Landespflegegeld einführen
Die SPD will ein Landespflegegeld für Pflegebedürftige einführen, denen nur ein Taschengeld zur freien Verfügung bleibt. Im Bund setzt sie sich für eine solidarische Finanzierung der Pflege und weniger Bürokratie ein.
Manche pflegebedürftige Menschen haben nur ein kleines Taschengeld. Die SPD will ihnen zusätzliches Geld vom Land geben. Damit können sie zum Beispiel Körperpflege und Medikamente bezahlen. Pflege soll für die SPD kein Geschäft sein.
Das Landespflegegeld soll gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und notwendige Ausgaben decken, etwa für Körperpflege und Zuzahlungen zu Medikamenten. Auf Bundesebene will sich die SPD für eine gute und solidarische Finanzierung der Pflege einsetzen. Bürokratische Vorgaben und Verfahren sollen weniger werden, die Beschäftigten gestärkt. Pflege versteht das Programm nicht als Markt, sondern als Daseinsvorsorge.
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„Wir werden ein Landespflegegeld einführen, das Pflegebedürftigen, die einzig auf ihr Taschengeld als Verfügungsgeld zurückgreifen können, eine angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine neue Landesleistung für einen eng begrenzten Kreis Pflegebedürftiger erweitert die Sozialleistungen, und Pflege wird als öffentliche Aufgabe statt als Markt verstanden.