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Freie Wähler zur Familie

Aus dem Programm „Bürgernahe Politik mit Sachverstand – Landtagswahlprogramm 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 33 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Familien finanziell entlasten, Landeserziehungsgeld ausweiten

Die Freien Wähler wollen Sachsen zum familienfreundlichsten Bundesland machen und Familien bei Gebühren und Abgaben entlasten. Das Landeserziehungsgeld soll unabhängig davon gezahlt werden, wie die Kinder betreut werden. Junge Eltern in Ausbildung oder Studium sollen besonders unterstützt werden.

Die Freien Wähler wollen Familien mehr helfen. Familien sollen weniger Gebühren zahlen. Das Landes-Erziehungsgeld sollen alle Eltern bekommen. Es soll egal sein, wer das Kind betreut. Junge Eltern in der Ausbildung sollen besondere Hilfe bekommen.

Entlastet werden sollen Familien vor allem bei Behördengängen in Familienangelegenheiten. Für junge Mütter und Familien in der Ausbildung soll das Existenzminimum über Wohngeld und Landeserziehungsgeld gesichert sein, ohne dass auf deren Eltern verwiesen wird. Mit Unternehmerverbänden will die Partei über flexiblere Arbeitszeiten und Betreuungsangebote sprechen, um Beruf und Familie besser vereinbar zu machen. Eine regelmäßige Umfrage soll erheben, was Familien brauchen und warum Menschen eine Familie gründen oder nicht.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Zahlung des Landeserziehungsgeldes unabhängig von der Betreuungssituation der Kinder“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine bestehende Landesleistung soll auf mehr Familien ausgeweitet und durch Gebührenentlastungen ergänzt werden, was öffentliche Leistungen ausbaut.

Alltagshilfen und Infrastruktur für alle Generationen ausbauen

Die Freien Wähler wollen Familien und Senioren im Alltag mit Geld und Infrastruktur unterstützen. Dazu zählen ein Pflegewohngeld, ein erweiterter Familienpass, wohnortnahe Versorgung und Ärzte sowie ein sachsenweites Nahverkehrsticket für alle Altersgruppen.

Die Freien Wähler wollen Familien und alten Menschen im Alltag helfen. Es soll ein Pflege-Wohngeld geben. Der Familien-Pass soll mehr bieten. Läden und Ärzte sollen in der Nähe sein. Es soll ein Ticket für Bus und Bahn für die ganze Familie geben.

Die Einkommensgrenze für das Bildungs- und Teilhabepaket soll steigen, und auch Studierende und Auszubildende sollen es erhalten. Große leerstehende Gebäude sollen mit Förderung zu Wohnquartieren für verschiedene Altersgruppen und Bedürfnisse werden. Genannt werden außerdem wohnortnahe Krankenhäuser, Haus- und Fachärzte, Sanitätsstützpunkte und mobile Arztpraxen. Auf dem Land sollen Jugendtreffs und kommunale Kinder- und Jugendgremien gestärkt werden. Mehrgenerationenprojekte und barrierefreie Mehrgenerationenhäuser sollen den Austausch zwischen Jung und Alt fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Einführung eines Pflegewohngeldes auch in Sachsen“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Leistungen wie das Pflegewohngeld und der Ausbau öffentlicher Infrastruktur und Förderprogramme weiten staatliche Leistungen aus.

Aktivierende Familienpolitik gegen den Geburtenrückgang

Die Freien Wähler wollen Überalterung und Bevölkerungsrückgang in Sachsen stoppen und die Landespolitik auf Familiengründung ausrichten. Das Sozialministerium soll den Begriff Familie im Namen tragen, und eine Imagekampagne soll für das Kinderkriegen werben.

In Sachsen kommen wenige Kinder zur Welt. Die Freien Wähler wollen das ändern. Die Politik soll Menschen ermutigen, Familien zu gründen. Ein Ministerium soll einen neuen Namen mit dem Wort Familie bekommen. Eine Werbe-Kampagne soll für Familien werben.

Das Programm verweist auf eine Geburtenrate von 1,40 Kindern pro Frau und einen erwarteten Verlust von mehr als 300.000 Arbeitskräften bis 2030. Der Freistaat soll eine eigene Landesfamilienpolitik festlegen. Das Sozialministerium soll künftig „Ministerium für Familie und Soziales“ heißen, und aus dem Kinderbeauftragten soll ein Familienbeauftragter werden. Geplant ist eine landesweite Kampagne für Familiengründung. Projekte von Familienverbänden sowie Studien und Befragungen sollen mehr Unterstützung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Entwicklung einer aktivierenden Familienförderpolitik des Freistaates Sachsen“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Landespolitik soll stärker auf Familiengründung und höhere Geburtenzahlen ausgerichtet werden, was die Familie als gesellschaftlichen Kern betont.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich