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CDU zum Verkehr

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kostenloses Deutschlandticket für alle Schüler

Die CDU will allen Schülerinnen und Schülern ein kostenloses Deutschlandticket geben, das das Land bezahlt. Es soll nicht mehr darauf ankommen, wie weit jemand von der Schule entfernt wohnt. Die Partei sieht die bisherige Regelung als ungerecht an.

Die CDU will ein kostenloses Deutschland-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler. Das Land bezahlt das Ticket. Der Wohnort spielt dabei keine Rolle. Bisher bekommen es nur Kinder mit weitem Schulweg.

Das Ticket soll unabhängig vom Wohnort vergeben werden. Die Kosten soll das Land tragen. Nach Darstellung des Programms erhalten bislang nur diejenigen ein Ticket, die nicht zu nah an ihrer Schule wohnen. Diese Ungleichbehandlung will die CDU beenden.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Allen Schülerinnen und Schülern wird zudem ein kostenloses Deutschlandticket unabhängig vom Wohnort und finanziert durch das Land zur Verfügung gestellt.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine bestehende, vom Schulweg abhängige Leistung wird auf alle Schülerinnen und Schüler ausgeweitet und vom Land finanziert.

Straßen und Brücken mit Infrastrukturfonds sanieren

Die CDU will Straßen, Brücken und Bahnstrecken vorrangig instand setzen und dafür einen eigenen Infrastrukturfonds des Landes einrichten. Planung und Genehmigung von Bauvorhaben sollen schneller werden.

Die CDU will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Auch Bahnstrecken sollen erneuert werden. Dafür soll es einen eigenen Geldtopf des Landes geben. Baufirmen sollen so für Jahre planen können. Genehmigungen sollen schneller gehen.

Der Fonds soll aus Rücklagen und laufenden Haushaltsmitteln gefüllt werden und das Geld aus dem Sondervermögen des Bundes ergänzen. Baufirmen sollen dadurch über Jahre planen und Personal sowie Technik aufbauen können. Der Landesbetrieb Mobilität soll weiter gestärkt werden. Das Beschleunigungspaket für Planung und Genehmigung will die CDU rasch umsetzen und bei Bedarf erweitern. Genehmigungsstellen sollen digital arbeiten, private Baufirmen und externe Planungsbüros stärker beteiligt werden. Bautechniken, mit denen andere Länder effizienter sanieren, sollen geprüft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Für uns hat die Sanierung von Straßen, Brücken und Bahnstrecken größte Priorität.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein zusätzlicher Landesfonds soll die öffentlichen Investitionen in Verkehrswege erhöhen, was den Stand schrittweise in Richtung mehr staatlicher Investitionen verschiebt.

Schienenverkehr und Bahnhöfe verbessern

Die CDU will, dass Rheinland-Pfalz beim Bahnverkehr aufholt. Bahnhöfe sollen moderner und barrierefrei werden, Regionalzüge häufiger fahren und stillgelegte Strecken weiter reaktiviert werden, wenn sich das rechnet.

Die CDU will den Zugverkehr im Land besser machen. Bahnhöfe sollen modern, sicher und sauber sein. Alle Menschen sollen ohne Hindernisse zum Zug kommen. Regionalzüge sollen öfter fahren. Alte Bahnstrecken sollen wieder in Betrieb gehen, wenn es sich lohnt.

Stillgelegte Bahnlinien sollen weiter wiederbelebt werden, sofern die Kosten-Nutzen-Untersuchung positiv ausfällt und das Geld reicht. Gemeinsam mit dem Bund will die CDU digitale Netze entlang der Bahnstrecken ausbauen. Das soll das Schienennetz leistungsfähiger machen und digitale Technik in ländliche Gebiete bringen. Davon sollen der regionale Personen- und der Güterverkehr profitieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Wir wollen, dass Rheinland-Pfalz beim Schienenverkehr aufholt: für moderne, sichere und saubere Bahnhöfe, barrierefreie Zugänge und eine bessere Taktung im Regionalverkehr.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau von Bahnhöfen, Takt und Strecken bedeutet mehr öffentliche Leistungen im Verkehr, allerdings unter Finanzierungsvorbehalt.

Binnenschifffahrt und Häfen stärken

Die CDU will den Gütertransport per Schiff stärken, weil große Mengen aus ihrer Sicht so am umweltfreundlichsten befördert werden. Rhein und Mosel sollen zuverlässig befahrbar bleiben und die Binnenhäfen als Umschlagplätze gesichert werden.

Die CDU will mehr Güter mit dem Schiff transportieren. Sie sagt: Das ist für große Mengen am besten für die Umwelt. Rhein und Mosel sollen immer befahrbar sein. Die Häfen an den Flüssen sollen stark bleiben.

Die Partei will auf die Abladeoptimierung am Mittelrhein drängen, also darauf, dass Schiffe dort mehr Ladung aufnehmen können. Die Moselschleusen sollen so abgesichert werden, dass der Fluss auch nach Unfällen befahrbar bleibt. In den Binnenhäfen soll das Zusammenspiel von Schiff, Bahn und Lastwagen erhalten und ausgebaut werden. Liegeplätze und Landstromanschlüsse sollen möglichst gemeinsam mit dem Bund finanziert werden, um Anwohner an den Flüssen zu entlasten.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Die Flexibilität der rheinland-pfälzischen Binnenhäfen durch die Kombination von Schiff, Bahn und LKW werden wir sichern und stärken.“
Seite 57 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Mittelrheinbrücke bauen

Die CDU befürwortet den Bau einer Brücke über den Mittelrhein. Sie begründet das damit, dass auf der etwa 80 Kilometer langen Strecke von Koblenz bis Mainz keine Rheinbrücke besteht.

Die CDU will eine neue Brücke über den Rhein bauen. Sie soll am Mittelrhein stehen. Zwischen Mainz und Koblenz gibt es heute keine Brücke. Das sind etwa 80 Kilometer.

Das Programm verweist auf die fehlende feste Rheinquerung auf der rund 80 Kilometer langen Strecke von Mainz bis Koblenz. Die Partei bekennt sich ausdrücklich zum Bau der Mittelrheinbrücke. Sie stellt das Vorhaben in den Zusammenhang einer Infrastruktur, die Regionen verbinden soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Wir sprechen uns klar für den Bau der Mittelrheinbrücke aus.“
Seite 57 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Nahverkehr ausbauen und landesweites Ticket einführen

Die CDU will Bus und Bahn besser finanzieren, landesweit abstimmen und ein landesweites Nahverkehrsticket schaffen. Auf dem Land sollen Rufbusse und Bürgerbusse die Anbindung sichern, damit niemand abgehängt wird.

Die CDU will mehr Geld für Bus und Bahn geben. Es soll ein Ticket für das ganze Land geben. Schüler und Auszubildende bekommen ein Deutschland-Ticket. Auf dem Land sollen Busse auf Bestellung fahren. Bürgerbusse will die CDU überall fördern.

Zentrale Orte sollen mit festen Linien im Takt verbunden werden. Zur Anbindung an diese Knoten will die CDU im ländlichen Raum On-Demand-Verkehre, also Fahrten auf Abruf, und datengestützte Angebote ausbauen. Bürgerbusse sollen im ganzen Land gefördert werden. Mobilitätspunkte sollen das Umsteigen zwischen Verkehrsmitteln erleichtern. Das landesweite Ticket soll auf verschiedene Nutzergruppen zugeschnitten sein. Alle Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden sollen ein Deutschlandticket bekommen, egal wo sie wohnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Wir werden den öffentlichen Nahverkehr besser finanzieren und landesweit koordinieren.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliches Geld für den Nahverkehr und ein Deutschlandticket für alle Schüler und Auszubildenden weiten öffentliche Leistungen aus.

Radwege schneller planen und bauen

Die CDU will den Radverkehr weiter stärken und sichere Radwege schaffen, die in das bestehende Verkehrsnetz passen. Dafür soll der Landesbetrieb Mobilität mehr Planungskapazität erhalten.

Die CDU will mehr sichere Radwege. Die Radwege sollen gut zu den anderen Wegen passen. Das Land soll mehr Planer dafür haben. Zuerst sollen schnelle Radwege gebaut werden.

Der Landesbetrieb Mobilität soll genug Planungskapazität bekommen, um Radwegeprojekte der Kommunen umzusetzen. Vorrang hat zunächst der Ausbau von Radschnellwegen. Die Partei betont, sie wolle die Verkehrsmittel nicht gegeneinander ausspielen.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Wir schaffen im Landesbetrieb Mobilität die nötigen Planungskapazitäten, um Radwegeprojekte der Kommunen endlich planen und bauen zu können.“
Seite 57 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Auto technologieoffen fördern, Führerschein erleichtern

Die CDU sieht das Auto im Flächenland weiter als wichtig an und will keine Antriebsart ausschließen. Sie unterstützt die Bundesregierung dabei, Technologieoffenheit in der EU durchzusetzen, und will Lade- und Tanknetze ausbauen sowie den Führerschein günstiger und einfacher machen.

Die CDU sagt: Das Auto bleibt wichtig, vor allem auf dem Land. Alle Antriebe sollen erlaubt bleiben. Dazu gehören Strom, Wasserstoff und Motoren mit künstlichem Kraftstoff. Es soll mehr Lade-Stationen geben. Der Führerschein soll billiger werden. Die CDU will den Führerschein schon ab 16 Jahren.

Nach Ansicht der Partei kann auch ein guter Nahverkehr außerhalb der Ballungsräume das Auto nicht ersetzen. Lade- und Tankinfrastruktur soll flächendeckend wachsen, mit einem dichten Netz von Schnellladern auch für E-Lkw. Zusammen mit dem Bund sollen mehr Lkw-Stellplätze entstehen, wofür Anreize zur Ausweisung von Flächen geplant sind. Beim Führerschein unterstützt die CDU die Bundesinitiative für Vereinfachung und geringere Kosten. Das Land soll digitale Lernformate einführen und Verkehrsübungsplätze auf stillgelegten Flächen fördern. Im Bund will sie sich für den Führerschein ab 16 einsetzen, vor allem für Jugendliche auf dem Land.

Originalzitat anzeigen (Seite 57)
„Verbrenner mit synthetischen Kraftstoffen, E-Fuels, Elektroantriebe und Wasserstoff gehören alle zur Zukunft der Mobilität.“
Seite 57 im Original

Einordnung

  • Europaausgewogen

    Die CDU will eine EU-Regel inhaltlich ändern, stellt die Zuständigkeit der EU dafür aber nicht in Frage.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Unterstützung für Technologieoffenheit auf EU-Ebene zielt darauf, Verbrenner mit synthetischen Kraftstoffen weiter zuzulassen, und lockert damit bestehende Klimavorgaben für Autos.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich