Letztes Kita-Jahr und Sprachförderung verbindlich machen
Die CDU will das letzte Kita-Jahr für alle Kinder zur Pflicht machen und als Vorschuljahr gestalten. Zusätzlich soll ein verpflichtender Sprachtest mit viereinhalb Jahren Förderbedarf früh aufdecken. Ziel ist, dass kein Kind ohne sprachliche und soziale Schulreife eingeschult wird.
Die CDU will: Alle Kinder müssen das letzte Kita-Jahr besuchen. Dort bereiten sie sich auf die Schule vor. Mit viereinhalb Jahren gibt es einen Sprach-Test. Kinder mit Problemen beim Sprechen bekommen dann Hilfe.
Das Vorschuljahr soll Kinder altersgerecht auf die Grundschule vorbereiten und den Übergang verlässlich machen. Die Sprachförderung soll ab dem kommenden Schuljahr deutlich wachsen. Kinder mit Sprachdefiziten sollen eine verbindliche, individuelle Förderung bekommen, getragen von qualifiziertem Personal und Programmen, die in den Kita-Alltag eingebaut sind. Die Eltern sollen fest einbezogen werden. Das Programm versteht Sprache als Voraussetzung für Bildung, Integration und Teilhabe.
Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Das letzte Kita-Jahr wird deshalb verbindlich. In diesem Vorschuljahr bereiten wir alle Kinder gezielt und altersgerecht auf den Start in die Schule vor.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das Land baut ein öffentliches Bildungsangebot aus und macht es für alle verbindlich, was die staatliche Rolle schrittweise vergrößert.