessern und dazu Hebammenzentren in Gebieten mit Bedarf einrichten. Grundlage sind die Empfehlungen der Fachkommission „Gesunde Geburt“.

Die SPD will Schwangere und junge Familien besser betreuen. Dafür soll es Hebammen-Zentren geben. Sie entstehen dort, wo Hebammen fehlen. Kinder-Kliniken sollen genug Geld bekommen.

Die Betreuung soll vor, während und nach der Geburt verbessert werden. Hebammenzentren sollen die Versorgung gezielt in unterversorgten Gebieten erweitern. Beim Bund will sich die SPD weiter für eine gute finanzielle Ausstattung der Kinderkliniken einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„erweitern wir die Hebammenversorgung durch Hebammenzentren gezielt dort, wo sie benötigt wird.“
Seite 37 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Lokale Gesundheitszentren in allen Bezirken schaffen

Die SPD will lokale Gesundheitszentren und Sozialberatung in Hausarztpraxen ausbauen, sodass es pro Bezirk wenigstens ein solches Zentrum gibt. Das soll Patientinnen und Patienten sowie Praxen in den Stadtteilen entlasten.

Die SPD will mehr Gesundheits-Zentren in den Stadtteilen. Jeder Bezirk soll mindestens eines haben. Dort bekommen Menschen Hilfe und Beratung. Die Kranken-Kassen sollen einen Teil bezahlen.

Die Zentren und die Modellprojekte zur Sozialberatung in Hausarztpraxen sollen ausgeweitet werden. Beim Bund setzt sich die SPD dafür ein, dass die Krankenkassen mitfinanzieren. Digitalisierungsprojekte im Gesundheitswesen sollen wachsen; Hamburg ist Modellregion für die Telematikinfrastruktur. Hilfen für Menschen mit ME/CFS und Long Covid will die SPD zusammenführen und erweitern.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir werden diese Anlaufstellen ausbauen und sicherstellen, dass in jedem der Hamburger Bezirke mindestens ein lokales Gesundheitszentrum besteht.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau öffentlich getragener Gesundheitszentren erweitert staatlich organisierte Leistungen in den Stadtteilen.

Prävention und Hitzeschutz stärken

Die SPD will Gesundheitsförderung früh beginnen lassen und alle Alters- und Bevölkerungsgruppen erreichen. Geplant sind unter anderem ein Hitzeaktionsplan und eine Kampagne für die HPV-Impfung.

Die SPD will, dass Menschen gar nicht erst krank werden. Dafür soll es mehr Vorsorge geben. Ein Plan soll Menschen an sehr heißen Tagen schützen. Außerdem wirbt die Stadt für eine Impfung gegen HPV. HPV sind Viren, die Krebs auslösen können.

Der Hitzeaktionsplan soll gemeinsam mit Kitas, Schulen, Sportvereinen, Pflege, Krankenhäusern und Obdachlosenhilfe umgesetzt werden und vor allem sehr junge und alte Menschen schützen. Die HPV-Kampagne folgt den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Kinder- und Jugendgesundheit gilt als Schwerpunkt, etwa durch Schulgesundheitsfachkräfte an Grundschulen in benachteiligten Stadtteilen. Die SPD will sich für ein FASD-Kompetenzzentrum einsetzen und die bezirklichen Gesundheitsämter unterstützen. Barrierefreie Bewegungsangebote in Wohnortnähe gehören ebenfalls dazu.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir werden einen Hitzeaktionsplan für Hamburg umsetzen, damit alle in der Stadt an Hitzetagen gut vorbereitet und geschützt sind.“
Seite 38 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Hilfen bei psychischen Erkrankungen ausbauen

Die SPD will die Versorgung psychisch kranker Menschen verbessern und in allen Bezirken Gemeindepsychiatrische Verbünde aufbauen. Hinzu kommen eine Psychiatriekoordinierung und ein Krisentelefon.

Die SPD will Menschen mit seelischen Krankheiten besser helfen. In jedem Bezirk sollen Hilfs-Angebote zusammenarbeiten. Es soll ein Krisen-Telefon geben. Menschen sollen schneller eine Therapie bekommen.

Die Verbünde sollen sozialpsychiatrische Grundversorgung sowie Hilfen zur Selbstversorgung und Tagesgestaltung bündeln und einen zeitnahen Zugang sichern. Eine Psychiatriekoordinierung soll frühe, aufsuchende und präforensische Angebote ausweiten, um Einweisungen in den Maßregelvollzug und wiederholte Aufenthalte zu vermeiden. Die psychotherapeutische Versorgung in Hamburg soll besser werden. Beim Bund fordert die SPD, die Bedarfsplanung für Psychotherapie zu aktualisieren und den ermittelten Bedarf zu decken. Das Programm verweist auf gestiegene Belastungen seit der Corona-Pandemie.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir schaffen im Zuge der Umsetzung des Hamburger Psychiatrieplans sogenannte Gemeindepsychiatrische Verbünde in allen Hamburger Bezirken.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue öffentliche Hilfsstrukturen wie Verbünde, Koordinierung und Krisentelefon erweitern staatliche Leistungen.

Drogenkonsum senken und Suchthilfe sichern

Die SPD will den Konsum legaler und illegaler Drogen durch Vorbeugung und Strafverfolgung verringern und den Drogenhandel bekämpfen. Zugleich sollen Hilfen für Suchtkranke wie Konsumräume und Drug-Checking bestehen bleiben und wachsen.

Die SPD will, dass weniger Menschen Drogen nehmen. Die Polizei soll gegen Drogen-Händler vorgehen. Suchtkranke Menschen sollen aber Hilfe bekommen. Es gibt Räume, in denen sie sauber konsumieren können. Dort kann man Drogen auch prüfen lassen.

Die Drogenpolitik soll nach dem Programm stadtverträglich sein: öffentliche Sicherheit und Ordnung wahren und Sozialarbeit für Erkrankte verstärken. Für Suchtkranke in prekären Lebenslagen hält Hamburg niedrigschwellige Einrichtungen mit Konsumräumen sowie ein Hilfesystem für Ausstieg und Therapie vor. Drug-Checking, das Überdosierungen verhindern soll, wird ausgebaut. Außerdem tritt die SPD für Nichtraucherschutz im öffentlichen Raum ein, etwa auf Spielplätzen, und will Beratung bei Essstörungen auch für Männer öffnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir reduzieren den Konsum legaler wie illegaler Drogen (Prävention und Repression). Den Handel mit illegalen Drogen bekämpfen wir konsequent.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen

    Der Punkt verbindet Strafverfolgung des Drogenhandels mit schadensmindernden Hilfen wie Konsumräumen und Drug-Checking und nimmt damit keine Seite ein.

Cannabis-Regeln restriktiv anwenden

Die SPD will die neuen Cannabis-Gesetze in Hamburg streng handhaben, mit hohen Bußgeldern, strikten Genehmigungen und Kontrollen der Anbauvereine. Besonderes Gewicht legt sie auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Cannabis ist seit Kurzem teilweise erlaubt. Die SPD will die neuen Regeln in Hamburg streng anwenden. Wer dagegen verstößt, soll hohe Buß-Gelder zahlen. Anbau-Vereine werden kontrolliert. Kinder und Jugendliche sollen besonders geschützt werden.

Die Stadt soll eine regional ausgerichtete, leicht erreichbare Suchtberatung sicherstellen. Jugendhilfe und Suchtprävention sollen enger zusammenarbeiten. Kleinräumige Auswertungen sollen der Stadt früh zeigen, ob sich die Legalisierung negativ auf junge Menschen auswirkt.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Beim Cannabis stehen wir für eine restriktive Anwendung der neuen gesetzlichen Regelungen: Hohe Bußgelder, eine strikte Genehmigungspraxis und die Kontrolle von Anbauvereinigungen.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Innerhalb des geltenden Bundesrechts soll der Vollzug mit hohen Bußgeldern und strikten Kontrollen möglichst streng ausfallen, was Ordnung vor individuelle Freiheit stellt.

Was sagen die anderen Parteien zu Gesundheit und Pflege?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich