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parteiprogramm

CDU zum Wohnen

Aus dem Programm „Der Thüringen-Plan – Das Regierungsprogramm: So bringen wir Thüringen wieder in Ordnung“

Landtagswahl Thüringen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 83 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bauordnung entschlacken, Belastungsmoratorium bis 2027

Die CDU will verhindern, dass der Wohnungsbau teurer oder bürokratischer wird. Die Bauordnung soll vereinfacht werden, und bis mindestens Ende 2027 soll es keine neuen Vorschriften geben, die das Bauen verteuern oder verzögern.

Die CDU will, dass mehr gebaut wird. Die Regeln für das Bauen sollen einfacher werden. Bis Ende 2027 soll es keine neuen Regeln geben, die Bauen teurer machen.

Die Bauordnung soll von kleinteiligen Regelungen befreit werden. Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, also von Behörden und Stellen, die bei Bauvorhaben angehört werden, will die CDU auf das notwendige Maß begrenzen. Das Belastungsmoratorium soll mindestens bis Ende 2027 gelten und neue Vorschriften ausschließen, die aus Sicht der Partei das Bauen unnötig teurer oder langsamer machen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir wollen ein Belastungsmoratorium bis mindestens Ende 2027.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine schlankere Bauordnung und ein Stopp neuer Bauvorschriften bedeuten weniger Regulierung als heute.

Eigenheim-Zuschuss und Familienbaudarlehen einführen

Die CDU will Familien beim ersten Kauf von selbst genutztem Wohneigentum einen Zuschuss zahlen. Dazu sollen zinsverbilligte Darlehen über die Thüringer Aufbaubank kommen. So sollen auch Familien mit geringerem Einkommen Eigentum erwerben können.

Die CDU will Familien beim Kauf eines Hauses helfen. Familien sollen beim ersten Kauf Geld vom Land bekommen. Es soll auch günstige Kredite geben. Familien mit vielen Kindern sollen mehr Hilfe bekommen.

Der Zuschuss soll Nebenkosten von Bau und Kauf abfedern und mindestens die gezahlte Grunderwerbsteuer ausgleichen. Er soll für Bestandsimmobilien, Neubauten und geeignete unbebaute Grundstücke gelten, wobei Mehrkindfamilien besonders berücksichtigt werden. Das Darlehen soll Neubau, Kauf und Sanierung abdecken, ebenso Anschlussfinanzierungen. Sparkassen und Volksbanken will die CDU einbeziehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Wir wollen mehr Familien, auch solchen mit niedrigerem Einkommen, den Traum vom Eigenheim ermöglichen.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Neue Zuschüsse und verbilligte Kredite einer staatlichen Förderbank sind zusätzliche öffentliche Leistungen.

Wohnungsbau stärker fördern

Die CDU will mehr Geld in den geförderten Wohnungsbau geben, damit Mieten trotz hoher Bau- und Sanierungskosten bezahlbar bleiben. Dazu kommen bessere steuerliche Abschreibungen und ein Programm für den Kauf älterer Häuser durch junge Familien.

Die CDU will mehr Geld für den Bau von Wohnungen geben. Die Mieten sollen bezahlbar bleiben. Wer Mietwohnungen baut, soll Steuern sparen können. Junge Familien sollen Hilfe bekommen, wenn sie ein altes Haus kaufen und erneuern.

Ein „Wohnungsbauprogramm 2030“ soll aufgelegt werden, mit Schwerpunkt auf innovativem und nachhaltigem Bauen. Die CDU will sich für dauerhaft degressive Abschreibungen bei Mietobjekten und Sonderabschreibungen für Sozialwohnungen mit garantierter Mietbegrenzung einsetzen. Das Programm „Jung kauft Alt“ soll Kauf und Modernisierung von Bestandsgebäuden fördern und Leerstand vermeiden. Baulücken am Ortsrand sollen geschlossen werden können, wobei Innenentwicklung Vorrang hat. Kommunale Grundstücke sollen nicht nur zum Höchstpreis, sondern auch nach Konzeptqualität und in Erbpacht vergeben werden können; Gewerbegebiete auf dem Land will die CDU mitfinanzieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Wohnungsbauförderung aufstocken.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere staatliche Wohnungsbauförderung und neue Förderprogramme bauen öffentliche Investitionen aus, ergänzt um steuerliche Anreize für private Investoren.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Thüringen im Vergleich