Erzieherberuf attraktiver machen und Fachkräfte sichern
Die SPD will mehr Fachkräfte für Kindergärten und soziale Berufe gewinnen. Dazu sollen das Schulgeld in der Ausbildung entfallen, Anerkennungspraktika überall bezahlt und Erzieherinnen und Erzieher landesweit nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes entlohnt werden.
Die SPD will mehr Fachkräfte für Kindergärten. Die Ausbildung soll kein Schulgeld mehr kosten. Praktika in der Ausbildung sollen bezahlt werden. Alle Erzieherinnen und Erzieher sollen nach Tarif bezahlt werden. Das gilt dann bei allen Trägern.
Der Tarifvertrag TVöD soll bei allen Trägern gelten, um Lohnunterschiede zwischen kommunalen und freien Einrichtungen auszugleichen. Geplant sind zudem mehr Studiengänge, ein Institut für die Qualität frühkindlicher Bildung, Fortbildungen und berufsbegleitende Studienwege für erfahrene Erzieherinnen und Erzieher. Am Fachkräftegebot hält die SPD fest, öffnet aber Wege für den Quereinstieg mit Weiterbildung. Ein landesweites Monitoring soll den Personalbedarf regelmäßig erfassen. Ein Masterplan soll Fachkräfte für Kindergärten, Pflege sowie Kinder- und Jugendhilfe sichern.
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„die schulische Ausbildung der Fachkräfte attraktiver zu gestalten, in dem wir die Schulgeldfreiheit einführen und die Anerkennungspraktika für alle Einsatzfelder flächendeckend vergüten“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Schulgeldfreiheit, vergütete Praktika und einheitliche Tarifbezahlung erhöhen öffentliche Ausgaben und Vorgaben für Träger.