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Grüne zur Familie

Aus dem Programm „Zukunft möglich machen! Bürgerschaftswahlprogramm 2023“

Bürgerschaftswahl Bremen 2023, 14. Mai 2023Original-PDF, 249 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Alleinerziehenden Ausbildung und Arbeit erleichtern

Die Grünen wollen Alleinerziehenden mit Teilzeitausbildungen, familienfreundlichen Arbeitszeiten und flexibler Kinderbetreuung den Weg in Arbeit erleichtern. Das Programm begründet dies mit dem hohen Armutsrisiko dieser Gruppe im Land Bremen.

Alleinerziehende sind oft arm. Die Grünen wollen ihnen helfen. Es soll mehr Ausbildungen in Teilzeit geben. Kitas sollen auch früh und spät betreuen. Arbeitszeiten sollen besser zu Familien passen.

Teilzeitausbildungen sollen in schulischen und dualen Ausbildungsgängen häufiger möglich werden. Auf Bundesebene will sich die Partei dafür einsetzen, dass Ausbildungen, die im ALG-II-Bezug begonnen werden, über die gesamte Dauer finanziert sind. Gemeinsam mit Unternehmen und Gewerkschaften sollen familienfreundlichere Arbeitszeitmodelle entstehen. Beim Kita-Ausbau sollen Randzeiten stärker berücksichtigt und flexible Einrichtungen sowie Angebote für Betreuungslücken ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Wir werden die Möglichkeiten von Teilzeitausbildungen sowohl in der schulischen als auch in der dualen Ausbildung ausbauen, um frühzeitig der drohenden Armutsspirale für Alleinerziehende zu begegnen.“
Seite 33 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Kinderbetreuung und geförderte Ausbildungswege bauen staatliche Leistungen schrittweise aus.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die gezielte Förderung der Erwerbstätigkeit Alleinerziehender unterstützt Familienformen jenseits des klassischen Modells.

Frühe Hilfen und Familienbildung stärken

Die Grünen wollen Hilfen für Familien mit kleinen Kindern über Ressortgrenzen hinweg besser verzahnen und ausbauen. Einrichtungen der Familienbildung sollen mehr Geld und Personal bekommen. Das soll nach dem Programm Armut vorbeugen und das Jugendamt entlasten.

Die Grünen wollen Familien mit kleinen Kindern früh helfen. Die Ämter sollen dabei besser zusammen arbeiten. Häuser der Familie und Mütter-Zentren sollen mehr Geld bekommen. Sie sollen auch mehr Personal bekommen. Das soll Armut vorbeugen.

Die Gesamtstrategie Frühe Kindheit und die zugehörige Steuerungsstelle, in der Gesundheitsamt, Jugendamt und Schulamt zusammenwirken, sollen weitergeführt werden. Ziel ist, Übergänge zwischen den verschiedenen Angeboten zu verbessern. Gestärkt werden sollen Quartierszentren und Mütterzentren, ebenso die Häuser der Familie, die Erziehungsberatungsstellen und die Mehrgenerationenhäuser. Deren vorbeugende Arbeit vermeidet nach Darstellung des Programms teure Hilfen zur Erziehung und stärkt den sozialen Zusammenhalt.

Originalzitat anzeigen (Seite 35)
„Diese wichtigen Institutionen wollen wir finanziell und personell stärken und so auch das Jugendamt und das Hilfesystem entlasten.“
Seite 35 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Geld und Personal für öffentliche Familienangebote bedeuten einen schrittweisen Ausbau öffentlicher Leistungen.

Elternbildung an jeder KiTa anbieten

Die Grünen wollen, dass jede KiTa Eltern unterstützt und ihnen Angebote zu Erziehungsfragen macht. Das Programm begründet dies damit, dass die Familie der zentrale Ort der Erziehung sei. Sprachmittlung und Deutschkurse für Eltern sollen dies ergänzen.

Die Grünen wollen Eltern stärker unterstützen. An jeder KiTa soll es Angebote für Eltern geben. Dort geht es zum Beispiel um Gesundheit und Medien. Sprach-Mittler sollen dabei helfen. Deutschkurse für Eltern sollen weiterlaufen.

Inhaltlich soll es um Mediennutzung und Gesundheit gehen, ebenso um Diversität, Sexualität und den Schutz vor Gewalt. Dafür ist ein fester Pool an Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern vorgesehen, wo möglich auch mehrsprachige Angebote. Programme wie „Mama lernt Deutsch“ sollen fortgeführt werden und mehr Eltern erreichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir wollen, dass im Laufe der Kindergartenzeit die Eltern an jeder KiTa pädagogische Angebote und Unterstützung bekommen zu Themen wie Gesundheit, Sexualität, Mediennutzung, Gewaltprävention und Diversität.“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Elternangebote zu Themen wie Sexualität und Diversität an jeder KiTa verschieben die Familienbildung schrittweise in eine progressive Richtung.

  • Migrationeher offen

    Sprachmittlung und fortgeführte Deutschkurse für Eltern bauen Integrationsangebote für Zugewanderte aus.

KiTa-Ausbau weiter beschleunigen

Die Grünen wollen den Ausbau der KiTas schneller vorantreiben. Ziel sind Plätze für alle Kinder über drei Jahren und für 66 Prozent der Kinder unter drei Jahren in jedem Stadtteil. Bis dahin sollen Kinder ohne Platz ein einfaches Bildungsangebot erhalten.

Die Grünen wollen schneller neue KiTas bauen. Alle Kinder über drei Jahren sollen einen Platz bekommen. Bei den jüngeren Kindern sollen es 66 Prozent sein. Das soll in jedem Stadtteil gelten. Kinder ohne Platz sollen bis dahin ein anderes Angebot bekommen.

Der Ausbau soll sich an den höchsten Bedarfsprognosen orientieren, Planung und Umsetzung sollen schneller werden. Neben herkömmlichen Einrichtungen sollen naturnahe KiTas entstehen, etwa auf Parzellen. Für die Übergangszeit sollen alle Kinder von 3 bis 6 Jahren ohne Platz wenigstens ein niedrigschwelliges Angebot bekommen. Genannt werden die Tagespflege, Spielkreise und betreute Spielplätze.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Unser Ziel des KiTa-Ausbaus ist eine Komplettversorgung der Über-Dreijährigen und eine Versorgungsquote von 66 Prozent der Unter-Dreijährigen in jedem Stadtteil in Bremen und Bremerhaven.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der schnellere Ausbau der Kinderbetreuung bis zur Vollversorgung erweitert öffentliche Leistungen und Investitionen.

Betreuungszeiten in KiTas ausweiten

Die Grünen wollen die Betreuungszeiten verlängern, damit alle Elternteile auch in Vollzeit arbeiten können. Alleinerziehende sollen einen Anspruch auf acht Stunden Betreuung täglich erhalten. Die feste Anmeldung zum KiTa-Jahr soll mittelfristig entfallen.

Die Grünen wollen längere Betreuung in KiTas. So können Eltern auch in Vollzeit arbeiten. Alleinerziehende sollen ein Recht auf acht Stunden am Tag bekommen. Kinder sollen auch mitten im Jahr in die KiTa starten können.

Für alle Kinder ab neun Monaten soll ein Platz bereitstehen. An die Stelle der starren Jahresregelung sollen Anmeldung und Einstieg während des Jahres treten, ausgerichtet am Alter des Kindes und am Elterngeld der Familie. Längere Zeiten vor allem in den Randzeiten nennt das Programm als wichtig für berufstätige Eltern. Große Betriebe sollen sich stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, etwa mit KiTas auf dem Firmengelände.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Alleinerziehende sollen ein Recht auf acht Stunden Betreuung pro Tag haben, und wir streben an, dass für alle Kinder ab dem Alter von neun Monaten ein KiTa-Platz verfügbar ist.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer Anspruch für Alleinerziehende und längere Betreuungszeiten bauen öffentliche Leistungen aus.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Betreuung soll so ausgebaut werden, dass beide Elternteile in Vollzeit arbeiten können, was die Gleichstellung im Erwerbsleben fördert.

Strategie für Kinder- und Jugendbeteiligung entwickeln

Die Grünen wollen eine landesweite Strategie, die die bestehenden Mitwirkungsangebote für junge Menschen koordiniert. Laut Programm gibt es viele Möglichkeiten, aber keine gemeinsame Planung.

Jugendliche können in Bremen an vielen Stellen mitreden. Diese Angebote sind aber nicht gut abgestimmt. Die Grünen wollen deshalb einen gemeinsamen Plan. Jugendliche sollen an dem Plan mitarbeiten.

Die Strategie soll zusammen mit Jugendlichen, Jugendverbänden und den zuständigen Ressorts in mehreren Formaten erarbeitet werden. Junge Menschen in Heimen und Pflegefamilien sollen Hilfe beim Aufbau eines Landesheimbeirats und eines Pflegekinderrats bekommen. Auch sogenannte Care Leaver sollen bei eigenen Zusammenschlüssen unterstützt werden, und ihre Erfahrungen sollen in die Kinder- und Jugendhilfe einfließen. Außerdem soll ein Jugend-Check bei Gesetzen zeigen, wie sich Vorhaben auf 12- bis 27-Jährige auswirken. Ein Jugendbericht soll Grundlage für die Jugendarbeit werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 127)
„Deshalb braucht Bremen eine Kinder- und Jugendbeteiligungsstrategie.“
Seite 127 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Prävention gegen Gewalt an Kindern ausbauen

Die Grünen wollen mehr Programme, die Gewalt gegen Kinder vorbeugen, und die Erziehungsfähigkeit von Eltern stärken. Das Programm führt Gewalt häufig auf Unwissen und Überforderung der Erziehenden zurück.

Zu viele Kinder erleben Gewalt. Die Grünen wollen mehr Programme zur Vorbeugung. Eltern sollen mehr Beratung bekommen. Beratungs-Stellen sollen besser zusammenarbeiten.

Die aufsuchende Fachberatung für Kinder, die häusliche Gewalt miterleben, soll bekannter werden und enger mit dem Jugendamt zusammenarbeiten. Um Familien auch ohne Kita-Besuch zu erreichen, soll etwa in Kinderarztpraxen bei den U-Untersuchungen auf Beratung hingewiesen werden. Die Beratung selbst sollen zusätzliche Kräfte der Fachstellen im Bündnis Kinderschutz übernehmen, nicht die Ärztinnen und Ärzte. Erziehungsberatung und bestehende Elternprogramme sollen fortgeführt und erweitert werden, auch mehrsprachig. Geplant ist zudem ein jährliches Netzwerktreffen familienpolitischer Organisationen; das Jugendamt soll weiter Personal erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 131)
„Wir wollen verstärkt Präventionsprogramme gegen Gewalt an Kindern auflegen“
Seite 131 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentlich finanzierte Beratungs- und Präventionsangebote sowie Personal sollen ausgeweitet werden.

Elternvollzeit mit Lohnausgleich im Bund anstoßen

Die Grünen wollen sich auf Bundesebene für eine sogenannte Elternvollzeit einsetzen. Beide Eltern sollen dabei gleichzeitig ihre Arbeitszeit verringern und einen Lohnausgleich erhalten.

Die Grünen wollen ein neues Modell für Eltern. Beide Eltern arbeiten dann zur gleichen Zeit weniger. Sie bekommen trotzdem einen Ausgleich für den Lohn. Auch Alleinerziehende sollen das nutzen können.

Das Modell orientiert sich an den Partnermonaten beim Elterngeld. Beide Elternteile sollen im gleichen Zeitraum höchstens 35 und mindestens 25 Stunden pro Woche arbeiten. Der Lohn soll dabei ausgeglichen werden. Alleinerziehenden soll die Regelung ebenfalls offenstehen. Das Programm verweist darauf, dass Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt ist.

Originalzitat anzeigen (Seite 131)
„Außerdem wollen wir uns im Bund dafür einsetzen, eine Elternvollzeit, angelehnt an das Prinzip der Partner*innenmonate, in die Wege zu leiten.“
Seite 131 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein Lohnausgleich für verkürzte Arbeitszeit beider Eltern wäre eine neue Leistung, die es so bisher nicht gibt.

  • Gesellschafteher progressiv

    Das Modell soll Erwerbs- und Sorgearbeit gleichmäßiger zwischen den Eltern verteilen und fördert damit Gleichstellung.

Öffentlichen Raum kinder- und jugendgerecht gestalten

Die Grünen wollen die Stadtentwicklung stärker an Kindern, Jugendlichen und Familien ausrichten. Dazu zählen Spielstraßen, mehr Spielflächen und Treffpunkte für Jugendliche ohne Zwang zum Konsum.

Kinder brauchen sichere Orte zum Spielen. Die Grünen wollen Spiel-Straßen vor Kitas und Schulen. Schulhöfe sollen auch nachmittags und am Wochenende offen sein. Jugendliche sollen Orte bekommen, wo sie sich treffen können.

Zur kindgerechten Stadt zählt das Programm genügend Spielplätze, sichere Gehwege sowie langsameren und verlagerten Autoverkehr. Kita-Gelände und Schulhöfe sollen in Absprache mit den Einrichtungen außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich werden. Kleine Spielgelegenheiten im öffentlichen Raum sollen leichter zu errichten sein, bestehende Spielflächen werden weiter modernisiert. Für Jugendliche sind Sportplätze, Bewegungsangebote und Freiräume drinnen wie draußen vorgesehen, an denen es auch laut sein darf. Eine Beratungsstelle soll Menschen bis 30 Jahre bei Wohnungssuche und rechtlichen Fragen helfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 133)
„Wir wollen daher z. B. vor KiTas und Schulen in der Stadt Bremen Spielstraßen einrichten.“
Seite 133 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Offene Jugendarbeit absichern und ausbauen

Die Grünen wollen Jugendzentren, Jugendtreffs und die Offene Jugendarbeit weiter fördern und ihre Qualität verbessern. In Quartieren mit deutlich mehr Jugendlichen und hohem Bedarf sollen neue Freizeit- und Sportangebote entstehen. Stadtteilfarmen sollen eine eigene, feste Finanzierung bekommen.

Die Grünen wollen Jugend-Zentren und Jugend-Treffs weiter fördern. Dort verbringen viele junge Menschen ihre Freizeit. In manchen Stadtteilen leben heute viel mehr Jugendliche. Dort soll es neue Angebote geben. Alle Jugendlichen sollen ohne Hindernisse in die Häuser kommen.

Grundlage soll der erstmals erstellte Jugendbericht sein. Die Einrichtungen sollen barrierefrei zugänglich sein und barrierefreie Sanitäranlagen haben; beim Ausbau der Ganztagsschulen soll die Offene Jugendarbeit stärker einbezogen werden. Stadtteilfarmen sollen nicht mehr aus Mitteln der Offenen Jugendarbeit, sondern institutionell finanziert werden. Als neues Angebot nennt das Programm die Oslebshauser Multisports Area. Die Mittel sollen weiter nach Sozialindikatoren verteilt werden, wobei etablierte Angebote in Stadtteilen mit verbesserten Werten eine Übergangsfrist erhalten. Der gesonderte Fördertopf für stadtteilübergreifende Angebote soll dauerhaft bestehen und wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 134)
„Wir wollen die wertvolle Arbeit der Jugendeinrichtungen weiter fördern und die Qualität sichern und ausbauen.“
Seite 134 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentliche Finanzierung der Jugendarbeit soll verstetigt und ausgeweitet werden, was einen schrittweisen Ausbau öffentlicher Leistungen bedeutet.

Personal in der Kinder- und Jugendhilfe stärken

Die Grünen wollen das Jugendamt angemessen mit Personal ausstatten und neue Beschäftigte durch berufsbegleitende Angebote halten. Das soll auch für freie Träger gelten. Zudem soll die Förderung des Ehrenamts in Vereinen und Jugendverbänden steigen.

Das Jugend-Amt soll genug Mitarbeiter haben. Neue Mitarbeiter sollen bleiben und sich weiterbilden können. Das gilt auch für andere Träger der Jugend-Hilfe. Die Grünen wollen auch das Ehrenamt in Vereinen stärker fördern. Ehrenamt heißt: Menschen helfen freiwillig und ohne Lohn.

Das Programm verweist darauf, dass die Personalzielzahl in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe bereits deutlich angehoben wurde. Fachliche Standards sollen weiter steigen, und die Ressourcen im Sozialraum sollen vorbeugend genutzt werden. Unterstützende Angebote sollen vor allem Berufs- und Quereinsteigern helfen. Die Belegschaft soll vielfältiger werden, damit sich alle Jugendlichen in Vorbildern wiederfinden können. Die höhere Ehrenamtsförderung soll Angebote sichern und die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen erleichtern.

Originalzitat anzeigen (Seite 135)
„Die Personalentwicklung und -qualifizierung soll fortgeführt und eine angemessene Personalausstattung des Jugendamts erreicht werden.“
Seite 135 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Personal im Jugendamt und höhere Ehrenamtsförderung erweitern öffentliche Leistungen schrittweise.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Belegschaft soll gezielt vielfältiger werden, was eine schrittweise Bewegung hin zu mehr Vielfalt ist.

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