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parteiprogramm

BIW zur Familie

Aus dem Programm „Programm für die Bürgerschaftswahl 2023“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 26 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kita-Betreuung mit Hilfskräften und flexiblen Zeiten sichern

Die BIW will den Personalmangel in Kitas mit angelernten Hilfskräften abfedern, die selbst Erfahrung in der Kindererziehung haben. Kindergärten und Krippen sollen flexibler öffnen, um berufstätige Eltern zu entlasten. Betriebskindergärten und Betreuung zu Hause sollen gefördert werden.

In den Kitas fehlen Erzieher. Die BIW will deshalb Hilfs-Kräfte einsetzen. Diese Menschen haben selbst Kinder erzogen. Die Kitas sollen flexibler geöffnet sein. Auch Kitas in Betrieben sollen Förderung bekommen.

Die Hilfskräfte sollen fachlich unterwiesen werden und ausgebildete Erzieher sowie sozialpädagogische Assistenzen unterstützen. Ziel ist ein angemessenes Zahlenverhältnis von Fachkräften zu Kindern. Neben dem öffentlichen Angebot will die BIW Betriebskindergärten fördern. Hinzu kommt häusliche Kinderbetreuung, etwa über ehrenamtliche Nachbarschaftsprojekte.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Die Öffnungszeiten von Kindergärten und Krippen sind möglichst flexibel zu gestalten, um berufstätige Eltern zu entlasten.“
Seite 14 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kinderschutz durch Pflichtuntersuchungen und Jugendamtsrechte stärken

Die BIW will Kinder besser vor Vernachlässigung und Misshandlung schützen. Dafür sollen Vorsorgeuntersuchungen verbindlich werden und Jugendamtsmitarbeiter mehr Befugnisse erhalten. Kinder alkohol- oder drogenabhängiger Eltern sollen in Heimen oder Pflegefamilien leben.

Die BIW will Kinder besser schützen. Alle kleinen Kinder müssen regelmäßig zum Arzt. So fallen Verletzungen früh auf. Das Jugendamt soll schneller eingreifen dürfen. Kinder von süchtigen Eltern sollen woanders wohnen.

Maßstab des behördlichen Handelns soll stets das Kindeswohl sein. Regelmäßige, verpflichtende Untersuchungen im Säuglings- und Kindesalter sollen Anzeichen von Gewalt früh sichtbar machen. Kinder von Eltern mit Alkohol- oder Drogenabhängigkeit sollen zu ihrem Schutz in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht werden. Die Fallbearbeiter des Jugendamts sollen erweiterte Rechte bekommen, um bei einem Verdacht schnell handeln zu können.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Mehr Rechte für die Fallbearbeiter des Jugendamtes, um bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung rasch einschreiten zu können.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Verpflichtende Untersuchungen, erweiterte Eingriffsrechte des Jugendamts und die Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie weiten staatliche Befugnisse gegenüber Eltern aus.

Alkohol und Drogen bei Jugendlichen bekämpfen

Die BIW will über den Bundesrat ein generelles Alkoholverbot für Minderjährige erreichen. Der Handel soll mit minderjährigen Testkäufern kontrolliert und bei Verstößen höher bestraft werden. An Schulen sollen Drogenhandel zum Schulverweis führen und die Prävention ausgebaut werden.

Die BIW will Alkohol für alle unter 18 Jahren verbieten. Jugendliche Test-Käufer sollen Geschäfte prüfen. Geschäfte sollen bei Verstößen mehr Strafe zahlen. Wer in der Schule Drogen anbietet, muss die Schule verlassen.

Bremen soll im Bundesrat eine Initiative für das bundesweite Verbot starten. Regelmäßige Testkäufe durch Minderjährige sollen prüfen, ob der Handel das Verkaufsverbot einhält; die Ordnungsgelder nach Jugendschutz- und Gaststättengesetz sollen steigen. Schüler, die an Schulen Betäubungsmittel anbieten, sollen verwiesen werden. Die Aufklärung über Rauschgift, Alkohol und Nikotin soll in Schulen und Jugendeinrichtungen gemeinsam mit der Polizei verstärkt werden und sich am Leitbild eines drogenfreien Lebens ausrichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„in Deutschland ein generelles Alkoholverbot für Minderjährige durchzusetzen.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das heute nach Alter und Getränk gestufte Jugendschutzrecht soll zu einem vollständigen Alkoholverbot bis 18 verschärft werden, verbunden mit dem Leitbild der Abstinenz.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

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