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Linke zur Bildung

Aus dem Programm „Gemeinsam für die Vielen – erreichbar durch linke Politik! Unser Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 35 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kostenlose Verpflegung und Geräte an Schulen

Die Linke will, dass Schülerinnen und Schüler den ganzen Tag über kostenlos essen und trinken können. Außerdem soll jedes Schulkind unabhängig vom Elternhaus ein digitales Gerät und einen Internetzugang bekommen, und die Schulen sollen mehr Fachpersonal erhalten.

Die Linke will kostenloses Essen und Trinken an Schulen. Das soll den ganzen Tag gelten. Jedes Schulkind soll ein Gerät zum Lernen und Internet bekommen. Das Geld der Eltern soll dabei keine Rolle spielen. Die Schulen sollen auch mehr Personal bekommen.

Das Essen soll direkt an der Schule in sogenannten Vitalküchen zubereitet werden. Hygieneprodukte sollen überall kostenlos bereitstehen. Jede Schule soll mindestens eine Schulgesundheitsfachkraft sowie genügend Verwaltungs- und IT-Personal bekommen. Schulbegleitungen sollen an den Schulen angestellt, nach Tarif bezahlt und fortgebildet werden. Die Verordnung zur Arbeitszeit der Lehrkräfte soll überarbeitet werden. Hinzu kommen die Förderung von Medienkompetenz zu Social Media, Gaming und KI sowie Programme gegen Medienabhängigkeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Kostenloses Essen und Trinken für Schüler*innen, den ganzen Tag. Zubereitung vor Ort in Vitalküchen.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verpflegung, Geräte und zusätzliches Personal sollen als öffentliche Leistung für alle Schulkinder ausgebaut werden.

Noten und Hausaufgaben an Schulen ersetzen

Die Linke will Schulnoten zugunsten von Gesprächen über die Lernentwicklung und individueller Förderung zurückdrängen. Hausaufgaben sollen durch Aufgaben ersetzt werden, die im Ganztag in der Schule erledigt werden. Gymnasien sollen stärker an Inklusion und Integration mitwirken.

Die Linke will weniger Noten an Schulen. Lehrkräfte sollen stattdessen mit den Kindern über ihr Lernen sprechen. Hausaufgaben soll es nicht mehr geben. Die Kinder machen die Aufgaben in der Schule. Auch Gymnasien sollen Kinder mit Behinderung aufnehmen.

Aufgaben sollen in einem gut gegliederten Ganztag in der Schule statt zu Hause bearbeitet werden. Gymnasien sollen umfassend an Inklusion und Integration beteiligt und dafür ausgestattet werden, was das Programm mit mehr Bildungsgerechtigkeit begründet. Schülerinnen und Schüler sollen mehr demokratische Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Schule erhalten. Angesichts von Digitalisierung und KI will die Partei neue Formen der Bewertung unterstützen. Die Bundeswehr soll an Schulen nicht auftreten.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Statt Noten wollen wir mehr Lernentwicklungsgespräche und individuelle Förderung.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Noten und Hausaufgaben sollen zurückgedrängt und Gymnasien für Inklusion geöffnet werden, was überlieferte Schulformen zugunsten von Gleichstellung verändert.

Elternunabhängiges BAföG und besser finanzierte Hochschulen

Die Linke will ein BAföG, das nicht vom Einkommen der Eltern abhängt, nicht zurückgezahlt werden muss und zum Leben reicht. Studentische Beschäftigte sollen einen Tarifvertrag bekommen, und alle Hochschulen sollen eine bessere Grundfinanzierung erhalten.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die Linke will: Alle Studierenden bekommen es. Das Einkommen der Eltern spielt keine Rolle. Niemand muss das Geld zurückzahlen. Die Hochschulen sollen mehr festes Geld bekommen.

Für studentische Beschäftigte fordert das Programm einen eigenen Tarifvertrag (TVStud). Das Studierendenwerk soll mehr Geld erhalten, damit Wohnheime und Mensaessen günstiger werden, und seine Wohnheimplätze stark ausbauen. Die wettbewerbliche Exzellenzinitiative soll einer besseren Grundfinanzierung für alle Hochschulen weichen. In der Wissenschaft soll es mehr unbefristete Stellen geben, Studierende sollen mehr mitbestimmen. An der Universität Hamburg will die Partei eine Professur für Plurale Ökonomik schaffen und den Studiengang Kriminologie wieder einführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Einführung eines elternunabhängigen, rückzahlungsfreien BAFöG in ausreichender Höhe.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Das BAföG würde von einer bedarfsgeprüften, teils rückzahlbaren Leistung zu einem Vollzuschuss für alle Studierenden umgebaut.

Zivilklausel für Wissenschaft und Stadtwirtschaft

Die Linke will alle Hamburger Wissenschaftseinrichtungen per Zivilklausel auf rein zivile Forschung verpflichten und diese Klausel auch durchsetzen. Eine solche Klausel soll auch in die Strategie für die städtischen Unternehmen kommen.

Hamburger Hochschulen sollen nicht für das Militär forschen. Das soll eine Regel festlegen. Sie heißt Zivil-Klausel. Die Regel soll auch für die Firmen der Stadt gelten.

Drittmittel für Rüstungsforschung oder für Forschung zu psychologischer Kriegsführung soll es nicht geben. Gastvorlesungen und Kooperationen mit Bundeswehr-Hochschulen lehnt die Partei ab. Hamburger Institute sollen nicht an neuer Waffentechnik arbeiten. Die Linke spricht sich zudem für einen Entwicklungsstopp bei Künstlicher Intelligenz für Drohnen und Kriegsroboter aus.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Für alle wissenschaftlichen Einrichtungen Hamburgs eine Zivilklausel, die auch durchgesetzt wird. Keine Drittmittel für Rüstungsforschung und Forschung zu psychologischer Kriegsführung.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Ein Ausschluss militärischer Forschung an Hamburger Einrichtungen stärkt die Zurückhaltung bei Militär und Rüstung auf Landesebene.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich