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parteiprogramm

CDU zur Familie

Aus dem Programm „Weil es um Sachsen geht. Regierungsprogramm der Sächsischen Union 2024-2029“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 79 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Betreuungsplätze und Ganztag an Grundschulen sichern

Die CDU will, dass Eltern auf Wunsch für ihr Kind vom ersten Geburtstag bis zum Abschluss der Grundschule einen Betreuungsplatz bekommen. Hort, Grundschule und Ganztagsangebote sollen enger verzahnt werden, und Kita-Fachkräfte sollen trotz sinkender Kinderzahlen gehalten werden.

Jedes Kind soll einen Betreuungs-Platz bekommen, wenn die Eltern das wollen. Das gilt vom ersten Geburtstag bis zum Ende der Grundschule. Hort und Grundschule sollen enger zusammenarbeiten. Die Fachkräfte in den Kitas sollen bleiben, auch wenn es weniger Kinder gibt.

Die Kindertagespflege gilt der CDU als gleichwertiges Angebot; das Wahlrecht der Eltern soll hier gestärkt werden. Für die Grundschulen in Sachsen soll gemeinsam mit Kita- und Schulträgern ein eigenes Ganztagskonzept entstehen, und die Rolle des Hortes soll neu bestimmt werden. Den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung will die CDU zusammen mit den Trägern umsetzen. Geprüft wird, die Kita-Aufsicht vom Landesjugendamt auf das Kultusministerium zu verlagern. Vorgesehen sind außerdem Investitionsförderung für Träger, multiprofessionelle Teams und flexible Modelle bei den Betreuungszeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Wir setzen uns dafür ein, dass jedem Kind, dessen Eltern es wünschen, ab dem ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentliche Betreuungsangebot soll gesichert und mit Investitionen und Personal ausgebaut werden.

Wahlfreiheit der Eltern und Familienförderung stärken

Die CDU will, dass Eltern selbst entscheiden, ob ihre Kinder zu Hause, in der Kita oder in der Tagespflege betreut werden, und dafür das Landeserziehungsgeld weiterentwickeln. Zugleich sollen Familienförderung und Kinderbetreuung ausgebaut und Alleinerziehende entlastet werden.

Eltern sollen selbst wählen, wie sie ihre Kinder betreuen. Das kann zu Hause sein oder in der Kita. Dafür soll es weiter das Landes-Erziehungs-Geld geben. Die CDU will Familien mehr fördern. Auch Allein-Erziehende sollen mehr Hilfe bekommen.

Bestrebungen, die diese Wahlfreiheit einschränken, will die CDU entgegentreten. Die Familienpolitik soll sich am Alltag der Mehrzahl der Familien ausrichten und kinderreiche Familien stärker berücksichtigen. Eltern in schwierigen Lagen sollen früh Beratung erhalten, unter anderem über gestärkte Eltern-Kind-Zentren. Für Alleinerziehende sind mehr Beratungsangebote, leichterer Zugang zu Sozialleistungen und ein Einsatz für steuerliche Entlastung im Bund vorgesehen. Außerdem will die Partei im Bund auf flexiblere Arbeitszeiten drängen und Zeitwertkonten prüfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Wir möchten die Wahlfreiheit in der frühkindlichen Erziehung für Eltern stärken. Dazu werden wir das Landeserziehungsgeld weiterentwickeln, denn es ist eine Errungenschaft.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Familienleistungen, Beratungsangebote und Kinderbetreuung sollen schrittweise ausgebaut werden, also mehr öffentliche Leistungen.

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Betreuung zu Hause soll über das Landeserziehungsgeld weiter gefördert und die Politik an der Mehrzahl der Familien ausgerichtet werden, was ein eher traditionelles Familienbild stützt.

Paragraf 218 unverändert beibehalten

Die CDU lehnt es ab, die strafrechtliche Regelung zum Schwangerschaftsabbruch in Paragraf 218 zu lockern. Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sollen weiterhin finanzielle Hilfe erhalten.

Paragraf 218 regelt den Abbruch einer Schwangerschaft im Strafrecht. Die CDU will diese Regel nicht lockern. Paare, die keine Kinder bekommen können, sollen weiter Geld für die Behandlung bekommen.

Das Programm verbindet beide Aussagen in einem Vorhaben der Familienpolitik. Die bestehende finanzielle Unterstützung bei Kinderwunschbehandlungen soll fortgeführt werden. Eine Änderung der Strafvorschrift zum Schwangerschaftsabbruch weist die Partei zurück.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„Wir lehnen eine Aufweichung des §218 Strafgesetzbuch ab.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die geltende Strafvorschrift wird ausdrücklich gegen die diskutierte Liberalisierung des Abtreibungsrechts verteidigt, was dem konservativen Pol entspricht.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

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