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AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Hamburg wieder normal. Wahlprogramm der AfD Hamburg für die Bürgerschaftswahl 2025“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 48 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Hauptstraßen erhalten, U4 und Elbquerungen ausbauen

Die AfD lehnt es ab, Fahrstreifen auf Hauptverkehrsstraßen in Radschutzstreifen umzuwandeln, und will die Straßen als leistungsfähige Verkehrsachsen erhalten. Die U4 soll schnell nach Harburg verlängert werden, neue Elbquerungen sollen zügig entstehen. Bürger sollen ihr Verkehrsmittel frei wählen, ohne Verbote gegen Autofahrer.

Die AfD will keine Auto-Spuren in Rad-Wege umwandeln. Große Straßen sollen für Autos bleiben. Die U-Bahn-Linie U4 soll bis Harburg fahren. Es soll neue Wege über die Elbe geben. Jeder soll sein Verkehrs-Mittel frei wählen.

Laut Programm sind in Hamburg über 800.000 Fahrzeuge zugelassen und über 330.000 Menschen pendeln täglich. Die Verkehrsinfrastruktur soll gesichert, modernisiert und ausgebaut werden, auch wegen des Hafens mit über 150.000 Arbeitsplätzen. Statt Verboten soll die Politik mit attraktiven Angeboten etwa im Nahverkehr Anreize setzen. Die AfD lehnt eine aus ihrer Sicht einseitige Politik gegen Autofahrer ab und will die Verkehrswege auf alle Verkehrsteilnehmer verteilen.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Die AfD Hamburg wird stattdessen die Hauptverkehrsstraßen zweckgemäß als leistungsfähige Verkehrsadern erhalten.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Autoverkehr soll Vorrang behalten und Umverteilung von Straßenraum zugunsten des Radverkehrs gestoppt werden.

Straßen ausbauen, Fahrverbote aufheben

Die AfD will neue Straßenverbindungen wie die Hafenquerspange und zusätzliche Elbquerungen bauen und Durchfahrtsverbote für Dieselfahrzeuge aufheben. Fahrverbote schaden aus ihrer Sicht Pendlern, Handel und Wirtschaft. Das Anwohnerparken lehnt sie ab.

Die AfD will neue Straßen und Wege über die Elbe bauen. Diesel-Autos sollen wieder überall fahren dürfen. Die AfD sagt: Fahr-Verbote schaden der Stadt. Das Anwohner-Parken gegen Gebühr lehnt sie ab.

Die Hafenquerspange soll die A7 und die A1 auf der Hafenseite verbinden und sofort gebaut werden. Elbquerungen bei Glückstadt und Geesthacht sollen rasch folgen. Park-and-Ride-Häuser sollen für Inhaber von HVV-Karten nichts kosten. Das Batterieauto hält die AfD als allgemeine Strategie für einen politisch erzwungenen Irrweg und will stattdessen etwa Hybridtechnik voranbringen. Baustellen sollen besser koordiniert, in ihrer gleichzeitigen Zahl begrenzt und durch Mehrschichtbetrieb oder Bonuszahlungen schneller fertig werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„die hafenseitige Verbindung zwischen den Autobahnen A7 und A1 (Hafenquerspange) umgehend realisieren“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die Abkehr vom Batterieauto als Leitstrategie und das Ende von Dieselfahrverboten stellen Verkehrsfluss und Wirtschaft über Umwelt- und Klimavorgaben.

Parkplatzabbau stoppen und umkehren

Die AfD will den Abbau von Parkplätzen beenden und wieder so viele kostenlose Stellplätze schaffen, wie gebraucht werden. Das soll nach ihrer Darstellung den Verkehr durch Parkplatzsuche deutlich verringern.

Die AfD will, dass keine Parkplätze mehr wegfallen. Es soll wieder mehr Parkplätze geben. Sie sollen kostenlos sein. Dann suchen Autofahrer nicht mehr so lange.

Laut Programm entfällt etwa ein Drittel des Stadtverkehrs auf die Suche nach einem Parkplatz. Die AfD lehnt es ab, Stellplätze durch Umnutzung, Poller oder schlecht organisierte Baustellen zu verringern. Wer neue Wohnungen baut, soll wieder verpflichtet sein, Stellplätze mitzubauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Der massive Parkplatzabbau muss nicht nur beendet, sondern umgekehrt werden, bis eine bedarfsdeckende kostenfreie Anzahl von Parkplätzen vorhanden ist.“
Seite 21 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Keine City-Maut einführen

Die AfD lehnt eine City-Maut und eine allgemeine Maut ab. Sie begründet das mit der Belastung für Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen und mit Nachteilen für den Einzelhandel in der Innenstadt.

Die AfD will keine Maut für Autos in der Stadt. Eine Maut ist eine Gebühr für das Fahren auf Straßen. Die AfD sagt: Das belastet Menschen mit wenig Geld. Auch die Läden in der Innenstadt würden leiden.

Das Programm verweist auf ADAC-Angaben, wonach Autofahrer schon 53 Milliarden Euro im Jahr an Steuern und Abgaben im Verkehr zahlen. Dieses Geld soll besser verwendet werden. Der Nahverkehr werde durch Ausbau attraktiver, nicht durch Abgaben der Autofahrer. Die AfD erwartet, dass Geschäfte bei einer Maut an den Stadtrand oder ins Umland abwandern.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Die AfD Hamburg lehnt sowohl die City-Maut als auch die Maut für alle ab.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die AfD verteidigt den heutigen Stand ohne Maut gegen eine diskutierte neue Abgabe, was zu niedrigeren Abgaben passt.

Nahverkehr ins Umland ausbauen

Die AfD will einen verlässlichen, preiswerten und sicheren Nahverkehr auf Grundlage eines Verkehrsentwicklungsplans bis 2050. Schienenverbindungen sollen weit ins Umland reichen, um Pendlerströme zu verringern. Eine neue Straßenbahn und Teile der U5 lehnt sie ab.

Die AfD will Busse und Bahnen, die pünktlich, günstig und sicher sind. Bahnen sollen weit ins Umland fahren. Eine neue Straßenbahn will die AfD nicht. Auch Teile der neuen U-Bahn-Linie U5 lehnt sie ab.

Ein Verkehrsentwicklungsplan soll zeigen, wo Hamburg im Jahr 2050 im Verkehr stehen wird. Zusammen mit der Planung von Wohn- und Gewerbeflächen in der Metropolregion sollen leistungsfähige Verkehrsachsen entstehen, die der Verdichtung der Stadt entgegenwirken. Die Straßenbahnpläne und Teile der U5 nennt das Programm konzeptlose, milliardenteure Leuchtturmprojekte. Die Tarife des HVV sollen einfacher und wirtschaftlich gerecht werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Dazu gehört die Verlängerung des schienengebundenen ÖPNV weit über die Stadtgrenzen hinaus.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Gehwege schützen, Radwege sanieren

Die AfD will Gehwege allein Fußgängern vorbehalten und schneller barrierefrei instand setzen. Die Velorouten sollen fertiggestellt und bestehende Radwege saniert werden, ein Netz von Radschnellwegen lehnt sie ab. Falsch abgestellte E-Roller sollen härter bestraft werden.

Die AfD sagt: Der Gehweg ist nur für Fußgänger da. Gehwege sollen schneller repariert werden. Alte Radwege sollen saniert werden. Schnelle Rad-Straßen will die AfD nicht. Wer E-Roller falsch abstellt, soll mehr Strafe zahlen.

Für die Reparatur von Gehwegen sollen mehr Mittel bereitstehen, und der Ausbau für Autos und Fahrräder soll nicht zulasten der Fußgänger gehen. Die Velorouten sollen vollendet werden, ohne andere Verkehrsteilnehmer unverhältnismäßig einzuschränken. Neue Radwege sollen baulich von Fußwegen und Fahrbahnen getrennt sein. Für vorhandene Radwege plant die AfD ein großes Sanierungsprogramm. Ein Radschnellwegenetz bezeichnet das Programm als realitätsfernes Ideologieprojekt.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Der Bürgersteig gehört einzig und allein dem Fußgänger, Zuwiderhandlungen sind zu ahnden.“
Seite 22 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Flughafen verlagern, Nachtgebühren erhöhen

Langfristig will die AfD den Hamburger Flughafen ins Umland verlegen, um den Fluglärm zu beenden. Kurzfristig sollen Start- und Landegebühren nach 22 Uhr deutlich steigen, um Anwohner nachts zu entlasten.

Flugzeuge machen in Hamburg viel Lärm. Die AfD will den Flughafen später aus der Stadt verlegen. Bis dahin sollen Flüge nach 22 Uhr teurer werden. So sollen Anwohner nachts mehr Ruhe haben.

Der Flughafen soll langfristig in die Metropolregion verlagert werden. Bis dahin soll eine neue Gebührenordnung am Lärmschutz ausgerichtet werden. Starts und Landungen nach 22 Uhr sollen deutlich teurer werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 33)
„Um Hamburg von dem Problem des Fluglärms endgültig zu befreien, fordert die AfD Hamburg langfristig die Verlagerung des Flughafens in die Metropolregion.“
Seite 33 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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