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AfD zur Bildung

Aus dem Programm „Hamburg wieder normal. Wahlprogramm der AfD Hamburg für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 48 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 7 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Lehrergeleiteten Fachunterricht stärken

Die AfD will, dass Lehrer den Unterricht wieder stärker strukturieren und anleiten und dass Fachinhalte Vorrang vor Kompetenzorientierung haben. Die Lehrerausbildung soll nach Schulabschlüssen getrennt bleiben. Das Programm beruft sich auf Befunde der empirischen Bildungsforschung.

Die AfD will, dass Lehrer den Unterricht wieder stärker lenken. Fach-Wissen soll wichtiger werden. Schüler sollen mehr üben und wiederholen. Lehrer sollen je nach Schulart getrennt ausgebildet werden.

Die Rolle des Lehrers als bloßer Lernbegleiter lehnt die AfD ab, verschiedene Methoden sollen aber weiter Platz haben. Üben und Wiederholen sollen in den Bildungsplänen für Mathematik, Deutsch und die erste Fremdsprache mit festen Zeitanteilen stehen. Jedes Jahr sollen Vergleichsarbeiten den Lernfortschritt prüfen. Die Reform der Hamburger Lehrerausbildung, die teils einen gemeinsamen Lehrertyp für Stadtteilschule und Gymnasium vorsieht, soll zurückgenommen werden. Praktika im Unterricht sollen früh im Studium beginnen und mit einer psychologischen Beratung zur Eignung verbunden sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir wollen den Unterricht wieder stärker an fachlichen Inhalten ausrichten, anstatt einseitig auf den Erwerb von Kompetenzen zu setzen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Rückkehr zu lehrergeleitetem Unterricht und getrennter Lehrerausbildung verschiebt die Schule schrittweise zu überlieferten Formen.

MINT-Fächer stärken, Digitalisierung planvoll gestalten

Die AfD will Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Stundenplan mehr Gewicht geben und dafür ein Förderprogramm mit der Wirtschaft auflegen. Digitale Medien sollen den Präsenzunterricht unterstützen, aber nicht ersetzen. Für die Digitalisierung der Schulen verlangt sie eine Gesamtstrategie.

Die AfD will mehr Unterricht in Mathe, Informatik, Natur-Wissenschaft und Technik. Firmen sollen dabei helfen. Computer sollen im Unterricht helfen. Sie sollen den Unterricht mit Lehrern aber nicht ersetzen.

Ein gemeinsames Förderprogramm mit Unternehmen soll Fachräume auf neuesten Stand bringen und zusätzliche Fachlehrer gewinnen. Schulen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt sollen zusätzliche Laborleiter bekommen. Bei der Digitalisierung warnt das Programm vor dem Verdrängen analogen und sozialen Lernens sowie vor Folgekosten der Technik. Eine Gesamtstrategie soll mit Fachdidaktikern, Wissenschaft und Verwaltung entstehen. Lehrkräfte sollen genügend Fortbildungen erhalten, und der Nutzen digitaler Medien soll regelmäßig wissenschaftlich überprüft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Das Gewicht der „MINT“-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) im Stundenplan ist zu erhöhen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Noten ab Klasse 2 und Sitzenbleiben

Die AfD will das Leistungsprinzip in der Schule stärken: Noten sollen ab der zweiten Klasse Pflicht sein, und für die Note 4 soll wieder die Hälfte der Punkte nötig sein. Klassenwiederholungen sollen möglich werden, und Kernfächer sollen in Leistungsgruppen unterrichtet werden.

Die AfD will Noten schon ab der 2. Klasse. Für eine 4 sollen Schüler wieder die Hälfte der Punkte brauchen. Schüler sollen eine Klasse wiederholen können. In wichtigen Fächern soll es Gruppen nach Leistung geben.

Lernen erfordert nach Ansicht der AfD Mühe und Anstrengung, und Noten geben Kindern und Eltern Orientierung. Klassenkonferenzen sollen eine Wiederholung beschließen können, wenn Mindestanforderungen verfehlt werden; der Förderunterricht für gefährdete Schüler bleibt. Gymnasien sollen bei schwachen Leistungen häufiger an die Stadtteilschule abschulen, starke Stadtteilschüler sollen umgekehrt wechseln können. An größeren Stadtteilschulen sollen Mathematik, Deutsch und die erste Fremdsprache in stärkeren und schwächeren Gruppen unterrichtet werden. Schriftliche Tests und Klassenarbeiten sollen als Mittel der Leistungsbewertung erhalten bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Wir setzen uns dafür ein, dass Bewertungen in Notenform anhand sachlicher Kriterien ab der 2. Klasse verbindlich an allen Hamburger Grundschulen erfolgen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Frühere Noten, strengere Bewertungsmaßstäbe und Sitzenbleiben führen schrittweise zu überlieferten Leistungsformen der Schule zurück.

Disziplin durchsetzen, Schulschwänzen sanktionieren

Die AfD will Gewalt, Zuspätkommen und Schulschwänzen an Schulen konsequent ahnden. Staatliche Transferleistungen sollen davon abhängen, dass Eltern etwa für den regelmäßigen Schulbesuch sorgen, zudem sind Bußgelder vorgesehen. Religiöses Mobbing soll früh erkannt und unterbunden werden.

Die AfD will mehr Disziplin an Schulen. Wer schwänzt oder zu spät kommt, soll Folgen spüren. Eltern sollen weniger Geld vom Staat bekommen, wenn ihr Kind nicht zur Schule geht. Auch Geld-Strafen soll es geben.

Jeder Fall körperlicher oder verbaler Gewalt soll gemeldet, bald in einer Klassenkonferenz besprochen und den Eltern mitgeteilt werden. Das Programm sieht Konflikte mit religiösem Hintergrund, von denen vor allem jüdische und zunehmend christliche Schüler betroffen seien. Solche Fälle sollen sofort gestoppt werden, um konfessionelle Minderheiten zu schützen. Auch Lehrer sollen Pünktlichkeit vorleben.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die Zahlungen staatlicher Transferleistungen soll daran gekoppelt werden, dass Eltern ihren Pflichten nachkommen“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Sozialleistungen an die Erfüllung elterlicher Pflichten zu knüpfen, verschärft die Bedingungen für den Leistungsbezug.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Bußgelder und konsequentere Ahndung von Regelverstößen an Schulen weiten staatliche Sanktionen schrittweise aus.

Politische Neutralität an Schulen durchsetzen

Die AfD verlangt strikte parteipolitische und weltanschauliche Neutralität an Schulen und will Verstöße von der Schulbehörde ahnden lassen. Aus ihrer Sicht trauen sich an einzelnen Schulen Betroffene nicht mehr, ihre Meinung zu strittigen Themen zu sagen.

Die AfD will, dass Schulen politisch neutral sind. Lehrer sollen Schüler nicht für eine Partei gewinnen. Wer dagegen verstößt, soll Folgen spüren. Werbung für Politik soll an Schulen verboten bleiben.

Der Beutelsbacher Konsens, ein Grundsatz der politischen Bildung gegen Überwältigung der Schüler und für kontroverse Darstellung, soll strikt gelten. Schüler sollen ihre Urteile anhand ausgewogener, kontroverser Materialien bilden. Politische Werbung, Propaganda extremistischer Gruppen und Demonstrationsaufrufe sollen an Schulen keinen Platz haben. Das Programm begründet dies mit dem Abhängigkeitsverhältnis zwischen Schülern und Lehrern.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Verstöße gegen das Neutralitätsgebot müssen von der Schulbehörde konsequent geahndet werden.“
Seite 26 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Elternwahlrecht bei Schulform einschränken

Die AfD will, dass Eltern nicht mehr allein über die weiterführende Schule entscheiden, sondern gemeinsam mit der Schule. Sind sich beide uneinig, sollen schriftliche Prüfungen den Ausschlag geben. Das alleinige Wahlrecht führe oft zu Fehlentscheidungen und sozialer Ungleichheit.

Heute wählen in Hamburg die Eltern allein die Schule nach der Grundschule. Die AfD will das ändern. Schule und Eltern sollen zusammen entscheiden. Bei Streit soll eine schriftliche Prüfung entscheiden.

Nach Darstellung des Programms scheitert in manchen Stadtteilen mehr als die Hälfte der Schüler am Gymnasium. Diese Kinder müssen dann an eine Stadtteilschule wechseln. Die gemeinsame Entscheidung soll solche Fälle verringern.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Die AfD fordert eine gemeinsame Entscheidung von Schule und Eltern für die richtige Wahl der weiterführenden Schule.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Ende des alleinigen Elternwahlrechts zugunsten einer leistungsbezogenen Zuweisung stärkt das gegliederte, selektive Schulsystem.

Gymnasium und Abitur anspruchsvoller machen

Die AfD will die Anforderungen an Gymnasien und beim Abitur anheben und den Trend zu immer höheren Abiturquoten stoppen. Gymnasien sollen wahlweise zu G9 zurückkehren können, und einzelne sollen Leistungszentren für besonders starke Schüler erhalten.

Die AfD will, dass das Abitur wieder schwerer wird. Gymnasien sollen selbst wählen können: Abitur nach 8 oder 9 Jahren. An manchen Gymnasien soll es besondere Zentren für sehr gute Schüler geben.

Laut Programm liegt Hamburgs Abiturquote über 50 Prozent, was mit gesunkenem Niveau einhergehe. Mehr Fächer und Punkte aus der Studienstufe sollen verpflichtend in die Abiturnote eingehen. Nachteile der Gymnasien gegenüber Stadtteilschulen bei Klassengröße und Ausstattung sollen entfallen. Die Leistungszentren sind für die zweijährige Oberstufe gedacht und sollen nach dem Vorbild sportlicher Elitezentren arbeiten. Berufsqualifizierende Abschlüsse gelten der AfD als ebenso wertvoll, weshalb beide Schulformen ihre Bildungswege klarer unterscheiden sollen.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Hierzu sind die Versetzungs- und Prüfungsanforderungen zu erhöhen.“
Seite 27 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Höhere Hürden beim Abitur und gesonderte Förderung der Leistungsstärksten betonen das überlieferte, gegliederte Leistungsprinzip.

Kleine und mittelgroße Schulen erhalten

Die AfD will auf steigende Schülerzahlen mit deutlich mehr neuen Schulen reagieren, statt bestehende Schulen immer weiter zu vergrößern. So soll das Modell kleiner und mittelgroßer Schulen erhalten bleiben.

In Hamburg gibt es immer mehr Schüler. Die AfD will deshalb viele neue Schulen gründen. Bestehende Schulen sollen nicht immer größer werden. Schulen sollen überschaubar bleiben.

Als Maß nennt das Programm Schulen mit unter 1.000 Schülern und unter 100 Lehrkräften an einem festen Standort. Den Ausbau zu größeren Einheiten mit mehr Parallelklassen will die AfD stoppen. Sie begründet das damit, dass traditionsreiche Schulen sonst unpersönlich würden.

Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„Wir werden uns deshalb für deutlich mehr Schul-Neugründungen einsetzen“
Seite 27 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Förderschulen und Wahlfreiheit der Eltern erhalten

Die AfD lehnt eine „Schule für alle“ ab, die jedes Kind unabhängig von Art und Schwere einer Behinderung aufnimmt. Förderschulen sollen bestehen bleiben, und Eltern von Kindern mit Förderbedarf sollen weiter wählen können. Aus Sicht des Programms muss das Kindeswohl jede Entscheidung leiten.

Manche Kinder brauchen besondere Förderung. Für sie gibt es Förder-Schulen. Die AfD will diese Schulen behalten. Eltern sollen selbst wählen, wo ihr Kind lernt. Vorher sollen sie gut beraten werden.

Die AfD bejaht gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung, hält spezielle Einrichtungen aber für unverzichtbar. Der passende Förderort, allgemeine Schule oder Förderschule, soll mit den Eltern nach intensiver Beratung festgelegt werden. Die sieben Förderschwerpunkte im Lehramt Sonderpädagogik sollen erhalten bleiben. Die Fachkompetenz soll über Lehrstühle statt über Lehraufträge gesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Die AfD Hamburg setzt sich dafür ein, Förderschulen zu erhalten.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Das Festhalten an getrennten Förderschulen statt einer vollständig inklusiven Schule bewahrt ein bestehendes System gegen einen Umbau.

Vorbereitungsklassen und Deutschtests für Migrantenkinder

Neu eingewanderte Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse sollen zunächst in Vorbereitungsklassen lernen. Erst nach bestandenen Tests in Deutsch und Fachwissen sollen sie in Regelklassen wechseln. Kinder ohne Bleibeperspektive sollen auf die Rückkehr in ihr Herkunftsland vorbereitet werden.

Manche Kinder kommen neu nach Deutschland. Sie können oft kaum Deutsch. Sie sollen zuerst in eigenen Klassen lernen. Erst nach einem Test kommen sie in normale Klassen. Kinder, die nicht bleiben dürfen, sollen auf die Rückkehr vorbereitet werden.

Das Programm sieht Deutsch als unverzichtbaren Teil des Bildungsauftrags und nennt fehlende Sprachkenntnisse als Grund für schlechtere Bildungschancen. Schüler mit Bleibeperspektive sollen auf einen deutschen Abschluss hinarbeiten. Für den Wechsel in Regelklassen werden Tests vorgeschrieben. Außerdem sollen Schulen Werte wie Verantwortung, Ehrlichkeit und Gewaltfreiheit vermitteln und gemeinsame Veranstaltungen zur Integration nutzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Die Übernahme der Schüler in die Regelklassen setzt gute Deutschkenntnisse sowie Fachkenntnisse voraus; diese sind durch Tests zu prüfen.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Die Unterscheidung nach Bleibeperspektive und verpflichtende Tests verschärfen die Bedingungen für Migrantenkinder schrittweise.

Sexualerziehung an Biologie ausrichten

Die AfD lehnt das Hamburger Konzept zur Sexualerziehung ab, das aus ihrer Sicht Ehe und Familie durch „sexuelle Vielfalt“ ersetzen will. Sie will eine zurückhaltende, an Biologie orientierte Sexualerziehung in Abstimmung mit den Eltern. Gegen eine von ihr so genannte Frühsexualisierung in Kitas und Schulen wendet sie sich.

Die AfD will Sexual-Erziehung in Schulen ändern. Sie soll sich an der Biologie orientieren. Kinder sollen lernen: Es gibt zwei Geschlechter. Eltern und Schule sollen zusammenarbeiten. Drag Queens sollen nicht in Kitas oder Grundschulen auftreten.

Das Programm betont Toleranz gegenüber Lebensformen jenseits der traditionellen Familie bei Erwachsenen. Kinder sollen jedoch nicht angeregt werden, ihr Geschlecht oder ihre sexuelle Orientierung zu hinterfragen. Vermittelt werden soll, dass es grundsätzlich zwei angeborene Geschlechter gibt und die meisten Erwachsenen heterosexuell sind. Auftritte von Drag Queens in Kitas und Grundschulen lehnt die AfD ab.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Wir plädieren daher für eine sensible, an biologischen Erkenntnissen orientierte Sexualerziehung und für eine zurückhaltende Behandlung der zugehörigen Unterrichtsgegenstände.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Abkehr von der Vermittlung geschlechtlicher Vielfalt hin zu einem traditionellen Familienbild verschiebt den Lehrplan in konservative Richtung.

Förderung der Gender-Forschung beenden

Die AfD will die Förderung von Lehrveranstaltungen der Gender-Forschung einstellen, die sie als ideologisch und unwissenschaftlich ansieht. Geschlechterforschung soll naturwissenschaftliche Erkenntnisse voll einbeziehen. Allgemein sollen Hochschulen mehr Autonomie und weniger staatliche Bürokratie erhalten.

Die AfD kritisiert Gender-Forschung an Hochschulen. Sie hält manche Kurse für unwissenschaftlich. Dafür soll es kein Geld mehr geben. Forschung zu Geschlecht soll sich an Natur-Wissenschaft halten. Hochschulen sollen weniger Bürokratie haben.

Als Beispiele nennt das Programm Kurse an der Universität Hamburg aus den Jahren 2017 und 2018/19. Hochschulen sollen mehr Freiheit und weniger staatliche Bürokratie bekommen. Über Bachelor- oder andere Abschlüsse sollen die Hochschulen selbst entscheiden, eine generelle Rückkehr zu alten Abschlüssen fordert die AfD wegen des Aufwands nicht.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Die Erforschung von Geschlecht, Geschlechterrollen und -strukturen soll hingegen naturwissenschaftliche Erkenntnisse vollumfänglich berücksichtigen.“
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Streichung von Mitteln für Gender-Forschung richtet sich gegen eine auf Gleichstellung ausgerichtete Wissenschaftsrichtung.

Duales Ausbildungssystem stärken

Die AfD wendet sich gegen eine aus ihrer Sicht übertriebene Akademisierung und will die duale Berufsausbildung staatlich stärken. Versuche der EU, das System oder den Meistertitel zu schwächen, will sie abwehren. Die hohe Abbrecherquote in der Lehre soll durch bessere Berufsorientierung sinken.

Die AfD findet die Ausbildung im Betrieb sehr wichtig. Man lernt dabei im Betrieb und in der Berufs-Schule. Der Staat soll diese Ausbildung mehr fördern. Die EU soll sie nicht schwächen. Junge Menschen sollen mehr Hilfe bei der Berufs-Wahl bekommen.

Das Programm sieht das duale System als Grund für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands und als Schutz vor Jugendarbeitslosigkeit. Es verweist auf Österreich und die Schweiz mit weniger Abiturienten und höherem Wachstum. Nach Angaben des Programms bricht jeder vierte Auszubildende ab. Hilfen zur Berufswahl sollen schneller und flächendeckend eingeführt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 31)
„Es muss weiter vorangetrieben und vom Staat unterstützt werden.“
Seite 31 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die Abwehr von EU-Eingriffen in Ausbildung und Meistertitel betont nationale Zuständigkeit.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

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