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parteiprogramm

SPD zum Verkehr

Aus dem Programm „SPD-Regierungsprogramm 2025–2030“

Bürgerschaftswahl Hamburg 2025, 2. März 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (-0,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Neue Köhlbrandbrücke bauen

Die SPD will die Köhlbrandbrücke durch einen Neubau ersetzen. Die neue Brücke soll höher sein, damit auch große Containerschiffe das Terminal Altenwerder erreichen.

Die Köhlbrand-Brücke im Hafen ist alt. Die SPD will eine neue Brücke bauen. Sie soll höher werden. Dann können auch große Schiffe darunter durchfahren.

Laut Programm sind die Prüfungen der verschiedenen Varianten abgeschlossen. Die Durchfahrtshöhe soll etwa 70 Meter betragen. Der Schwerlastverkehr soll über die Brücke so geführt werden, dass er nicht auf die Elbinseln ausweicht und diese belastet.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Wir werden eine neue Köhlbrandbrücke bauen. Sie wird mit einer Durchfahrtshöhe von rund 70 Metern künftig auch großen Containerschiffen ermöglichen, das Terminal Altenwerder anzulaufen“
Seite 7 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Hafenbahn ausbauen und Hafen digitalisieren

Die SPD will die Hafenbahn ausbauen, damit Hamburg der größte Eisenbahnhafen Europas bleibt. Auf EU-Ebene soll erreicht werden, dass öffentliche Mittel für die Hafenbahn nicht als Beihilfe gelten. Zudem soll der Hafen mit dem Projekt „SmartPort“ digitalisiert werden.

Im Hafen fahren viele Güterzüge. Die SPD will die Hafen-Bahn ausbauen. Die Stadt soll dafür Geld geben dürfen. Das soll die EU erlauben. Der Hafen soll auch digitaler werden.

Vorgesehen sind der Ausbau der Umfahrung Alte Süderelbe, ein zweites Gleis an der Hohen Schaar, mehr Abstellkapazitäten auf der Schiene und modernisierte Gleisanlagen. Die SPD will sich europäisch dafür einsetzen, dass eine Förderung der Hafenbahn aus öffentlichen Kassen zulässig ist und nicht unter das Beihilferecht fällt. Die Digitalisierung unter dem Namen „SmartPort“ soll die Wettbewerbsfähigkeit sichern und Innovationen hervorbringen, die sich weltweit vermarkten lassen.

Originalzitat anzeigen (Seite 8)
„Mit dem Ausbau der Hafenbahn werden wir diesen Erfolg fortschreiben.“
Seite 8 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die Hafenbahn soll mit öffentlichem Geld ausgebaut und gefördert werden, was staatliche Investitionen ausweitet.

  • Europaeher weniger EU

    Die Förderung der Hafenbahn soll vom EU-Beihilferecht ausgenommen werden, was den nationalen Spielraum gegenüber EU-Vorgaben leicht vergrößert.

Flughafen modernisieren, Betriebszeiten beibehalten

Die SPD will den Hamburger Flughafen als Standortfaktor stärken, seine Bahnen modernisieren und mehr Direktverbindungen gewinnen. Die geltenden Betriebszeiten sollen bleiben, während spürbare Gebühren für nächtliche Landungen abendliche Verspätungen verringern sollen.

Die SPD findet den Flughafen wichtig für Hamburg. Sie will die Start- und Landebahnen erneuern. Es soll mehr direkte Flüge geben. Wer spät in der Nacht landet, soll hohe Gebühren zahlen.

Die Modernisierung der Start- und Landebahnen soll den Flugbetrieb sicherer und effizienter machen. Der Flughafen soll Anreizprogramme für Fluggesellschaften entwickeln, um neue Direktflüge zu gewinnen. Betriebsregeln und Betriebszeiten sollen unverändert bleiben. Zum Schutz der Anwohner will die SPD Verspätungen am Abend zurückdrängen und setzt dafür auf Landegebühren in der Nacht, die Airlines deutlich spüren.

Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Die heutigen Betriebsregeln und die Betriebszeiten werden wir beibehalten. Auch setzen wir uns für weitere Direktflugverbindungen ein“
Seite 9 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Zusätzliche Direktflüge und Anreize für Airlines stellen Standortinteressen vor eine Verringerung des Flugverkehrs.

U- und S-Bahn-Netz mit neuen Linien ausbauen

Die SPD will das Schnellbahnnetz mit neuen Linien, Verlängerungen und dichteren Takten ausbauen, um mehr Stadtteile anzubinden. Bis 2030 sollen zudem alle noch nicht barrierefreien Stationen umgebaut sein.

Die SPD will mehr U-Bahnen und S-Bahnen. Es soll neue Linien geben, zum Beispiel die U5. Züge sollen öfter fahren und länger sein. Mehr Stadtteile bekommen eine Haltestelle. Bis 2030 sollen alle Stationen ohne Stufen erreichbar sein.

Geplant sind die U5, die Verlängerung der U4 zur Horner Geest (2027), auf den Kleinen Grasbrook (voraussichtlich 2031) und später nach Wilhelmsburg und Harburg sowie eine Machbarkeitsprüfung für die U2 Richtung Bergedorf. Die S4 nach Bad Oldesloe soll ab Ende 2027 teilweise und 2029 ganz fahren, die AKN-Strecke 2028 zur S5 werden und die S6 den Westen sowie bis Ende 2029 Neugraben anbinden. Auf S1 und S2 sind längere 5-Minuten-Takte vorgesehen, zwischen Blankenese und Wedel mehr Zweigleisigkeit. Die SPD setzt sich außerdem für die Reaktivierung der Strecke nach Geesthacht ein.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Mit der U5 bekommt Hamburg eine ganz neue, vollautomatische U-Bahn-Linie.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der öffentliche Nahverkehr soll durch umfangreiche staatliche Investitionen in neue Strecken erweitert werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau der Schnellbahnen soll Mobilität ohne eigenes Auto ermöglichen und stärkt damit klimafreundlichen Verkehr.

Autonome Kleinbusse und Expressbusse in den Nahverkehr einbinden

Die SPD will bis 2030 selbstfahrende Kleinbusse zum Teil des öffentlichen Nahverkehrs machen und damit vor allem die Außenbezirke besser versorgen. Das XpressBus-Netz soll wachsen und das gesamte System digital vernetzt werden.

Die SPD will kleine Busse ohne Fahrer einsetzen. Sie sollen bis 2030 zum Nahverkehr gehören. Das hilft vor allem am Stadtrand. Auch schnelle Bus-Linien sollen mehr werden. Eine App soll alle Angebote verbinden.

Der Hamburg-Takt soll Schnellbahnen, Busse, Kleinbusse im Linienbetrieb und On-Demand-Shuttles als Zubringer verbinden. Die XpressBus-Linie X22 soll verlängert werden, und bei künftigen Verbesserungen hat dieses Netz Vorrang. Mehr Switch-Punkte sollen den Wechsel zu Carsharing, Leihrädern und Leihrollern erleichtern. Die S-Bahn soll digitalisiert, die HVV-Switch-App ausgebaut und die Fahrgastinformation an Haltestellen erweitert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir wollen bis 2030 autonom fahrende Kleinbusse in den ÖPNV integrieren und die Hochbahn zu einem datengestützten Verkehrsunternehmen weiterentwickeln.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ein dichteres Nahverkehrsangebot, besonders am Stadtrand, soll Alternativen zum eigenen Auto schaffen.

Günstige Tickets sichern und Seniorenticket einführen

Die SPD will das Deutschlandticket weiter mit dem Bund finanzieren, das kostenlose Schülerticket beibehalten und schrittweise ein Seniorenticket einführen. Eine Tarifreform im HVV soll die Preisstruktur einfacher machen.

Die SPD will günstige Fahrkarten für Bus und Bahn. Das Deutschland-Ticket soll bleiben. Schüler fahren weiter kostenlos. Für ältere Menschen soll es nach und nach ein eigenes Ticket geben. Die Preise im HVV sollen einfacher werden.

Azubiticket, Semesterticket und Sozialrabatt bleiben und sollen höchstens im gleichen prozentualen Maß teurer werden wie das Deutschlandticket. Das 2024 eingeführte kostenfreie Schülerticket wird fortgeführt. Die Tarifreform soll für Hamburg und das Umland eine nachvollziehbare Struktur schaffen, für alle, die kein Deutschlandticket brauchen.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Zur Entlastung der Senior*innen werden wir schrittweise ein Senior*innenticket einführen.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Vergünstigte und kostenlose Tickets werden mit öffentlichen Mitteln fortgeführt und um ein neues Angebot für Ältere erweitert.

Hauptbahnhof erweitern und Elbbrücken erneuern

Die SPD unterstützt die Erweiterung des Hauptbahnhofs nach Süden und fordert vom Bund, Sanierung und Ausbau der Elbbrücken vorrangig und verbindlich zu finanzieren. Damit soll der Deutschlandtakt, ein bundesweit abgestimmter Bahnfahrplan, möglich werden.

Der Hauptbahnhof ist sehr voll. Die SPD will, dass er größer wird. Auch die Brücken über die Elbe müssen erneuert werden. Der Bund soll das bezahlen. Dann können mehr Züge pünktlich fahren.

Der Hauptbahnhof zählt laut Programm rund 500.000 Fahrgäste täglich. Die Stadt erneuert die Steintorbrücke, die überdacht wird und Bushalte in beide Richtungen erhält. Der neue Fernbahnhof Altona am Diebsteich soll bis 2027 fertig sein. Hält der Bund am Verbindungsbahnentlastungstunnel fest, will die SPD die Umsetzung unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Um den geplanten Deutschlandtakt zu realisieren, müssen die Elbbrücken saniert und erweitert werden.“
Seite 19 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kein pauschaler Rückbau von Fahrspuren und Parkplätzen

Die SPD lehnt es ab, Fahrspuren und Parkplätze pauschal zu verringern, weil viele Menschen besonders in den Außenbezirken auf das Auto angewiesen seien. Ein Masterplan Parken soll Gebiete mit hohem Parkdruck ermitteln, in denen vorerst keine Parkplätze wegfallen.

Viele Menschen brauchen ein Auto, vor allem am Stadtrand. Die SPD will Parkplätze und Fahrspuren nicht einfach abbauen. Sie will prüfen, wo Parkplätze fehlen. Dort sollen vorerst keine Parkplätze wegfallen. Auf Hauptstraßen soll weiter Tempo 50 gelten.

Rückbau soll nur möglich sein, wenn mindestens gleichwertige Alternativen bestehen und genutzt werden. Für Gebiete mit hohem Parkdruck gilt ein Moratorium, bis Konzepte wie Quartiersgaragen oder eine regionale Stellplatzpflicht vorliegen. Das Moratorium für neue Bewohnerparkgebiete bleibt, bis der Bund ein Quartiersparken ermöglicht; P+R-Plätze werden ausgebaut. Nebenstraßen und Wohnquartiere sollen ruhiger werden, Baustellen besser koordiniert und Busspuren versuchsweise für E-Autos und Fahrgemeinschaften geöffnet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Einen pauschalen Rückbau von Fahrspuren, Busbuchten und Parkplätzen lehnen wir ab.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Raum für den Autoverkehr wird ausdrücklich gegen einen diskutierten Rückbau verteidigt und Einschränkungen des Parkens werden ausgesetzt.

Autobahnen A 26, A 7, A 1 und A 23 ausbauen

Die SPD steht hinter dem Ausbau mehrerer Autobahnen im Hamburger Raum, darunter der Verlängerung der A 26 als Verbindung zwischen A 7 und A 1. Das soll den Hafen besser erreichbar machen und Wohnquartiere von Verkehr, Lärm und Schadstoffen entlasten.

Die SPD ist für den Ausbau mehrerer Autobahnen. Die A 26 soll verlängert werden. Sie soll 2033 fertig sein. Lastwagen kommen dann besser zum Hafen. In Wohngebieten soll es dadurch weniger Verkehr und Lärm geben.

Die A 26 soll 2033 fertig sein und weiträumigen Hafenverkehr bündeln; in Wilhelmsburg verläuft sie in einem Tunnel, dessen Mehrkosten Hamburg übernimmt. Die A 7 wird beiderseits des Elbtunnels auf acht Spuren erweitert, der Deckel in Bahrenfeld/Othmarschen ist im Bau. Auch die A 1 soll auf einem Abschnitt bis Harburg achtstreifig werden. Planung und Finanzierung liegen beim Bund.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Zudem befürworten wir die Planungen des Bundes für die sechsstreifige Erweiterung der A 23 zwischen der Anschlussstelle Tornesch und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Neue und breitere Autobahnen sollen Wirtschafts- und Hafenverkehr erleichtern und erweitern die Kapazität für den Straßenverkehr.

Ladenetz ausbauen und Flotten auf E-Antrieb umstellen

Die SPD will die Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit städtischen und privaten Betreibern deutlich erweitern. Busse, Taxis und Mietwagen sollen schrittweise emissionsfrei fahren.

Die SPD will mehr Lade-Säulen für Elektro-Autos. Die Stadt soll später 5.000 Lade-Punkte betreiben. Private Firmen sollen 2.500 weitere bauen. Neue Busse fahren schon ohne Abgase. Neue Taxis müssen ab 2025 ebenfalls ohne Abgase fahren.

Bis 2025 soll es rund 2.000 städtische Ladepunkte geben, perspektivisch 5.000 unter Verantwortung der Hamburger Energiewerke Mobil. Ausgebaut wird gezielt auch in Stadtteilen mit schwächerem Nahverkehr, dazu kommen Schnellladepunkte an öffentlichen Standorten und in P+R-Parkhäusern. Die städtischen Busunternehmen kaufen seit 2020 nur emissionsfreie Fahrzeuge, die Betriebshöfe werden umgebaut. Neue Taxis und Mietwagen müssen ab 2025 lokal emissionsfrei sein, Großraum- und Rollstuhltaxis ab 2027.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Daneben sollen bis Mitte 2027 zusätzlich 2.500 privatwirtschaftlich betriebene Ladepunkte im öffentlichen Raum entstehen.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr Ladepunkte und Vorgaben für emissionsfreie Busse und Taxis treiben die Abkehr vom Verbrennungsmotor im Stadtverkehr voran.

Radwege modernisieren, Fußwege barrierearm ausbauen

Die SPD will bestehende Radwege stärker modernisieren, das Veloroutennetz fertigstellen und Abstellanlagen an Bahnstationen ausbauen. Für den Fußverkehr sollen Gehwege saniert und barrierearm gestaltet werden.

Die SPD will alte Radwege erneuern. Das Netz der Rad-Routen soll fertig werden. An Bahnhöfen soll es mehr Stellplätze für Räder geben. Leih-Räder soll es in der ganzen Stadt geben. Gehwege sollen sicher sein und wenig Hindernisse haben.

Im Mittelpunkt steht die Alltagstauglichkeit: Ortszentren und Schnellbahnstationen sollen gut mit dem Rad erreichbar sein. Bike+Ride wird erweitert, private Radhäuschen und Stellplätze für Lastenräder werden gefördert, Radschnellwege aus dem Umland vorangebracht. Das StadtRAD-Netz soll das ganze Stadtgebiet abdecken. Wo Radwege fehlen und die Fahrbahn stark befahren ist, soll Radfahren auf dem Gehweg erlaubt sein, mit Rücksicht auf Fußgänger; bei Gehwegen bleibt es bei abgesenkten Bordsteinen.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir wollen in Zukunft verstärkt bestehende Radwege modernisieren und damit die Infrastruktur verbessern.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Bessere Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr soll klimafreundliche Fortbewegung im Alltag erleichtern.

E-Scooter-Verleih genehmigungspflichtig machen

Die SPD will den Verleih von E-Scootern künftig als genehmigungspflichtige Sondernutzung behandeln. Die Roller sollen nur noch auf ausgewiesenen Flächen stehen dürfen, weil falsch abgestellte Fahrzeuge anderen den Weg versperren.

E-Scooter stehen oft im Weg. Das stört vor allem Menschen, die schlecht gehen können. Die SPD will, dass Verleiher eine Genehmigung brauchen. Die Roller dürfen dann nur auf bestimmten Flächen stehen. Wer falsch parkt, muss viel bezahlen.

Bisher ist das Angebot ohne Genehmigung möglich. Mit der Einstufung als Sondernutzung kommen feste Abstellflächen und hohe Gebühren bei Verstößen. Diese Gebühren sollen konsequent auch bei den Nutzerinnen und Nutzern eingetrieben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„stufen das bisher genehmigungsfreie Angebot als genehmigungspflichtige Sondernutzung ein.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein bisher frei zugängliches Geschäftsmodell soll einer Genehmigungspflicht mit Auflagen und Gebühren unterworfen werden.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Hamburg im Vergleich