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SPD zur Bildung

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Milliarden in Schulbau und Sportanlagen investieren

Die SPD will bis Anfang der 2030er Jahre mehr als zehn Milliarden Euro in Schulgebäude und rund zwei Milliarden Euro in Sportanlagen gesteckt haben. Öffentliche Gebäude sollen zunehmend in Serie und Systembauweise entstehen, um Kosten und Zeit zu sparen.

Die SPD will viel Geld für Schulen ausgeben. Es sollen mehr als zehn Milliarden Euro sein. Für Sport-Plätze und Sport-Zentren kommen etwa zwei Milliarden dazu. Gebäude sollen nach einem Baukasten entstehen. Das soll Geld und Zeit sparen.

Vom Schulbau profitiert laut Programm auch der Sport mit deutlich über 100 neuen Hallenfeldern. Die städtischen Dienstleister SBH und GMH sollen sogenannte Hamburger Häuser seriell fertigen: Klassenhaus, Kitahaus, Quartiershaus und ein Clubhaus für kleinere Sportvereine. Die SPD sieht darin ihre Antwort auf gestiegene Bau- und Finanzierungskosten. Das Verfahren soll auch im Hochschulbau angewendet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Bis Anfang der 2030er Jahre werden wir mehr als zehn Milliarden Euro in neue, erweiterte oder sanierte Schulen investiert haben.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Hohe öffentliche Investitionen in Schul- und Sportbauten sollen fortgeführt werden.

Schulstruktur aus Stadtteilschulen und Gymnasien erhalten

Die SPD will die bestehende Schulstruktur aus Stadtteilschulen und Gymnasien beibehalten. Aus ihrer Sicht ist diese Stabilität die Grundlage dafür, dass Hamburg in Bildungsvergleichen aufgestiegen ist.

In Hamburg gibt es Stadtteilschulen und Gymnasien. Die SPD will das nicht ändern. Sie sagt: Die Schulen konnten sich so auf guten Unterricht konzentrieren. Hamburg steht in Vergleichen heute besser da.

Das Programm verweist auf Platzierungen Hamburgs in mehreren Bildungsvergleichen des Jahres 2024 und 2023. Die SPD führt diese Entwicklung darauf zurück, dass die Schulen über zehn Jahre ohne Strukturdebatten an Unterricht und Bildung arbeiten konnten. Künftig sollen Chancengerechtigkeit, Bildungsinfrastruktur und der Übergang in den Beruf im Mittelpunkt stehen. Soziale Probleme an Schulen sollen stärker beachtet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Wir sind der Garant dafür, dass diese stabilen Rahmenbedingungen erhalten bleiben.“
Seite 21 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Ermäßigungen beim Schulessen ausbauen

Die SPD will die Preisnachlässe beim Schulessen reformieren und ausweiten, vor allem an weiterführenden Schulen. Kein Kind soll wegen seiner sozialen Lage beim Essen auffallen oder ausgegrenzt werden.

Schulessen soll für alle bezahlbar sein. Mehr Kinder sollen kostenlos oder billiger essen. Das gilt besonders für ältere Schülerinnen und Schüler. Niemand soll sehen, wer weniger bezahlt.

Hamburg staffelt die Essenspreise bereits nach Einkommen und Zahl der Geschwister; Familien ohne eigenes Einkommen zahlen nichts. Diese Regeln sollen überarbeitet und erweitert werden. Das Essen soll weiterhin hochwertig und nachhaltig sein. Das Programm verlangt ein transparentes System, in dem nicht erkennbar wird, ob ein Kind den vollen Preis, weniger oder nichts bezahlt.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir werden diese Ermäßigungen reformieren und weiter ausbauen, damit mehr Kinder und Jugendliche, insbesondere auch an weiterführenden Schulen, kostenlos oder vergünstigt essen können.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die einkommensabhängige öffentliche Bezuschussung des Schulessens wird ausgeweitet.

Basiskompetenzen stärken und Lernrückstände halbieren

Die SPD will Lesen, Schreiben und Rechnen gezielt fördern. Der Anteil der Kinder, die in Deutsch und Mathe unter den Mindeststandards bleiben, soll sich auf längere Sicht halbieren.

Alle Kinder sollen gut lesen, schreiben und rechnen lernen. Heute schaffen manche Kinder das Mindest-Ziel nicht. Die SPD will diese Zahl halbieren. Kleine Klassen sollen bleiben. Es soll möglichst wenig Unterricht ausfallen.

Das Programm setzt auf die Kernfächer, individuelle Lernbegleitung und die Förderung sozial-emotionaler Fähigkeiten. Kitas und Schulen sollen enger zusammenarbeiten, um den Wechsel in die Schule zu erleichtern. Lernrückstände aus der Corona-Zeit sollen aufgeholt und Unterrichtsausfall möglichst gering gehalten werden. Die am Sozialindex ausgerichteten kleinen Klassen bleiben, Schulen in sozial schwieriger Lage werden besonders gefördert.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Mit Unterstützung des Startchancen-Programms wollen wir die Quote an Kindern, die die Mindeststandards in Deutsch und Mathematik nicht erreichen, perspektivisch halbieren.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schullaufbahnempfehlung und neue Lernformate einführen

Die SPD will die Empfehlung für eine Schulform durch eine Schullaufbahnempfehlung ablösen. Daneben sollen neue Bewertungsformate, eine flexible Oberstufe im Pilotversuch und die inklusive Bildung weiterentwickelt werden.

Bisher bekommen Kinder eine Empfehlung für eine Schulform. Die SPD will stattdessen eine Empfehlung für die Schul-Laufbahn geben. Schulen sollen neue Arten von Rückmeldung und Noten testen. Einige Schulen sollen eine flexible Oberstufe ausprobieren.

Das Programm „alles»könner“, in dem Schulen neue Rückmelde- und Bewertungsformen testen, soll wachsen. Ein Pilotprojekt mit interessierten Schulen soll die „flexible Oberstufe“ erproben. Die inklusive Bildung und die Begabungsförderung nach der Initiative „Leistung macht Schule“ werden fortgeführt. Die außerunterrichtliche Lernhilfe soll so finanziert werden, dass Familien nichts zuzahlen müssen, und das Bildungsmonitoring des IfBQ soll weiter genutzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die jetzige Praxis der Schulformempfehlung werden wir durch eine Schullaufbahnempfehlung ersetzen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Mehr Lehrkräfte ausbilden und Schulen entlasten

Die SPD will mehr Lehrkräfte ausbilden, neue Wege in den Beruf öffnen und Studienabbrüche im Lehramt verringern. Lehrkräfte und Schulleitungen sollen weniger Verwaltungsarbeit haben.

Hamburg braucht mehr Lehrerinnen und Lehrer. Die Universität soll mehr von ihnen ausbilden. Es soll neue Wege in den Beruf geben. Schulbüros sollen mehr Personal bekommen. So haben Lehrkräfte weniger Büroarbeit.

Coaching und Begleitung sollen die Zahl der Abbrüche im Lehramtsstudium senken. Neu geplant sind ein berufsbegleitender Vorbereitungsdienst und ein Modellversuch für ein duales Lehramtsstudium im berufsbildenden Bereich. Die SPD setzt sich für eine höhere Besoldung im Vorbereitungsdienst ein und will Fortbildung und Gesundheitsangebote dauerhaft sichern. Leitungsaufgaben sollen in Teilzeit möglich sein, Schulbüros besser ausgestattet und die Schulaufsicht durch eine Qualitätsoffensive gestärkt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Damit es ausreichend Lehrkräfte in Hamburg gibt, setzen wir uns dafür ein, dass die Universität Hamburg mehr Lehrkräfte ausbildet.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Ausbildungsplätze, höhere Besoldung im Vorbereitungsdienst und mehr Personal in Schulbüros bedeuten zusätzliche öffentliche Ausgaben.

Schulbauprogramm fortführen und Schulgelände aufwerten

Die SPD will das laufende Schulbauprogramm mit Neubau, Erweiterung und Sanierung fortsetzen, weil die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit der Stadt wächst. Schulen sollen als Ganztagsorte besser ausgestattet und nachhaltig gestaltet werden.

Hamburg wächst. Deshalb braucht die Stadt mehr Platz in Schulen. Die SPD will weiter Schulen bauen und sanieren. Neue Schuldächer bekommen Solaranlagen. Ganztagsschulen sollen bessere Möbel und Ausstattung bekommen.

Auf Schulgrundstücken sollen mehr Nutzungen durch Dritte möglich sein, etwa Wohnen für Auszubildende. Kitas sollen weiterhin auf Schulgelände und in gemeinsamen Gebäuden entstehen. Bei Neubauten und Dachsanierungen sind Photovoltaikanlagen vorgesehen, und die Gelände sollen naturnah gestaltet werden. In Ausstattung und Möbel von Ganztagsschulen soll mehr Geld fließen, vorrangig nach dem KESS-Sozialindex; Schulen auf dem Weg zur Campus-Stadtteilschule werden begleitet.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Wir werden deshalb das ambitionierteste Schulbauprogramm aller Zeiten fortführen und Neubau, Zubau und Sanierung auf hohem Niveau erhalten.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die hohen öffentlichen Investitionen in Schulgebäude werden auf dem bisherigen Niveau fortgeführt und um Ausstattung ergänzt.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Solaranlagen auf Schuldächern werden bei Neubau und Dachsanierung zum Standard, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

Mehr volldigitale Schulen mit Tablets schaffen

Die SPD will weitere Schulen vollständig digitalisieren und dort alle Schülerinnen und Schüler mit einem Tablet ausstatten. Hamburg soll zusätzlich zum Digitalpakt eigenes Geld in digitale Schulinfrastruktur und Lehrerfortbildung stecken.

Mehr Schulen sollen ganz digital arbeiten. Dort bekommt jedes Kind ein Tablet. Hamburg gibt dafür eigenes Geld aus. Auch die Lehrkräfte sollen dazu Fortbildungen bekommen.

Das Programm nennt Tablets und Notebooks neben dem verpflichtenden Informatikunterricht als Teil moderner Bildung. Die Zahl der volldigitalisierten Schulen soll steigen. Neben den Mitteln aus dem Digitalpakt will Hamburg weiter selbst in die digitale Infrastruktur investieren. Auch die Fortbildung der Lehrkräfte wird weiter finanziert.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Deswegen wollen wir noch mehr Schulen zu volldigitalisierten Schulen ausbauen und dort allen Schüler*innen ein Tablet zur Verfügung stellen.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Stadt stellt mehr Schülerinnen und Schülern Geräte auf öffentliche Kosten bereit.

Schulsozialarbeit an allen Schulen verankern

Die SPD will Schulsozialarbeit an jeder Schule fest einrichten und multiprofessionelle Teams schrittweise ausbauen. Sie begründet das mit wachsender psychischer Belastung und der Bedeutung sozialer Fähigkeiten für das Lernen.

Jede Schule soll Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter haben. Sie helfen Kindern bei Problemen. Viele Kinder fühlen sich heute stark belastet. Auch Kinder mit Behinderung sollen mehr Hilfe bekommen. Es soll mehr Programme gegen Gewalt geben.

Teams aus verschiedenen Berufen sollen auch mit Blick auf Kinder mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen wie ADHS und Autismus wachsen. Die Kooperation von Jugendhilfe und Schule sowie Projekte wie „3 für 1“ sollen ausgebaut werden. Programme zur Gewaltprävention werden verstärkt. Das Konzept der Schulbegleitung soll nach einer wissenschaftlichen Auswertung überarbeitet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Schulsozialarbeit muss fester Bestandteil aller Schulen werden!“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Schulsozialarbeit und Unterstützungsteams werden als öffentliche Leistung auf alle Schulen ausgedehnt.

Demokratiebildung und Mitsprache an Schulen ausbauen

Die SPD will Schülerinnen und Schülern mehr Mitsprache geben und die politische Bildung stärken. Aus ihrer Sicht lässt sich Demokratie nur glaubhaft vermitteln, wenn sie an Schulen selbst gelebt wird.

Schülerinnen und Schüler sollen an ihrer Schule mehr mitbestimmen. Die SPD will mehr politische Bildung. Schulen sollen öfter Gedenkstätten besuchen. Der gemeinsame Religions-Unterricht für alle soll bleiben.

Vorgesehen sind Beteiligungsformen, Feedbackkultur und Mitspracherechte für Schülerinnen und Schüler. Die politische Bildung an Landeszentrale und Volkshochschule sowie die Arbeit von Gedenkstätten wie Neuengamme sollen gestärkt werden. Die Bildungsstätte „Israelitische Töchterschule“ wird zur Vorbeugung gegen Antisemitismus ausgebaut, rund um den 8. Mai sind eigene Angebote geplant. Der „Religionsunterricht für alle“ gilt dem Programm als Vorbild für den Dialog der Religionen.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Deshalb wollen wir demokratische Beteiligungsprozesse an Schulen ausbauen und eine Schulgemeinschaft auf Augenhöhe schaffen.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Mehr Mitsprache für Schülerinnen und Schüler und die Betonung von Vielfalt und interreligiösem Dialog verschieben die Schule schrittweise in eine progressive Richtung.

Berufliche Ausbildung weiterentwickeln

Die SPD will die berufliche Ausbildung zusammen mit den beteiligten Partnern weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen Erziehungs-, Gesundheits- und Pflegeberufe sowie mehr Studienangebote der Beruflichen Hochschule.

Die SPD will die Berufs-Ausbildung verbessern. Besonders wichtig sind Berufe in Erziehung, Gesundheit und Pflege. Mehr junge Leute sollen diese Berufe lernen wollen. Die Berufliche Hochschule soll mehr Studiengänge anbieten.

Berufs- und Studienorientierung bleibt fester Teil der Schulzeit. Die Ausbildung in Erziehungs-, Gesundheits- und Pflegeberufen soll attraktiver werden, um junge Menschen dafür zu gewinnen. Die Angebote der Beruflichen Hochschule Hamburg sollen weiterentwickelt und erweitert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Wir werden die berufliche Ausbildung gemeinsam mit den Partner*innen der beruflichen Bildung weiterentwickeln.“
Seite 23 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Volkshochschule und Jugendmusikschule ausbauen

Die SPD will das Angebot der Hamburger Volkshochschule erweitern, digitale Lernformen fortsetzen und die Räume modernisieren. Auch die Jugendmusikschule soll gestärkt werden.

Die Volkshochschule bietet Kurse für Erwachsene an. Die SPD will mehr Kurse. Es soll neue digitale Lern-Werkstätten geben. Die Kursräume werden modern gestaltet. Auch die Jugend-Musikschule soll mehr anbieten.

Die digitale Ausrichtung der Volkshochschule soll weitergehen, neue digitale Lernwerkstätten werden als Pilot erprobt. Bis 2026 werden die Seminarräume für rund zwei Millionen Euro neu gestaltet, zusätzliche und besser erreichbare Standorte kommen hinzu. Das Programm hebt kostenlose Grundbildungskurse, Sprachförderung und Integrationskurse hervor. Die Angebote der Jugendmusikschule sollen ebenfalls wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Die Hamburger Volkshochschule ist eine der wichtigsten Weiterbildungseinrichtungen der Stadt. Wir wollen ihre Angebote ausbauen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Öffentliche Weiterbildungs- und Musikschulangebote werden ausgebaut.

Zukunftsfelder wie Informatik und Quantentechnologie stärken

Die SPD will Forschungsfelder wie Informatik, Deep Tech und Quantencomputing ausbauen und die Finanzierung außeruniversitärer Institute sichern. Hamburg soll als Wissenschaftsstandort international bekannter werden.

Hamburg soll in der Forschung stark sein. Die SPD will mehr Professuren für Informatik. Es soll ein Zentrum für Quanten-Technik entstehen. Das ist eine neue Art von Computer-Technik. Forschungs-Institute bekommen weiter Geld von der Stadt.

Noch 2025 soll eine Informatikstrategie mit den Hochschulen entstehen, die über Kooperationen zu mehr Professuren führt. In der DESY Innovation Factory ist ein Quantum Technology Hub mit Hochschulen und privaten Partnern geplant; PETRA IV soll als Strahlungsquelle entwickelt werden. Die öffentliche Finanzierung von Instituten wie GIGA, HBI und IFSH wird zugesagt, das IFSH soll Leibniz-Institut werden. Monatliche Welcome-Events, eine Marketingstrategie und ein eigener Bereich im Welcome Center sollen Forschende anziehen, ebenso die Science City Bahrenfeld.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Hamburg soll ein internationales Zentrum für Quantentechnologie werden.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Stadt sichert die öffentliche Forschungsfinanzierung und baut mit staatlichen Mitteln neue Forschungsstrukturen auf, teils mit privaten Partnern.

Eigenen Exzellenzwettbewerb für Spitzenforschung starten

Die SPD plant einen Hamburger Exzellenzwettbewerb, der ausgewählten Spitzenforschenden mit einer Sonderzuwendung besonders unabhängiges Arbeiten ermöglicht. So sollen internationale Spitzenkräfte gewonnen und in der Stadt gehalten werden.

Hamburg soll einen eigenen Wettbewerb für die besten Forscherinnen und Forscher bekommen. Wer gewinnt, bekommt extra Geld. Damit kann man sehr frei forschen. So sollen Fachleute aus aller Welt nach Hamburg kommen.

Das Förderprogramm „Hamburg für die Welt“ sieht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren vor. Ein zweites Programm, „Forschen für Hamburgs Zukunft“, soll Hochschulen anregen, zentrale Fragen der Stadt zu untersuchen. Hochschulen erhalten Anreize für Graduiertenschulen und Postgraduiertenprogramme, wobei geschlechtsspezifische Karrierehindernisse abgebaut werden sollen. Im Bund setzt sich die SPD für bessere Visa-Bedingungen für Forschende ein.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Neben der Wirkung der Exzellenzstrategie des Bundes setzen wir daher auf einen eigenen Exzellenzwettbewerb „Hamburg für die Welt“.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neues staatliches Förderprogramm stellt zusätzliche öffentliche Mittel für Forschung bereit.

  • Migrationeher offen

    Bessere Visa-Bedingungen sollen die Zuwanderung von Forschenden erleichtern.

Studium gebührenfrei halten und Kosten stabilisieren

Die SPD sagt zu, dass das Studium in Hamburg ohne Gebühren bleibt. Mensapreise und der Beitrag zum Studierendenwerk sollen zwischen 2026 und 2030 möglichst nicht steigen.

Studieren kostet in Hamburg keine Gebühren. Die SPD will, dass das so bleibt. Das Essen in der Mensa soll nicht teurer werden. Bibliotheken sollen gut nutzbar sein. Die große Bibliothek der Universität soll neu gebaut werden.

Die Preise in den Mensen und der studentische Beitrag zum Studierendenwerk sollen auf dem beschlossenen Stand bleiben. Bibliotheken sollen uneingeschränkt nutzbar sein und aktuelle digitale Angebote haben; das Geld dafür wird zugesagt. Den geplanten Neubau der Staats- und Universitätsbibliothek hält das Programm für unumgänglich.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Das Studium in Hamburg wird mit uns auch in Zukunft gebührenfrei bleiben.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das gebührenfreie Studium wird ausdrücklich verteidigt und studentische Kosten sollen mit öffentlichem Geld stabil gehalten werden.

Milliarden in den Hochschulbau investieren

Die SPD will in den kommenden zwei Jahrzehnten Milliarden in Sanierung und Ausbau der Hochschulgebäude stecken und dabei das Modell des Schulbaus übertragen. Bis Anfang der 2040er Jahre soll Hamburg aus ihrer Sicht die besten Hochschulgebäude Deutschlands haben.

Viele Gebäude der Hochschulen sind alt. Die SPD will sie sanieren und neu bauen. Das kostet viele Milliarden Euro. Es soll so laufen wie beim Schulbau. In etwa 20 Jahren sollen die Gebäude die besten im Land sein.

Eine Untersuchung der rund 230 Bestandsgebäude dient als Grundlage für den Sanierungs- und Ausbaupfad. Das Programm beziffert den Bedarf über die kommenden Jahrzehnte auf sechs bis acht Milliarden Euro. Die Orientierung am Schulbau soll Abläufe effizienter machen. Die Zukunftsverträge mit den Hochschulen samt vollem Tarifausgleich 2025/2026 nennt die SPD als verlässliche Finanzierungsgrundlage.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Wir sind gewillt, in den nächsten beiden Dekaden weitere Milliarden in den Hochschulbau zu investieren.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Investitionen in Hochschulgebäude sollen über Jahrzehnte deutlich fortgeführt werden.

Einzelne Hochschulen und das UKE gezielt weiterentwickeln

Die SPD nennt für die einzelnen Hamburger Hochschulen und das Universitätsklinikum eigene Entwicklungsziele. Dazu gehören der Ausbau der Technischen Universität, ein Zukunftsplan für das UKE und bauliche Erweiterungen an mehreren Standorten.

Die SPD hat Pläne für jede Hochschule in Hamburg. Die Technische Universität soll wachsen. Das Uni-Klinikum bekommt neue Gebäude. Die Universität Hamburg soll sich mehr zum Stadtteil öffnen. Auch die Kunst- und Musik-Hochschulen werden gefördert.

Die Universität Hamburg wird bei neuen Exzellenzclustern und der Digitalisierung unterstützt und soll ihre Flächen im Quartier wissenschaftsnah entwickeln. Für das UKE entsteht ein Zukunftsplan 2050 mit erweitertem Hauptgebäude, neuer Psychiatrie und einem Gebäude für Präzisionsmedizin. Die HAW soll baulich wachsen, die TUHH internationaler werden und besser mit der Harburger Innenstadt verbunden sein. HCU, HFBK, HfMT und Hamburg Media School sollen gesichert und weiter gefördert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Unser Ziel ist es, die TUHH zu einer führenden Technischen Universität auszubauen, die sich noch stärker an gesellschaftlichen Herausforderungen orientiert.“
Seite 26 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich