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AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 94 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Straßen sanieren und Bundesverkehrswegeplan vollständig umsetzen

Die AfD will dem Landesbetrieb Mobilität deutlich mehr Geld und Personal geben, um Straßen und Brücken zu sanieren und auszubauen. Zudem sollen alle Projekte des Bundesverkehrswegeplans im Land verwirklicht werden. Das Programm sieht in guten Straßen einen Standortfaktor und einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Die AfD will kaputte Straßen und Brücken reparieren. Die zuständige Behörde soll viel mehr Geld und Personal bekommen. Geplante große Straßen sollen alle gebaut werden. Dazu gehört die fehlende Strecke der Autobahn A 1.

Der Landesbetrieb betreut knapp 17.000 Kilometer Straßen, die laut Programm oft in schlechtem Zustand sind. Für das Land führt der Bundesverkehrswegeplan 2030 über 20 Straßenvorhaben im vordringlichen Bedarf. Genannt werden der A-1-Lückenschluss zwischen Adenau und Kelberg, der vierspurige Ausbau der B 10, ein Tunnel für die B 9 bei Nierstein sowie die A 61, die von Sinzig bis Mendig ausgebaut werden soll. Gesetzliche und planerische Schritte sollen eingeleitet werden, damit die Projekte zügig ausgeschrieben werden. Als allgemeine Schwerpunkte nennt das Programm außerdem weniger Bürokratie bei Infrastrukturprojekten und schnelles Internet.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Die AfD wird das Budget und die Personalausstattung des Landesbetriebs Mobilität drastisch erhöhen, damit mehr Straßen und Brücken saniert und ausgebaut werden können“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Budget und Personal einer Landesbehörde sollen stark steigen, also mehr öffentliche Investitionen in Infrastruktur fließen.

Freie Wahl des Verkehrsmittels sichern

Die AfD will, dass alle Bürger frei zwischen Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und Fußweg wählen können. Steuern und Abgaben, die einzelne Verkehrsmittel wie das private Auto belasten, lehnt sie ab. Radwege sollen ausgebaut werden, ohne den Autoverkehr zu verdrängen.

Die AfD will, dass jeder selbst wählt, wie er fährt. Auto-Fahrer sollen keine extra Abgaben zahlen. Es soll mehr Radwege geben. Dafür sollen aber keine Parkplätze wegfallen. Busse und Bahnen sollen besser fahren.

Verkehrsnetze sollen ausgebaut und Bus und Bahn sinnvoll getaktet werden. Das Netz eigenständiger Radwege einschließlich Pendlerradrouten zwischen Städten und Dörfern soll wachsen, Parkplätze dürfen dafür nicht entfallen. Neue Radwege sollen auch auf künftiges autonomes Fahren ausgelegt sein und die Verkehrsarten klar trennen. Wegen knapper Kassen zieht die AfD Erhalt und Ausbau des ÖPNV stark verbilligten Fahrscheinen vor. Im ländlichen Raum soll das ÖPNV-Angebot gezielt besser werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 51)
„Vielmehr gilt es, durch den Ausbau von Verkehrsnetzen und einer nützlichen Taktung von Bus und Bahn allen Bürgern die Wahlfreiheit des Verkehrsmittels zu geben.“
Seite 51 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Steuern und Abgaben auf einzelne Verkehrsmittel werden abgelehnt und verbilligte Fahrscheine aus Steuergeld nachrangig behandelt.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die AfD lehnt Abgaben zulasten des Autos und den Wegfall von Parkraum ab und stellt damit die Wahlfreiheit über eine Lenkung hin zu klimafreundlicheren Verkehrsmitteln.

Weitere Rheinbrücken bauen

Die AfD will die Mittelrheinbrücke bei St. Goar aus Landesmitteln bauen und eine weitere Brücke zwischen Mainz und Worms errichten. Das Programm begründet dies mit fehlenden Rheinquerungen auf langen Abschnitten und mit Staus im Rhein-Main-Gebiet.

Die AfD will neue Brücken über den Rhein bauen. Eine soll bei St. Goar stehen. Das Land soll sie bezahlen. Eine weitere soll zwischen Mainz und Worms entstehen. So sparen Menschen Umwege und Wartezeit an Fähren.

Zwischen Koblenz und Mainz sowie zwischen Mainz und Worms gibt es laut Programm keine Brücke über den Rhein. Zusätzlich soll nach dem Willen der AfD untersucht werden, an welchen Stellen Mainz und Wiesbaden eine weitere Autobrücke im Stadtgebiet erhalten können und wo Bingen und Rüdesheim sich per Brücke verbinden lassen. Personal des Landes soll Planung und Umsetzung unterstützen. Die Partei erwartet weniger Umwege und leichtere wirtschaftliche Aktivität auf beiden Seiten des Flusses.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Die AfD wird die Mittelrheinbrücke bei St. Goar mit Landesmitteln bauen. Eine weitere Rheinbrücke soll zwischen Mainz und Worms errichtet werden.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll neue Brücken selbst finanzieren und mit eigenem Personal planen, was die öffentlichen Investitionen ausweitet.

Verbrennungsmotor auch nach 2035 erlauben

Die AfD will, dass neue Autos mit Verbrennungsmotor weiterhin zugelassen werden dürfen, und wendet sich damit gegen das EU-weite Verbrenner-Aus ab 2035. Motoren und Kraftstoffe sollen technologieoffen entwickelt und frei verkauft werden. Das Programm begründet dies mit den Arbeitsplätzen im Automobilbau des Landes.

Ab 2035 will die EU keine neuen Autos mit Verbrenner-Motor mehr zulassen. Die AfD ist dagegen. Solche Autos sollen weiter erlaubt sein. Die AfD sagt: Das sichert Arbeitsplätze in der Auto-Industrie.

Motoren und Kraftstoffe sollen sich ohne Vorgabe einer bestimmten Technik weiterentwickeln können, und ihr Verkauf soll ohne Einschränkung erlaubt bleiben. Die AfD lehnt es ab, bei Rohstoffen – etwa seltenen Erden – oder bei Bauteilen einseitig auf China angewiesen zu sein. Das Programm nennt Rheinland-Pfalz einen wichtigen Automobilstandort mit mehreren tausend Beschäftigten. Diese Stellen ließen sich nur sichern, wenn die Hersteller ohne staatlichen Einfluss über Investitionen und Entwicklung entscheiden.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Die AfD steht zur deutschen Automobilindustrie und zum Verbrennungsmotor. Neue „Verbrenner“ müssen auch in Zukunft erlaubt sein.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Hersteller sollen ohne staatliche Technikvorgaben entscheiden können, was weniger Regulierung bedeutet.

  • Europaeher weniger EU

    Die Forderung richtet sich gegen eine geltende EU-Vorgabe und will weniger europäische Regulierung für Fahrzeuge.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das beschlossene Zulassungsverbot für neue Verbrenner ab 2035 soll rückgängig gemacht werden, womit eine zentrale Klimavorgabe entfiele.

Mehr Güterverkehr auf Rhein und Mosel

Die AfD will mehr Güter per Schiff über Rhein und Mosel transportieren lassen. Dafür sollen flache Stellen im Fluss beseitigt und die Schleusen an der Mosel ausgebaut werden. Das soll nach dem Programm die Straßen entlasten.

Die AfD will mehr Waren mit Schiffen transportieren. Dafür sollen Rhein und Mosel besser befahrbar werden. Flache Stellen im Fluss sollen verschwinden. Die Schleusen an der Mosel sollen größer werden. So sollen weniger Lastwagen auf den Straßen fahren.

Das Programm sieht das Potenzial der beiden Flüsse als nicht ausgeschöpft an, weil Hoch- und Niedrigwasser die Schifffahrt einschränken. Untiefen, etwa am Mittelrhein, sollen beseitigt und die Moselschleusen erweitert werden. Ziel ist eine dauerhafte Befahrbarkeit. Die AfD begründet das mit günstigen Transportkosten für große Mengen sowie mit weniger Verschleiß und weniger Staus auf den Straßen.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Die AfD will, dass Rhein und Mosel stärker als bisher für den Gütertransport genutzt werden.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau von Flüssen und Schleusen bedeutet zusätzliche öffentliche Investitionen in Infrastruktur.

Bahnlärm mindern, Reaktivierungen streng prüfen

Die AfD will, dass der Bund sein Lärmsanierungsprogramm für das Mittelrheintal fortsetzt, und will zusätzlich Landesgeld für Schallschutz einsetzen. Außerdem soll eine Ausweichstrecke für den Güterverkehr geplant werden. Stillgelegte Bahnstrecken sollen nur wieder in Betrieb gehen, wenn der Nutzen höher ist als die Kosten.

Züge machen im Mittelrheintal viel Lärm. Die AfD will mehr Schutz gegen diesen Lärm. Der Bund soll weiter dafür zahlen, das Land auch. Ein neuer Tunnel soll Güterzüge umleiten. Alte Bahnstrecken sollen nur wieder öffnen, wenn es sich lohnt.

Das Lärmsanierungsprogramm für das Mittelrheintal endet 2026, die weitere Finanzierung durch den Bund ist laut Programm offen. Als Alternativtrasse nennt die AfD den Westerwald-Taunus-Basistunnel, der das Tal entlasten und mehr Kapazität für Güterzüge schaffen soll. Begründet wird der Lärmschutz mit der Gesundheit der Anwohner und dem Tourismus. Bei stillgelegten Strecken wie der Zellertalbahn oder der Aartalbahn verlangt das Programm Nutzen-Kosten-Untersuchungen mit realistischen Annahmen; aus Sicht der AfD wurden diese bisher oft zu günstig gerechnet. Steuergeld soll nur bei einem klaren Vorteil fließen.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Die AfD setzt sich dafür ein, dass das Bundesprogramm fortgeführt wird. Für notwendige darüber hinausgehende Maßnahmen sollen auch Landesmittel eingesetzt werden.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet zusätzliche öffentliche Mittel für Lärmschutz mit strenger Kostenprüfung bei Streckenreaktivierungen.

LKW-Feiertagsfahrverbot lockern, mehr Stellplätze bauen

Die AfD will das Fahrverbot für Lastwagen an Feiertagen auf die Zeit von 7 bis 20 Uhr verkürzen und eine Transitregelung für Feiertage schaffen, die nicht in allen Bundesländern gelten. Zudem sollen an den Fernstraßen im Land zusätzliche LKW-Stellplätze entstehen. Das soll Logistikkosten senken und die Verkehrssicherheit erhöhen.

An Feiertagen dürfen Lastwagen fast den ganzen Tag nicht fahren. Die AfD will das Verbot kürzer machen. Es soll nur noch von 7 bis 20 Uhr gelten. Außerdem soll es mehr Parkplätze für Lastwagen geben. Dort können die Fahrer ihre Pausen machen.

Bisher gilt das Verbot von 0 bis 22 Uhr; künftig sollen verkehrsarme Nachtstunden frei bleiben. Für Feiertage, die nur in einzelnen Ländern gelten, soll die Durchfahrt erlaubt werden, damit Speditionen Strecken nicht umplanen müssen. Die AfD erwartet niedrigere Transportkosten, weniger Druck auf die Verbraucherpreise und dass Fahrer den Feiertag zu Hause verbringen können. Bei den Stellplätzen verweist das Programm auf mindestens 20.000 fehlende Plätze bundesweit laut Autobahn GmbH. Neue Rastplätze sollen auch PKW-Parkplätze und Toiletten bieten.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Die AfD fordert, das LKW-Fahrverbot an Feiertagen zu entschärfen.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Das Feiertagsfahrverbot wird zeitlich gelockert, um Kosten für Speditionen zu senken, was weniger Regulierung bedeutet.

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