Landesaktionsplan für Alleinerziehende umsetzen
Die Linke will Alleinerziehende stärker unterstützen, die laut Programm meist Frauen und häufig arm sind. Ein Landesaktionsplan soll die Ergebnisse eines von der Landtagsfraktion gegründeten Runden Tisches umsetzen. Dazu kommt eine Koordinierungsstelle auf Landesebene.
Die Linke will Alleinerziehenden mehr helfen. Ein Plan des Landes soll ihnen den Weg in Arbeit erleichtern. Es soll flexible Kinder-Betreuung und mehr Beratung geben. Eine neue Stelle beim Land soll die Hilfen ordnen.
Der Aktionsplan soll Alleinerziehenden den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erleichtern, auch durch Teilzeit und flexible Arbeitszeiten. Familienfreundliche Unternehmen sollen gezielt gefördert werden, und in Bewerbungsverfahren soll ein besserer Schutz vor Diskriminierung gelten. Vorgesehen sind flexible und verlässliche Betreuungsangebote, darunter solche für Alleinerziehende mit pflegebedürftigen Kindern. Beratung soll ausgebaut und Prävention, vor allem zur Gesundheit von Müttern, finanziert werden.
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„Außerdem wollen wir eine Landeskoordinierungsstelle für Alleinerziehende schaffen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Neue Förder-, Beratungs- und Betreuungsangebote des Landes bauen öffentliche Leistungen aus.
- Gesellschafteher progressiv
Die gezielte Förderung von Alleinerziehenden stärkt eine Familienform jenseits des klassischen Modells.