Heizungsgesetz ablehnen, Sanierung sozial fördern
Das BSW lehnt Vorgaben des Bundes wie das Heizungsgesetz ab und will Hausbesitzer mit eigenen Thüringer Regeln entlasten. Stattdessen fordert es ein Förderprogramm „Thüringer Land – Wohnen Sozial“ für energetische Sanierungen von Eigentümern mit geringem Einkommen und Familien.
Das Heizungs-Gesetz ist ein Gesetz vom Bund. Es macht Regeln für neue Heizungen. Das BSW lehnt es ab. Hausbesitzer sollen weniger belastet werden. Familien und Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe für Umbauten bekommen.
Menschen mit geringem Einkommen und Familien sollen Unterstützung und Bürgschaften für Investitionen und Sanierungen erhalten. Das Sonderprogramm „Thüringer Land – Wohnen Sozial“ soll energetische Sanierungen dieser Gruppen finanzieren. Über eine Bundesratsinitiative will das BSW die Förderung energetischer Sanierung von Wohngebäuden ausbauen. Die jährliche Landesförderung für altersgerechte, barrierearme und behindertengerechte Umbauten soll steigen.
Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Die Vorgaben der Bundesregierung, z.B. durch das Heizungsgesetz lehnen wir ab und setzen ein Zeichen für alle Thüringer Hausbesitzer.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Neue staatliche Förderprogramme und Bürgschaften für einkommensschwache Eigentümer bauen öffentliche Unterstützung aus.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Die Ablehnung des Heizungsgesetzes stellt Entlastung der Eigentümer über Klimavorgaben, setzt aber zugleich auf Förderung energetischer Sanierung.