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AfD zur Bildung

Aus dem Programm „Landeswahlprogramm des Landesverbandes Niedersachsen der Alternative für Deutschland“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 84 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 3 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Duale Ausbildung stärken, Meisterpflicht ausweiten

Die AfD will die duale Ausbildung stärken und in der Fläche ausbauen, um mehr praxisnahe Fachkräfte zu gewinnen. Für alle selbstständigen Handwerksberufe soll wieder ein Meister- oder Gesellenbrief Voraussetzung sein.

Die AfD will die duale Ausbildung stärken. Dabei lernt man im Betrieb und in der Berufsschule. Es soll mehr Angebote auch auf dem Land geben. Wer einen eigenen Handwerks-Betrieb führt, soll einen Meister-Brief oder Gesellen-Brief brauchen.

Das Programm verweist darauf, dass drei Viertel der besonders gesuchten Fachkräfte eine Berufsausbildung oder einen Meisterbrief haben. Für die Zukunft erwartet es mehr Bedarf an Handwerkern und zu viele Akademiker. Meister- und Facharbeiterabschluss gelten der AfD als Mittel, hohe Qualitätsstandards zu sichern und deren Aufweichung zu beenden.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Deshalb werden wir wieder für alle selbstständigen Handwerksberufe den Meister- oder Gesellenbrief zugrunde legen“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine Qualifikationspflicht für alle selbstständigen Handwerksberufe würde den Marktzugang stärker regulieren als heute.

Dreigliedriges Schulsystem und Diplomstudiengänge wiederherstellen

Die AfD will zum dreigliedrigen Schulsystem aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium zurückkehren und Diplom- sowie Magisterstudiengänge wieder einführen. Schulen und Hochschulen sollen sich stärker an Leistung ausrichten und nach Sicht der Partei frei von Ideologie sein.

Die AfD will wieder drei getrennte Schul-Arten. Das sind Hauptschule, Realschule und Gymnasium. An den Unis soll es wieder das Diplom geben. Leistung soll in der Schule wichtiger werden.

Das Programm beschreibt Schulen und Universitäten in Niedersachsen als Versuchsfeld linker Ideologen und sieht das Bildungsniveau sinken. Es strebt ein differenziertes, fachlich ausgerichtetes und durchlässiges Schulsystem an. Die AfD wendet sich gegen eine breite Vergabe des Abiturs, die sie als Akademisierungswahn bezeichnet. Die duale Ausbildung soll gestärkt und das Profil der allgemeinbildenden Schulen geschärft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„eine grundlegende Wiederherstellung des weltweit anerkannten dreigliedrigen Schulsystems, die Wiedereinführung der Diplom- und Magisterstudiengänge und die Rückkehr zum Leistungsgedanken“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Die Rückkehr zum dreigliedrigen Schulsystem und zu den früheren Studienabschlüssen würde Reformen der letzten Jahrzehnte grundlegend zurücknehmen.

Schulische Inklusion beenden, Förderschulen wiederherstellen

Die AfD hält die derzeitige Inklusion an Regelschulen in Niedersachsen für gescheitert und will sie sofort beenden. Stattdessen sollen Förderschulen wiederhergestellt und ausgebaut werden; eine automatische gemeinsame Beschulung soll es nicht geben.

Heute lernen viele Kinder mit Behinderung an normalen Schulen. Die AfD will das so nicht weiterführen. Es soll wieder mehr Förder-Schulen geben. Das sind besondere Schulen für Kinder mit Behinderung.

Das Programm begründet dies mit Personalmangel, fehlendem Geld und überforderten Lehrkräften, die nicht auf mehreren Niveaustufen zugleich unterrichten könnten. Es befürwortet eine Inklusion begabter behinderter Schüler, die dieselben Leistungsanforderungen wie ihre Mitschüler erfüllen. Die freie Wahl der Schulform durch die Eltern, auch bei Lernbehinderung, geistiger Behinderung oder schweren Verhaltensstörungen, lehnt die AfD als „Radikalinklusion“ ab. Jedes Kind mit Behinderung soll eine angemessene Förderung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Wir wollen das ehemals gut funktionierende System der Förderschulen wiederherstellen, erhalten und ausbauen.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Die geltende inklusive Beschulung soll beendet und das getrennte Förderschulsystem wiederhergestellt werden, was eine Gleichstellungsreform zurücknimmt.

Ganztagsschule nur als Ausnahme

Die AfD will, dass Ganztagsschulen die Ausnahme sind. Sie sieht darin ein sozialpolitisches Instrument, das vor allem die Erwerbstätigkeit beider Eltern fördere und nach ihrer Auffassung der Familie und einer kindgerechten Erziehung schade.

Die AfD will nur wenige Ganztags-Schulen. Sie sagt: Ganztag bringt mehr Betreuung, aber nicht mehr Unterricht. Kinder sollen nachmittags Zeit für Familie, Vereine und Freunde haben.

Laut Programm können Schüler nach sechs Unterrichtsstunden und einer Mittagspause nicht mehr wirksam lernen. Der Ganztag fördere besonders die Berufstätigkeit von Frauen und führe dazu, dass Eltern sich aus der Erziehung zurückziehen. Musikschule, Sportverein und andere Freizeitaktivitäten kämen zu kurz. Die AfD verweist außerdem auf Ärzte und Psychologen, die eine höhere psychische Belastung der Kinder sehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Die ganztägige „Beschulung“ muss eine Ausnahme bleiben.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Ausbau der Ganztagsschule soll begrenzt werden, um Erziehung in der Familie statt die Erwerbstätigkeit beider Eltern zu stützen.

Schulen digital ausstatten, Unterricht analog halten

Die AfD will Schulen mit moderner Technik ausrüsten, lehnt aber eine Digitalisierung des Unterrichts selbst ab. Die Lehrkraft und das Unterrichtsgespräch sollen im Mittelpunkt bleiben.

Schulen sollen moderne Computer und Programme bekommen. Jeder Klassenraum soll eine digitale Tafel mit Internet haben. Der Unterricht selbst soll aber nicht digital werden. Die Lehrerin oder der Lehrer bleibt am wichtigsten.

Jede Schule soll mindestens einen Systemadministrator erhalten. In jedem Klassenraum soll ein Smartboard mit Internetzugang stehen. Schulverwaltungsprogramme wie IServ, die den Austausch zwischen Lehrern, Schülern und Eltern erleichtern, sollen gefördert werden. Bestrebungen, die Lehrerpersönlichkeit durch digitale Medien zu ersetzen, lehnt das Programm ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Dafür sind die Schulen mit moderner Hard- und Software auszustatten.“
Seite 57 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Vorbereitungsklassen für zugewanderte Schüler ohne Deutschkenntnisse

Die AfD will neu zugewanderte Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse zunächst getrennt in Vorbereitungsklassen unterrichten. Einheimische Schüler sollen nach Auffassung der Partei durch den Zuzug nicht in ihrer schulischen Entwicklung beeinträchtigt werden.

Neu zugewanderte Kinder ohne Deutsch sollen zuerst in eigene Klassen gehen. Dort lernen sie Deutsch. Erst nach einem Test kommen sie in normale Klassen. Die Schule soll auch gemeinsame Werte vermitteln.

Der Wechsel in Regelklassen soll gute Deutsch- und Fachkenntnisse voraussetzen, die durch Tests geprüft werden. Kinder aus Familien mit Bleibeperspektive sollen auf einen deutschen Abschluss vorbereitet werden, Kinder ohne Bleibeperspektive auf die Rückkehr in ihr Herkunftsland. Schulen sollen Werte wie Verantwortung, Fleiß, Toleranz, Rechtsstaat und Demokratie vermitteln. Klassenfahrten, Sport- und Theaterveranstaltungen, an denen alle teilnehmen, gelten dem Programm als Mittel der Integration.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Schüler von neu eingewanderten Migranten, welche die deutsche Sprache nicht oder nicht ausreichend beherrschen, sind zunächst in Vorbereitungsklassen zu unterrichten.“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Getrennter Unterricht, Tests vor dem Übergang und die Vorbereitung auf eine Rückkehr bei fehlender Bleibeperspektive verschärfen die Bedingungen für zugewanderte Schüler.

Religionsunterricht durch Ethikunterricht ersetzen

Die AfD will den konfessionellen Religionsunterricht an staatlichen Schulen durch ein Fach Ethik ersetzen. Dieses soll die Weltreligionen behandeln und dem Christentum besonderes Gewicht geben.

An staatlichen Schulen soll es keinen Religions-Unterricht nach Konfession mehr geben. Stattdessen soll es Ethik-Unterricht für alle geben. Dort lernen Kinder etwas über die großen Religionen. Das Christentum soll dabei besonders wichtig sein.

Der Ethikunterricht soll wesentliche Aspekte der Weltreligionen vermitteln. Für den Fall, dass dennoch islamischer Religionsunterricht eingeführt wird, stellt das Programm Bedingungen. Er müsse dem Grundgesetz entsprechen und dürfe weder inhaltlich noch finanziell aus dem Ausland beeinflusst werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Die AfD ist für die Ersetzung des konfessionsgebundenen Religionsunterrichts an staatlichen Schulen durch einen Ethikunterricht“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der bekenntnisgebundene Religionsunterricht soll einem weltanschaulich neutralen Fach weichen, wobei das Christentum darin weiter hervorgehoben wird.

Kopftuch an Schulen und in Verwaltung verbieten

Die AfD fordert ein Kopftuchverbot an allen öffentlichen Schulen sowie für Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung. Sie hält das Kopftuch für unvereinbar mit einer deutschen Leitkultur, in die sich Einwanderer einzufügen hätten.

Die AfD will das Kopftuch an öffentlichen Schulen verbieten. Das soll für Schülerinnen und Lehrerinnen gelten. Auch Mitarbeiterinnen in Ämtern sollen kein Kopftuch tragen dürfen. Die AfD sagt: Das Kopftuch passt nicht zur deutschen Kultur.

Das Verbot soll sowohl Schülerinnen als auch Lehrkräfte betreffen. Darüber hinaus soll es allgemein für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst der Verwaltung gelten. Begründet wird die Forderung mit dem Gedanken einer Leitkultur, an die sich nach Ansicht der Partei alle Einwanderergruppen anzupassen haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Die AfD Niedersachsen spricht sich für ein Kopftuchverbot an allen öffentlichen Schulen und generell für Mitarbeiter in der Öffentlichen Verwaltung aus.“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Ein neues Verbot religiöser Kleidung für Schülerinnen, Lehrkräfte und Verwaltungsbeschäftigte würde die religiöse Selbstbestimmung zugunsten einer Leitkultur grundlegend einschränken.

  • Migrationeher restriktiv

    Das Verbot wird mit einer Anpassungspflicht aller Einwanderergruppen begründet und stellt strengere Anforderungen an Zugewanderte.

Regulären Schulbetrieb trotz Corona sichern

Die AfD will, dass Schulen wieder im Normalbetrieb arbeiten: ohne Masken und ohne Schließungen. Lernrückstände aus der Corona-Zeit sollen durch Förderunterricht aufgeholt werden, der reguläre Unterricht soll Vorrang vor allen anderen Aufgaben haben.

Die AfD will normalen Unterricht an den Schulen. Kinder sollen keine Masken tragen. Schulen sollen nicht mehr schließen. Am Nachmittag soll es Förder-Unterricht geben. So sollen Kinder verpassten Stoff nachholen.

Das Programm begründet die Forderung mit Lernrückständen nach den langen Schulschließungen, die das Lernen zu Hause nicht ausgeglichen habe. Vorgesehen sind Förderunterricht am Nachmittag, die Möglichkeit, eine Klasse freiwillig zu wiederholen, und das Streichen von Inhalten, die die Partei als unterrichtsfremd ansieht. Die Anforderungen sollen nicht weiter gesenkt werden. Mobile Impfstationen auf dem Schulgelände lehnt die AfD ab. Bei Personalmangel soll der Regelunterricht Vorrang vor Ganztag, Förderunterricht und Inklusion haben, und das Land soll Reserven wie Springer-Lehrkräfte vorhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Der Unterricht sollte ohne Masken stattfinden, Förderunterricht am Nachmittag muss organisiert werden, freiwilliges Wiederholen einer Klasse muss möglich sein“
Seite 59 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Politische Einflussnahme im Unterricht beenden

Die AfD will beenden, was sie als politische Indoktrination an Schulen bezeichnet. Aus ihrer Sicht nutzen die regierenden Parteien das Schulsystem als weltanschauliches Machtinstrument, wodurch Schüler ihre Meinung nicht mehr offen sagen würden.

Die AfD sagt: Lehrer beeinflussen Schüler politisch. Das nennt die Partei Indoktrination. Das heißt: Jemand drängt anderen eine Meinung auf. Die AfD will, dass das aufhört. Schüler sollen ihre Meinung frei sagen können.

Das Programm verweist auf den Grundsatz, dass staatliche Schulen Kinder unabhängig von Bekenntnis und Weltanschauung gemeinsam unterrichten sollen. Als Beispiele für die behauptete Einflussnahme nennt es den Umgang mit dem Thema Geschlecht, die Darstellung der EU, die Darstellung der AfD und die Duldung von Schulstreiks der Bewegung Fridays for Future. Nach Darstellung der Partei fürchten betroffene Schüler schlechte Noten oder Anfeindungen und bilden sich deshalb kein eigenes Urteil mehr.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Die Indoktrination in der Schule muss beendet werden.“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt wendet sich gegen die schulische Behandlung von Themen wie Geschlechtsidentität und Klimaprotest und verschiebt den Unterricht damit in eine konservative Richtung.

Berufliche Bildung erhalten und ausbauen

Die AfD will das berufliche Schulsystem erhalten und ausbauen und möglichst jedem Schüler ein passendes Ausbildungsangebot machen. Die duale Ausbildung aus Betrieb und Berufsschule gilt dem Programm als Erfolgsmodell und Grundlage des Wohlstands.

Die AfD will die Berufs-Schulen stärken. Jeder Schüler soll einen Ausbildungs-Platz bekommen können. Die Ausbildung in Betrieb und Schule findet die Partei gut. Berufs-Schulen sollen auch Kurse für Erwachsene anbieten.

Das Programm betont, dass Handwerk, Handel und Industrie den Wohlstand tragen. Dafür brauche es Absolventen von Haupt- und Realschulen mit soliden Grundkenntnissen. Berufsbildende Schulen sollen außerdem Fort- und Weiterbildung anbieten. Die Bildungsgänge sollen gemeinsam mit den Kammern von Handwerk und Industrie am Bedarf ausgerichtet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Wir wollen möglichst alle Schüler gemäß ihren Kenntnissen und Fähigkeiten ein Ausbildungsangebot machen können“
Seite 60 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

MINT-Forschung stärken, Genderforschung zurückfahren

Die AfD will Lehre und Forschung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausbauen und hält viele Lehrstühle in den Geisteswissenschaften, vor allem in der Geschlechterforschung, für verzichtbar. Politische Beschränkungen der Forschung, etwa bei Kernenergie und Gentechnik, sollen enden.

Die AfD will mehr Forschung in Technik und Natur-Wissenschaft. Viele Stellen für Gender-Forschung hält sie für unnötig. Forscher sollen auch zu Kern-Energie und Gen-Technik frei arbeiten können. Die Partei sagt: Politik soll Forschung nicht einschränken.

Das Programm begründet die Forderung mit der Abhängigkeit des Wirtschaftsstandorts von Forschern und Ingenieuren. Es bekennt sich zur Freiheit von Wissenschaft und Forschung. Aus Sicht der Partei ist die Wissenschaft stark politisiert, was sich an der Verteilung der Lehrstühle zeige: Naturwissenschaften hätten gegenüber Gender-Themen, Sozial- und Geisteswissenschaften an Gewicht verloren. Das soll bei künftigen Entscheidungen korrigiert werden, um den Anschluss an die Weltspitze zu halten oder zurückzugewinnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Während auf viele Lehrstühle und Studenten in den Geisteswissenschaften, insbesondere bei Gender- und Geschlechterforschung, verzichtet werden kann, gilt es die Lehre und Forschung in den MINT-Fächern zu intensivieren.“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Abbau von Lehrstühlen der Geschlechterforschung zugunsten klassischer Naturwissenschaften wendet sich gegen ein Feld, das mit Gleichstellungspolitik verbunden ist.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich