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Linke zum Verkehr

Aus dem Programm „Gemeinsam für die Vielen – erreichbar durch linke Politik! Unser Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 35 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kostenlosen Nahverkehr bis 2030 einführen

Die Linke will Busse und Bahnen bis 2030 schrittweise für alle kostenlos machen. Bis dahin soll es keine Preiserhöhungen mehr geben, auch nicht beim 49-Euro-Ticket.

Die Linke will: Bus und Bahn sollen bis 2030 für alle kostenlos sein. Das soll Schritt für Schritt kommen. Die Preise sollen bis dahin nicht mehr steigen. Für Schulkinder ist der Nahverkehr schon heute kostenlos.

Das Programm verweist darauf, dass Schülerinnen und Schüler den Nahverkehr bereits gratis nutzen. Daneben fordert die Linke einen dichteren Takt der S-Bahn, mehr Querverbindungen und eine bessere Anbindung der ländlichen Teile Hamburgs. Die Elbfähren sollen elektrisch fahren und ihr Netz soll dichter werden. Der HVV soll mehr ausbilden, und die Tarifforderungen der Beschäftigten sollen unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„unverzüglicher Einstieg in die schrittweise Realisierung eines für alle kostenlosen ÖPNV bis 2030“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Ein für alle kostenloser Nahverkehr wäre eine neue, vollständig öffentlich finanzierte Leistung, die es heute nicht gibt.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der kostenlose und ausgebaute Nahverkehr soll Verkehr vom Auto auf klimafreundlichere Verkehrsmittel verlagern.

Straßenbahn bauen, U5 nach erstem Abschnitt stoppen

Die Linke will eine moderne Straßenbahn bauen und die U-Bahn-Linie U5 nur bis zum ersten Abschnitt zwischen Bramfeld und Borgweg fertigstellen. Das übrige Geld soll in das Straßenbahnnetz fließen, das aus Sicht des Programms günstiger, schneller und barriereärmer ist.

Die Linke will eine Straßenbahn für Hamburg bauen. Die neue U-Bahn U5 soll nur zum Teil fertig werden. Das restliche Geld soll in die Straßenbahn gehen. Die Linke sagt: Die Straßenbahn ist billiger und schneller.

Die Straßenbahn soll vielfach auf eigenen Gleisen fahren. Busse sollen eigene Spuren statt Haltebuchten bekommen, die später für die Straßenbahn umgerüstet werden können. Weiter fordert die Linke eine zweite Schienenquerung der Elbe, die Verlängerung der U4 ins Reiherstiegviertel und einen zweiten Schienenanschluss für Harburg. Im Fernverkehr sollen der Bahnhof Altona erhalten, Harburg und Bergedorf als Fernbahnhöfe ausgebaut und der Hauptbahnhof erweitert werden. Das Programm befürwortet eine Neubaustrecke nach Hannover, mehr Nachtzüge und ein Konzept, um Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Stopp der weiteren Bauabschnitte und Nutzung der Mittel für Straßenbahnnetz.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau von Straßenbahn, Schienenverbindungen und Güterverkehr auf der Schiene stärkt klimafreundliche Verkehrsmittel schrittweise.

Rad- und Fußverkehr sicherer machen

Die Linke will Radwege möglichst baulich von der Fahrbahn trennen und durchgängige Velorouten schaffen. Für Fußgängerinnen und Fußgänger sollen Gehwege repariert und Kreuzungen barriereärmer werden.

Die Linke will sichere Wege für Fahrräder. Radwege sollen von der Auto-Straße getrennt sein. Die Stadt soll kaputte Gehwege reparieren. E-Roller sollen nur an festen Plätzen stehen.

Für die Beseitigung von Gehwegschäden soll es zusätzliches Geld geben, und abgesenkte Bordsteine sollen frei bleiben. E-Scooter dürfen nach dem Programm nur an festen Stationen abgestellt werden; Anbieter sollen bei Verstößen zahlen. Für Schulkinder sind Radausbildung und Schulstraßen vorgesehen. Betriebe, die auf Lastenräder umsteigen, sollen gefördert werden. Bei der Erneuerung der Süderelbquerungen sollen Rad- und Fußverkehr berücksichtigt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„die bauliche Trennung der Radwege von den Fahrbahnen wo immer möglich.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Bessere Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr fördert klimafreundliche Fortbewegung schrittweise.

Tempo 30 als Regel, weniger Raum fürs Auto

Die Linke will Tempo 30 zur normalen Höchstgeschwindigkeit machen und den Straßenraum zugunsten von Bus, Bahn, Rad und Fußverkehr neu aufteilen. Das soll nach dem Programm Lärm und Schadstoffe senken und die Sicherheit erhöhen.

Die Linke will Tempo 30 als normale Geschwindigkeit in der Stadt. Autos sollen weniger Platz bekommen. Bus, Bahn, Fahrrad und Fußgänger sollen mehr Platz bekommen. Die Autobahn A26 Ost soll nicht gebaut werden.

Das Programm lehnt die A26 Ost ab. In Vierteln mit guter Nahverkehrsanbindung sollen Parkplätze zurückgebaut werden, und Anwohnerparken soll nur mit begleitenden Maßnahmen kommen. Mehr Einbahnstraßen für Autos, die für Räder in beide Richtungen offen sind, sollen Schleichverkehr verhindern. Es soll autofreie Sonntage mit kostenlosem HVV geben. Lastwagen im städtischen Auftrag sollen Abbiegesensoren bekommen, und auf Autobahnen sollen Busspuren möglich werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Ein allgemeines Tempo 30, der Verzicht auf eine Autobahn und autofreie Sonntage schränken den Autoverkehr mit neuen Vorgaben deutlich ein.

Nachtflüge, Kurzstreckenflüge und Privatjets verbieten

Die Linke will am Hamburger Flughafen ein striktes Nachtflugverbot durchsetzen und Flüge auf kurzen Strecken streichen. Privatjets sollen den Flughafen nur noch in Notfällen nutzen dürfen.

Die Linke will Flüge in der Nacht verbieten. Das Verbot soll von 23 Uhr bis 6 Uhr gelten. Kurze Flüge bis 500 Kilometer soll es nicht mehr geben. Private Jets sollen nur im Notfall landen dürfen.

Zwischen 22 und 23 Uhr sollen strenge Regeln für verspätete Flüge gelten. Verbindungen bis zu einer Entfernung von 500 Kilometern sollen entfallen; als Beispiel nennt das Programm den Sylt-Shuttle. Für Privatjets soll keine öffentliche Infrastruktur mehr bereitstehen. Das Norddeutsche Luftverkehrskonzept soll nach neuen ökologischen Erkenntnissen überarbeitet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Ein striktes Nachtflugverbot zwischen 23 und 6 Uhr, restriktive Verspätungsregelungen in der Zeit von 22 bis 23 Uhr.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Neue Verbote für Kurzstreckenflüge bis 500 Kilometer und für Privatjets schränken den Flugverkehr aus ökologischen Gründen grundlegend ein.

E-Scooter regulieren und Fußwege beleuchten

Die Linke will, dass E-Scooter nur noch an festen Stationen ausgeliehen und abgestellt werden dürfen, weil frei abgestellte Roller vor allem für Ältere eine Stolpergefahr seien. Außerdem sollen Fußwege besser beleuchtet werden.

E-Scooter stehen oft im Weg. Ältere Menschen können darüber stolpern. Die Linke will feste Plätze für E-Scooter. Außerdem sollen Fußwege mehr Licht bekommen.

Vorbild für die Scooter-Regelung ist das Leihradsystem Stadtrad mit seinen festen Stationen. Nach Darstellung des Programms leuchten die Straßenlaternen heute vor allem die Fahrbahnen aus, während Gehwege schlecht oder gar nicht beleuchtet sind. Die Linke fordert deshalb ausreichend Licht auf Fußwegen. Damit die Lichtverschmutzung nicht zunimmt, könne im Gegenzug die Beleuchtung der Fahrbahnen verringert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„Abholen und Abstellen der E-Scooter nur noch auf zugewiesenen Bereitstellungsflächen wie bei Stadtrad.“
Seite 30 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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