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SPD zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Sozial. Digital. Klimaneutral. – Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein (SPD. Besser ist das.)“

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022, 8. Mai 2022Original-PDF, 96 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Neues Tariftreue- und Vergabegesetz einführen

Die SPD will ein neues Tariftreue- und Vergabegesetz für Schleswig-Holstein schaffen. Öffentliche Aufträge und Fördergelder sollen nur Unternehmen erhalten, die ihre Beschäftigten ordentlich behandeln und bezahlen. So will die Partei Lohndumping verhindern.

Das Land vergibt Aufträge an Firmen. Die SPD will dafür ein neues Gesetz. Nur Firmen mit fairen Löhnen sollen Aufträge bekommen. Für diese Aufträge soll ein eigener Mindest-Lohn gelten.

Der Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen soll sich an der niedrigsten Lohngruppe des Tarifvertrags der Länder (TV-L) ausrichten und nicht darunter liegen. In das Gesetz sollen verbindliche Kriterien für eine nachhaltige und soziale Beschaffung sowie soziale Standards kommen. Außerdem will die SPD die Tarifbindung ausweiten und Unternehmen im Land bei der Umsetzung des Lieferkettengesetzes unterstützen. Das Programm knüpft damit an den Mindestlohn von 12 Euro auf Bundesebene an.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Ein vergaberechtlicher Mindestlohn wird sich an der untersten Lohngruppe im Tarifvertrag der Länder (TV-L) orientieren und diese nicht unterschreiten.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Strengere Lohn- und Sozialvorgaben bei öffentlichen Aufträgen erweitern die staatliche Regulierung gegenüber dem geltenden Vergaberecht.

Beschäftigte im Strukturwandel absichern

Die SPD will den Umbau der Industrie zur Klimaneutralität so begleiten, dass Beschäftigte nicht arbeitslos werden. Dafür setzt sie auf Weiterbildung, Umschulung und Transfergesellschaften. Zudem unterstützt sie die Sozialpartner bei kürzeren Arbeitszeiten.

Die Industrie soll klimaneutral werden. Dabei können Arbeitsplätze wegfallen. Die SPD will, dass die Menschen dann eine neue Arbeit finden. Dafür soll es Weiterbildung und Umschulung geben. Die SPD ist auch für kürzere Arbeitszeiten.

Das Land soll Beschäftigten und Betrieben helfen, bestehende gesetzliche Angebote zu nutzen, etwa das Qualifizierungschancengesetz und die lebensbegleitende Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Transfergesellschaften will die SPD unterstützen, sofern sie ohne Abstriche bei tariflichen Regeln den Wechsel in neue Tätigkeiten ermöglichen. Arbeitszeitverkürzung nennt das Programm als Teil guter Arbeitsbedingungen; durchgesetzt werde sie vor allem von Gewerkschaften und Arbeitgebern, denen die SPD dabei Rückhalt zusagt.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Unser Ziel ist es, dass bei der Umstellung der Industrie auf klimaneutrales Wirtschaften von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen eine Anschlussperspektive haben.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll den Strukturwandel aktiv mit Qualifizierung und Transfergesellschaften begleiten, was mehr staatliches Engagement am Arbeitsmarkt bedeutet.

  • Klimaausgewogen

    Der Umbau zur Klimaneutralität wird vorausgesetzt und mit dem Schutz von Arbeitsplätzen verbunden.

Recht auf Homeoffice und mobiles Arbeiten

Die SPD tritt für einen Anspruch auf Homeoffice und mobiles Arbeiten ein. Arbeitgeber sollen dabei für eine passende Ausstattung sorgen, und der Arbeitsschutz soll zu Hause uneingeschränkt gelten.

Die SPD will ein Recht auf Arbeit von zu Hause. Der Arbeit-Geber soll die nötigen Geräte stellen. Auch zu Hause gilt der Arbeits-Schutz. Und auch zu Hause gibt es einen Feierabend.

Das Programm verweist auf die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie: Beschäftigte einfach nach Hause zu schicken, genüge nicht. Arbeitgeber sollen Arbeitsumgebung und Arbeitsmittel bereitstellen. Wichtig sei ein klarer Feierabend, vor allem wenn Beschäftigte daneben Kinder betreuen. Müssen Unternehmen gleichzeitig einen Platz im Betrieb und einen zu Hause vorhalten, will die SPD diese doppelte Last vermeiden oder steuerlich ausgleichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir stehen für ein Recht auf Homeoffice und mobiles Arbeiten.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Anspruch auf Homeoffice mit Ausstattungspflichten der Arbeitgeber erweitert die Regulierung des Arbeitsverhältnisses, wird aber durch Steuererleichterungen abgefedert.

Arbeitsschutzbehörde besser ausstatten

Die SPD will den Arbeitsschutz stärken und die staatliche Arbeitsschutzbehörde mit mehr Mitteln ausstatten. Schleswig-Holstein soll nach dem Willen der Partei das Bundesland mit den besten Arbeitsbedingungen werden.

Eine Behörde prüft, ob Arbeit sicher ist. Die SPD will dieser Behörde mehr Mittel geben. Niemand soll bei der Arbeit ausgebeutet werden. Das Land soll die besten Arbeits-Bedingungen haben.

Das Programm erklärt, ausbeuterische Arbeitsbedingungen würden nicht geduldet. Als Mittel nennt es mehr Ressourcen für die Arbeitsschutzbehörde des Landes. Ziel ist der Spitzenplatz unter den Bundesländern bei den Arbeitsbedingungen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die Ressourcen der staatlichen Arbeitsschutzbehörde werden wir deshalb aufstocken.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Mittel für die Arbeitsschutzaufsicht bedeuten stärkere staatliche Kontrolle der Betriebe.

Ausgegliederte Landesbereiche in den TV-L zurückholen

Die SPD will ausgelagerte Bereiche des Universitätsklinikums und des übrigen Landesdienstes nach und nach wieder dem Tarifvertrag der Länder unterstellen. Damit soll Wettbewerbsdruck sinken und die Arbeitsbedingungen sollen besser werden.

Manche Aufgaben des Landes machen heute ausgelagerte Firmen. Zum Beispiel Reinigung oder Wachdienst. Dort gilt oft ein anderer Lohn. Die SPD will diese Bereiche zurückholen. Dann gilt wieder der Tarif-Vertrag des Landes.

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein soll die Rückführung schrittweise und gemeinsam mit den Gewerkschaften geschehen. Für den übrigen Landesdienst nennt das Programm als Beispiele Service, Reinigung und Wachdienst. Begründet wird das mit dem Ziel, soziale und Gesundheitsberufe aufzuwerten, höhere Löhne zu erreichen und gleiche Bezahlung von Frauen und Männern zu sichern.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Wir werden deshalb die ausgegliederten Bereiche im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) schrittweise zusammen mit den Gewerkschaften in den Tarifvertrag der Länder (TV-L) überführen.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ausgliederungen sollen schrittweise rückgängig gemacht und tariflich gebunden werden, was den öffentlichen Sektor stärkt.

Arbeitnehmerrechte in Land- und Ernährungswirtschaft sichern

Die SPD will in Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Handel faire Löhne, reguläre Verträge und wirksamen Arbeitsschutz durchsetzen. Dazu sollen Betriebsräte gestärkt, Saisonkräfte in ihrer Muttersprache beraten und Kontrollen ausgebaut werden.

Die SPD will gute Arbeit auf Höfen und in Lebensmittel-Betrieben. Die Beschäftigten sollen fairen Lohn und richtige Verträge bekommen. Saison-Arbeiter sollen ihre Rechte in ihrer eigenen Sprache erfahren. Der Staat soll den Arbeits-Schutz besser kontrollieren.

Personalvertretungen und Betriebsräte in der Ernährungswirtschaft sollen gestärkt und ihre Gründung bei Bedarf unterstützt werden. Mobile Beratungsteams sollen Saison- und Werkvertragsbeschäftigte über Rechte, Pflichten und Arbeitsschutz informieren. Die Beratung zur EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit soll dauerhaft finanziert werden. Ausbeutung im Einzelhandel und in der Verarbeitung soll unterbunden werden, und die Lage von Frauen in der Landwirtschaft soll besondere Beachtung finden.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Wir werden die staatlichen Kontrollinstanzen so aufstellen, dass sie die Einhaltung des Arbeitsschutzes überwachen können.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Stärkere Kontrollen, mehr Mitbestimmung und öffentlich finanzierte Beratung erhöhen die Regulierung des Arbeitsmarkts in diesen Branchen.

Vor-Ort-für-dich-Kraft in jeder Gemeinde einführen

Die SPD will eine neue Fachkraft schaffen, die in Dörfern und Stadtvierteln gesundheitliche, pflegerische und soziale Hilfe aus einer Hand anbietet. Sie soll Menschen aktiv aufsuchen, weil bestehende Hilfen aus Sicht des Programms viele wegen hoher Hürden nicht oder zu spät erreichen.

Die SPD will eine neue Helferin oder einen neuen Helfer für jeden Ort. Diese Person heißt Vor-Ort-für-dich-Kraft. Sie besucht Menschen zu Hause. Sie hilft bei Gesundheit, Pflege und sozialen Fragen. So sollen Menschen schneller Hilfe bekommen.

Die Kraft soll mit vorbeugenden Hausbesuchen unter anderem älteren Menschen ermöglichen, lange in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben, und auch Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftige, werdende Eltern, Familien, Kinder und Jugendliche unterstützen. Eingesetzt werden sollen bereits tätige Fachleute aus ambulanter Pflege, Sozialer Arbeit und Krankenpflege, die sich im jeweils anderen Bereich weiterbilden. Sie sollen als Teams auf Ebene der Kommunen oder Ämter zusammenarbeiten. Bezahlt werden soll das Angebot über die vorhandenen Hilfesysteme hinweg aus bereits bestehenden Leistungen. Das Konzept zur Umsetzung will die SPD mit den Trägern erarbeiten und Ehrenamtliche einbinden.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Unser Ziel ist es, eine Vor-Ort-für-dich-Kraft in jede Gemeinde und jedes Quartier zu bringen.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Es soll ein neues öffentliches Hilfsangebot in jeder Gemeinde entstehen, das aber aus bestehenden Leistungen finanziert wird, was öffentliche Leistungen schrittweise ausbaut.

Sozialtarifvertrag und Ausbildungsvergütung in sozialen Berufen

Die SPD will für das Gesundheits- und Sozialwesen Tarifverträge erreichen, die für alle Arbeitgeber der Branche gelten. Alle nicht akademischen Ausbildungen im sozialen Bereich sollen gut vergütet werden. Damit will sie dem Fachkräftemangel in Pflege, Erziehung, Sozialarbeit, Geburtshilfe und Rettungsdienst begegnen.

In Pflege, Kitas und Sozial-Arbeit fehlen viele Fachkräfte. Die SPD will, dass Tarif-Verträge dort für alle gelten. Ein Tarif-Vertrag regelt Lohn und Arbeits-Bedingungen. Auch Auszubildende in sozialen Berufen sollen gutes Geld bekommen.

Das Programm stützt sich auf eine Fachkräfteprojektion, nach der soziale Berufe 2035 die größte demografisch bedingte Lücke aufweisen. Die Ausbildungsvergütung soll über mehr Tarifbindung und Sozialpartnerschaft erreicht werden; die SPD ruft die Tarifparteien auf, Branchen- und Tarifstrukturen weiter aufzubauen. Das Berufsbildungsgesetz soll in den sozialen Berufen gestärkt werden. Fachkräfte mit Fachweiterbildung sollen bei gleicher oder vergleichbarer Tätigkeit gleich bezahlt werden, auch wenn sie aus verschiedenen Berufen kommen.

Originalzitat anzeigen (Seite 47)
„Wir streben allgemeinverbindliche Tarifverträge im Gesundheits und Sozialwesen (Sozialtarifvertrag) an“
Seite 47 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Allgemeinverbindliche Tarifverträge und eine Ausbildungsvergütung in allen sozialen Berufen würden die Lohnfindung stärker regulieren, werden aber über Tarifpartner angestrebt.

Landesaktionsplan gegen Armut und Armutsbericht

Die SPD will mit einem Landesaktionsplan Kommunen stärken, die gezielt gegen Armut vorgehen. In jeder Wahlperiode soll ein Bericht über Armut und Reichtum im Land erscheinen. Im Mittelpunkt stehen arme Kinder und arme ältere Menschen.

Die SPD will mehr gegen Armut tun. Dafür soll es einen Plan für das ganze Land geben. Städte und Gemeinden sollen dabei Hilfe bekommen. Alle paar Jahre soll ein Bericht zeigen, wie arm und reich die Menschen sind. Besonders wichtig sind arme Kinder und arme alte Menschen.

Das Programm versteht den Kampf gegen Armut auch als weltweite Aufgabe, die das Land mitträgt. Deshalb will die SPD die Bildungsarbeit des Bündnisses Eine Welt sowie Partnerschaften von Städten, Schulen, Verbänden und Unternehmen mit Ländern des Globalen Südens unterstützen. Bildung für nachhaltige Entwicklung soll auf einer Landesstrategie beruhen, die mehrere Ministerien einbezieht.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Darüber hinaus werden wir in jeder Legislaturperiode einen Armuts- und Reichtumsbericht für das Land Schleswig-Holstein vorlegen.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Aktionsplan und eine regelmäßige Berichterstattung zu Armut und Reichtum richten die Landespolitik stärker auf staatliche Armutsbekämpfung aus, ohne das System zu verändern.

Ausbildungsgarantie und Auszubildendenwerk einführen

Die SPD will eine Ausbildungsgarantie schaffen: Wer keinen betrieblichen Platz findet, soll das erste Ausbildungsjahr an einer Berufsschule beginnen können. Ein „Auszubildendenwerk“ nach dem Vorbild des Studentenwerks soll Auszubildende unterstützen, etwa mit bezahlbarem Wohnraum.

Die SPD will eine Garantie für eine Ausbildung. Wer keinen Platz in einem Betrieb findet, kann an einer Berufs-Schule anfangen. Ein neues Werk soll Azubis helfen. Es soll zum Beispiel günstige Wohnungen für Azubis anbieten.

Das Auszubildendenwerk soll denselben Standards folgen wie das Studentenwerk und unter anderem Azubi-Wohnungen in angespannten Wohnungsmärkten bereitstellen. Für Auszubildende mit Blockunterricht will die SPD den Bau von Wohnheimen vorantreiben; bei Landes- und Bundesberufsschulklassen sind Zuschüsse zu den Unterbringungskosten vorgesehen. Geprüft wird außerdem die Gründung einer Beruflichen Hochschule nach dem Vorbild Hamburgs. Für Auszubildende soll es eine psychosoziale Beratung ähnlich der für Studierende geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Mit einer Garantie für eine Ausbildung werden wir jungen Menschen ohne betrieblichen Ausbildungsplatz den Einstieg in das erste Ausbildungsjahr in einer Berufsschule/RBZ ermöglichen.“
Seite 68 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine staatliche Ausbildungsgarantie und ein neues öffentliches Auszubildendenwerk würden Leistungen einführen, die es bisher nicht gibt.

Tarifvertrag für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte anstreben

Die SPD will sich zusammen mit den Gewerkschaften für einen Tarifvertrag für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte einsetzen. Außerdem sollen die seit Jahren unveränderten Vergütungen für Lehrbeauftragte und studentische Hilfskräfte steigen. Das Programm begründet dies mit sozialer Gerechtigkeit an den Hochschulen.

An Hochschulen arbeiten viele Hilfskräfte. Ihr Lohn ist seit Jahren gleich geblieben. Die SPD will, dass sie mehr Geld bekommen. Es soll einen Tarifvertrag geben. Das ist ein fester Vertrag über Lohn und Arbeit.

Laut Programm hat bisher nur Berlin einen solchen Tarifvertrag. Die Vergütungen sollen sich der allgemeinen Kostenentwicklung zumindest annähern. Geprüft wird zudem, ob Praxisphasen im Lehramtsstudium bezahlt werden können, weil Studierende währenddessen ihre Nebenjobs oft nicht fortführen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 70)
„wir werden uns deshalb gemeinsam mit den Gewerkschaften für einen entsprechenden Tarifvertrag einsetzen“
Seite 70 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Tarifbindung und höhere Vergütungen für Hilfskräfte stärken Arbeitnehmerrechte im öffentlichen Hochschulbereich.

Was sagen die anderen Parteien zu Arbeit und Sozialem?

Alle Programme in Schleswig-Holstein im Vergleich