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parteiprogramm

SPD zu Umwelt und Tierschutz

Aus dem Programm „Regierungsprogramm 2026–2031: Aufschwung, Zusammenhalt und Respekt“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Umwelt und Tierschutz

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Schutzgebiete, Grünes Band und Alleen weiterentwickeln

Die SPD will die Schutzgebiete des Landes als Rückzugsräume für Arten erhalten und zu Orten der Umweltbildung ausbauen. Das Grüne Band soll stärker in das Netz der Schutzgebiete eingebunden und Alleen sollen nachgepflanzt werden.

Im Land gibt es viele Schutz-Gebiete für die Natur. Die SPD will sie gut pflegen. Menschen sollen dort auch etwas über Natur lernen. An Straßen sollen neue Bäume wachsen, wo alte fehlen.

Das Grüne Band entlang der früheren innerdeutschen Grenze soll zu einer länderübergreifenden Weltkulturerbestätte werden und zugleich an die Teilung erinnern. Lücken in Alleen sollen geschlossen werden, der Alleenfonds soll Nach- und Neupflanzungen stärker unterstützen und bürokratische Hürden sollen sinken. Das Kompetenzzentrum Ökowertpapiere und Angebote wie MoorFutures, Heckenscheck und Waldaktien laufen weiter. Bei Konflikten mit Arten wie dem Kormoran unterstützt die SPD Forschung zu einer artgerechten Bestandsregulierung gemeinsam mit den Ostsee-Anrainern.

Originalzitat anzeigen (Seite 84)
„Unser Ziel ist es, die Schutzgebiete (3 Nationalparke, 3 Biosphärenreservate, 7 Naturparke, 2 Weltnaturerbestätten) als Refugien des Umwelt- und Artenschutzes zu managen“
Seite 84 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Grundwasser und Fließgewässer schützen

Die SPD will das Grundwasser vor Verunreinigung schützen und den natürlichen Wasserhaushalt stärken. Fließgewässer sollen durchlässig sein und Wasser soll in der Fläche gehalten werden, auch wegen längerer Trockenzeiten.

Die SPD will das Grundwasser sauber halten. Flüsse und Bäche sollen wieder natürlicher werden. Das Wasser soll länger in der Landschaft bleiben. Das ist wichtig, weil es öfter lange trocken ist.

Die Renaturierung von Gewässern gilt im Programm als Grundlage für Landwirtschaft, Klimaanpassung und Naturschutz. Mittel aus dem Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz und dem Sonderrahmenplan sollen in die Vernetzung von Biotopen fließen, etwa durch Fließgewässer, Blühstreifen, Feldhecken und Agroforst. Beim Trinkwasserschutz setzt die SPD auf Kooperation zwischen Wasserversorgern und Landwirtschaftsbetrieben in den Einzugsgebieten. Sie verweist dazu auf die von ihr angestoßene Allianz für sauberes Wasser.

Originalzitat anzeigen (Seite 85)
„Wir werden dafür sorgen, dass unser Grundwasser vor Verunreinigungen geschützt wird.“
Seite 85 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bebaute Gebiete vor Hochwasser schützen

Die SPD will an Flüssen und an der Küste jedes Gebiet mit zusammenhängender Bebauung vor Hochwasser schützen. Die Wasser- und Bodenverbände sollen bei Investitionen in Deiche und Leitungen weiter Unterstützung erhalten.

An der Küste und an Flüssen kann es Hochwasser geben. Die SPD will Orte dort davor schützen. Deiche sollen stärker werden. Kaputte Rohre sollen repariert werden.

Das Programm verweist auf das Hochwasserschutzprogramm Elbe und auf jährliche Investitionen von rund 25 Millionen Euro in den Hochwasser- und Küstenschutz. Die Verbände sollen bei der Ertüchtigung von Deichen und der Sanierung defekter Rohrleitungen Hilfe bekommen. Das neu gefasste Landeswassergesetz bewertet die SPD als wesentlich für Küsten- und Hochwasserschutz sowie für die Trinkwasserversorgung.

Originalzitat anzeigen (Seite 86)
„Wir werden künftig alle zusammenhängend bebauten Gebiete an der Küste und in den Flusseinzugsgebieten vor Hochwasser schützen.“
Seite 86 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Ostsee vor Schadstoffen, Plastik und Altmunition schützen

Die SPD will die Einträge von Nähr- und Schadstoffen in die Ostsee weiter senken und das Gewässer dauerhaft überwachen. Sie setzt sich außerdem gegen Mikroplastik und Geisternetze ein und verlangt vom Bund, alte Munition vollständig aus der Ostsee zu räumen.

Die Ostsee soll gesünder werden. Weniger Dünger und Gift sollen ins Meer kommen. Alte Fischer-Netze und Plastik sollen aus dem Wasser. Der Bund soll alte Munition aus den Kriegen aus dem Meer holen.

Die SPD prüft Gewässerschutz über die vorgeschriebenen fünf Meter Randstreifen hinaus, nach dem Grundsatz öffentliches Geld für öffentliche Leistung. Gegen Mikroplastik soll Plastikmüll vermieden und recycelt werden, zudem soll an der Rückgewinnung geforscht werden, wobei Vermeidung Vorrang hat. Fischer sollen freiwillig auf moderne Fangmethoden umsteigen, damit keine Geisternetze entstehen, und vorhandene Netze sollen geborgen werden. Zur Räumung der Munition aus beiden Weltkriegen will das Land einen eigenen Beitrag leisten.

Originalzitat anzeigen (Seite 87)
„Unser Ziel ist es die Nähr- und Schadstoffeinträge weiter zu reduzieren, um unseren Beitrag zu einer Gesundung der Ostsee zu leisten.“
Seite 87 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Flächenversiegelung verringern und Klimaanpassung finanzieren

Die SPD will, dass weniger neue Flächen versiegelt werden, und gibt der Entwicklung im Ortsinneren Vorrang vor neuen Baugebieten. Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sollen künftig auch über Ökokonten bezahlt werden können.

Es soll weniger Boden zugebaut werden. Erst sollen leere Häuser und alte Flächen im Ort genutzt werden. Neue Bau-Gebiete kommen erst danach. Bäume und Wasser sollen Städte bei Hitze kühlen.

Lange leerstehende Gebäude sollen wieder genutzt werden. Brachliegende versiegelte Flächen wie alte Ställe, Militärgelände, Deponien oder Bahnanlagen sollen im ländlichen Raum Platz für neue Wohnungen bieten. Das Beräumen solcher vorbelasteten Flächen soll bei der Vergabe von Ökopunkten hoch bewertet werden. Die SPD will sich für blau-grüne Stadtentwicklung einsetzen, bei der Wasserflächen, Bäume und Grün das Stadtklima verbessern.

Originalzitat anzeigen (Seite 87)
„Wir setzen uns für eine konsequente Reduzierung der weiteren Flächenversiegelung im Interesse des Bodenschutzes ein.“
Seite 87 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Weniger Flächenversiegelung, Vorrang der Innenentwicklung und neue Finanzierungswege für Klimaanpassung stärken Umwelt- und Klimabelange schrittweise gegenüber neuem Bauland.

Waldumbau und Aufforstung weiter fördern

Die SPD will die Wälder zu artenreichen, klimastabilen Laub- und Mischwäldern umbauen und das Aufforstungsprogramm fortsetzen. Waldbesitzer sollen für entsprechende Maßnahmen besonders vergütet werden, wofür der Bund einen Teil der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung bereitstellen soll.

Die SPD will die Wälder im Land umbauen. Es soll mehr Laub-Bäume und gemischte Wälder geben. Solche Wälder halten Trockenheit und Schädlinge besser aus. Wald-Besitzer sollen dafür Geld bekommen. Das Geld soll zum Teil vom Bund kommen.

Das Programm begründet den Umbau mit Trockenheit und Schädlingsbefall infolge des Klimawandels. Das Bundesprogramm zur Minimierung von Waldschäden will das Land vollständig kofinanzieren. Zur Vorbeugung gegen Waldbrände sollen deutlich mehr Stellen zur Löschwasserentnahme entstehen und Brandschutzwege besser befahrbar werden. Das Holzbau-Cluster in Wismar und weitere solche Cluster sollen gefördert werden, ebenso die stoffliche und energetische Nutzung von Holz. Außerdem sollen land- und forstwirtschaftliche Flächen in die CO2-Zertifizierung einbezogen werden, um am Zertifikatehandel teilzunehmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 88)
„Um den schrittweisen Waldumbau voranzutreiben und wirtschaftlich attraktiv zu machen, wollen wir, dass diesem Ziel entsprechende Maßnahmen, die die Waldbesitzer erbringen, besonders honoriert werden.“
Seite 88 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Waldbesitzer sollen zusätzliche staatliche Vergütungen aus CO2-Einnahmen erhalten und das Land soll Bundesprogramme voll kofinanzieren, also mehr öffentliche Förderung.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Umbau zu klimastabilen Wäldern und die Aufforstung sollen mit öffentlichem Geld fortgesetzt und ausgebaut werden, was Klimaanpassung und Klimaschutz schrittweise stärkt.

Auffällige Wölfe schnell und rechtssicher entnehmen

Die SPD will Wölfe umfassend beobachten und auffällige Tiere schnell und rechtssicher entnehmen lassen. Der Schutz von Nutztierherden soll dabei höchste Priorität behalten. Bei der Jagd setzt die Partei weiter auf die Jägerschaft und das Wildwirkungsmonitoring.

Die SPD will Wölfe genau beobachten. Wölfe, die Probleme machen, sollen schnell getötet werden dürfen. Das soll rechtlich sicher sein. Der Schutz von Schafen und anderen Nutz-Tieren bleibt sehr wichtig. Die Jäger im Land sollen weiter für gesunde Wild-Bestände sorgen.

Nach Darstellung des Programms steht der Wolf seit 2024 im Landesjagdgesetz und seit 2025 im Bundesjagdgesetz. Für den Herdenschutz verweist die SPD auf die neu gefassten Richtlinien zu Entschädigung und Förderung. Die rund 16.000 Jägerinnen und Jäger im Land sieht die Partei als Garanten für einen gesunden, artenreichen Wildbestand. Das Wildwirkungsmonitoring, das als Grundlage für Abschusspläne dient, soll bestehen bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 89)
„setzen uns für ein umfängliches Monitoring und für eine schnelle und rechtssichere Entnahme von auffälligen Wölfen ein“
Seite 89 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Tiertransporte begrenzen, Tierheime unterstützen

Die SPD will die Bedingungen für Schlachttiere bei Transporten verbessern, mehr Kontrollen ermöglichen und die Transportzeiten begrenzen. Schlachttiertransporte aus Mecklenburg-Vorpommern in Länder außerhalb der EU lehnt sie ab. Tierheime, ehrenamtlicher Tierschutz und Zoos sollen weiter Unterstützung erhalten.

Die SPD will, dass Tiere beim Transport besser behandelt werden. Die Fahrten sollen kürzer sein. Es soll mehr Kontrollen geben. Schlacht-Tiere aus dem Land sollen nicht in Länder außerhalb der EU fahren. Tier-Heime und Zoos sollen weiter Geld bekommen.

Die Verbesserungen bei Transporten sollen im Rahmen einer bundesweiten Nutztierstrategie erfolgen. Das Programm begründet dies damit, dass die wachsende Internationalisierung der Schlacht- und Fleischbranche die Transportbedingungen verschlechtere. Das Land soll weiterhin Geld für die Kastration frei lebender Katzen geben. Die Modernisierung der Zoos will die SPD über zusätzliche Investitionsmöglichkeiten im MV-Investitionsplan fördern.

Originalzitat anzeigen (Seite 90)
„Einen Transport von Tieren aus MV zu Schlachtzwecken in Drittländer (außerhalb der EU) lehnen wir ab.“
Seite 90 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich