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CDU zur Bildung

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Letztes Kita-Jahr und Sprachförderung verbindlich machen

Die CDU will das letzte Kita-Jahr für alle Kinder zur Pflicht machen und als Vorschuljahr gestalten. Zusätzlich soll ein verpflichtender Sprachtest mit viereinhalb Jahren Förderbedarf früh aufdecken. Ziel ist, dass kein Kind ohne sprachliche und soziale Schulreife eingeschult wird.

Die CDU will: Alle Kinder müssen das letzte Kita-Jahr besuchen. Dort bereiten sie sich auf die Schule vor. Mit viereinhalb Jahren gibt es einen Sprach-Test. Kinder mit Problemen beim Sprechen bekommen dann Hilfe.

Das Vorschuljahr soll Kinder altersgerecht auf die Grundschule vorbereiten und den Übergang verlässlich machen. Die Sprachförderung soll ab dem kommenden Schuljahr deutlich wachsen. Kinder mit Sprachdefiziten sollen eine verbindliche, individuelle Förderung bekommen, getragen von qualifiziertem Personal und Programmen, die in den Kita-Alltag eingebaut sind. Die Eltern sollen fest einbezogen werden. Das Programm versteht Sprache als Voraussetzung für Bildung, Integration und Teilhabe.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Das letzte Kita-Jahr wird deshalb verbindlich. In diesem Vorschuljahr bereiten wir alle Kinder gezielt und altersgerecht auf den Start in die Schule vor.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land baut ein öffentliches Bildungsangebot aus und macht es für alle verbindlich, was die staatliche Rolle schrittweise vergrößert.

Grundschul-Garantie von 8 bis 14 Uhr einführen

Die CDU verspricht eine landesweite Garantie für Grundschulen: Unterricht an allen fünf Wochentagen von 8 bis 14 Uhr ohne Ausfall. Im Mittelpunkt sollen Lesen, Schreiben und Rechnen stehen. Dazu kommen ein kostenloses Mittagessen und Hausaufgaben in der Schule.

Die CDU will eine Garantie für Grundschulen. Der Unterricht geht jeden Tag von 8 bis 14 Uhr. Er soll nicht ausfallen. Jedes Kind bekommt ein kostenloses Mittagessen. Die Hausaufgaben machen die Kinder in der Schule.

In der garantierten Zeit sollen die Grundkompetenzen geübt und vertieft werden. Der Nachmittag bleibt frei; zusätzliche Betreuung soll es dort geben, wo sie genutzt wird, und bestehende Ganztagsangebote und Horte sollen weiterlaufen. Lehrkräfte, Sozialarbeit, Schulpsychologie und Assistenzen sollen in allen Schulformen in gemischten Teams arbeiten. Mit einer Schwimm-Offensive will die CDU erreichen, dass jedes Kind am Ende der Grundschule schwimmen kann, unter anderem durch sanierte Bäder und mobile Schwimmcontainer.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Unterricht findet von Montag bis Freitag zwischen 8 und 14 Uhr statt – ohne Ausfall und ohne Notlösungen.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Garantierte Unterrichtszeiten und ein kostenloses Mittagessen für alle Grundschulkinder erweitern öffentliche Leistungen.

Lehrkräfte besser bezahlen und Unterrichtsversorgung sichern

Die CDU will Grundschullehrkräfte nach der Besoldungsgruppe A 13 bezahlen und an weiterführenden sowie beruflichen Schulen wieder Regelbeförderungen einführen. Eine Unterrichtsversorgung von mindestens 105 Prozent soll Ausfall verhindern. So soll der Beruf attraktiver werden und die Abwanderung in andere Länder enden.

Die CDU will Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen besser bezahlen. Andere Lehrkräfte sollen wieder regelmäßig befördert werden. Es soll mehr Stellen geben, damit kein Unterricht ausfällt. Der Beruf soll für junge Menschen attraktiver werden.

Mehr Planstellen und Vertretungspools sollen kleinere Klassen und die Versorgung von mindestens 105 Prozent möglich machen. Die Ausbildung soll praxisnäher werden, etwa über duale Lehramtsstudiengänge und zusätzliche Praktika. Der Quereinstieg aus anderen Berufen soll leichter werden. Regelmäßige Fortbildungen sollen Standard sein und mit Anrechnungsstunden oder Geld unterstützt werden. Lehrkräfte sollen außerdem mehr Freiraum und weniger Detailvorgaben aus den Ministerien bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Deshalb heben wir die Besoldung der Grundschulkräfte auf A 13 an.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Besoldung und zusätzliche Planstellen bedeuten mehr öffentliche Ausgaben für das staatliche Schulwesen.

Null-Toleranz bei Gewalt an Schulen durchsetzen

Die CDU will an Schulen keine Gewalt, Bedrohungen oder Respektlosigkeit dulden und setzt auf Ordnungsmaßnahmen und Notfallkonzepte. Eine Task-Force des Landes soll bei akuten Problemen rasch an die Schule kommen. Lehrkräfte sollen in Krisenfällen Rückhalt vom Dienstherrn bekommen.

Die CDU will Gewalt an Schulen nicht hinnehmen. Es soll klare Regeln und Notfall-Pläne geben. Ein Team vom Land soll bei Problemen schnell helfen. Das Land soll hinter den Lehrkräften stehen.

Die Task-Force soll sich aus Psychologen, Sicherheitskräften und besonders geschulten Lehrkräften zusammensetzen. Schulaufsicht und Ministerium sollen Lehrkräften in Problemfällen schnell und verlässlich den Rücken stärken. Das Programm grenzt dies davon ab, Lehrkräften einen „Maulkorb“ zu verpassen. Begründet wird das Vorhaben damit, dass Schule ein sicherer Ort sein müsse.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Dazu richten wir eine Task-Force beim Land ein, die bei akuten Problemen an Schulen schnell vor Ort eingreifen kann.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine Null-Toleranz-Linie mit Ordnungsmaßnahmen und einer Eingreiftruppe samt Sicherheitskräften betont Ordnung und Sicherheit an Schulen stärker als heute.

Schulgebäude sanieren und digital ausstatten

Die CDU kündigt eine Investitionsoffensive für Schulgebäude an und will alle Bildungseinrichtungen mit Glasfaser und stabilem WLAN versorgen. Alle Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 sollen ein digitales Endgerät haben. Schulen sollen aus Sicht der Partei einladende, sichere und digitale Lernorte werden.

Die CDU will Schulen reparieren und modernisieren. Alle Schulen sollen schnelles Internet und WLAN bekommen. Lehrkräfte bekommen ein digitales Gerät. Schülerinnen und Schüler bekommen es ab Klasse 8.

Saniert werden sollen Klassenräume, Sporthallen und -anlagen sowie Mensen. Jede Klassenleitung soll ein eigenes Budget für die Gestaltung ihres Lernraums bekommen. Undichte Dächer und dauerhafter Unterricht in Containern sollen der Vergangenheit angehören. IT-Fachkräfte sollen die Technik betreuen, damit Lehrkräften mehr Unterrichtszeit bleibt. Ein landesweites Programm soll praxisnahe Fortbildungen in digitaler Didaktik stützen, auch in Kooperation mit Wirtschaft und Hochschulen.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Wir starten eine Investitionsoffensive für Schulgebäude: Klassenräume, Turnhallen, Schulsportanlagen und Mensen werden saniert und modernisiert.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Investitionsprogramm für Gebäude, Netze und Geräte erhöht die öffentlichen Ausgaben für Schulen.

Gegliedertes Schulsystem erhalten, zu G9 zurückkehren

Die CDU lehnt eine Einheitsschule ab und will das gegliederte Schulsystem bewahren und stärken. Die Realschule plus soll mit einem eigenen Förderprogramm aufgewertet werden. An Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen soll das „Winterabitur“ enden und überall das volle G9 gelten.

Die CDU will verschiedene Schul-Arten behalten. Sie ist gegen eine Schule für alle. Die Realschule plus soll mehr Unterstützung bekommen. Das Abitur soll wieder nach vollen neun Jahren Gymnasium kommen.

Die Ablehnung der Einheitsschule begründet die Partei damit, dass Kinder verschieden seien; dabei will sie auch mit freien und kirchlichen Trägern zusammenarbeiten. Für die Realschule plus plant sie Förderprogramme in Lesen, Schreiben und Rechnen in den Klassen 5 bis 7, schlankere Lehrpläne und verbindliche Sprach-Intensivklassen. Das Programm „Starke Realschule plus“ soll Ausstattung, Praxisprojekte, digitalen Unterricht und die Gesundheit der Lehrkräfte verbessern. Bestehende G8-Gymnasien sollen als schnellerer Weg bestehen bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Wir stehen klar für den Erhalt und die Stärkung des gegliederten Schulsystems.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Programm verteidigt die hergebrachte Schulgliederung ausdrücklich gegen Bestrebungen zu einer gemeinsamen Schule für alle.

Leistungsprinzip mit Noten und zentralen Prüfungen stärken

Die CDU will verbindliche Leistungsstandards, nachvollziehbare Prüfungen und klare Noten. Das Sitzenbleiben soll bleiben, zentrale Abschlussprüfungen strebt die Partei an. Sie begründet das mit den Werten Leistung, Verantwortung und Zusammenhalt.

Die CDU will klare Noten in der Schule. Das Sitzenbleiben soll es weiter geben. Die Partei möchte gleiche Abschluss-Prüfungen für alle. Bei den Bundesjugendspielen soll es wieder überall Urkunden geben.

Fördern und Fordern soll für alle gelten: Hilfe bei Lernrückständen, Förderung für Hochbegabte und verlässliche Angebote für die breite Mitte. Bei den Bundesjugendspielen soll es flächendeckend wieder Teilnehmer-, Sieger- und Ehrenurkunden geben, weil Kinder sich aus Sicht der Partei messen wollen. Die Lehrpläne sollen modernisiert und mit klaren Standards versehen werden. Außerdem sollen MINT-Fächer gefördert und in Sozialkunde Wirtschaft und Finanzen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Klare Notengebung statt Abschaffung des Sitzenbleibens und des Leistungsprinzips.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Programm verteidigt Noten, Sitzenbleiben und Wettbewerb gegen diskutierte Lockerungen und hält damit an überlieferten Schulwerten fest.

Besuch einer KZ-Gedenkstätte zur Pflicht machen

Die CDU will, dass alle Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit wenigstens einmal ein früheres Konzentrationslager oder eine Gedenkstätte besuchen. Demokratiebildung, Erinnerungskultur und der Einsatz gegen Antisemitismus sollen fest zum Schulalltag gehören.

Die CDU will einen Pflicht-Besuch für alle Schülerinnen und Schüler. Sie sollen einmal eine KZ-Gedenkstätte sehen. Das ist ein Ort der Erinnerung an die Verbrechen der Nazis. Die Schule soll auch über Demokratie und gegen Juden-Hass unterrichten.

Politische Bildung und eine klare Haltung gegen Antisemitismus sollen verpflichtende Teile der schulischen Erziehung sein. Der Gedenkstättenbesuch soll für jede Schülerin und jeden Schüler mindestens einmal stattfinden. Die Partei wünscht sich eine Schule, die sich gegen Extremismus und Hass und für die Demokratie positioniert.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Jede Schülerin und jeder Schüler soll verpflichtend mindestens einmal in seiner Schullaufbahn ein ehemaliges Konzentrationslager oder eine KZ-Gedenkstätte besucht haben.“
Seite 15 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Förderschulen und Förderkitas erhalten und stärken

Die CDU will Förderschulen und Förderkitas bewahren und ausbauen. Inklusion soll sich nach ihrer Auffassung am Kindeswohl ausrichten, sodass jedes Kind die für es passende Schule besucht. Kinder mit vermutetem Förderbedarf sollen wieder vor der Einschulung getestet werden.

Die CDU will Förder-Schulen und Förder-Kitas behalten. Das sind Einrichtungen für Kinder mit besonderem Hilfe-Bedarf. Diese Kinder sollen vor der Schule getestet werden. Dann können die Eltern die passende Schule wählen.

Die frühe Testung soll Eltern die Wahl der geeigneten Schule ermöglichen. Dadurch sollen Kinder von Anfang an eine Förderschule besuchen können. Das Schulsystem soll durchlässig bleiben und die Kinder so unterstützen, dass sie einen Abschluss erreichen und eine Ausbildung beginnen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir stärken und erhalten die Förderschulen und Förderkitas als zentralen Bestandteil einer inklusiven Bildungslandschaft.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Programm hält an getrennten Fördereinrichtungen fest und erleichtert den direkten Weg dorthin, statt gemeinsamen Unterricht weiter auszubauen.

Meisterausbildung kostenfrei machen, Berufsbildung aufwerten

Die CDU will, dass eine Ausbildung denselben Stellenwert hat wie ein Studium. Dafür soll die Meisterausbildung nichts mehr kosten, und die Berufsorientierung an Schulen soll ab Klasse 7 mit zwei weiteren Pflichtpraktika wachsen. Berufsschulen sollen modernisiert werden.

Die CDU will die Ausbildung zum Meister kostenlos machen. Ab Klasse 7 soll es zwei weitere Pflicht-Praktika geben. An einem „Tag des Handwerks“ stellen sich Betriebe in Schulen vor. Berufs-Schulen sollen modernere Technik bekommen.

Die zusätzlichen Praktika sollen an allen weiterführenden Schulen gelten und die Wege der beruflichen Bildung früh zeigen. Ein landesweiter „Tag des Handwerks“ soll regionalen Betrieben ermöglichen, sich an Schulen zu präsentieren; regionale Handwerksinitiativen werden ergänzend gefördert. Werkstätten, Lernlabore und digitale Ausstattung der Berufsschulen sollen auf aktuellen Stand kommen. Mehr Fachpraxislehrkräfte und engere Zusammenarbeit mit Unternehmen und Kammern sollen die Ausbildung praxisnäher machen. Wer ein eigenes Unternehmen gründet, soll Unterstützung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Deshalb soll die Meisterausbildung kostenfrei werden und wir unterstützen bei der Gründung eines eigenen Unternehmens.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Kosten der Meisterausbildung sollen künftig öffentlich getragen werden, was eine staatlich finanzierte Bildungsleistung ausweitet.

Hochschulen besser finanzieren, sanieren und praxisnäher machen

Die CDU will Forschung und Lehre besser finanzieren, Bürokratie an Hochschulen abbauen und ihnen mehr Eigenständigkeit geben. Ein langfristiges Bau- und Sanierungsprogramm soll den Sanierungsstau beseitigen. Rheinland-Pfalz soll damit wieder zu den führenden Wissenschaftsstandorten in Deutschland zählen.

Die CDU will den Hochschulen mehr Geld und mehr Freiheit geben. Gebäude und Labore sollen repariert werden. Es soll mehr Studien-Plätze für Medizin geben. Studierende und Auszubildende sollen keine Zweitwohnsitz-Steuer mehr zahlen.

Mehrjährige Zielvereinbarungen und mehr Bauautonomie sollen den Hochschulen Planungssicherheit und schnellere Entscheidungen bringen. Die Universitätsmedizin Mainz soll ausgebaut werden, zusätzliche Medizinstudienplätze sollen entstehen. Die KI-Forschung soll wachsen, unter anderem mit einem neuen Lehrstuhl in Speyer. Duale Studienangebote sollen ausgeweitet und eine Hochschule für angewandte Wissenschaften schrittweise rein dual werden. Gründerzentren, Gründerstipendien und ein Gründungssemester für Professorinnen und Professoren sollen Ausgründungen fördern. Für Studierende sind bezahlbare Wohnheimplätze und das Ende der Zweitwohnsitzsteuer vorgesehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir sichern eine verlässliche Grundfinanzierung und schaffen durch mehrjährige Zielvereinbarungen mehr Autonomie für unsere Hochschulen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Grundfinanzierung, ein Sanierungsprogramm und mehr Studienplätze steigern die öffentlichen Ausgaben für Wissenschaft, auch wenn Autonomie und Gründungen marktnahe Elemente sind.

Private Handynutzung an Schulen untersagen

Die CDU will die private Nutzung von Handys an Schulen verbieten, damit Konzentration, Miteinander und Ruhe beim Lernen zunehmen. Zugleich soll Medienkompetenz in allen Altersstufen unterrichtet werden. Über den pädagogischen Einsatz von Geräten im Unterricht entscheiden die Schulen selbst.

Die CDU will private Handys an Schulen verbieten. Die Kinder sollen sich besser konzentrieren können. Im Unterricht dürfen Schulen Handys aber zum Lernen einsetzen. Kinder sollen auch lernen, Falsch-Nachrichten im Internet zu erkennen.

Das Verbot betrifft die private Nutzung im Schulalltag. Wo Handys und andere digitale Geräte sinnvoll für den Unterricht gebraucht werden, bleibt die Entscheidung bei der Schule. Unterrichtsangebote sollen vermitteln, wie man Informationen bewertet, die Privatsphäre schützt und Fake News erkennt. Datenschutz und Medienethik gehören nach dem Programm ebenfalls zu den digitalen Kompetenzen, die von Anfang an gefördert werden sollen.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir wollen die private Handynutzung an Schulen untersagen, um Konzentration, soziales Miteinander und Lernruhe zu fördern.“
Seite 18 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Förderschulen erhalten und Inklusion ausbauen

Die CDU will Förderschulen beibehalten und zugleich die Inklusion an Regelschulen erweitern. Für Menschen mit Behinderung soll Teilhabe selbstverständlich sein, in der Schule und bei der Arbeit ebenso wie in Politik, Sport und Kultur.

Förder-Schulen sind Schulen für Kinder mit besonderem Bedarf. Die CDU will diese Schulen behalten. Zugleich sollen mehr Kinder mit Behinderung an normalen Schulen lernen können. Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können.

Nach dem Programm bedeutet Inklusion mehr als Barrierefreiheit, nämlich Teilhabe in allen Lebensbereichen. Die Unterstützung soll im Schulalltag kindgerecht bei den Betroffenen ankommen. Für Menschen mit komplexer Behinderung und hohem Hilfebedarf will die CDU landesweit erfassen, wie gut besondere Wohnformen verfügbar sind, und Engpässe nach und nach beheben.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Wir werden die Förderschulen erhalten und die Inklusion an Schulen ausbauen, sodass Unterstützung im Alltag auch tatsächlich kindgerecht ankommt.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet den Erhalt der gesonderten Förderschulen mit dem Ausbau gemeinsamen Lernens und nimmt damit keine Seite ein.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich