Kita-Gutscheine einführen und Ausbau beschleunigen
Die CDU will Kitas künftig über Entgelte in Form von Gutscheinen statt über Zuwendungen finanzieren, wie es etwa Hamburg tut. Der Ausbau der Plätze soll schneller gehen, auch mit privaten Investoren. Aus Sicht des Programms entfallen so lange Planungen und aufwendige Prüfungen.
Die CDU will Kitas anders bezahlen. Es soll Kita-Gutscheine geben, wie in Hamburg. Neue Kita-Plätze sollen schneller entstehen. Dabei sollen auch private Geldgeber helfen.
Das Programm sieht vor, die Kita-Finanzierung von Zuwendungen auf Entgelte umzustellen, damit der Ausbau sich am Bedarf orientiert. Träger, die freiwillig Plätze teilen oder zusätzliche Kinder aufnehmen, sollen mehr Personal und Sachmittel erhalten; hinzu kommt eine Online-Börse zum Platztausch. Betriebskindergärten sollen gefördert und in die Platzplanung einbezogen werden, und mit Unternehmen sollen Konzepte für die Betreuung von Kindern Alleinerziehender während der Schichtarbeit entstehen. Mit städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen Räume für externe Kindertagespflege geschaffen werden. Außerdem will die CDU das Landesgesetz zu Kita-Qualität und -Finanzierung abschließen, den Bildungsplan 0-10 umsetzen und sich beim Bund für dauerhafte Mittel aus dem Gute-Kita-Gesetz einsetzen.
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„die Finanzierung der Kindertageseinrichtungen nach dem Vorbild andere Bundesländer (z.B. Hamburg) von Zuwendungen auf Entgelte (Kita-Gutscheine) umstellen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Die Umstellung auf ein Gutscheinsystem und die Einbindung privater Investoren setzen stärker auf nachfrageorientierte und private Elemente als die heutige Zuwendungsfinanzierung.