Energieintensive Industrie mit Ökostrom ansiedeln
Die Grünen wollen Bedingungen schaffen, unter denen sich Industrien mit hohem Stromverbrauch in Mecklenburg-Vorpommern niederlassen. Das Programm begründet das mit dem im Land reichlich vorhandenen, preiswerten Strom aus erneuerbaren Quellen, den es als Standortvorteil sieht.
Manche Fabriken brauchen sehr viel Strom. Die Grünen wollen solche Fabriken ins Land holen. Sie sagen: In MV gibt es viel billigen Öko-Strom. Das soll neue Arbeitsplätze bringen.
Als Beispiele nennt das Programm Batteriefabriken, Rechenzentren, Betriebe der Metallverarbeitung und Zementwerke. Aus Sicht der Grünen ist der günstige Strom aus erneuerbaren Energien ein großer Vorteil des Landes, der bisher zu wenig genutzt wird. Das Vorhaben steht unter dem Leitgedanken, dass Ökologie und Ökonomie zusammengehören und Stillstand weitere Arbeitsplätze kosten würde.
Originalzitat anzeigen (Seite 27)
„die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Ansiedlung energieintensiver Industrien wie zum Beispiel Batterieproduktionen, Rechenzentren, Metallverarbeitung und Zementherstellung“Einordnung
- Klimaausgewogen
Der Punkt verbindet industrielles Wachstum mit der Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien und stellt keines der beiden Anliegen über das andere.