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CDU zur Bildung

Aus dem Programm „Niedersachsen springt weiter. Regierungsprogramm 2022–2027 der CDU in Niedersachsen“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 132 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 19 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 16 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

10.000 zusätzliche Kita-Fachkräfte gewinnen

Die CDU will bis 2027 mit einer Fachkräfte- und Ausbildungsoffensive 10.000 neue Erzieherinnen und Erzieher gewinnen. Dafür soll die bezahlte, praxisnahe Ausbildung ausgebaut und der Zugang zum Beruf erleichtert werden.

In vielen Kitas fehlen Fachleute. Die CDU will bis 2027 10.000 neue Erzieherinnen und Erzieher gewinnen. Die Ausbildung soll bezahlt werden und mehr Praxis haben. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen leichter in die Kita wechseln können.

Geplant ist ein Ausbildungspakt von Land, Kommunen und Ausbildungsträgern, um die Kapazitäten rasch zu erhöhen. Die dualisierte Ausbildung mit tariflicher Vergütung soll wachsen, und über die Kultusministerkonferenz will die CDU eine Reform mit mehr Praxisanteil anstoßen. Neue Fachschulen sollen unbürokratisch zugelassen, Ausbilder durch Verfügungsstunden entlastet und der Quereinstieg erleichtert werden. Hinzu kommen berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge, mehr Studienplätze sowie eine personelle Stärkung des Instituts nifbe.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Unser Ziel ist es, zusätzliche 10.000 Erzieherinnen und Erzieher für Niedersachsen zu gewinnen.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr Geld in Ausbildung und Personal der Kitas stecken, was öffentliche Leistungen ausweitet.

Dritte Fachkraft in Kita-Gruppen einführen

Die CDU will in den Kindertagesstätten eine dritte Fachkraft pro Gruppe einführen. Das soll stufenweise bis spätestens 2027 geschehen und das Verhältnis von Personal zu Kindern verbessern.

In Kita-Gruppen soll eine dritte Fachkraft arbeiten. So kümmern sich mehr Erwachsene um die Kinder. Die CDU will das Schritt für Schritt bis 2027 schaffen. Auch die Arbeit in der Kita soll dadurch attraktiver werden.

Die dritte Kraft ist Teil des Vorhabens, die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen des pädagogischen Personals zu verbessern. Die Umsetzung hängt nach dem Programm an der Fachkräfteoffensive, die genug Personal bringen soll. Außerdem sollen Kita-Leitungen mehr Freistellungszeit erhalten und Fachkräfte mehr Stunden für Weiterbildung. Die Träger sollen dafür entsprechendes Personal bereitstellen.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Dazu gehört die Einführung der dritten Kraft, um einen besseren Fachkraft-Kind-Schlüssel bei den Kindertagesstätten zu gewährleisten.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein höherer Personalschlüssel in Kitas bedeutet einen Ausbau öffentlich finanzierter Leistungen.

Brückenjahr vor der Einschulung wieder einführen

Die CDU will ab 2024 das Brückenjahr im letzten Kita-Jahr zurückbringen, um den Übergang in die Grundschule zu erleichtern. Mittelfristig soll daraus eine moderne Form der Vorschule entstehen.

Das letzte Kita-Jahr soll wieder ein Brückenjahr werden. Dort bereiten sich Kinder auf die Schule vor. Die CDU will das ab 2024 einführen. Später soll daraus eine neue Art von Vorschule werden.

Neben dem Brückenjahr sollen Schulkindergärten sowie bestehende Kooperationen und Übergangsmodelle von Kitas und Grundschulen ausgebaut werden. Das Programm versteht Kitas als Einrichtungen, die Kinder schon vor der Einschulung auf die Schullaufbahn vorbereiten. Ziel ist ein leichterer und besserer Schulstart.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„das Brückenjahr im letzten Kindergartenjahr ab 2024 wieder einführen, um den Eintritt Ihres Kindes in die Schule deutlich zu erleichtern und zu verbessern“
Seite 9 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kita-Qualität mit Investitionsprogramm und Digitalpakt fördern

Die CDU plant ein Investitionsprogramm für die Qualität der Kitas und einen „DigitalPakt Kita“, der Verwaltung und Berichtswesen vereinfachen soll. Zudem sollen Neubauten günstiger und schneller entstehen und neue Kita-Formen leichter gegründet werden können.

Die CDU will mehr Geld in gute Kitas stecken. Computer-Technik soll die Büro-Arbeit in Kitas leichter machen. Neue Kitas sollen schneller und billiger gebaut werden. Auch Wald-Kitas und Kitas in Betrieben sollen leichter entstehen.

Die Finanzhilfe für Kitas soll verbessert und vereinfacht werden. Das Land soll ein Bausatzsystem für Kita- und Schulneubauten entwickeln, das Kommunen nutzen können, um Kosten und Verfahrensdauer zu senken. Die Gründung von Wald-, Natur- und Betriebskindergärten soll leichter werden, und angepasste Öffnungszeiten sollen Familie und Beruf besser vereinbar machen. Außerdem nennt das Programm mehr Inklusion im Kita-Alltag, geförderte Fachberatung und eine Fortbildungsoffensive zum Kinderschutz.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„ein Investitionsprogramm „Gute Bildung in Kitas“ auf den Weg bringen, um die Qualität der Einrichtungen nachhaltig zu fördern“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues Investitionsprogramm und bessere Finanzhilfe erhöhen die öffentlichen Ausgaben für Kitas.

Unterrichtsgarantie mit 5000 zusätzlichen Lehrkräften geben

Die CDU verspricht eine Unterrichtsversorgung von mindestens 100 Prozent im ganzen Land und nennt das eine Unterrichtsgarantie. Dafür sollen in fünf Jahren 5000 Lehrkräfte zusätzlich eingestellt werden.

Die CDU will, dass möglichst kein Unterricht ausfällt. Dafür sollen genug Lehrerinnen und Lehrer da sein. In fünf Jahren sollen 5000 zusätzliche Lehrkräfte kommen. Das gilt für alle Schulen im Land.

Die Garantie soll für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen gelten. Zugleich lehnt die CDU eine neue Debatte über Schulstrukturen ab und will stattdessen Unterrichtsqualität, Durchlässigkeit und individuelle Förderung in den Mittelpunkt stellen. Jedes Kind soll die Schule mit einem Abschluss verlassen. Das Land soll Bedingungen schaffen, die den Lehrberuf in Niedersachsen attraktiv machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Dafür werden wir eine Lehrkräfteoffensive starten und 5000 neue Lehrer in den nächsten fünf Jahren zusätzlich einstellen.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Tausende zusätzliche Stellen im Schuldienst erhöhen die öffentlichen Ausgaben für Bildung.

Einstiegsgehalt aller Lehrkräfte auf A13 anheben

Die CDU will das Einstiegsgehalt für alle Lehrämter während der Wahlperiode schrittweise auf die Besoldungsgruppe A13 anheben. Damit sollen Studiendauer und Wertschätzung auch in der Bezahlung sichtbar werden.

Lehrkräfte verdienen je nach Schulform am Anfang unterschiedlich viel. Die CDU will das ändern. Alle sollen am Anfang die Gehaltsstufe A13 bekommen. Das soll Schritt für Schritt in fünf Jahren geschehen.

Auch Fachpraxislehrer sollen besser bezahlt werden. Weil die Einstiegsgehälter steigen, will die CDU zusätzlich die Bezahlung der Funktionsstellen neu bewerten. Das Programm begründet die Anhebung mit der Länge des Studiums und der Anerkennung für den Beruf.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„das Einstiegsgehalt aller Lehrämter schrittweise im Verlauf der Legislaturperiode auf A13 anheben“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Besoldung im öffentlichen Schuldienst bedeutet mehr staatliche Ausgaben.

Lehrkräfte-Prämie einführen und Lehrer entlasten

Die CDU will eine Prämie für Lehrkräfte in Mangelfächern und unterversorgten Regionen einführen. Zugleich sollen Lehrkräfte von Verwaltungsarbeit befreit werden, unter anderem durch den neuen Ausbildungsberuf „Schulfachangestellte“.

In manchen Fächern und Gegenden fehlen Lehrkräfte. Wer dort arbeitet, soll eine Prämie bekommen. Das ist zusätzliches Geld. Außerdem sollen Lehrkräfte weniger Büro-Arbeit haben. Dafür soll es neue Fachleute für die Schul-Verwaltung geben.

Die Prämie soll Anreize für den ländlichen Raum und für Schulen mit sozialen Herausforderungen setzen. Schulfachangestellte sollen administrative Aufgaben übernehmen, und große Schulen sollen mehr Verwaltungskräfte bekommen. Lehrkräfte und Schulleitungen mit besonderen Aufgaben bei Inklusion und Integration sollen zusätzliche Entlastungsstunden erhalten. Ferner sollen alle Lehrkräfte digitale Endgeräte und passende Fortbildungen bekommen, und die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung sollen weiterentwickelt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„eine Niedersachsen-Lehrkräfte-Prämie für unterversorgte Fächer und Regionen einführen“
Seite 11 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulsozialarbeit ausbauen, Schulpsychologen verdoppeln

Die CDU will die Schulsozialarbeit deutlich ausweiten und doppelt so viele Schulpsychologinnen und Schulpsychologen einsetzen wie bisher. Dafür soll der tatsächliche Bedarf ermittelt werden.

An Schulen soll es mehr Sozialarbeit geben. Die CDU will auch doppelt so viele Schulpsychologen. Sie helfen Kindern bei Sorgen und Problemen. Zuerst will die CDU prüfen, wie viele gebraucht werden.

Je nach ermitteltem Bedarf soll die Zahl der Studienplätze angepasst werden. Schulen mit besonderen Herausforderungen sollen außerdem deutlich mehr pädagogisches Personal erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„die Schulsozialarbeit in Niedersachsen deutlich ausbauen und die Zahl der Schulpsychologinnen und -psychologen an niedersächsischen Schulen verdoppeln“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Sozialarbeit und Psychologen an Schulen weiten öffentliche Leistungen aus.

Lehramtsausbildung praxisnäher gestalten und Quereinstieg öffnen

Die CDU will in einem Modellversuch testen, wie das Lehramtsstudium mehr Praxis schon ab dem ersten Semester enthalten kann. Außerdem soll ein „Quereinstieg Plus“ Berufserfahrenen über ein berufsbegleitendes Studium den Weg in den Lehrberuf ebnen.

Wer Lehrerin oder Lehrer werden will, soll früher in der Schule üben. Das will die CDU zuerst in einem Versuch testen. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen Lehrkraft werden können. Sie studieren dann neben der Arbeit.

Hochschulen, Studienseminare und Ausbildungsschulen sollen enger zusammenarbeiten. Eine Bedarfsplanung nach Fächern soll die Zahl der Studienplätze an den Bedarf der Schulen koppeln. Studienseminare auf dem Land sollen gestärkt und ausgelastet werden. In „Perspektiv-Gesprächen“ will das Land schon im Vorbereitungsdienst die Wünsche angehender Lehrkräfte mit offenen Stellen abgleichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„im Rahmen eines Modellversuchs erproben, die Lehramtsausbildung zu optimieren, mit dem Ziel, die Praxisanteile zu erhöhen und damit schon im 1. Semester verpflichtend zu beginnen“
Seite 11 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Corona-Lernrückstände aufholen, Schulabbrüche verhindern

Die CDU will Lernlücken und seelische Belastungen aus der Corona-Zeit erfassen und mit Nachhol-, Mentoring- und Hilfsangeboten ausgleichen. Ein neues Programm soll zudem früh vor drohenden Schulabbrüchen warnen.

Viele Kinder haben wegen Corona weniger gelernt. Die CDU will diese Lücken finden und schließen. Dafür soll es Nachhilfe und Begleitung geben. Auch bei seelischen Problemen soll es Hilfe geben. Ein neues Programm soll verhindern, dass Jugendliche die Schule abbrechen.

Neben Lernrückständen sollen soziale, emotionale und psychische Folgen der Pandemie ermittelt und mit passenden Angeboten aufgefangen werden. Die Abschlüsse der betroffenen Jahrgänge sollen durch hohe Standards und Leistungsüberprüfungen ihren Wert behalten. Das Anti-Schulabbrecher-Programm ist als Warnsystem von Schulen und Jugendhilfeträgern gedacht und soll mit gezielter Unterstützung verbunden werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„die pandemiebedingten Lernrückstände identifizieren und durch Nachhol- und Mentoringprogramme gezielt beheben“
Seite 12 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Klassen verkleinern und Grundkompetenzen stärken

Die CDU will die Klassen schrittweise verkleinern, zuerst an den Grundschulen, und Lesen, Schreiben und Rechnen zur Priorität machen. Deutschkenntnisse sollen früh gefördert werden, unter anderem durch Sprachtests für alle Vierjährigen.

In den Klassen sollen weniger Kinder sitzen. Das soll in den Grundschulen beginnen. Lesen, Schreiben und Rechnen sollen wichtiger werden. Alle Kinder sollen mit vier Jahren einen Sprach-Test machen. Wer schlecht Deutsch spricht, bekommt dann Förderung.

Die Lehrpläne sollen überarbeitet werden, digitale Grundkenntnisse aufnehmen und den Lehrkräften mehr Freiheit für eigene Schwerpunkte und fächerübergreifenden Unterricht geben. Auch Medienkompetenz und das Fach Englisch sollen gestärkt werden. Abschluss- und Abiturprüfungen will die CDU im Ländervergleich überprüfen, um bundesweit vergleichbare Abschlüsse auf hohem Niveau zu sichern. Die MINT-Förderung soll unter anderem durch Schülerforschungslabore und Kooperationen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„die Qualität des Unterrichts durch die Verkleinerung der Klassengrößen, beginnend in den Grundschulen, schrittweise verbessern“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kleinere Klassen erfordern mehr Personal und damit höhere öffentliche Bildungsausgaben.

Informatik, Wirtschaft und Alltagskompetenzen im Unterricht stärken

Die CDU will Informatik früher als geplant zum Pflichtfach machen und dafür mehr Lehrkräfte qualifizieren. Außerdem sollen Wirtschaftswissen, Alltagskompetenzen, Verbraucherbildung und Schwimmunterricht an den Schulen mehr Gewicht bekommen.

Die CDU will das Fach Informatik früher zur Pflicht machen. Dafür soll es mehr Lehrer für Informatik geben. Schüler sollen auch mehr über Wirtschaft und den Alltag lernen. Jede Schule soll einen Plan für den Schwimm-Unterricht haben.

Für das Pflichtfach Informatik sieht das Programm zusätzliche Fortbildungen, mehr Studienplätze und einen leichteren Quereinstieg vor. In den Sekundarstufen I und II soll mehr Wirtschaftswissen vermittelt werden, auch im Austausch mit Einrichtungen der Wirtschafts- und Gründungsförderung. Für jeden Schulstandort soll ein Handlungsplan für den Schwimmunterricht entstehen, begleitet von einem Förderprogramm mit den Kommunen. Das Schulobstprogramm soll weiterlaufen, die Kooperation mit Theaterpädagogik und Freien Theatern wachsen. Schülerinnen und Schüler mit Dyskalkulie (Rechenschwäche) sollen auch nach der Sekundarstufe I Unterstützung erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„das Pflichtfach Informatik früher einführen und zum Erfolg führen, indem zusätzliche Fortbildungsangebote für ausgebildete Lehrkräfte geschaffen und die Studienkapazitäten in diesem Bereich erhöht werden“
Seite 13 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Religionsunterricht sichern, Kooperation mit Ditib beenden

Die CDU will den konfessionellen Religionsunterricht erhalten und zugleich das Fach Werte und Normen sowie den islamischen Religionsunterricht ausweiten. Die Zusammenarbeit mit dem Verband Ditib soll wegen politischer Einflussnahme zunächst stark verringert und später ganz beendet werden.

Die CDU will den Religions-Unterricht an Schulen behalten. Auch das Fach Werte und Normen soll mehr Platz bekommen. Es soll mehr islamischen Religions-Unterricht geben. Mit dem türkischen Verband Ditib will die CDU aber nicht mehr zusammenarbeiten.

Die CDU will die katholische und die evangelische Kirche dabei unterstützen, einen gemeinsamen christlichen Religionsunterricht aufzubauen. Für den islamischen Religionsunterricht sollen stärker Lehrkräfte eingesetzt werden, die in Deutschland und vor allem in Osnabrück ausgebildet wurden. Ditib beschreibt das Programm als der türkischen Regierung nahestehende Religionsbehörde. Die Partei begründet den Ausstieg aus der Kooperation mit politischer Einflussnahme.

Originalzitat anzeigen (Seite 13)
„Die Zusammenarbeit mit der regierungsnahen türkischen Religionsbehörde Ditib wollen wir aufgrund politischer Einflussnahmen auf ein Minimum reduzieren und mittelfristig beenden.“
Seite 13 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt bewahrt den konfessionellen Religionsunterricht und weitet zugleich Werte und Normen sowie den islamischen Unterricht aus, verbindet also beide Richtungen.

Schulen landesweit digital ausstatten

Die CDU will digitale Technik zum festen Teil des Unterrichts machen. Das Land soll geprüfte Lernsoftware zentral bereitstellen, Lehrkräfte mit Geräten ausstatten und Tablets sowie Laptops als ausleihbare Lernmittel anerkennen.

Die CDU will mehr digitale Technik in den Schulen. Das Land soll gute Lern-Programme für alle Schulen kaufen. Lehrer sollen eigene Geräte bekommen. Schüler sollen Tablets und Laptops günstig ausleihen können.

Vorgesehen ist eine digitale Landesträgerschaft zusammen mit der Landesinitiative n-21, eine weiterentwickelte Bildungs-Cloud, ein Lizenz-Service für Software und Apps sowie kostenlose Pflichtfortbildungen. Eine landesweite Liste empfohlener Programme (Whitelist) soll Datenschutzfragen klären. IT-Fachleute sollen gemeinsam mit den Schulträgern die Wartung übernehmen, damit Lehrkräfte entlastet werden. Im kommunalen Finanzausgleich sollen eigene Zuweisungen für gleichwertige digitale Lernbedingungen sorgen. Hinzu kommen eine bundesweite digitale Bildungs-ID, ein „Digital Truck“ für Grundschulen nach hessischem Vorbild und kommunale Digitalschulen als Modellprojekte.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„die Lernmittelausleihe digitalisieren. Digitale Endgeräte wie Tablets und Laptops sollen als Lernmittel anerkannt werden.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll zusätzliche Geräte, Software und Personal für Schulen bereitstellen, was öffentliche Leistungen innerhalb des bestehenden Systems ausbaut.

Schullaufbahnempfehlung wieder einführen, Gymnasien schützen

Die CDU will, dass Schulträger ihre Schulstruktur nach dem Elternwillen selbst festlegen, und lehnt eine aus ihrer Sicht ideologische Strukturdebatte ab. Am Ende der Grundschule soll es wieder eine Empfehlung für die weiterführende Schule geben, Gymnasien sollen Bestandsschutz erhalten.

Die CDU will wieder eine Empfehlung nach der Grundschule. Sie sagt, welche Schule zum Kind passt. Die Gymnasien sollen sicher bestehen bleiben. Städte und Kreise sollen selbst über ihre Schul-Formen entscheiden.

Das Programm nennt dies die Bewahrung des Schulfriedens. Kooperative Gesamtschulen sollen wieder gegründet werden dürfen und dafür erneut im Schulgesetz stehen. Kleine Standorte, etwa auf dem Land, sollen durch Ausnahmen beim Klassenteiler gesichert werden; Grundschulen mit Außenstellen erhalten stets eine Konrektorenstelle. Außerdem sollen Grundschulen enger mit Kitas zusammenarbeiten und alle Schulformen die Berufs- und Studienorientierung mit Kammern, Berufsschulen und Betrieben ausbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Die Schullaufbahnempfehlung im Übergang von der Grundschule in den fünften Jahrgang werden wir wieder einführen.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die abgeschaffte Schullaufbahnempfehlung soll zurückkehren und das Gymnasium Bestandsschutz erhalten, was das gegliederte Schulsystem in seiner überlieferten Form stützt.

Ganztag mit Schulbauoffensive und externen Partnern ausbauen

Die CDU will die Kommunen mit einer Schulbauoffensive dabei unterstützen, den ab 2026 geltenden Ganztagsanspruch an Grundschulen zu erfüllen. Im Ganztag sollen mehr externe Bildungspartner mitwirken, damit Lehrkräfte stärker im Pflichtunterricht eingesetzt werden können.

Ab 2026 haben Grundschul-Kinder ein Recht auf Betreuung am Nachmittag. Die CDU will den Gemeinden dabei helfen, auch mit Geld für Schul-Gebäude. Am Nachmittag sollen mehr Musik-Schulen und Kunst-Schulen mitmachen. So haben Lehrer mehr Zeit für den normalen Unterricht.

Die Hilfe für die Kommunen soll Konzepte, Personal und Geld umfassen und ihnen Rechtssicherheit geben. Offene, teilgebundene und gebundene Ganztagsformen bleiben möglich und werden flexibler gestaltet. Der Anteil der Lehrkräfte im gebundenen und teilgebundenen Ganztag soll sinken, was nach Darstellung der Partei die Unterrichtsversorgung verbessert. Kunst- und Musikschulen sowie andere Träger kultureller Jugendbildung sollen stärker eingebunden werden; das schaffe auch Verdienstmöglichkeiten für Kulturschaffende.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„die Kommunen auf ihrem Weg zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule im Rahmen einer niedersächsischen Schulbauoffensive konzeptionell, personell und finanziell unterstützen“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll den Ganztagsausbau der Kommunen mit zusätzlichem Geld und Personal fördern, also öffentliche Investitionen ausweiten.

Förderschulen erhalten und Inklusion neu ausrichten

Die CDU will alle Förderschulen erhalten, sie zu inklusiven Kompetenzzentren ausbauen und die Förderschulen Lernen und Sprache dauerhaft im Schulgesetz verankern. Inklusion soll sich nach Darstellung der Partei am Kindeswohl orientieren und Eltern eine echte Wahl zwischen den Schulformen lassen.

Die CDU will alle Förder-Schulen behalten. Das sind Schulen für Kinder mit besonderem Hilfe-Bedarf. Auch neue Förder-Schulen sollen möglich sein. Eltern sollen wählen können, auf welche Schule ihr Kind geht. Alle Schulen sollen mehr Fach-Leute für diese Kinder bekommen.

Die Förderschulen Lernen und Sprache sollen als reguläre Schulformen gelten und neu gegründet werden dürfen. Tagesbildungsstätten sollen sich zu Förderschulen für geistige Entwicklung weiterentwickeln können. Alle Schulformen sollen mehr Förderschullehrkräfte und pädagogisches Personal in multiprofessionellen Teams erhalten, dazu mehr Studienplätze für Sonderpädagogik. Der Einsatz von Integrationshelferinnen und -helfern wird neu konzipiert und personell aufgestockt. Lehrkräfte sollen zu Fortbildungen verpflichtet werden, und Inklusion soll in allen Lehramtsstudiengängen mehr Raum bekommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„die Förderschulen „Lernen“ und „Sprache“ weiterführen, sie als reguläre Schulformen mit Bestandsschutz im Niedersächsischen Schulgesetz absichern sowie Neugründungen zulassen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die gesonderten Förderschulen sollen dauerhaft gesichert und neu gegründet werden können, statt sie zugunsten gemeinsamen Unterrichts auslaufen zu lassen, was die gewachsene Struktur bewahrt.

Schulleitungen mehr Entscheidungsfreiheit geben

Die CDU will Schulen eigenständiger machen und die Schulleitungen stärken. Sie sollen Personal selbst einstellen können und mehr Verantwortung für die Digitalisierung ihrer Schule tragen.

Die CDU will, dass Schulen mehr selbst entscheiden. Schul-Leiter sollen selbst Lehrer einstellen können. Das soll das ganze Schuljahr über möglich sein. Für Schul-Leiter soll es neue Schulungen geben.

Ausschreibungen und Einstellungen sollen einfacher werden und das ganze Schuljahr über durch die Schulen selbst möglich sein. Das Berufsbild der Schulleitung soll neu beschrieben werden; daran sollen sich Unterrichtsverpflichtung und Besoldung orientieren. Geplant sind eine Führungsakademie und ein berufsbegleitender Studiengang für Bildungsmanagement, gemeinsam mit Hochschulen und Studienseminaren. Schwerpunkte sind Schul-, Personal- und Verwaltungsrecht sowie Führungsfähigkeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„den Schulleitungen mehr Kompetenzen und Eigenverantwortung bei der Einstellung von (Lehr-) Personal einräumen.“
Seite 17 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Finanzierung freier und kirchlicher Schulen reformieren

Die CDU will die Landeszuschüsse für Privatschulen und kirchliche Schulen neu berechnen und dabei die vollen Kosten zugrunde legen. Sie sieht diese Schulen als unverzichtbaren Teil der Schullandschaft und will sie bei Förderprogrammen stärker berücksichtigen.

Die CDU will private und kirchliche Schulen unterstützen. Das Land soll neu berechnen, wie viel Geld sie bekommen. Sie sollen auch mehr von Förder-Programmen haben. An katholischen Schulen sollen mehr nicht-katholische Kinder lernen dürfen.

Qualitätssicherung und Schulaufsicht sollen gemeinsam mit den Trägern überprüft werden. Bei Förder-, Fortbildungs- und Infrastrukturprogrammen sowie bei Sonderbedarfen sollen diese Schulen besser gestellt werden als bisher. Sie sollen Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger an staatlichen Studienseminaren ausbilden lassen und das staatliche Stellenportal nutzen dürfen. An Konkordatsschulen soll der zulässige Anteil nicht katholischer Schüler steigen; die Konfessionsquote wird mit den katholischen Schulen neu geregelt.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„die Finanzhilfe des Landes für die Schulen in freier und kirchlicher Trägerschaft auf Basis einer Vollkostenerhebung reformieren und eine stabile und faire Finanzhilfe sicherstellen.“
Seite 17 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Berufsorientierung als Fach an allen Schulen einführen

Die CDU will Berufsorientierung so früh wie möglich im Unterricht verankern und dafür ein eigenes Ankerfach an allen Schulformen schaffen. Damit soll vor allem die duale Ausbildung bekannter und attraktiver werden.

Die CDU will ein neues Schulfach zur Berufs-Orientierung. Das Fach soll es an allen Schulformen geben. Schüler sollen früh viele Berufe kennenlernen. Dafür soll es auch Gutscheine für Praktika geben.

Geplant sind Praktikumsgutscheine für Schülerinnen und Schüler sowie regelmäßige Zukunftsgespräche mit Jugendberufsagenturen und Kammern ab der 8. Klasse. Auszubildende aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr sollen in 8. und 9. Klassen von ihren Erfahrungen berichten. Die CDU will ein Recht auf Potenzialanalyse schaffen und die Ausbildungslotsen über ein Landesprogramm stärken. Lehrkräfte sollen in Studium und Vorbereitungsdienst besser auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Kooperationen von Schulen mit Hochschulen, Kammern und Unternehmen sollen wachsen, mit einem Schwerpunkt auf MINT-Berufen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„ein Ankerfach „Berufsorientierung“ an allen Schulformen einführen, um eine systematische Berufsorientierung nach Berufen und Branchen sicherzustellen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wechsel zwischen Ausbildung und Studium erleichtern

Die CDU will den Übergang zwischen beruflicher Bildung und Hochschule in beide Richtungen einfacher machen. Das Programm betont dabei, dass berufliche und akademische Bildung gleich viel wert seien.

Die CDU will den Wechsel zwischen Ausbildung und Studium leichter machen. Meister sollen einfacher studieren können. Wer ein Studium abbricht, soll leichter eine Ausbildung beginnen können. Schon Gelerntes soll dabei zählen.

Meisterinnen und Meister sollen formal und inhaltlich leichter an die Hochschule kommen. Im Beruf erworbene Fähigkeiten sollen stärker auf ein Studium angerechnet werden, und neue Anrechnungskonzepte sollen entwickelt und erprobt werden. Wer das Studium wechselt oder abbricht, soll Studienleistungen in einer Berufsausbildung anerkannt bekommen können. Außerdem will die CDU duale Studiengänge ausbauen und die Berufsakademien aufwerten.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„die Durchlässigkeit von der beruflichen Bildung zur Hochschulbildung verbessern.“
Seite 27 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Berufsschulen zu eigenständigen Bildungszentren ausbauen

Die CDU will die Berufsschulen mit mehr Geld, mehr Personal und besserer digitaler Technik ausstatten. Bis 2025 sollen sie zu regionalen Exzellenzzentren der beruflichen Bildung werden und mehr Eigenverantwortung erhalten.

Die CDU will die Berufs-Schulen stärken. Sie sollen mehr Geld, mehr Personal und bessere digitale Technik bekommen. Die Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Es soll weniger Unterricht ausfallen.

Die Unterrichtsversorgung soll wie an allgemeinbildenden Schulen über 100 Prozent liegen. Über ein Programm namens ProReKo 2.0 sollen die Schulen eigenständiger werden, gesteuert über Zielvereinbarungen. Die CDU plant ein Institut für berufliche Bildung sowie neue Kompetenzcluster mit Kooperationen zwischen Schulen. Auf dem Land soll Unterricht nahe an Wohnort und Betrieb auch bei kleinen Klassen gesichert bleiben. Technik für Hybrid-Kurse soll es ermöglichen, Angebote anderer Berufsschulen zu nutzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„die Berufsschulen finanziell und personell stärken und mit einem Investitionsprogramm insbesondere die digitale Ausstattung verbessern.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Landesmittel, Personal und ein Investitionsprogramm für Berufsschulen weiten öffentliche Ausgaben schrittweise aus.

Studium flexibler machen und Begabte fördern

Die CDU will mehr Studienplätze schaffen, das Studium flexibler und digitaler gestalten und den Besuch von Kursen an anderen Hochschulen im Land erleichtern. Besonders leistungsstarke Schüler und Studierende sollen eigene Förderprogramme bekommen.

Die CDU will mehr Studien-Plätze. Studierende sollen leichter Kurse an anderen Hochschulen besuchen. Das Studium soll auch in Teilzeit einfacher werden. Sehr begabte Schüler und Studierende sollen besondere Förderung bekommen.

Die Verwaltungssysteme der Hochschulen sollen modernisiert und möglichst vereinheitlicht, die Vorlesungsverzeichnisse landesweit vernetzt werden. Die Hochschulen sollen ihre Anerkennungspraxis überprüfen. Das Bachelor- und Mastersystem soll mehr Raum für Auslandsaufenthalte lassen, und der Wechsel in den Master soll einfacher werden, auch mithilfe digitaler Lehre. Ein Teilzeitstudium neben Beruf oder Familie soll leichter möglich sein. Hinzu kommen Schülerstipendien und Studienorientierungstage für besonders Talentierte sowie ein Exzellenzprogramm des Landes für begabte Studierende.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Studentinnen und Studenten an niedersächsischen Hochschulen sollen leichter an Lehrveranstaltungen anderer Hochschulen teilnehmen und möglichst Prüfungen ablegen können.“
Seite 23 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Wohnraum und günstige Tickets für Studierende schaffen

Die CDU will in Hochschulstädten mehr Wohnraum für Studierende schaffen und die Studentenwerke dabei unterstützen. Semesterbeiträge und Semesterticket sollen in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen stehen.

Die CDU will mehr Wohnungen für Studierende in Hochschul-Städten. Das Semester-Ticket soll nicht zu teuer sein. Es soll günstige Fahrkarten für Studierende geben. Die Hochschulen sollen bei der Kinder-Betreuung Hilfe bekommen.

Über die Semesterbeiträge will die CDU mit der Landesnahverkehrsgesellschaft und der LandesAStenKonferenz sprechen. Die Hochschulgremien sollen mehr Finanzautonomie erhalten, um Gebühren und Leistungen selbst neu auszutarieren. Mit dem Ausbau des Nahverkehrs sollen auch Studierende preiswerte Ticketangebote bekommen. Beratung und Unterstützung durch die Studentenwerke sollen weiterentwickelt werden. Die Hochschulen sollen bei der Kinderbetreuung für Beschäftigte und Studierende Hilfe erhalten, und die Studierendenvertretungen sollen unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„die Schaffung von Wohnraum in den Hochschulstädten stark vorantreiben, damit Studentinnen und Studenten während ihres Studiums vor Ort leichter Wohnraum erhalten.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll Wohnraum für Studierende und günstige Nahverkehrsangebote stärker vorantreiben, was öffentliche Leistungen schrittweise ausweitet.

Grundbildung und Sprachförderung für Erwachsene ausbauen

Die CDU will Sprach- und Grundbildungsangebote für Erwachsene ausweiten. Als Antrieb nennt das Programm, dass zehn Prozent der Menschen im Land nicht ausreichend lesen und schreiben könnten, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Viele Erwachsene können nicht gut lesen und schreiben. Die CDU will für sie mehr Lern-Angebote schaffen. Auch junge Erwachsene aus Zuwanderer-Familien sollen Sprach-Förderung bekommen. Die Angebote sollen leicht erreichbar sein.

Besonders im Blick hat die CDU junge Erwachsene mit Migrationshintergrund und geringen Lese- und Schreibkenntnissen, die altersbedingt nicht mehr zur Schule gehen. Die CDU will prüfen, wie die Grundbildungszentren arbeiten und wie leicht Menschen Angebote der Grundbildung erreichen. Ziel ist, die Schwelle zu senken und digitale Wege bei der ersten Ansprache zu nutzen. Erwachsenenbildung soll als aufsuchendes Angebot enger mit Quartiers- und Sozialarbeit verbunden werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„die Sprachbildung weiter ausbauen, um die Grundbildung der Menschen in Niedersachsen zu stärken und weiter auszubauen.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau öffentlicher Grundbildungsangebote erweitert staatliche Leistungen in kleinen Schritten.

  • Migrationeher offen

    Zusätzliche Sprachförderung für junge Erwachsene mit Migrationshintergrund baut Integrationsangebote schrittweise aus.

Schulgeld in der Berufsausbildung abschaffen

Die CDU will sämtliche Schulgelder in der beruflichen Ausbildung streichen und stattdessen eine Ausbildungsvergütung einführen. Das soll mehr Menschen für diese Berufe gewinnen und den Fachkräftemangel lindern.

In manchen Ausbildungen müssen Auszubildende Schulgeld zahlen. Die CDU will dieses Schulgeld abschaffen. Auszubildende sollen dort stattdessen Geld bekommen. So sollen mehr Menschen diese Berufe lernen.

Die Abschaffung soll für alle Schulgelder in der beruflichen Ausbildung gelten. Zugleich soll dort eine Vergütung für Auszubildende eingeführt werden. Das Programm begründet beides mit dem Ziel, mehr Fachkräfte zu gewinnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„alle Schulgelder in der beruflichen Ausbildung abschaffen und Ausbildungsvergütung einführen, um so verstärkt Fachkräfte zu gewinnen.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Wegfall verbliebener Schulgelder und eine Vergütung in bisher unvergüteten Ausbildungen entlasten Auszubildende und verlagern Kosten stärker auf die Allgemeinheit.

Landeseigene Bildungsprämie für Geringverdiener einführen

Die CDU will eine eigene niedersächsische Bildungsprämie für Beschäftigte mit niedrigem Einkommen schaffen, sobald die Bundesregelung endet. Zudem sollen Steuervorteile zum Weiterlernen anregen, und Erwachsene sollen Schulabschlüsse leichter nachholen können.

Die CDU will Weiterbildung fördern. Menschen mit wenig Lohn sollen dafür Geld vom Land bekommen. Auch bei der Steuer soll es Vorteile geben. Erwachsene sollen einen Schul-Abschluss leichter nachholen können.

Die Prämie soll die bisherige Förderung des Bundes ersetzen, wenn diese endet, und sich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit kleinem Einkommen richten. Daneben will sich die CDU für steuerliche Anreize zum Lernen im gesamten Berufsleben einsetzen. Die Angebote, im Erwachsenenalter einen berufsqualifizierenden Schulabschluss zu erwerben, sollen ausgebaut werden.

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„nach dem Auslaufen der bisherigen Lösung auf Bundesebene eine gezielte Bildungsprämie für niedersächsische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geringem Einkommen schaffen.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll eine neue Förderleistung für Geringverdiener schaffen, was öffentliche Leistungen schrittweise ausweitet.

Hochschulen zum Motor für Gründungen machen

Die CDU will das Hochschulgesetz ändern, damit Hochschulen mit vielen erfolgreichen Ausgründungen finanziell profitieren. Außerdem sollen bis zu 50 zusätzliche Professuren in digitalen Schlüsselfeldern entstehen und Wechsel zwischen Wissenschaft und Wirtschaft leichter werden.

Die CDU will, dass aus Hochschulen mehr neue Firmen entstehen. Hochschulen mit vielen solchen Firmen sollen mehr Geld bekommen. Es soll bis zu 50 neue Professuren für digitale Themen geben. Fachleute sollen leichter zwischen Forschung und Firmen wechseln können.

Alle Studierenden sollen freiwillige Kurse zu Entrepreneurship besuchen können, für die es Credit-Points gibt. Das wissenschaftliche Dienstrecht soll modernisiert werden. Die neuen Professuren sind für Künstliche Intelligenz, Big Data und Biologisierung gedacht. Geplant sind zudem eine Checkliste für hochschulnahe Ausgründungen, ein Gründungs- und Transfercoaching mit vernetzten Transferstellen sowie Co-Innovation-Spaces an Hochschulen. Regionale Netzwerke mit Kammern, Kommunen und Wirtschaft sollen ausgebaut werden.

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„die Hochschulen zu einem Motor für Gründungen machen und das Niedersächsische Hochschulgesetz so anpassen, dass eine hohe Zahl von erfolgreichen Ausgründungen zu einem Finanzierungsvorteil der Hochschule führt.“
Seite 34 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Hochschulen stabil finanzieren und Exzellenz ausbauen

Die CDU will die Universitäten im Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern unterstützen und mindestens eine Exzellenzuniversität im Land erreichen. Eine stabile Grundfinanzierung und ein neuer Hochschulentwicklungsvertrag sollen die Hochschulen absichern.

Die CDU will die Hochschulen im Land stärken. Mindestens eine Hochschule soll den Titel Exzellenz-Universität bekommen. Das ist eine Auszeichnung für sehr gute Forschung. Die Hochschulen sollen verlässlich Geld bekommen.

Die sechs bestehenden Exzellenzcluster sollen verteidigt und weitere gewonnen werden. Schwerpunkte sind unter anderem Energie- und Versorgungsforschung, Medizin, Quanten- und Biotechnologie, KI, Informatik und Naturwissenschaften. Der neue Hochschulentwicklungsvertrag soll auf der Potenzialanalyse der Hochschulen aufbauen. Daneben will die CDU ein breites Studienangebot im ganzen Land erhalten und die Hochschulen auf eine Mischung aus Präsenz- und Digitallehre vorbereiten, auch mit digitalen Vorlesungen internationaler Forschender.

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„Wir wollen erreichen, dass mindestens eine niedersächsische Hochschule den Titel einer Exzellenzuniversität erringen kann.“
Seite 36 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Hochschulfonds aufbauen und Autonomie erweitern

Die CDU will den Hochschulen neue Geldquellen neben dem Landeshaushalt erschließen, etwa über Fonds aus Spenden, Erbschaften und Beiträgen ehemaliger Studierender. Zugleich bekennt sie sich zur Hochschulautonomie und will die Entscheidungsspielräume der Hochschulen vergrößern.

Die CDU will einen Geld-Topf für die Hochschulen aufbauen. In den Topf sollen zum Beispiel Spenden und Erbschaften fließen. Auch frühere Studierende sollen ihre Hochschule mit Geld unterstützen können. Die Hochschulen sollen außerdem mehr selbst entscheiden dürfen.

Hochschulen sollen eigene Fonds auflegen dürfen, in die ehemalige Studierende einzahlen. Daneben plant die CDU einen landesweiten Hochschulfonds, der Spenden, Erbschaften sowie Überschüsse aus öffentlichem Vermögen und Betriebsvermögen den Studierenden zugutekommen lässt. Unternehmen sollen Hochschulen vor Ort leichter unterstützen können. Gemeinsam mit den Hochschulen will die Partei prüfen, welche Rechtsänderungen sich aus der Corona-Pandemie ergeben. Die Wissenschaftspakte sollen so begleitet werden, dass Stellen verstetigt und entfristet werden, und die Fachhochschulen sollen gestärkt werden.

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„einen Fonds für die niedersächsischen Hochschulen aufbauen, um Spenden, Erbschaften und Überschüsse aus öffentlichem und Betriebs-Vermögen für die Studierenden nutzbar zu machen.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Hochschulen sollen zusätzlich über private Spenden, Erbschaften und Ehemaligenfonds finanziert werden und mehr Eigenständigkeit erhalten, was die Rolle privater Mittel schrittweise erhöht.

Digitale Ausstattung der Hochschulen ausbauen

Die CDU will die Hochschulen digital besser ausstatten und dabei Bundesprogramme einbeziehen. Dazu gehören mehr digitale Arbeitsplätze auf dem Campus und besser ausgestattete Bibliotheken.

Die CDU will die Hochschulen digital besser ausstatten. Studierende sollen mehr digitale Arbeits-Plätze auf dem Campus bekommen. Auch die Bibliotheken sollen digitaler werden. Online-Studiengänge sollen genauso viel Geld bekommen wie andere Studiengänge.

Für Studierende sollen zusätzliche digitale Arbeitsplätze entstehen, an denen sie allein oder in kleinen Gruppen lernen können. Die Landesinitiative „hochschule.digital“ soll fortgeführt und mit dem Bundesprogramm „Digitale Hochschule“ verknüpft werden. Für Studierende in Online-Studiengängen sollen die Hochschulen künftig die vollen Studienqualitätsmittel erhalten. Die Hochschulbibliotheken sollen einschließlich der Ausleihe digital ausgebaut werden, damit etwa seltene Exemplare leichter zugänglich sind.

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„die digitale Ausstattung der Hochschulen unter Berücksichtigung begleitender Bundesprogramme weiter ausbauen.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr öffentliche Mittel in die digitale Ausstattung der Hochschulen stecken, was öffentliche Investitionen schrittweise ausweitet.

Hochschulgebäude mit Bauprogramm sanieren

Die CDU will die Gebäude der Hochschulen mit einem eigenen Bauprogramm sanieren und modernisieren. Forschung und Lehre sollen dadurch räumlich und technisch auf aktuellem Stand bleiben.

Die CDU will die Gebäude der Hochschulen erneuern. Dafür soll es ein eigenes Bau-Programm geben. So sollen Forschung und Lehre moderne Räume und Technik haben. Manchmal sollen auch private Firmen beim Bauen mitmachen.

Vorgesehen ist ein Hochschulbauprogramm für Sanierung und Modernisierung. Wo es sich wirtschaftlich rechnet und hochschulpolitisch umsetzbar ist, sollen auch öffentlich-private Partnerschaften genutzt werden. Die Fachhochschulen sollen gestärkt werden, etwa indem sie bei der Bauherreneigenschaft mit größeren Hochschulen der Region zusammenarbeiten.

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„die Bausubstanz der Hochschulen durch ein Hochschulbauprogramm sanieren und modernisieren, um die räumlichen und technischen Möglichkeiten von Forschung und Lehre up-to-date zu halten.“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Das Programm verbindet zusätzliche öffentliche Bauinvestitionen mit dem Einsatz öffentlich-privater Partnerschaften und nimmt damit zwischen Staat und Markt keine klare Seite ein.

Gründungen aus dem Studium und MINT fördern

Die CDU will Studierende und Promovierende früh an das Thema Unternehmensgründung heranführen und das Studium für Gründer flexibler machen. Außerdem setzt sie auf die MINT-Fächer, die sie als Zukunftsfeld sieht, und will mehr Frauen dafür gewinnen.

Die CDU will, dass mehr Studierende eine Firma gründen. Dafür soll es Kurse zum Gründen im Studium geben. Wer gründet, soll eine Pause machen oder in Teilzeit studieren können. Die CDU will auch die MINT-Fächer stärken. MINT heißt: Mathematik, Informatik, Natur-Wissenschaft und Technik.

Schon früh im Studium soll es Qualifizierungsangebote zum Unternehmertum geben, in wirtschafts- und naturwissenschaftlichen Studiengängen als Wahlpflichtangebot. Wer während des Studiums gründet, soll eine Auszeit nehmen oder in Teilzeit studieren können. Promovierende sollen Beratung und Kurse erhalten, die auf eine spätere Selbstständigkeit vorbereiten. An allen Hochschulen mit MINT-Instituten plant die CDU Experimentierlabore und Zukunfts-Campus-Projekte. Mehr Frauen sollen für MINT-Berufe, wissenschaftliche Karrieren und Gründungen gewonnen werden.

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„für Studentinnen und Studenten, die während des Studiums gründen wollen, die Studienzeit flexibilisieren, insbesondere Möglichkeiten für eine Auszeit bzw. ein Teilzeitstudium schaffen.“
Seite 37 im Original

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  • Wirtschafteher mehr Markt

    Unternehmertum und Selbstständigkeit sollen im Studium stärker gefördert werden, was Eigeninitiative und Gründungen schrittweise stärkt.

Forschungsverbünde per Hochschulgesetz fördern

Die CDU will das Niedersächsische Hochschulgesetz ändern, damit Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Institute leichter gemeinsam forschen. Den Austausch zwischen diesen Einrichtungen sieht sie als Grundlage erfolgreicher Forschung im Land.

Die CDU will das Gesetz für die Hochschulen ändern. Universitäten, Fach-Hochschulen und andere Forschungs-Einrichtungen sollen mehr zusammen forschen. Das Land soll solche Bündnisse besonders fördern. Die CDU will auch die Grundlagen-Forschung stark halten.

Eine Novelle des Hochschulgesetzes soll Verbünde zwischen den verschiedenen Hochschultypen und außeruniversitären Einrichtungen besonders fördern. Die niedersächsischen Standorte überregionaler Forschungsgemeinschaften sollen weiter unterstützt werden. Die CDU will die Forschungsstärke in den Feldern ausbauen, die etwa die Strategie Niedersachsen 2030 benennt, und Impulse bei weiteren Schlüsseltechnologien setzen. Sie bekennt sich zur Grundlagenforschung und will deren Austausch mit der anwendungsorientierten Forschung stärken.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„eine Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes auf den Weg bringen, um Forschungsverbünde zwischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen besonders zu fördern.“
Seite 39 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Medizinstudienplätze ausbauen

Die CDU will die Kapazitäten in den medizinischen Studiengängen erweitern, weil in vielen Regionen Ärztinnen und Ärzte fehlen. Geplant sind bis zu 200 weitere Plätze für Humanmedizin sowie 50 für Zahnmedizin und 20 für Pharmazie.

In Niedersachsen fehlen Ärzte. Die CDU will deshalb mehr Studien-Plätze für Medizin schaffen. Es soll bis zu 200 neue Plätze geben. Auch für Zahn-Medizin und Pharmazie soll es mehr Plätze geben.

Der Zugang zum Medizinstudium soll künftig auf Abiturnote, Vorerfahrungen und einem Medizinertest beruhen. Die Hochschulen sollen Hilfe erhalten, um Lehrpraxen und Lehrkrankenhäuser als Partner zu gewinnen. Die Bauvorhaben an der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin Göttingen sollen rasch umgesetzt werden, auch mit jährlich 100 Millionen Euro für ein Sondervermögen ab 2024. In Oldenburg soll ein Forschungsgebäude bis 2026 fertig sein, damit der Standort auf 200 Plätze wachsen kann. Die Reform der ärztlichen Approbationsordnung soll ohne weitere Verzögerung abgeschlossen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 101)
„Hierzu wollen wir bis zu 200 zusätzliche Studienplätze in der Humanmedizin, 50 zusätzlich Studienplätze in der Zahnmedizin und 20 zusätzliche Studienplätze in der Pharmazie schaffen.“
Seite 101 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll mehr öffentlich finanzierte Studienplätze und Hochschulbauten bereitstellen, was staatliche Ausgaben schrittweise ausweitet.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich