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parteiprogramm

AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Landeswahlprogramm des Landesverbandes Niedersachsen der Alternative für Deutschland“

Landtagswahl Niedersachsen 2022, 9. Oktober 2022Original-PDF, 84 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Mehr Geld für Straßen, Brücken und Häfen

Die AfD will deutlich mehr in Verkehrswege und Netze investieren, um den Sanierungsstau bei Straßen und Brücken abzubauen. Auch die niedersächsischen Häfen sollen ausreichend Mittel erhalten. Kommunen sollen mehr Geld für ihre Straßen bekommen und Baustellen kürzer dauern.

Viele Straßen und Brücken in Niedersachsen sind kaputt. Die AfD will viel mehr Geld für die Reparatur ausgeben. Auch die Häfen sollen mehr Geld bekommen. Städte und Gemeinden sollen mehr Geld für ihre Straßen erhalten. Baustellen sollen schneller fertig werden.

Das Programm nennt Wasser-, Straßen- und Schienenwege sowie Netze für Strom, Internet, Wasser und Abwasser. Weil Kreise und Gemeinden keine eigenen Steuereinnahmen aus dem Verkehr haben, soll der Verteilungsschlüssel bei einer Neuordnung der Kommunalfinanzen zu ihren Gunsten geändert werden. Ausschreibungen sollen kurze Bauzeiten und wenig Verkehrsbehinderung vorgeben und sich an RAL-Gütestandards orientieren. Umleitungsstrecken sollen in dieser Zeit frei von Baustellen bleiben. Die AfD begründet dies mit den Kosten, die Staus und Umwege für Bürger und Firmen verursachen.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Die Investitionen müssen wesentlich erhöht werden, um den gewaltigen Rückstau bei der Sanierung der Straßen, der Landesstraßen und Bundesstraßen, vor allem aber der Brücken in Niedersachsen nachzuholen.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Investitionen in Infrastruktur sollen deutlich steigen, was mehr staatliche Ausgaben bedeutet.

Verbrenner-Verbot ablehnen, E-Auto-Förderung beenden

Die AfD lehnt ein Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab und will einen freien Wettbewerb der Antriebe. Subventionen und regulatorische Eingriffe zugunsten der Elektromobilität sollen enden, nur die Forschung soll unterstützt werden. Synthetische und alternative Kraftstoffe will die Partei fördern.

Die AfD will Autos mit Benzin und Diesel nicht verbieten. Der Staat soll kein Geld mehr für Elektro-Autos geben. Die Käufer sollen selbst entscheiden, welches Auto sie wollen. Forschung zu Elektro-Autos soll es weiter geben. Andere Kraftstoffe wie Wasserstoff will die AfD fördern.

Kein Verkehrsmittel und keine Antriebsart soll einseitig bevorzugt werden. Forschung zur Elektromobilität hält die AfD für den Autostandort Niedersachsen für sinnvoll. Gefördert werden sollen Autogas, Methanol, synthetischer Diesel und Benzin sowie Wasserstoff. Nach Darstellung des Programms hat sich das Elektroauto wegen der schwierigen Stromspeicherung nicht am Markt durchgesetzt, und ein flächendeckender Betrieb würde mehr Strom erfordern, als Wind und Sonne liefern können. Fossile Kraftstoffe reichen aus Sicht der Partei noch sehr lange.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Abgesehen von der Unterstützung der Forschung fordern wir daher, die Elektromobilität den Kräften des Marktes zu überlassen und staatliche Subventionen und regulatorische Markteingriffe zu beenden.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Subventionen und Markteingriffe für E-Autos sollen wegfallen, zugleich sollen aber alternative Kraftstoffe gefördert werden.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das Verbrenner-Aus wird abgelehnt und die gesamte Förderung der Elektromobilität soll enden, womit zentrale Klimainstrumente im Verkehr entfielen.

Straßen und Schienen in Staatshand, Bahn modernisieren

Die AfD will, dass Straßen und Schienen Staatseigentum bleiben. Die Bahn soll ihre Gewinne reinvestieren, Engstellen im Netz beseitigen und leiser werden. Kleinere Kreisstädte sollen besser an das ICE-Netz angebunden werden.

Straßen und Schienen sollen dem Staat gehören. Die AfD will keinen Verkauf an private Firmen. Die Bahn soll ihre Gewinne in das Netz stecken. Züge sollen leiser werden. Kleinere Städte sollen bessere Verbindungen zum ICE bekommen.

Die Autobahn GmbH des Bundes betrachtet die AfD kritisch und verlangt, dass die Länder an der Planung beteiligt bleiben. Gewinne der Deutschen Bahn sollen genutzt werden, um Engpässe rasch zu beheben und Züge auf Flüsterbremsen und glatte Radlaufflächen umzurüsten. Außerdem sollen Innovationen bei Verkehr und Verkehrslenkung stärker gefördert werden, als Alternative zu neuen staatlichen Vorschriften.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Schienen und Straßen dürfen nicht privatisiert werden. Die Bundesinfrastrukturgesellschaft, die Autobahn GmbH des Bundes, sehen wir daher sehr kritisch.“
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das öffentliche Eigentum an Verkehrswegen wird ausdrücklich gegen eine Privatisierung verteidigt.

Pendlerpauschale anheben, Bußgelder am Einkommen ausrichten

Die AfD fordert eine höhere Pendlerpauschale, weil die Kosten für den Arbeitsweg stark gestiegen seien. Bußgelder im Straßenverkehr hält sie vielfach für unverhältnismäßig; sie sollen angemessen und einkommensabhängig sein.

Der Weg zur Arbeit ist teurer geworden. Die AfD will deshalb mehr Steuer-Entlastung für Pendler. Pendler sind Menschen, die zur Arbeit fahren. Strafen im Straßenverkehr findet die AfD oft zu hoch. Die Höhe soll vom Einkommen abhängen.

Das Programm begründet die Entlastung damit, dass der Staat durch gestiegene Ölpreise mehr an Benzin und Diesel einnehme. Verkehrsverstöße sollen weiter geahndet werden. Die AfD wirft der aktuellen Politik aber vor, mit ständig steigenden Bußgeldern vor allem Einnahmen erzielen zu wollen, und sieht kein Verhältnis mehr zu Geldstrafen in anderen Bereichen.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Die AfD fordert eine Anpassung der Pendlerpauschale.“
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Eine höhere Pendlerpauschale senkt die Steuerlast von Arbeitnehmern innerhalb des bestehenden Systems.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Niedersachsen im Vergleich