Leerstand nutzen und Quartiere nachhaltig entwickeln
Die Linke will leerstehende Gebäude zu Wohnraum umbauen und Wohnungspolitik mit der Städtebauförderung verknüpfen. Das Programm begründet das mit Klimaschutz, geringerem Flächenverbrauch und der Belebung von Ortskernen. Hinzu kommen mehr Grün in Innenstädten, serielles Bauen und Bauen mit Holz.
Viele Häuser stehen leer. Die Linke will daraus Wohnungen machen. Das spart Fläche und schont das Klima. In den Innenstädten soll es mehr Bäume und Trinkbrunnen geben. Das Land soll auch schnelles Bauen mit fertigen Teilen und Bauen mit Holz fördern.
Projekte zur Wiedernutzung leerer Gebäude wie die „LeerGut-Agentinnen und -Agenten“ sollen gefördert werden; marode Bauten sollen durch Kommunen, Land oder gemeinnützige Träger gesichert und saniert werden. Mittel der Städtebauförderung sollen in Wohnquartiere mit sozialer Mischung und in lebendige Innenstädte fließen. Das Programm fordert flächendeckende Konzepte für Trinkwasserbrunnen sowie mehr Grünflächen und Bäume gegen die Hitze in Innenstädten. In größeren Städten soll serielles Bauen mit vorgefertigten Modulen Zeit und Kosten sparen. Bauen mit Holz soll erleichtert werden, was aus Sicht der Partei auch die Forstwirtschaft im Land stärkt. Sogenannte Gesellschaftshäuser, die Wohnen mit Gemeinschaftsräumen oder Einkaufen verbinden, sowie altersgerechte Wohnformen sollen gefördert werden.
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„Wir werden entsprechende Vorhaben zur Wiedernutzung von Leerstand“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Zusätzliche öffentliche Förderung für Umbau, Sanierung und Quartiersentwicklung baut die Rolle des Staates beim Wohnen schrittweise aus.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Umnutzung statt Neubau, Holzbau und mehr Stadtgrün werden gefördert, ohne neue Verbote oder strengere Ziele einzuführen.