Hamburger Wohngeld statt Sozialwohnungsbau einführen
Die AfD will ein eigenes „Hamburger Wohngeld“ einführen, das das Bundeswohngeld aufstockt. Es soll Mieter unterstützen, die Anspruch auf eine Sozialwohnung haben, aber keine bekommen. Bezahlt werden soll es aus den Mitteln, die bisher für die Förderung von Sozialwohnungen vorgesehen sind.
Viele Menschen haben ein Recht auf eine Sozial-Wohnung. Es gibt aber zu wenige davon. Die AfD will diesen Mietern Geld zahlen. Das nennt sie Hamburger Wohngeld. Das Geld soll aus dem Topf für Sozial-Wohnungen kommen.
Laut Programm haben über 300.000 Hamburger Haushalte Anspruch auf eine Sozialwohnung, jährlich entstünden aber weniger als 3.000 neue. Das Bundeswohngeld bilde die Mietentwicklung aus Sicht der AfD nur unzureichend ab. Das Hamburger Wohngeld soll mit den 750 Millionen Euro finanziert werden, die für die Förderung von Sozialwohnungen eingeplant sind. Das Motto lautet, Menschen statt Beton zu fördern.
Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Deshalb hat die AfD Hamburg ein „Hamburger Wohngeld“ entwickelt, das diejenigen berechtigen Mieter bezuschusst, die bisher aufgrund des mangelnden Angebots nicht in den Genuss einer Sozialwohnung gekommen sind.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Eine neue Zahlung an Mieter wird aus umgeschichteten Mitteln des sozialen Wohnungsbaus finanziert, die staatliche Förderung wird also verlagert statt ausgeweitet.