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BSW zum Wohnen

Aus dem Programm „Neustart für Thüringen. Damit sich was ändert. BSW-Landtagswahlprogramm für Thüringen“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 60 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Heizungsgesetz ablehnen, Sanierung sozial fördern

Das BSW lehnt Vorgaben des Bundes wie das Heizungsgesetz ab und will Hausbesitzer mit eigenen Thüringer Regeln entlasten. Stattdessen fordert es ein Förderprogramm „Thüringer Land – Wohnen Sozial“ für energetische Sanierungen von Eigentümern mit geringem Einkommen und Familien.

Das Heizungs-Gesetz ist ein Gesetz vom Bund. Es macht Regeln für neue Heizungen. Das BSW lehnt es ab. Hausbesitzer sollen weniger belastet werden. Familien und Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe für Umbauten bekommen.

Menschen mit geringem Einkommen und Familien sollen Unterstützung und Bürgschaften für Investitionen und Sanierungen erhalten. Das Sonderprogramm „Thüringer Land – Wohnen Sozial“ soll energetische Sanierungen dieser Gruppen finanzieren. Über eine Bundesratsinitiative will das BSW die Förderung energetischer Sanierung von Wohngebäuden ausbauen. Die jährliche Landesförderung für altersgerechte, barrierearme und behindertengerechte Umbauten soll steigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Die Vorgaben der Bundesregierung, z.B. durch das Heizungsgesetz lehnen wir ab und setzen ein Zeichen für alle Thüringer Hausbesitzer.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue staatliche Förderprogramme und Bürgschaften für einkommensschwache Eigentümer bauen öffentliche Unterstützung aus.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Ablehnung des Heizungsgesetzes stellt Entlastung der Eigentümer über Klimavorgaben, setzt aber zugleich auf Förderung energetischer Sanierung.

Bau von Sozialwohnungen verdoppeln

Das BSW will jedes Jahr doppelt so viele Sozialwohnungen schaffen wie bisher, durch Neubau und Vollsanierung, auch auf geeigneten Grundstücken des Landes. Kommunale Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften sollen gestärkt und Baugenehmigungen beschleunigt werden.

Wohnen muss bezahlbar sein. Das BSW will doppelt so viele Sozial-Wohnungen bauen. Dafür kann auch Land vom Bundesland genutzt werden. Städte und Genossenschaften sollen mehr bauen. Bau-Genehmigungen sollen schneller gehen.

Kommunale Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften sollen als gemeinnützige Investoren beim Sanieren, Erhalten und Neubau öffentlichen Wohnraums gestärkt werden. Kommunen sollen Hilfe beim Kauf und der Entwicklung leerstehender Gebäude und Brachen bekommen, gestützt auf ein landesweites Leerstandsregister. Die Thüringer Bauordnung und die Genehmigungsverfahren sollen vereinfacht werden. Städtebauförderung und Dorferneuerung sollen Schutz vor Starkregen, Grünflächen, Gewässer und Löschwasserzisternen fördern, Kleingärten sollen geschützt und neu angelegt werden können.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Wir wollen den jährlichen Zubau an Sozialwohnungen im Neubau und in der Vollsanierung unter Einbeziehung geeigneter Landesliegenschaften verdoppeln.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Die Verdopplung des jährlichen Sozialwohnungsbaus und die Stärkung öffentlicher Träger weiten den staatlichen Wohnungsbau um weit mehr als ein Viertel aus.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich